Pittsburgh Symphony Orchestra
Pittsburgh Symphony Orchestra © Michael SahaidaOn Tour 25.08.17-10.09.17

  • Manfred Honeck,
  • Anne-Sophie Mutter,
  • Matthias Goerne,
  • Rainer Honeck

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Kurzbeschreibung

Für seine nächste Festivaltournee mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra hat Manfred Honeck die Teilnahme von zwei hochkarätigen Solisten sichern können: Matthias Goerne und Anne-Sophie Mutter.

Programm

Programm 1

Antonin Dvorák: Konzert für Violine und Orchester a-Moll op. 53
John Adams: Lollapalooza (1995)
Pause
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64
ODER
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 ("Pathétique")
ODER
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur in vier Sätzen für großes Orchester ("Titan") (1884-88)
ODER 
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

 

Programm 2

Witold Lutoslawski: Partita für Violine und Orchester (´für Anne-Sophie Mutter´)
Witold Lutoslawski: Interlude (1989)
Witold Lutoslawski: Chaîn 2 (1985) Dialog für Violine und Orchester (für Paul Sacher)
Pause
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur in vier Sätzen für großes Orchester ("Titan") (1884-88)
ODER
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64
ODER
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 ("Pathétique")
ODER
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92

Programm 3

Gustav Mahler: Des Knaben Wunderhorn - für Singstimme und Klavier (Orchester)
Gustav Mahler: Rheinlegendchen (aus: Des Knaben Wunderhorn)
Gustav Mahler: Wo die schönen Trompeten blasen (aus: Des Knaben Wunderhorn)
Gustav Mahler: Das irdische Leben (aus: Des Knaben Wunderhorn)
Gustav Mahler: Urlicht (aus: Des Knaben Wunderhorn)
Gustav Mahler: Des Antonius von Padua Fischpredigt (aus: Des Knaben Wunderhorn)
Gustav Mahler: Revelge (aus: Des Knaben Wunderhorn)
Pause
Gustav Mahler: Der Tambourgsell (aus: Des Knaben Wunderhorn)
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 7 A-Dur op. 92
ODER
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 1 D-Dur in vier Sätzen für großes Orchester ("Titan") (1884-88)
ODER
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 5 e-Moll op. 64
ODER
Peter I. Tschaikowsky: Symphonie Nr. 6 h-Moll op. 74 ("Pathétique")

Orchester

Pittsburgh Symphony Orchestra

Seit mehr als 120 Jahren ist das Pittsburgh Symphony Orchestra ein essentieller Bestandteil des kulturellen Lebens Pittsburghs und pflegt enge Verbindungen zu der Region und ihren Bürgern. Das hohe künstlerische Niveau des PSO ist nicht zuletzt in seiner...

Seit mehr als 120 Jahren ist das Pittsburgh Symphony Orchestra ein essentieller Bestandteil des kulturellen Lebens Pittsburghs und pflegt enge Verbindungen zu der Region und ihren Bürgern. Das hohe künstlerische Niveau des PSO ist nicht zuletzt in seiner langen Geschichte begründet, die einige der weltbesten Dirigenten und Musiker aufweist. Seit Herbst 2008 führt Manfred Honeck diese Tradition als Music Director des PSO weiter.

 


 

Die Liste international renommierter Dirigenten, die das PSO geleitet haben, wird von Victor Herbert angeführt, Music Director von 1898 bis 1904, der die anfängliche Entwicklung des PSO stark beeinflusste. Davor leitete Frederic Archer (1896-1899) als erster Dirigent das Orchester. Entscheidend für die Etablierung des Orchesters als amerikanische Institution war Maestro Otto Klemperer in den späten 1930er Jahren. Vor Klemperer leiteten Emil Paur (1904-1910), Elias Breeskin (1926-1930) und Antonio Modarelli (1930-1937) das PSO. Von 1938 bis 1948 begann ein neuer Abschnitt für das Orchester mit seiner ersten internationalen Tournee und der ersten kommerziellen Aufnahme unter der Leitung von Fritz Reiner.

 

Das hohe künstlerische Niveau des PSO wurde mit der langen Amtszeit von William Steinberg als Music Director (1952-1976) noch gesteigert. André Previn (1976-1984) führte das Orchester zu neuer Größe mit verschiedenen Tourneen, Aufnahmen und Fernsehübertragungen, wie zum Beispiel die PBS Serie „Previn and the Pittsburgh“. Lorin Maazel begann 1984 als Music Consultant beim PSO, anschließend leitete er das Orchester von 1988-1996 als Music Director und formte das PSO zu einem der besten Orchester der Welt. Mariss Jansons (1997-2004) trieb die künstlerische Qualität des Orchesters weiter voran. Im Anschluss gründete das PSO ein innovatives Leitungsmodell mit Artistic Advisor Sir Andrew Davis, dem Principal Guest Conductor Yan Pascal Tortelier und dem Endowed Guest Conductor Chair Marek Janowski. Diese drei Dirigenten übernahmen die Führung des Orchesters bis Januar 2007, als das PSO sich für Honeck als Dirigenten ab der Saison 2008-2009 entschied. Im Februar 2012 verlängerte Manfred Honeck seinen Vertrag mit dem PSO bis einschließlich der Saison 2019/2020.

