Orchestre National de Lyon
Orchestra National de Lyon Leonard Slatkin © Niko RodamelOn Tour 03.05.17-14.05.17

  • Leonard Slatkin,
  • Hilary Hahn,
  • Cameron Carpenter

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Kurzbeschreibung

Für ihre Tournee mit dem Orchestre National de Lyon und seinem Chefdirigenten Leonard Slatkin hat sich Hilary Hahn das weltberühmte Violinkonzert von Tschaikowski gewünscht. Zudem wird das Orchester Werke aus seiner Heimat erklingen lassen.

Programm

Programm 1

César Franck: ''Le chasseur maudit'' (''Der wilde Jäger'') - Symphonische Dichtung g-Moll, FWV 44 (1882)
Peter I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Pause
Hector Berlioz: Symphonie fantastique op. 14 (Episoden aus dem Leben eines Künstlers)

Programm 2

César Franck: ''Le chasseur maudit'' (''Der wilde Jäger'') - Symphonische Dichtung g-Moll, FWV 44 (1882)
Peter I. Tschaikowsky: Konzert für Violine und Orchester D-Dur op. 35
Pause
Maurice Ravel: Rhapsodie espagnole (1907)
Maurice Ravel: Pavane pour une Infante défunte (1910)
Maurice Ravel: Menuet Antique (1895) für Orchester
Maurice Ravel: Daphnis et Chloé - 2. Suite (1913)

Programm 3

César Franck: ''Le chasseur maudit'' (''Der wilde Jäger'') - Symphonische Dichtung g-Moll, FWV 44 (1882)
Sergej Rachmaninoff: Rhapsodie über ein Thema von Paganini op. 43, in der Transkription für Orgel und Orchester von Cameron Carpenter
Pause
Hector Berlioz: Symphonie fantastique op. 14 (Episoden aus dem Leben eines Künstlers)

Orchester

Orchestre National de Lyon

Das Orchestre National de Lyon wurde 1905 von Georges Martin Witkowski als Société des Grands Concerts de Lyon gegründet. Das Orchester ist stolz auf seine illustre Vergangenheit, die von bedeutenden Musikern wie André Cluytens, Charles Munch, Paul Paray und...

Das Orchestre National de Lyon wurde 1905 von Georges Martin Witkowski als Société des Grands Concerts de Lyon gegründet. Das Orchester ist stolz auf seine illustre Vergangenheit, die von bedeutenden Musikern wie André Cluytens, Charles Munch, Paul Paray und Pierre Monteux geprägt wurde.

1969 wurde die Gesellschaft auf Initiative der Stadt Lyon und anlässlich der Gründung regionaler Orchester durch Marcel Landowski zu einem festen Ensemble mit 102 Mitgliedern, das den Namen „Orchestre Philharmonique Rhône-Alpes“ erhielt und von Louis Frémaux als erstem Music Director geleitet wurde. Von nun an wurde das Orchester von der Stadt unterhalten und finanziert. 1983, im selben Jahr, in dem die Opéra de Lyon ihr eigenes Orchester gründete, wurde das Ensemble in Orchestre National de Lyon umbenannt.


1975 wurde die städtisch finanzierte Konzerthalle des Orchesters eröffnet, das Auditorium Maurice Ravel, eine der größten französischen Konzerthallen mit über 2000 Plätzen und einer bemerkenswerten Akustik.

1971 wurde der französische Dirigent Serge Baudo erster Music Director des ONL und machte das Ensemble bis 1986 national wie international zu einer ernstzunehmenden musikalischen Größe. Unter der Leitung von Emmanuel Krivine (1987-2000) wuchs der künstlerische Rang des Orchesters, das nun auch international immer bekannter wurde. 2000 übernahm David Robertson das Amt des Music Director wie auch des künstlerischen Leiters des Auditoriums und lieferte kreative Ansätze bei Programmgestaltung und musikalischer Stilbildung. Auf ihn folgten Jun Märkl (2005-2011) und Leonard Slatkin, der das Ensemble seit September 2011 als Music Director leitet.

