State Academic Symphony Orchestra of Russia "Evgeny Svetlanov"
State Academic Symphony Orchestra of Russia "Evgeny Svetlanov" © Alexander von Bush, Vladislav MukhinOn Tour 03.06.19-09.06.19

  • Vladimir Jurowski,
  • Alina Ibragimova

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Programm

Dmitrij Schostakowitsch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 a-Moll op. 99 (op. 77)
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64
ODER
Sergej Rachmaninoff: Symphonische Tänze op. 45 (1940)

Orchester

State Academic Symphony Orchestra of Russia "Evgeny Svetlanov"

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Dirigent

© Sheila Rock

Vladimir Jurowski

Aufgrund seines ausgeprägten musikalischen Könnens und seines wagemutigen künstlerischen Engagements ist Vladimir Jurowski als einer der gefragtesten Dirigent unserer Zeit. Er wurde 1972 in Moskau geboren und studierte zunächst am Moskauer Konservatorium. 1990...

Aufgrund seines ausgeprägten musikalischen Könnens und seines wagemutigen künstlerischen Engagements ist Vladimir Jurowski als einer der gefragtesten Dirigent unserer Zeit. Er wurde 1972 in Moskau geboren und studierte zunächst am Moskauer Konservatorium. 1990 zog er mit seiner Familie nach Deutschland und setzte seine Ausbildung an den Musikhochschulen in Dresden und Berlin fort, wo er Dirigieren bei Rolf Reuter und Stimmausbildung bei Semion Skigin studierte. 1995 gab er sein internationales Debüt, als er beim Wexford Festival Rimski-Korsakows Mainacht dirigierte. Im selben Jahr trat er mit Nabucco erstmals im Royal Opera House Covent Garden auf.

 


 

Im Oktober 2015 wurde Vladimir Jurowski als neuer Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin angekündigt und hat die Position mit der Saison 2017/2018 übernommen. 2003 wurde er Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra und 2007 dessen Chefdirigent. Außerdem ist er Principal Artist des Orchestra of the Age of Enlightenment, künstlerischer Leiter des Staatlichen Sinfonieorchesters Russland (Swetlanow-Sinfonieorchester) und des George Enescu International Festival in Bukarest. Zuvor war er bereits Erster Kapellmeister der Komischen Oper Berlin (1997-2000), Erster Gastdirigent des Teatro Comunale di Bologna (2000-2003), Erster Gastdirigent des Russischen Nationalorchesters (2005-2009) und Music Director der Glyndebourne Festival Opera (2001-2013).

 

Vladimir Jurowski pflegt enge Verbindungen zu führenden künstlerischen Einrichtungen in aller Welt. Er arbeitet jedes Jahr mit dem Chamber Orchestra of Europe zusammen und tritt regelmäßig mit dem London Philharmonic bei Festivals wie den BBC Proms, dem George Enescu Festival Bukarest, dem Musikfest Berlin sowie dem Schleswig Holstein und Rostropovich Festival auf. Er arbeitet mit führenden Orchestern zusammen: Royal Concertgebouw Orchestra, Staatskapelle Dresden, Gewandhausorchester Leipzig, Cleveland und Philadelphia Orchestra, New York Philharmonic, Chicago und Boston Symphony wie auch den Berliner und Wiener Philharmonikern. Aktuelle Höhepunkte waren Aufführungen von Boris Godunow, bei denen das Orchestra of the Age of Enlightenment gemeinsam mit dem Orchester des Mikhailovsky-Theaters St. Petersburg spielte, sein Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen, bei denen er die Staatskapelle Dresden dirigierte, sowie Auftritte mit dem Mahler Chamber Orchestra beim Lucerne Festival und ein einzigartiges Projekt mit der London Sinfonietta in Moskau, das dem anglo-russischen Jahr des kulturellen Austauschs gewidmet war. Mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Russland hat er in Moskau ein höchst individuelles und erfolgreiches Repertoire erarbeitet. Er kuratiert Projekte, zuletzt eine Aufführungsreihe, die den Umgang mit Shakespeare in Musik, Theater und Film der Sowjetzeit erforscht.