 

Das PSO weist eine lange Geschichte an Tourneen auf, die es seit dem frühen 20. Jahrhundert im In- und Ausland als Weltklasse-Orchester auszeichnet. Von über 36 internationalen Tourneen führten 18 Tourneen das Orchester nach Europa, 8 Tourneen nach Fern-Ost und 2 Tourneen nach Südamerika. Auf der Tournee nach Fern-Ost im Jahr 2002 spielte das Orchester zum ersten Mal in Kuala Lumpur und Australien. Im Januar 2004 spielte das PSO als erstes amerikanisches Orchester für Papst Johannes Paul II. im Vatikan. Im Mai 2009 führte das PSO eine Tournee nach Asien mit Debutauftritten in Shanghai, China und Kaohsiung, Taiwan, nachdem das Orchester bereits 1987 erstmalig in Beijing, China aufgetreten war. In Europa feierte das Orchester im September 2009 Erfolge beim Beethovenfest Bonn, in der Philharmonie Essen sowie bei den Abschlusskonzerten des Lucerne Festivals.

 

Im Anschluss an die erfolgreiche Europatournee mit Manfred Honeck und dem PSO im Jahr 2010, folgte eine zweite im Jahr 2011 – mit Auftritten bei renommierten Musikfestivals, wie z.B. den BBC Proms in der Royal Albert Hall in London, dem Musikfest Berlin, dem Beethovenfest in Bonn, dem Lucerne Festival, dem Rheingau Musik Festival und dem Schleswig-Holstein Musik Festival. Hoch gelobt von Kritikern trat das PSO im Rahmen dieser Tournee auch in Paris und in Grafenegg und Vilnius (Litauen) auf.

 

Eine enge Beziehung pflegt das PSO zum Wiener Musikverein. Nach einer einwöchigen Residenz im Jahr 2012 folgten im Frühjahr 2016 drei weitere Konzerte im Rahmen einer ausgedehnten Europa-Tournee. Im Sommer 2017 führt eine weitere Tournee zu Europas bedeutendsten Musikfestivals.

 

Seit 2006 arbeitet das PSO mit der Allegheny Conference on Community Development und seinem Marketingunternehmen, der Pittsburgh Regional Alliance, zusammen, um internationale Tourneen dafür zu nutzen, wirtschaftliche Kontakte in anderen Ländern zu knüpfen. Diese Partnerschaft, die einzigartig unter den amerikanischen Orchestern ist, hat zu zahlreichen Investitionen in der Region Pittsburgh geführt.

 

Das Orchester verfügt auch in den USA über eine reiche Geschichte an Tourneen, welche das PSO über die Jahre hinweg in alle bedeutenden Städten und Musikzentren Amerikas, wie der Carnegie Hall in New York und dem Kennedy Center in Washington führten.

 

Bereits 1936 wurde das PSO von Küste zu Küste ausgestrahlt und erhielt 1982 erhöhte nationale Aufmerksamkeit durch eine Reihe an Rundfunkübertragungen, die von WQED-FM 89.3 in Pittsburgh produziert wurden. Im Mai 2012 führte WQED den Pittsburgh Concert Channel ein – online unter http://www.wqed.org/fm/listen.php zu hören - ein einmaliger Sender, der exklusiv archivierte Aufführungen des Pittsburgh Symphony Orchestra sendet.

 

Beginnend mit der ersten kommerziellen Aufnahme im Jahr 1941, folgten mehrere von Kritikern gelobte Einspielungen des Orchesters. Die Aufnahmen des PSO sind bei PentaTone, EMI, Angel, CBS, Philips, MCA, New World, Nonesuch, Sony Classical und Telarc labels erschienen. Die mit Werken von Tschaikowsky und Prokofjew bei Sony Classical erschienene CD mit Lorin Maazel und Cellist Yo-Yo Ma gewann 1992 einen Grammy Award. Die CD Cinema Serenade mit Filmmusik, dirigiert von John Williams und mit dem Geiger Itzhak Perlman, war Nr. 1 der Billboard Crossover Charts. Jüngste Einspielungen des PSO beinhalten Strauss‘ Ein Heldenleben, Tschaikowskys Symphonie Nr. 5 sowie Mahlers Sinfonien Nr. 1, 3, 4 und 5, als Teil einer geplanten Gesamtaufnahme der Mahler-Sinfonien unter Manfred Honeck beim japanischen Label Exton. Zudem ist die Gesamtaufnahme der Brahms-Sinfonien mit dem Gastdirigenten Marek Janowski für das Label Pentatone geplant.

 

Die Einspielung von Mahlers Vierter Symphonie mit dem PSO unter der Leitung von Manfred Honeck sowie Sopranistin Sunhae Im wurde 2012 mit dem renommierten International Classical Music Award (ICMA) ausgezeichnet.