Das ONL ist auch außerhalb von Lyon äußerst aktiv. Es unternimmt regelmäßig Tourneen nach Asien (vor allem Japan), in die USA und durch Europa und wurde zu den BBC Proms, den „Chorégies” in Orange und in die Pariser Philharmonie eingeladen. Für die Zukunft sind Tourneen nach Japan, in die USA und in Europa geplant.

Das ONL fördert voller Stolz lebende Komponisten und hat bedeutende Künstler wie Luciano Berio und Krzysztof Penderecki willkommen geheißen. Es hat Werke von Pierre Boulez, Steve Reich, Michael Jarrell, Thierry Escaich und Kaija Saariaho uraufgeführt oder erstmals in Europa gespielt. In der laufenden Saison sind John Adams und Guillaume Connesson Associate Composers des ONL.

Der Reichtum des Repertoires spiegelt sich in der umfangreichen Diskographie des ONL. Die Aufnahmen werden regelmäßig mit wichtigen Preisen ausgezeichnet, von Ravels Bolero 1984 bis hin zum kompletten Orchesterwerk von Debussy unter Jun Märkl (Naxos) und einer CD mit Werken von Thierry Escaich, die 2011 erschien (Universal). Mit den kompletten Symphonien von Ravel und Berlioz leitet Leonard Slatkin leitet zwei ehrgeizige Einspielprojekte (Naxos).

Das ONL ist ein Pionier bei Bildungsprogrammen und das einzige französische Orchester, das jedes Jahr zwei Orchesterprojekte für junge Musiker anbietet. Es hat ehrgeizige Projekte für Schulen, Vortragsreihen, Familienkonzerte und andere bahnbrechende Aktivitäten außerhalb des Konzertsaals entwickelt. Außerdem bietet es starke Preisnachlässe für junge Zuhörer.

Als Institution der Stadt Lyon wird das Orchestre National de Lyon vom französischen Kulturministerium und der Region Rhône-Alpes finanziert.

 

SAISON 2016/2017

Zum Orchester

Dirigent

© Nico Rodamel

Leonard Slatkin

Leonard Slatkin ist Chefdirigent des Detroit Symphony Orchestra und des Orchestre National de Lyon. Neben diesen beiden Positionen ist der international sehr geschätzte Dirigent gern gesehener Gast bei vielen Orchestern weltweit. Er ist nicht nur ein...

Leonard Slatkin ist Chefdirigent des Detroit Symphony Orchestra und des Orchestre National de Lyon. Neben diesen beiden Positionen ist der international sehr geschätzte Dirigent gern gesehener Gast bei vielen Orchestern weltweit. Er ist nicht nur ein begnadeter Dirigent, sondern auch als Komponist, Autor und Pädagoge sehr gefragt.

Höhepunkte der Saison 2015/16 waren ein dreiwöchiges Brahms Festival in Detroit sowie Konzerte mit dem St. Louis Symphony Orchestra, Pittsburgh Symphony, Los Angeles Philharmonic, NHK Symphony Tokio, seine Debüts beim China Philharmonic Orchestra Beijing und Shanghai Symphony Orchestra sowie eine Sommertournee nach Japan und China mit seinem Lyoner Orchester.

Mit mehr als 100 Aufnahmen gewann Leonard Slatkin sieben Grammys und 64 Grammy-Nominierungen. Mit dem Orchestre National de Lyon entstanden unter anderem Aufnahmen aller Rachmaninoff-Klavierkonzerte, der sinfonischen Werke von Maurice Ravel, Hector Berlioz und Camille Saint-Saëns. Mit dem Detroit Symphony Orchestra sind die Gesamtaufnahmen der Beethoven-Sinfonien sowie der Konzerte und Sinfonien von Tschaikowsky erschienen.