 

Höhepunkte der Saison 2016/2017 und darüber hinaus sind weitere Auftritte mit dem New York Philharmonic, dem Chamber Orchestra of Europe, der Staatskapelle Dresden, dem Royal Concertgebouw Orchestra und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie eine Aufführung von Prokofjews Semyon Kotko mit dem Netherlands Radio Philharmonic im Concertgebouw Amsterdam. Vladimir Jurowski dirigiert das London Philharmonic in Das Rheingold, Fidelio, der 8. Symphonie von Mahler und Pendereckis Lukas-Passion. Außerdem tritt er mit dem Orchester in Metropolen wie Wien, Budapest und New York (Lincoln Center) auf.

 

Der leidenschaftliche Operndirigent gab 1999 sein Debüt an der Metropolitan Opera mit Rigoletto und hat dort seither Jenufa, Pique Dame, Hänsel und Gretel und Die Frau ohne Schatten dirigiert. An der Welsh National Opera leitete er Parsifal und Wozzeck, gab Krieg und Frieden an der Opéra National de Paris, Eugen Onegin an der Mailänder Scala, Ruslan und Ludmillaam Bolschoi-Theater, Salome mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Russland und Iolanta und Der Teufel von Loudon an der Dresdner Semperoper. Daneben dirigierte er Die Zauberflöte, La Cenerentola, Otello, Macbeth, Falstaff, Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg, Don Giovanni, The Rake’s Progress, Das schlaue Füchslein, Ariadne auf Naxos und Peter Eötvös’ Love and Other Demons an der Glyndebourne Opera. 2015 trat er erneut an der Komischen Oper Berlin mit einer gefeierten Inszenierung von Moses und Aron auf und gab sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper München mit Prokofjews Der feurige Engel. Kommende Höhepunkte sind sein Debüt bei den Salzburger Festspielen mit Wozzeck und sein erster Auftritt in Glyndebourne als Gastdirigent, bei dem er die Uraufführung von Brett Deans Hamlet leitet.

 

Vladimir Jurowskis Diskographie mit dem London Philharmonic Orchestra umfasst die vollständigen Symphonien von Brahms, die 1. und 2. Symphonie von Mahler, Tschaikowskys Symphonien Nr. 1, 4, 5, 6 und Manfred sowie Werke von Turnage, Holst, Britten, Vaughan Williams, Schostakowitsch, Honegger, Haydn, Zemlinsky und Rachmaninow. Außerdem hat er Schnittkes 3. Symphonie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und eine Reihe russischer Werke mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Russland für PentaTone Records eingespielt. Er nahm Werke von Mendelssohn und Mahler mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment auf, dazu ein breites Repertoire von Meyerbeer bis Kancheli. Seine Amtszeit als Music Director in Glyndebourne wurde auf zahlreichen CDs und DVDs dokumentiert, darunter die preisgekrönten Produktionen von Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg, Ariadne auf Naxos, Falstaff, La Cenerentola, Rachmaninows Der geizige Ritter und Prokofjews Die Verlobung im Kloster. Außerdem erschienen auf DVD: Hänsel und Gretel aus der Metropolitan Opera, sein erstes Konzert als Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra mit Werken von Wagner, Berg und Mahler, Aufnahmen mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment (4. und 7. Symphonie von Beethoven) und dem Chamber Orchestra of Europe (Strauss und Ravel). Alle DVDs erschienen bei Medici Arts.

 

SAISON 2017/2018

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Solistin

© Sussie Ahlburg

Alina Ibragimova, Violine

Alina Ibragimova spielt Werke vom Barock bis hin zu Auftragsarbeiten auf modernen und historischen Instrumenten und gilt als eine der virtuosesten und faszinierendsten Violinistinnen der jüngeren Generation. Dies spiegelte sich auch in ihrer Präsenz bei den...