 

Seit 2013 dokumentiert das audiophile Label Reference Recordings die Konzerttätigkeiten des Orchesters. Die erste SACD mit Tondichtungen von Richard Strauss wurde im Herbst 2013 veröffentlicht und von der Presse hochgelobt. Auch die zweite im Sommer 2014 veröffentlichte Einspielung mit Dvoraks Achter Symphonie und der von Manfred Honeck selbst konzipierten Symphonischen Suite aus Jenufa von Janacek sowie die dritte im Februar 2015 erschienene Aufnahme mit Bruckners Symphonie Nr. 4 wurden ebenfalls mit höchstem Kritikerlob bedacht. Zuletzt erschien im Herbst 2015 eine CD mit Beethovens 5. und 7. Symphonie, 2016 folgten Tschaikowskys 6. Symphonie gemeinsam mit Dvoraks Rusalka-Suite sowie die Strauss-Aufnahmen der Rosenkavalier- und Elektra-Suiten. Weitere Veröffentlichungen sind in Vorbereitung.

 

SAISON 2016/2017

Zum Orchester

Dirigent

© Felix Broede

Manfred Honeck

Manfred Honeck ist seit der Saison 2008/2009 Music Director beim Pittsburgh Symphony Orchestra. Mit großem Erfolg präsentiert Manfred Honeck sich gemeinsam mit seinem Orchester regelmäßig auch dem europäischen Publikum. Gastspiele führten seit 2010 jedes Jahr...

Manfred Honeck ist seit der Saison 2008/2009 Music Director beim Pittsburgh Symphony Orchestra. Mit großem Erfolg präsentiert Manfred Honeck sich gemeinsam mit seinem Orchester regelmäßig auch dem europäischen Publikum. Gastspiele führten seit 2010 jedes Jahr in zahlreiche europäische Musikmetropolen sowie zu den großen Musikfestivals, darunter das Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival, Beethovenfest Bonn, Musikfest Berlin, Grafenegg Festival, Lucerne Festival und die BBC Proms. Konzerte im Sommer  2013 führten das Orchester nach Grafenegg, Berlin, Bukarest, Paris, Düsseldorf, Frankfurt, Luzern und Bonn. Eine enge Beziehung pflegen Manfred Honeck und sein Orchester zum Wiener Musikverein. Nach einer einwöchigen Residenz im Jahr 2012 folgten im Frühjahr 2016 drei weitere Konzerte im Rahmen einer ausgedehnten Europa-Tournee. Im Sommer 2017 führt eine weitere Tournee zu Europas bedeutendsten Musikfestivals.

 


 

Manfred Honecks erfolgreiche Konzerttätigkeit in Pittsburgh wird umfassend vom audiophilen Label Reference Recordings dokumentiert. Sämtliche der SACDs  für Reference Recordings, darunter u.a.  Tondichtungen von Richard Strauss,  Beethovens Symphonien Nr. 5 und 7 sowie Tschaikowskys 6. Symphonie erhielten eine Vielzahl an lobenden Pressestimmen; die Einspielungen von Dvořáks Achter Symphonie und der von Manfred Honeck selbst konzipierten Symphonischen Suite aus Jenůfa von Janáček als auch Bruckners Symphonie Nr. 4 wurden für den Grammy nominiert. Mehrere gemeinsame CDs, darunter Mahlers Vierte Symphonie, die 2012 mit dem renommierten International Classical Music Award ausgezeichnet wurde, liegen beim japanischen Label Exton vor.

 

Von 2007 bis 2011 war Manfred Honeck Generalmusikdirektor der Staatsoper Stuttgart. Dort dirigierte er unter anderem Premieren von Berlioz' Les Troyens, Mozarts Idomeneo, Verdis Aida, Poulencs Dialogues des Carmélites,  Rosenkavalier von R. Strauss, Die Fledermaus von Johann Strauß, Wagners Lohengrin und Parsifal sowie zahlreiche Symphoniekonzerte mit dem Staatsorchester Stuttgart. Gastspiele im Bereich der Oper führten ihn an die Semperoper Dresden, an die Komische Oper Berlin, an die Königliche Oper in Kopenhagen, zum White Nights Festival nach St. Petersburg und zu den Salzburger Festspielen. Er ist darüber hinaus seit mehr als fünfzehn Jahren Künstlerischer Leiter der "Internationalen Wolfegger Konzerte".

 

Der gebürtige Österreicher absolvierte seine musikalische Ausbildung an der Hochschule für Musik in Wien. Seine Arbeit als Dirigent wurde durch Erfahrungen geprägt, die er über lange Jahre als Mitglied der Wiener Philharmoniker und des Wiener Staatsopernorchesters sowie als Leiter des "Jeunesses Musicales" Orchesters Wien sammeln konnte.

 

Seine Dirigentenlaufbahn begann Manfred Honeck als Assistent von Claudio Abbado in Wien. Anschließend wurde er als Erster Kapellmeister an das Opernhaus Zürich verpflichtet und erhielt dort 1993 den Europäischen Dirigentenpreis. Zu weiteren frühen Stationen seiner Karriere zählen Leipzig, wo er von 1996 bis 1999 einer der drei Hauptdirigenten des MDR Sinfonieorchesters Leipzig war und Oslo, wo er nicht nur 1997 für ein Jahr kurzfristig die musikalische Leitung der Norwegischen Nationaloper übernahm, sondern auch nach einer außerordentlich erfolgreichen Europa-Tournee für mehrere Jahre als Erster Gastdirigent des Oslo Philharmonic Orchestra verpflichtet wurde. Von 2000 bis 2006 war er  Chefdirigent des Swedish Radio Symphony Orchestra Stockholm, von 2008 bis 2011 sowie erneut von 2013 bis 2016 war er Erster Gastdirigent der Tschechischen Philharmonie in Prag.