 

Leonard Slatkin wurden zahlreiche Preise verliehen: In den USA erhielt er die renommierte National Medal of Arts und den Gold Baton der American Symphony Orchestra League sowie mehrere Auszeichnungen der American Society of Composers, Authors and Publishers (ASCAP). In Frankreich wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt, in Österreich wurde ihm das Silberne Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Slatkin ist Ehrendoktor der Juilliard School, der Universität von Indiana, der Michigan State University und der Washington University in St. Louis. Für sein Buch Conducting Business erhielt Leonard Slatkin im Jahre 2013 den Deems Taylor Special Recognition Award der ASCAP.

Er dirigierte alle großen Orchester dieser Welt wie New York Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, alle fünf Londoner Orchester, Berliner Philharmoniker, DSO Berlin, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra Het Concertgebouw Orkest, Orchestre de Paris und das Israel Philharmonic Orchestra.

Leonard Slatkin wurde in Los Angeles als Sohn des Dirigenten und Violinisten Felix Slatkin und der Cellistin Eleanor Aller geboren. Die Eltern waren Gründungsmitglieder des berühmten Hollywood String Quartetts. Er begann seine musikalische Ausbildung auf der Geige und studierte später Dirigieren bei seinem Vater, gefolgt von Walter Susskind in Aspen und Jean Morel an der Juilliard School.

SAISON 2016/2017

Zum Künstler

Solistin

© Michael Patrick O'Leary

Hilary Hahn, Violine

Die dreimalige Grammy-Gewinnerin Hilary Hahn ist berühmt für ihre Virtuosität, ihre umfassenden Interpretationen und die kreative Programmgestaltung. Ihre dynamische Herangehensweise und das Bestreben, ihre musikalischen Erfahrungen mit einem globalen Publikum...

Die dreimalige Grammy-Gewinnerin Hilary Hahn ist berühmt für ihre Virtuosität, ihre umfassenden Interpretationen und die kreative Programmgestaltung. Ihre dynamische Herangehensweise und das Bestreben, ihre musikalischen Erfahrungen mit einem globalen Publikum zu teilen, haben sie zu einem Liebling der Fans gemacht.

 


 

Mit ihren ausgeprägten stilistischen Entscheidungen erweist Hilary Hahn der traditionellen Violinliteratur ihre Reverenz und überrascht gleichzeitig mit dem Unerwarteten. Seit der letzten Saison hat sie bei Recital-Tourneen durch die Vereinigten Staaten, Europa und Japan sechs neue Partiten für Solovioline des Komponisten Antón García Abril uraufgeführt. Dies war Hilary Hahns erstes Auftragsprojekt für Solovioline; außerdem bestellte sie damit erstmals mehrere Werke bei einem einzelnen Komponisten. „In 27 Pieces: the Hilary Hahn Encores” ist ein mehrere Jahre umspannendes Auftragsprojekt, das 2011 begonnen wurde, um das Genre der Duo-Zugabe wiederzubeleben. Hilary Hahns Album mit diesen Zugaben gewann 2015 einen Grammy als beste Kammermusik-/Kleinensemble-Einspielung. Die vollständigen Partituren erscheinen bei Boosey & Hawkes, zusammen mit Hilary Hahns Griffweise, Bogenführung und Anmerkungen, wodurch die Zugaben Bestandteil des aktiven Violinrepertoires werden. Außerdem erscheint eine spezielle Vinyl-Edition der Einspielung.

 

Im Rahmen der Residency im Wiener Konzerthaus, die Hilary Hahn 2015/2016 absolvierte, spielte sie Mozart mit der Camerata Salzburg, Dvořák mit den Wiener Symphonikern, Vieuxtemps mit den Wiener Philharmonikern und gab ein Solo-Recital. Außerdem gab Hilary Hahn Konzerte in überraschenden Zusammenhängen: bei einer Museumsführung für Eltern mit Babys, in einem Strickcafé und bei einer Tanzgruppe, die sie bei ihrer Abschlussaufführung musikalisch begleitete. In der Saison 2016/2017 nimmt Hilary Hahn Residencys beim Seattle Symphony und dem Orchestre National de Lyon wahr, wo sie neben den Auftritten mit beiden Orchestern auch Gemeindeprojekte gestalten wird, die individuell auf die Städte zugeschnitten sind. Außerdem gibt sie weiterhin kostenlose Konzerte und ermutigt Musikliebhaber, ihre Live-Darbietung mit außermusikalischen Interessen zu verbinden. Darüber hinaus unternimmt sie in der laufenden Saison Konzerttourneen mit dem Czech Philharmonic, dem Orchestre Philharmonique de Radio France und dem Orchestre National de Lyon. Sie tritt mit dem Cincinnati, Detroit, Indianapolis und National Symphony Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem hr-Sinfonieorchester, dem Swedish Radio Symphony Orchestra und dem Orquesta Nacional de España auf und unternimmt mit dem Pianisten Robert Levin Recital-Tourneen durch Nordamerika und Europa.

