Rotterdam Philharmonic Orchestra
Rotterdams Philharmonisch Orkest © Robert TaylorOn Tour 21.10.18-26.10.18

  • Lahav Shani,
  • Pinchas Zukerman

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Kurzbeschreibung

Lahav Shani ist ab Herbst 2018 der neue Chefdirigent des Rotterdam Philharmonic Orchestra und stellt sich mit mit "seinem" Orchester schon zu Beginn seiner ersten Saison mit einer Tournee einem größeren Publikum vor. Begleiten wird ihn Pinchas Zukerman mit Bruch's erstem Violinkonzert.

Programm

Ernest Bloch: Hiver-Printemps (1904-1905)
Max Bruch: Konzert für Violine und Orchester Nr. 1 g-Moll op. 26
Pause
Johannes Brahms: Symphonie Nr. 4 e-Moll op. 98

Orchester

Rotterdam Philharmonic Orchestra

Das Rotterdam Philharmonic Orchestra ist eines der führenden Orchester Europas und international bekannt für seine energiegeladenen Auftritte, hochgelobten Einspielungen und seine innovativen Ansätze. Mit Konzerten von lokalen Veranstaltungsorten bis hin zu...

Das Rotterdam Philharmonic Orchestra ist eines der führenden Orchester Europas und international bekannt für seine energiegeladenen Auftritte, hochgelobten Einspielungen und seine innovativen Ansätze. Mit Konzerten von lokalen Veranstaltungsorten bis hin zu Konzertsälen überall auf der Welt, Bildungsprogrammen und Gemeinschaftsprojek-ten erreicht das Rotterdam Philharmonic Orchestra jährlich zwischen 150.000 und 200.000 Zuhörer. 2018 feiert das Rotterdam Philharmonic Orchestra seinen 100. Ge-burtstag.

 


 

Dirigenten

Das Rotterdam Philharmonic wurde 1918 gegründet. In den 1930er Jahren entwickelte es sich unter seinem damaligen Chefdirigenten Eduard Flipse zu einem der herausra-genden Orchester der Niederlande. Mit Jean Fournet und Edo de Waart erlangte das Orchester in den 1970er Jahren internationale Anerkennung. Eine neue fruchtbare Ära begann, als Valery Gergiev das Amt des Music Directors antrat, welche seit 2008 von Yannick Nézet-Séguin fortgesetzt wurde. Er wird bis zur Saison 2017/18 Music Director des Orchesters sein und danach dem Orchester als Ehrendirigent erhalten bleiben. Lahav Shani wird ab der Saison 2018/19 Music Director des Orchesters sein. 

 

Konzerte

Das Rotterdam Philharmonic Orchestra hat seinen Sitz im Konzertsaal De Doelen, tritt aber auch regelmäßig an anderen Veranstaltungsorten auf – von örtlichen Gemeinde-zentren bis hin zu den großen niederländischen und internationalen Konzertsälen. Seit 2010 hat das Orchester eine Residency im Pariser Théâtre des Champs-Élysées inne.

 

Aufnahmen

Seit den bahnbrechenden Mahlereinspielungen unter Eduard Flipse in den 1950er Jah-ren hat das Rotterdam Philharmonic eine große Zahl von Aufnahmen gemacht, die von der Kritik gelobt wurden. Im Moment hat das Orchester Verträge mit der Deutschen Grammophon und BIS Records; in den vergangenen Jahren nahm es auch für EMI und Virgin Classics auf. Für die Veröffentlichung von historischen Aufnahmen hat das Or-chester sein eigenes Label Rotterdam Philharmonic Vintage Recordings gegründet.

 

SAISON 2017/2018

Zum Orchester

Dirigent

© Marco Borggreve

Lahav Shani

Die Karriere des außerordentlich begabten israelischen Dirigenten Lahav Shani wurde 2013 mit dem ersten Preis des Gustav-Mahler-Dirigentenwettberbes in Bamberg gestartet. Seitdem hat er sich schnell als einer der am meisten diskutierten...

Die Karriere des außerordentlich begabten israelischen Dirigenten Lahav Shani wurde 2013 mit dem ersten Preis des Gustav-Mahler-Dirigentenwettberbes in Bamberg gestartet. Seitdem hat er sich schnell als einer der am meisten diskutierten DirigierNachwuchstalenten etabliert und hinterlässt mit seiner erstaunlichen Reife und seiner naturellen, instinktiven Musikalität einen riesigen Eindruck.