 

Im Laufe seiner umfangreichen Konzerttätigkeit dirigierte Manfred Honeck führende internationale Klangkörper, darunter das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Bamberger Symphoniker, das Gewandhausorchester Leipzig, die Sächsische Staatskapelle Dresden, Royal Concertgebouw Orchestra, London Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, die Accademia di Santa Cecilia Rom sowie die Wiener Philharmoniker; in den USA leitete er das Los Angeles Philharmonic, New York Philharmonic, The Cleveland Orchestra, Chicago Symphony Orchestra, Boston Symphony Orchestra und Philadelphia Orchestra. Er ist darüber hinaus gern gesehener Gast beim Verbier Festival. Im Februar 2013 gab er sein erfolgreiches Debüt am Pult der Berliner Philharmoniker; eine gemeinsame CD-Aufnahme mit Anne-Sophie Mutter (Werke von Dvořák) für die DG erschien im Sommer letzten Jahres und wurde 2014 mit dem Echo Klassik ausgezeichnet. Im November 2013 folgte sein Debüt beim Philadelphia Orchestra. In der Saison 2015-2016 kehrt er unter anderem nach Bamberg, Stuttgart, Rom, Stockholm und New zurück, weitere Gastengagements führen ihn zu den Münchner Philharmonikern, zum London Symphony Orchestra und zum Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam.

 

Manfred Honeck wurde von mehreren US-amerikanischen Universitäten zum Ehrendoktor ernannt. Im Auftrag des österreichischen Bundespräsidenten wurde er im Frühjahr 2016 mit dem Ehrenprofessorentitel ausgezeichnet. 

SAISON 2016/2017

 

Solistin

© Stefan Höderath / DG

Anne-Sophie Mutter, Violine

Anne-Sophie Mutter ist ein musikalisches Phänomen: Seit nunmehr 40 Jahren ist die Virtuosin nicht mehr von den internationalen Bühnen der großen Konzerthäuser wegzudenken und prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin. Das Jahr 2017 markiert...

Anne-Sophie Mutter ist ein musikalisches Phänomen: Seit nunmehr 40 Jahren ist die Virtuosin nicht mehr von den internationalen Bühnen der großen Konzerthäuser wegzudenken und prägt die Klassikszene als Solistin, Mentorin und Visionärin. Das Jahr 2017 markiert das 40-jährige Jubiläum ihres Debüts als Solistin bei den Salzburger Pfingstkonzerten unter der Leitung von Herbert von Karajan im Alter von 13 Jahren am 28. Mai 1977.


 

Die viermalige Grammy® Award Gewinnerin ist der Aufführung traditioneller Kompositionen genauso verpflichtet wie der Zukunft der Musik: 24 Werke hat sie bislang uraufgeführt – Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutoslawski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn und Wolfgang Rihm haben für Anne-Sophie Mutter komponiert. Darüber hinaus widmet sie sich zahlreichen Benefizprojekten und der Förderung musikalischen Spitzennachwuchses: Im Herbst 1997 gründete sie den „Freundeskreis Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V.“, dem 2008 die Anne-Sophie Mutter Stiftung zur Seite gestellt wurde. Im Rahmen dieser beiden gemeinnützigen Institutionen werden die Stipendiaten nach ihren individuellen Bedürfnissen unterstützt. Und seit 2011 teilt Anne-Sophie Mutter regelmäßig das Rampenlicht mit ihrem Stipendiaten-Ensemble „Mutter’s Virtuosi“.

 

Auch das Jahr 2017 mit Konzerten in Europa und Nordamerika steht für die musikalische Vielseitigkeit der Violinistin und ihren beispiellosen Rang in der Welt der klassischen Musik. Beim Tanglewood Festival gibt sie die Weltpremiere des John Williams Werkes „Markings“ für Solovioline, Streicher und Harfe. Sie gastiert u.a. bei den Salzburger Pfingst- und Sommer-Festspielen, dem Sommer-Festival Lucerne sowie in der Mailänder Scala und konzertiert beispielsweise mit den Berliner Philharmonikern, der Staatskapelle Berlin, dem Boston Symphony Orchestra, dem Gewandhaus Orchester, dem London Philharmonic sowie dem London Symphony Orchestra und dem Pittsburgh Symphony Orchestra. Mit „Mutter’s Virtuosi“ und dem Ausnahmepianisten Daniil Trifonov führt sie das „Forellenquintett“ sowie die „Vier Jahreszeiten“ auf. Und mit ihrem langjährigen Duo-Partner Lambert Orkis konzertiert sie sowohl in Europa wie auch in Nordamerika.

 

Konzerte 2017

Anne-Sophie Mutter startet mit einer Recital-Tournee in das Jahr 2017: Die Konzerte in Deutschland, England, Frankreich, den Niederlanden, Österreich und der Schweiz führen Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis ins 29. Jahr ihrer musikalischen Partnerschaft. Im Januar und Februar spielen sie Werke von Sebastian Currier, Wolfgang Amadeus Mozart, Francis Poulenc, Maurice Ravel, Ottorino Respighi und Camille Saint-Saëns. Die Einspielung der beiden mit Beethovens Sonaten für Klavier und Violine wurde beispielsweise mit einem Grammy Award ausgezeichnet und die Aufnahme von Mozarts Sonaten für Klavier und Violine mit dem Preis des französischen Magazins "Le Monde de la Musique".