 

Ihre ersten Violinstunden erhielt Hilary Hahn als Dreijährige in ihrer Heimatstadt Baltimore, wo sie im Rahmen des Suzuki-Programms des Peabody Institute unterrichtet wurde. Mit fünf Jahren nahm sie Unterricht bei der soeben aus Sankt Petersburg emigrierten Klara Berkovich. Mit zehn Jahren wurde Hilary Hahn ins Curtis Institute of Music in Philadelphia aufgenommen, wo sie bei Jascha Brodsky, einem ehemaligen Schüler von Eugène Ysaÿe und Efrem Zimbalist, studierte. Als Hilary Hahn mit sechzehn Jahren die Voraussetzungen für ein Universitätsstudium erfüllte, hatte sie bereits Solo-Debüts beim Baltimore, Pittsburgh, Utah Symphony, beim Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, beim Philadelphia und Cleveland Orchestra, Budapest Festival Orchestras und New York Philharmonic gegeben. Sie studierte drei Jahre lang Sprachen, Literatur und kreatives Schreiben und machte mit neunzehn Jahren ihren Bachelor. Sie verbrachte vier Sommer beim Marlboro Music Festival und konzentrierte sich weitere vier Sommer ganz auf ihr Deutsch-, Französisch- und Japanisch-Studium am Middlebury College. Hilary Hahn besitzt die Ehrendoktorwürde der Ball State University und des Middlebury College.

 

Hilary Hahn hat sechzehn Alben bei der Deutschen Grammophon und Sony veröffentlicht, außerdem drei DVDs, eine Oscar-nominierte Filmmusik, eine preisgekrönte Einspielung für Kinder und mehrere Kompilationen. Ihr extrem breit gefächertes Repertoire umfasst Bach, Stravinsky, Elgar, Beethoven, Vaughan Williams, Mozart, Schönberg, Paganini, Spohr, Barber, Bernstein, Ives, Higdon und Tschaikowsky. Ihre Einspielungen haben alle erdenklichen Kritikerpreise der internationalen Presse gewonnen und sind beim Publikum gleichermaßen erfolgreich. Alle Veröffentlichungen erreichten sofort die Top Ten der Billboard Klassikcharts.

 

Ihren ersten Grammy erhielt Hilary Hahn 2003 für ihr Album mit Konzerten von Brahms und Strawinsky. Eine Gegenüberstellung der Violinkonzerte von Schönberg und Sibelius hielt sich 23 Wochen in den Charts und brachte ihr den zweiten Grammy ein. 2010 nahm sie das von Jennifer Higdon eigens für sie geschaffene und mit einem Pulitzer-Preis ausgezeichnete Violinkonzert zusammen mit dem Tschaikowsky-Konzert auf. 2012 spielte Hilary Hahn mit dem experimentellen Pianisten Hauschka, der mit präparierten Klavieren arbeitet, das Album „Silfra“ ein. Es wurde von Valgeir Sigurðsson produziert und von Hilary Hahn und Hauschka nach intensiver Entwicklungszeit vollständig improvisiert. Ihr jüngstes Album „Mozart 5, Vieuxtemps 4 - Violin Concertos“ stellt Violinkonzerte vor, die in ihrem Repertoire seit 25 Jahren eine aktive Rolle spielen.