Alina Ibragimova spielt Werke vom Barock bis hin zu Auftragsarbeiten auf modernen und historischen Instrumenten und gilt als eine der virtuosesten und faszinierendsten Violinistinnen der jüngeren Generation. Dies spiegelte sich auch in ihrer Präsenz bei den BBC Proms im Jahr 2015, bei denen sie mit einem Symphonieorchester auftrat, ein Konzert mit einem Barockensemble und zwei spätabendliche Recitale in der Royal Albert Hall gab, bei denen sie vor großem Publikum sämtliche Partiten und Sonaten von Bach spielte. Der Guardian schrieb: „Erstaunlicherweise bricht bei Ibragimovas unmittelbarem und ehrlichem Spiel jegliche Distanz zwischen Musikerin und Zuhörerschaft in sich zusammen.“

 


 

Künftige Höhepunkte sind Debüts beim Boston Symphony Orchestra, dem Montreal Symphony Orchestra, dem Chamber Orchestra of Europe, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Hungarian National Philharmonic Orchestra, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, dem Scottish Chamber Orchestra, dem Tokyo Symphony Orchestra, erneute Auftritte mit dem London Symphony Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, Residencies beim Orchestre Philharmonique de Strasbourg und in der Casa della Musica in Porto wie auch ausgedehnte Tourneen durch Australien (Konzerte mit den Symphonieorchestern in Sydney, Melbourne, Adelaide und Tasmanien).

 

Als Recital-Künstlerin ist Alina Ibragimova in der Wigmore Hall, dem Concertgebouw Amsterdam, dem Salzburger Mozarteum, dem Wiener Musikverein, der Park Avenue Armory in New York, der Carnegie Hall, dem Brüsseler Palais des Beaux-Arts, dem Théâtre des Champs-Elyseés, bei der Vancouver Recital Series, den San Francisco Performances, bei den Salzburger Festspielen, den Festivals in Verbier und Gstaad, beim MDR Musiksommer, dem Manchester International Festival, beim Kammermusikfest Lockenhaus, dem Lucerne Festival, Mostly Mozart New York und in Aldeburgh aufgetreten.

 

Zusammen mit ihrem langjährigen Duo-Partner, dem Pianisten Cédric Tiberghien, hat sie einen sehr erfolgreichen Zyklus mit sämtlichen Violinsonaten von Beethoven und Mozart in der Wigmore Hall gegeben. Geplant ist eine große Tournee nach Japan und Nordamerika.

 

Im Laufe der Jahre ist Alina Ibragimova mit Orchestern wie dem London Symphony Orchestra, dem Cleveland Orchestra, dem Philadelphia Orchestra, den Bamberger Symphonikern, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Radio-Sinfonieorchester Stuttgart des SWR, dem Orchestre Philharmonique de Radio-France, dem Seattle Symphony Orchestra, dem Orchester des Mariinsky-Theaters, dem Philharmonia Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment und sämtlichen BBC-Orchestern aufgetreten. Dabei arbeitete sie mit Dirigenten wie Bernard Haitink, Sir John Eliot Gardiner, Valery Gergiev, Paavo Järvi, Yannick Nézet-Séguin, Vladimir Jurowski, Rafael Frühbeck de Burgos, Sir Charles Mackerras, Sir Mark Elder, Philippe Herreweghe, Osmo Vänskä, Hannu Lintu, Sakari Oramo, Ilan Volkov, Tugan Sokhiev, Jakub Hrusa, Ludovic Morlot, Edward Gardner und Gianandrea Noseda.

 

Als Solistin und Orchesterleiterin hat Alina Ibragimova Tourneen mit der Kremerata Baltica, der Britten Sinfonia, der Academy of Ancient Music und dem Australian Chamber Orchestra unternommen.

 

Alina Ibragimova wurde 1985 in Russland geboren und studierte am Moskauer Gnessin-Institut, bevor sie 1995 mit ihrer Familie nach Großbritannien zog. Dort besuchte sie die Yehudi Menuhin School und das Royal College of Music. Außerdem war sie Mitglied des Kronberg Academy Masters-Programms. Unterrichtet wurde sie von Natasha Boyarsky, Gordan Nikolitch und Christian Tetzlaff.

 

Alina Ibragimova wurde mit Preisen wie dem Royal Philharmonic Society Young Artist Award 2010 und dem Borletti-Buitoni Trust Award 2008 ausgezeichnet und erhielt 2009 den Classical BRIT Young Performer of the Year Award. Von 2005 bis 2007 war sie Mitglied des BBC New Generation Artists Scheme. Sie wurde 2016 zum Member of the Order of the British Empire ernannt. Alina Ibragimova veröffentlicht bei Hyperion Records und spielt auf einer Anselmo Bellosio-Violine von 1775, einer freundlichen Leihgabe von Georg von Opel.

 

SAISON 2016/2017

 

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