 

Mit dem Orchestre National de France unter der Leitung von Ken David Masur gibt Anne-Sophie Mutter im Februar in Paris ein Konzert im Andenken an Maestro Kurt Masur. Auf dem Programm: „Sur le même accord“ von Henri Dutilleux sowie das Violinkonzert Nr. 1 B-Dur KV 207 von Wolfgang Amadeus Mozart. Das zeitgenössische Werk hat die Geigerin mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France und Kurt Masur eingespielt; das Mozart Violinkonzert im Jahr 1991 mit der Academy of St. Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner und erneut 2005 mit dem London Philharmonic Orchestra, wobei die Solistin auch die musikalische Leitung inne hatte. 

 

Im März 2017 konzertiert Anne-Sophie Mutter mit einem Mitglied ihres Solisten-Ensembles Mutter’s Virtuosi: In Madrid spielt sie mit dem Cellisten Pablo Ferrández das Brahms Doppelkonzert – Vladimir Jurowski leitet das London Philharmonic Orchestra. Auch dieses Werk hat Anne-Sophie Mutter aufgenommen: 1993 mit António Meneses, den Berliner Philharmonikern und Herbert von Karajan.

 

Das Beethoven Violinkonzert führt die Violinistin in Leipzig mit dem Gewandhaus Orchester unter der Leitung von Herbert Blomstedt auf. Dieses herausragende Werk der Violinliteratur hat die Geigerin sowohl mit Herbert von Karajan und den Berliner Philharmonikern als auch mit Kurt Masur und dem New York Philharmonic Orchestra eingespielt.

 

Ab Ende März starten Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis zu einer USA-Tournee, die sie u.a. auf die Bühne der Carnegie Hall sowie nach San Francisco und Chicago führen wird.

 

In der Berliner Philharmonie steht im April wiederum das Beethoven Violinkonzert auf dem Programm – und „Nostalghia“ von Toru Takemitsu. Ihre musikalischen Partner in der deutschen Hauptstadt: Die Staatskapelle Berlin unter der Leitung von Daniel Barenboim.

 

Anschließend führt Anne-Sophie Mutter in Boston an vier Abenden das Tschaikowsky Violinkonzert sowie „Nostalghia“ auf – gemeinsam mit dem Boston Symphony Orchestra und dem Dirigenten Andris Nelsons.

 

Im Mai gastiert die Violinistin mit Tschaikowskys Violinkonzert in London; Sir Mark Elder leitet dabei das London Symphony Orchestra. Auch dieses Werk hat die Künstlerin zweimal aufgenommen: 1988 mit den Berliner Philharmonikern unter der Leitung von Herbert von Karajan sowie 2004 mit den Wiener Philharmonikern und  Sir André Previn.

 

Mit der Philharmonia Zürich unter der Leitung von Fabio Luisi spielt Anne-Sophie Mutter das Violinkonzert Nr. 1 von Max Bruch sowie „Nostalghia“: Diese Tournee führt durch Deutschland, die Schweiz, Österreich und Luxemburg. 1982 nahm die Geigerin das Bruch Violinkonzert mit den Berliner Philharmonikern und Herbert von Karajan auf.  

 

Im Mai steht das erste Jubiläum des Jahres 2017 an: Riccardo Muti dirigiert das Tschaikowsky Violinkonzert zur Feier von 40 Jahren künstlerischer Partnerschaft Anne-Sophie Mutter – Berliner Philharmoniker.

 

Am 4. Juni folgt das Jubiläumskonzert „40 Jahre Anne-Sophie Mutter bei den Salzburger Festspielen“: An diesem Abend eröffnet sie ihrerseits begabten Nachwuchskünstlern die Möglichkeit, in Salzburg zu debütieren. Mit dem Streicherensemble Mutter’s Virtuosi, in dem sie Stipendiaten der Anne-Sophie Mutter Stiftung versammelt, musiziert sie Schuberts „Forellenquintett“ und Vivaldis „Jahreszeiten“ – am Klavier der Pianist Daniil Trifonov. Einen Tag darauf kommt auch das Publikum in Baden-Baden in den Genuss dieser Ausnahmemusiker.

 

Die Mailänder Scala ist die nächste Station im Konzertkalender 2017: An drei Abenden führt Anne-Sophie Mutter hier mit der Filarmonica della Scala unter der Leitung von  Riccardo Chailly das Brahms Violinkonzert auf. Dieses Werk hat die Künstlerin sowohl mit Herbert von Karajan als auch mit Kurt Masur aufgenommen.

 

Am 16. Juli stellt die Geigerin ihrem Publikum erneut musikalisches Neuland vor: Gemeinsam mit dem Boston Symphony Orchestra unter Andris Nelsons spielt Anne-Sophie Mutter die Weltpremiere von John Williams‘ „Markings“ – einem Werk für Solovioline, Streicher und Harfe, das der Komponist der Solistin gewidmet hat. An diesem Abend in Tanglewood spielt Anne-Sophie Mutter zudem das Tschaikowsky Violinkonzert.