 


 

Januar 2016 sprang Shani für Philippe Jordan ein und dirigierte die Wiener Symphoniker auf einer bedeutenden Europa-Tour, mit Konzerte in Paris, Frankfurt und München. In der Spielzeit 2017-18 wird Shani Haupt-Gastdirigent der Wiener Symphoniker, und in der Spielzeit 2018-19 wird er Chefdirigent des Rotterdams Philharmonisch Orkest.

 

In der Spielzeit 2017/18 und darüber hinaus dirigiert Shani Orchester wie das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das London Symphony Orchestra, das Concertgebouw-Orchester, die Staatskapelle Dresden, das Tonhalle Orchester Zürich, Festival Orchester Budapest, das Boston Symphony, das RundfunkSinfonieorchester Berlin, das Philharmonia Orchestra, das Orchestre de Paris, das Philadelphia Orchestra, das Königliche Philharmonische Orchester Stockholm, die Bamberger Symphoniker und das Orchestre Philharmonique de Radio France.

 

Juni 2014 gab Shani ein sensationelles Debüt mit der Berliner Staatskapelle als Einspringer für Michael Gielen in Konzerte am Berliner Konzerthaus und in der Berliner Philharmonie. Dezember 2016 dirigiert er das Orchester wieder, in sechs Aufführungen von La bohème im Berliner Staatsoper, und dann in Orchester-Konzerte in der Berliner Philharmonie in Mai 2017. Dezember 2015 sprang Shani kurzfristig für den unpässlichen Franz Welser-Möst ein, für Konzerte mit dem Wiener Philharmoniker im Musikverein, wo er vom Klavier hinaus Bach Konzert in d-Moll, und vom Pult hinaus Mahler Sinfonie Nr. 1 dirigierte. Dadurch ernte er von den Kritikern viel Lob und vom Publikum stehenden Applaus.

 

2013 eröffnete er die Saison des Israel Philharmonic Orchestra - in einer Kritik aus Globes von einer seiner Auftritte stand: „dieses Konzert bleibt in Erinnerung als ein atemberaubendes, vielleicht sogar historisches Ereignis in der Geschichte des Israel Philharmonic.“ Eine unmittelbare Wiedereinladung folgte für die nächsten zwei Spielzeiten. Seine enge Beziehung zum Israel Philharmonic begann 2007, als er Tchaikowskys erstes Klavierkonzert interpretierte, und dauerte 2010 fort, als er an der Asientournee des Orchesters unter Leitung von Zubin Mehta teilnahm, als Solopianist, als Dirigierassistent und als Kontrabassist.

 

1989 in Tel Aviv geboren, begann Shani mit sechs Jahren sein Klavierstudium mit Hannah Shalgi, und studierte mit Prof. Arie Vardi am Buchmann-Mehta Musikschule in Tel Aviv weiter. Danach absolvierte er sein Dirigierstudium mit Prof. Christian Ehwald und sein Klavierstudium mit Prof. Fabio Bidini an der Hochschule für Musik ‚Hanns Eisler‘ Berlin. In den letzten Jahren hat Barenboim seine Karriere unterstützt und gefördert und Shani konzertierte mit Orchestern wie dem Philharmonia Orchestra, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Orchestre Philharmonique de Radio France.

 

Nächste Soloprojekte sind Bach Klavierkonzert in D-Dur mit dem ConcertgebouwOrchester und Beethoven Tripelkonzert mit Renaud und Gautier Capuçon. Shani hat außerdem umfassende Erfahrung im Kammermusikspiel und wird diese Saison sein Debüt beim Verbier Festival, dem Boulez Saal, dem Festival d’Aix-en-Provence und der Kölner Philharmonie spielen.

 

SAISON 2017/2018

Solist

© Cheryl Mazak

Pinchas Zukerman, Violine

Seit über vier Jahrzehnten gilt Pinchas Zukerman als ein Phänomen der klassischen Musik. Sein musikalisches Genie, die außerordentliche Technik und seine unerschütterlichen künstlerischen Maßstäbe bringen Publikum und Kritiker zum Staunen. Er fühlt sich der...

Seit über vier Jahrzehnten gilt Pinchas Zukerman als ein Phänomen der klassischen Musik. Sein musikalisches Genie, die außerordentliche Technik und seine unerschütterlichen künstlerischen Maßstäbe bringen Publikum und Kritiker zum Staunen. Er fühlt sich der nachfolgenden Generation verpflichtet und hat jüngere Künstler mit seiner Anziehungskraft und Leidenschaft inspiriert. Als begeisterter Lehrer hat er innovative Programme in London, New York, China, Israel und Ottawa begründet. Pinchas Zukerman genießt höchsten Respekt als Violinist, Bratschist, Dirigent, Pädagoge und Kammermusiker.