 

Mit einer Recital-Tournee kehrt Anne-Sophie Mutter aus der Sommerpause zurück und tritt mit Lambert Orkis bei den Festivals in Schleswig-Holstein, Gstaad und Salzburg auf.

 

Bei den Salzburger Sommerfestspielen gastiert sie zudem mit Manfred Honeck, der das Pittsburgh Symphony Orchestra dirigiert. Am 29. August steht hier Musik von Witold Lutoslawski auf dem Programm: „Partita für Violine und Orchester“ sowie „Chain 2 – Dialog für Violine und Orchester“. Die „Partita“ hat ihr der Komponist gewidmet; beide Werke hat die Geigerin 1988 mit Ersteinspielungen auf Tonträger gebannt: Witold Lutoslawski leitete dabei das BBC Symphony Orchestra.

 

Mit dem Pittsburgh Symphony Orchestra unter der Leitung von Manfred Honeck gibt Anne-Sophie Mutter im September zudem weitere Konzerte in Deutschland, England, Rumänien und der Schweiz. Sie spielt das Violinkonzert von Antonin Dvořák – das sie 2013 mit den Berliner Philharmonikern und Manfred Honeck auf CD veröffentlichte.

 

Bei den anschließenden Auftritten in den USA konzertiert Anne-Sophie Mutter mit dem Buffalo Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Joann Falletta. In Buffalo eröffnet sie die neue Konzertsaison mit dem Tschaikowsky Violinkonzert, in Chicago mit dem Mozart Violinkonzert Nr. 5. Hier folgen zudem zwei weitere Abende mit Tschaikowsky.

 

Diskographie

Für ihre zahlreichen Plattenaufnahmen erhielt Anne-Sophie Mutter unter anderem vier Grammies®, neun Auszeichnungen mit dem Echo Klassik, den Deutschen Schallplattenpreis, den Record Academy Prize, den Grand Prix du Disque und den Internationalen Schallplattenpreis.

 

Anlässlich Wolfgang Amadeus Mozarts 250. Geburtstag legte Anne-Sophie Mutter 2006 neue Aufnahmen mit Werken sämtlicher wichtiger Kompositionen Mozarts für Violine vor. Im September 2008 erschien ihre Einspielung des Gubaidulina Violinkonzertes „In tempus praesens“ sowie der Bach Violinkonzerte in a-Moll und E-Dur. Zum Mendelssohn Gedenkjahr 2009 würdigte Anne-Sophie Mutter den Komponisten mit einer sehr persönlichen Hommage, bei der sich Solo-Konzertrepertoire und Kammermusik auf CD und DVD vereinen: Die Violinsonate in F-Dur von 1838, das ein Jahr später vollendete Klaviertrio in d-Moll und das Violinkonzert e-Moll von 1845. Im März 2010 erschien Anne-Sophie Mutters Einspielung der Brahms Violinsonaten mit Lambert Orkis.

 

Zum 35-jährigen Bühnenjubiläum im Jahr 2011 legte die Deutsche Grammophon eine umfassende Box mit sämtlichen DG-Einspielungen der Künstlerin, umfangreichen Dokumentationen und bisher unveröffentlichten Raritäten auf. Zeitgleich erschien ein Album mit den Weltersteinspielungen von Werken, die Wolfgang Rihm, Sebastian Currier und Krzysztof Penderecki der Geigerin gewidmet haben. Im Oktober 2013 veröffentliche Anne-Sophie Mutter ihre Ersteinpielung des Dvořák Violinkonzertes mit dem Dirigenten Manfred Honeck und den Berliner Philharmonikern. Im Mai 2014 folgte die Doppel-CD von Mutter und Orkis zum 25-jährigen Jubiläum der Zusammenarbeit: „The Silver Album“ mit den Weltersteinspielungen von Pendereckis „La Follia“ und Previns Violinsonate Nr. 2.

 

Der Live-Mitschnitt „Anne-Sophie Mutter – Live from Yellow Lounge“ ihres Club-Auftritts in Berlin vom Mai 2015 erschien am 28. August 2015 auf CD, Vinyl, DVD und Blu-ray Disc. Dies ist die erste Liveaufnahme aus einer Yellow Lounge überhaupt. Auf dem Podium in der Neuen Heimat Berlin standen neben Anne-Sophie Mutter ihr langjähriger Klavierbegleiter Lambert Orkis sowie „Mutter’s Virtuosi“ und der Cembalist Mahan Esfahani. Das Programm umspannt drei Jahrhunderte klassischer Musik – von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi bis zu George Gershwin und John Williams – und wurde von Anne-Sophie Mutter eigens für die Club-Abende zusammengestellt.

 

Um das 40-jährige Bühnenjubiläum der charismatischen Künstlerin gebührend zu würdigen, legte die Deutsche Grammophon die Doppel-CD „Mutterissimo – The Art of Anne-Sophie Mutter“ auf, die am 9. Dezember 2016 weltweit erschien. Versammelt sind die Highlights ihrer facettenreichen Diskographie – persönlich ausgewählt von Anne-Sophie Mutter selbst – und primär aus den vergangenen zwei Dekaden ihrer beeindruckenden Karriere.

 

Benefizkonzerte

Wichtig ist für Anne-Sophie Mutter auch die Arbeit an medizinischen und sozialen Problemen unserer Zeit. Sie unterstützt diese Anliegen durch regelmäßige Benefizkonzerte. So spielt sie im Jahr 2017 beispielsweise für die Leipziger Integrationsprojekte „Integration durch Bildung e.V.“ und „Interaction Leipzig e.V.“ sowie für die Krebsforschung am Fred & Pamela Buffett Cancer Center in Omaha.

 

Auszeichnungen

Im Dezember 2016 zeichnete sie das spanische Ministerium für Bildung, Kultur und Sport mit der „Medalla de oro al Mérito en las Bellas Artes“ aus. Im Januar 2015 wurde Anne-Sophie Mutter zum Honorary Fellow des Keble College der University of Oxford ernannt. Im Oktober 2013 wurde sie ausländisches Ehrenmitglied der American Academy of Arts & Sciences, nachdem sie im Januar mit dem Orden der Lutoslawski Gesellschaft (Warschau) ausgezeichnet worden war. 2012 verlieh ihr der Atlantic Council den Distinguished Artistic Leadership Award. 2011 erhielt sie den Brahms-Preis sowie für ihr soziales Engagement den Erich-Fromm-Preis und den Gustav-Adolf-Preis. 2010 verlieh ihr die Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens in Trondheim die Ehrendoktorwürde; 2009 wurde sie mit dem Europäischen St. Ullrichs Preis sowie dem Cristobal Gabarron Award ausgezeichnet. 2008 erhielt Anne-Sophie Mutter den internationalen Ernst von Siemens Musikpreis sowie den Leipziger Mendelssohn Preis.

 

Die Geigerin ist Trägerin des Großen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens, des Großen Österreichischen Ehrenzeichens sowie zahlreicher weiterer Auszeichnungen.

 

 

Aufnahmen von Frau Mutter werden bei der Deutschen Grammophon verlegt. Ebenfalls ist sie bei EMI Classics und Erato/Warner zu hören.

 

MÄRZ 2017

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Solist

© Marco Borggreve

Matthias Goerne, Bariton

  Der deutsche Bariton Matthias Goerne zählt zu den vielseitigsten und weltweit gefragtesten Sängern seines Stimmfachs. Er ist regelmäßig zu Gast in den international renommierten Konzertsälen und Opernhäusern sowie bei den bedeutenden Festivals und hat...

 

Der deutsche Bariton Matthias Goerne zählt zu den vielseitigsten und weltweit gefragtesten Sängern seines Stimmfachs. Er ist regelmäßig zu Gast in den international renommierten Konzertsälen und Opernhäusern sowie bei den bedeutenden Festivals und hat mit nahezu allen namhaften Dirigenten und Orchestern in Europa, Amerika und Asien zusammengearbeitet.

 


 

Matthias Goerne singt an den großen Opernbühnen der Welt, darunter die Wiener Staatsoper, die Bayerische Staatsoper, das Royal Opera House Covent Garden in London, die Opéra National de Paris, das Teatro Real in Madrid, das Opernhaus Zürich, die Metropolitan Opera in New York und die Mailänder Scala. Das Spektrum seiner sorgfältig ausgewählten Opernrollen reicht von Pizarro (Fidelio), Wolfram (Tannhäuser), Amfortas (Parsifal), Kurwenal (Tristan) und Orest (Elektra) bis zu den Titelpartien in Béla Bartóks Herzog Blaubarts Burg, Paul Hindemiths Mathis der Maler und Alban Bergs Wozzeck (zuletzt im März 2014 an der Metropolitan Opera).

 

Goernes erfolgreiche künstlerische Tätigkeit ist in zahlreichen Aufnahmen dokumentiert, die teils mehrfach preisgekrönt wurden (u.a. Grammy Award, ECHO Klassik, Preis der Deutschen Schallplattenkritik, ICMA Award 2014 und Diapason d’or). Nach seinen legendären Aufnahmen mit Vladimir Azhkenazy und Alfred Brendel für Universal Music hat Goerne kürzlich eine Serie mit ausgewählten Liedern von Franz Schubert für harmonia mundi eingespielt (Goerne/Schubert-Edition – 12 CDs), unter anderen mit Christoph Eschenbach und Elisabeth Leonskaja. Zuletzt erschienen Aufnahmen mit Werken von Wagner (Das Rheingold mit Hong Kong Philharmonic unter Jaap van Zweden), Mahler (Lieder aus Des Knaben Wunderhorn mit dem Lucerne Festival Orchestra unter Andris Nelsons sowie 10 frühe Lieder mit BBC Symphony unter Josep Pons), Schubert (Lieder mit dem Quatuor Ebène) und Brahms (Vier Ernste Gesänge u.a. Lieder mit Christoph Eschenbach).

 

Matthias Goerne ist Ehrenmitglied der Royal Academy of Music in London. Von 2001 bis 2005 unterrichtete er als Honorarprofessor für Liedgestaltung an der Robert-Schumann-Hochschule in Düsseldorf. Der gebürtige Weimarer studierte bei Hans-Joachim Beyer, Elisabeth Schwarzkopf und Dietrich Fischer-Dieskau.