 


 

Im Sommer 2017 trat Pinchas Zukerman in Tanglewood, Ravinia, Spanien, Japan und auf einer Südamerika-Tournee in Chile, Brasilien und Argentinine auf. Er wird als Dirigent ebenso gefeiert wie als Instrumentalmusiker und hat viele führende Ensembles in den anspruchsvollsten Werken des Orchesterrepertoires geleitet. Die Saison 2017/2018 ist seine neunte Spielzeit als Erster Gastdirigent des Royal Philharmonic Orchestra und die dritte als Artist-in-Association des Adelaide Symphony Orchestra. Als Solist und Dirigent leitet Pinchas Zukerman das National Arts Centre Orchestra, das Baltimore, San Diego, Vancouver, Nashville und New West Symphony. Außerdem geht er mit mehreren Ensembles auf Tournee: mit der Camerata Salzburg in Rumänien, der Türkei, Ungarn, Deutschland und Italien und mit dem Royal Philharmonic Orchestra in den USA, Großbritannien und Italien. Als Solist trat er mit dem San Francisco Symphony, der Manchester Camerata, dem Prague Symphony Orchestra und dem Pacific Symphony Orchestra in Kalifornien und auf einer China-Tournee auf. Mit seinem langjährigen Freund Itzhak Perlman spielte er bei einer Galavorstellung von Mozarts Sinfonia Concertante für Violine und Bratsche mit dem Israel Philharmonic Orchestra in der Carnegie Hall. Das Duo gibt außerdem Recitale mit dem Pianisten Rohan De Silva in Boston, Newark, Miami und West Palm Beach. Als Gründungsmitglied des Zukerman Trios reist er mit dem Ensemble nach Savannah, Detroit, Chicago, Sedona und Deutschland. Mit der Cellistin Amanda Forsyth spielt er häufig das Doppelkonzert von Brahms und andere Stücke aus dem Duo-Repertoire.

 

Der engagierte und innovative Pädagoge leitet das Pinchas Zukerman Performance Program an der Manhattan School of Music, wo er vor über zwanzig Jahren als Pionier Methoden des Fernunterrichts einführte. In Kanada, wo er von 1999 bis 2015 als Music Director des National Arts Centre Orchestra wirkte, gründete er das NAC Institute for Orchestra Studies und das Summer Music Institute, das Programme für Nachwuchsmusiker, Dirigenten und Komponisten anbietet. Zurzeit ist er Ehrendirigent des National Arts Centre Orchestra und künstlerischer Leiter des dortigen Young Artist Program.

 

Pinchas Zukerman wurde 1948 in Tel Aviv geboren und kam 1962 in die USA, wo er im Rahmen eines Stipendiums der American Israel Cultural Federation an der Juilliard School bei Ivan Galamian studierte. Er ist Absolvent des Young Concert Artists-Programms und hält die Ehrendoktorwürde der Brown University, der Queen’s University in Kingston, Ontario, und der University of Calgary. Pinchas Zukerman wurden die Medal of Arts und der Isaac Stern Award for Artistic Excellence verliehen. Außerdem ernannte man ihn im Bereich Musik der Rolex Mentor and Protégé Arts Initiative zum ersten Instrumentalmentor. Seine umfangreiche Diskographie umfasst über 100 Titel, für die er zwei Grammy Awards und 21 Nominierungen erhielt. Im Juli 2016 erschien sein Gesamtwerk für die Deutsche Grammophon und Philips, das 22 CDs umfasst und von Konzerten aus Barock, Klassik und Romantik bis hin zu Kammermusik reicht. In jüngerer Zeit erschienen „Baroque Treasury“ bei Analekta, auf dem er mit dem National Arts Centre Orchestra, der Cellistin Amanda Forsyth und dem Oboisten Charles Hamann Werke von Händel, Bach, Vivaldi, Telemann und Tartini spielt; die 4. Symphonie von Brahms und das Doppelkonzert mit dem National Arts Centre Orchestra und Amanda Forsyth, beide live aus der Southam Hall in Ottawa, sowie ein von der Kritik gefeiertes Album mit Werken von Elgar und Vaughan Williams mit dem Royal Philharmonic Orchestra.

 

SAISON 2017/2018

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