 

Zu den Höhepunkten der Saison 2016/17 zählen Konzerte mit führenden Orchestern in den USA und Europa – u.a. Boston Symphony, Chicago Symphony, Dallas Symphony, Los Angeles Philharmonic, Philadelphia Orchestra, Pittsburgh Symphony, San Francisco Symphony, Berliner Philharmoniker, Orchestre de Paris und Philharmonia Orchestra London – ebenso wie eine Reihe von Liederabenden mit Leif Ove Andsnes und Markus Hinterhäuser in Dallas, Paris, Brüssel, Mailand, Madrid, London und Seoul. Außerdem setzt Matthias Goerne seine weltweite Tournee mit der “Winterreise” in der gefeierten Inszenierung von William Kentridge fort und geht mit dem Freiburger Barockorchester auf Tour in Europa. An der Wiener Staatsoper debütiert er als Jochanaan in Richard Strauss’ Salome und mit dem Hong Kong Philharmonic unter Jaap van Zweden als Wotan in konzertanten Aufführungen von Richard Wagners Siegfried. Für den Sommer 2017 wurde Goerne wieder zu renommierten Festivals eingeladen, so etwa nach Salzburg, wo er die Titelpartie in Alban Bergs Wozzeck singen und einen Liederabend mit Daniil Trifonov geben wird.

 

 

SAISON 2016/2017

 

 

 

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© Martin Kubik

Rainer Honeck, Violine

Rainer Honeck wurde 1961 im österreichischen Nenzing geboren und erhielt ab seinem siebten Lebensjahr Violinunterricht. Er setzte seine Ausbildung bei Edith Bertschinger an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort und nahm Privatunterricht...

Rainer Honeck wurde 1961 im österreichischen Nenzing geboren und erhielt ab seinem siebten Lebensjahr Violinunterricht. Er setzte seine Ausbildung bei Edith Bertschinger an der Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien fort und nahm Privatunterricht bei Alfred Staar (einem Mitglied der Wiener Philharmoniker).

 

Rainer Honeck wirkte ab 1981 als 1. Geiger der Wiener Staatsoper und der Wiener Philharmoniker. 1984 wurde er zum Konzertmeister der Oper und 1992 zum Konzertmeister der Wiener Philharmoniker befördert.

 

Während seine Orchestertätigkeit für ihn weiterhin von zentraler Bedeutung bleibt, gilt Rainer Honeck auch als angesehener Solist, der Konzerte in Österreich und anderen europäischen Ländern, Japan und Amerika gibt. Persönliche Höhepunkte seines Schaffens mit den Wiener Philharmonikern waren Dvořáks Violinkonzert unter Mariss Jansons, Mozarts Violinkonzerte unter Riccardo Muti und Herbert Blomstedt und Bergs Violinkonzert mit Daniele Gatti. Außerdem spielte er das Violinkonzert von Berg mit dem Symphonieorchester des Mariinski-Theaters unter Valery Gergiev und dem New World Symphony unter Michael Tilson Thomas. Daneben gab er auch das Violinkonzert von Strawinsky unter Andres Oroczo Estrada wie auch mit dem London Symphony Orchestra unter Daniel Harding.

 

Nennenswerte Einspielungen als Konzertmeister sind Live-Produktionen von Rimski-Korsakows Scheherazade mit den Wiener Philharmonikern und Seiji Ozawa (Philips) und Richard Strauss’ Ein Heldenleben unter Christian Thielemann (Deutsche Grammophon). Außerdem hat Rainer Honeck in Prag die Violinkonzerte von Dvořák und Mendelssohn mit dem Czech Philharmonic eingespielt (Pony Canyon), Franz Schuberts Gesamtwerk für Violine und Klavier (Frohla Studios), eine Doppel-CD mit den Violinkonzerten von Mozart für Orfeo und die interessante CD Rondo, auf der er als Solist und Dirigent des Kammerorchesters Wien-Berlin (Sony) zu hören ist.

 

Rainer Honecks intensive Tätigkeit als Kammermusiker – er ist Gründungsmitglied und Leiter der „Wiener Virtuosen“, 1. Geiger des Ensemble Wien und des Kammerorchesters Wien-Berlin (seit 2008) – lässt sich an zahlreichen Radio- und Fernsehsendungen wie auch auf CD (meist bei Koch) nachverfolgen.

 

Seine Führungserfahrung als Konzertmeister und in mehreren Kammerensembles diente Rainer Honeck als natürliches Sprungbrett, um sein Repertoire aufs Orchesterfach auszudehnen und Ensembles wie die Kioi Sinfonietta, das Nagoya Philharmonic, das Sapporo Symphony und das Yomiuri Nippon Symphony Orchestra zu dirigieren. Er stand auch am Pult des Malmö Symphony Orchestra, des Symphonieorchesters des Mariinski-Theaters in St. Petersburg, des Orchestre Philharmonique de Nice und der Haydn-Philharmonie.

 

Rainer Honeck spielt die „ex-Hämmerle” Stradivari von 1709, eine Leihgabe der Oesterreichischen Nationalbank.

 

 SAISON 2016/2017

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