 

Hilary Hahn veröffentlicht seit zwei Jahrzehnten Blogeinträge auf ihrer Website hilaryhahn.com und schreibt Artikel für Mainstream-Medien. Auf ihrem YouTube-Kanal  youtube.com/hilaryhahnvideos befragt sie Kollegen über ihre musikalischen Erfahrungen. Ihr Geigenkasten berichtet unter @violincase auf Twitter and Instagram von seinem Leben als Reisegefährte. 2001 wurde Hilary Hahn vom Time Magazine zur besten klassischen Musikerin Amerikas gewählt. 2010 trat sie in der Tonight Show mit Conan O’Brien auf. Sie spielte auf dem Oscar-nominierten Soundtrack zu Das Dorf und wirkte an nicht-klassischen Projekten wie zwei Alben der Alternative Rockband  … And You Will Know Us By The Trail of Dead und dem Album „Grand Forks“ von Tom Brosseau mit und ging mit dem Folkrock-Sänger und Songwriter Josh Ritter auf Tournee.

 

SAISON 2016/2017

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Solist

© Michael Hart

Cameron Carpenter, Orgel

Mit seiner außergewöhnlichen Musikalität, einer nahezu grenzenlosen technischen Fertigkeit und seinem Pioniergeist hinterlässt Cameron Carpenter bereits Spuren in der neueren Musikgeschichte. Seit der Fertigstellung der International Touring Organ (ITO) im...

Mit seiner außergewöhnlichen Musikalität, einer nahezu grenzenlosen technischen Fertigkeit und seinem Pioniergeist hinterlässt Cameron Carpenter bereits Spuren in der neueren Musikgeschichte. Seit der Fertigstellung der International Touring Organ (ITO) im Jahr 2014 hat Carpenter die anfängliche Skepsis gegenüber eines digitalen Instrumentes widerlegen können und die ITO auf den wichtigsten Bühnen der Welt etabliert. So spielt er nunmehr fast ausschließlich, ob Rezitale oder mit Orchester, auf der ITO. Das nach seinen Plänen gefertigte Instrument ermöglicht es ihm, an fast jedem denkbaren Ort konzertieren zu können. Er bereiste mit seinem Instrument neben Europa und den USA auch Australien, Neuseeland und Asien.

Im Frühjahr 2016 erschien nach der mit einem ECHO ausgezeichneten Einspielung If You Could Read My Mind (2014) mit All You Need is Bach Carpenters zweites Album bei Sony Classical, „unkonventionell, zutiefst lebhaft und von jeglichem Puderperückenstaub befreit“ (Rolling Stone).

Als erster Organist überhaupt wurde Cameron Carpenter für sein Album Revolutionary (2008, Telarc) für einen Grammy nominiert. Ebenfalls bei Telarc erschien 2010 Cameron Live!


 

Ausgewählte Höhepunkte der Saison 2016/17 in Europa sind Rezitale mit der ITO beim Lucerne Festival, im Palau de la Música Catalana in Barcelona, im Konzerthaus Berlin, im Festspielhaus Baden-Baden, in der Philharmonie Köln, auf Einladung des Théâtre du Châtelet in der  Pariser Cité musicale de l’île Seguin, sowie in Zagreb, Ljubljana und Wien. Des Weiteren ist Carpenter zu Gast beim Orquesta Nacional de España unter Jakub Hrůša in Madrid, dem Kammerorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestre National de Lyon unter Leonard Slatkin und im Rahmen der Salzburger Osterfestspiele bei der Staatskapelle Dresden unter Myung-Whun Chung.

Nach einer Tournee mit dem Radio-Symphonieorchester Wien in 2016, auf dem Programm seine Bearbeitung von Rachmaninoffs Paganini-Variationen für Orgel und Orchester, sind Cameron Carpenter und die ITO im Mai 2017 mit der Academy of St Martin in the Fields erneut auf Tournee.

1981 in Pennsylvania, USA, geboren, führte Cameron Carpenter mit elf Jahren erstmals J.S. Bachs Wohltemperiertes Klavier auf und wurde 1992 Mitglied der American Boychoir School. Neben seiner Mentorin Beth Etter zählten John Bertalot sowie James Litton zu seinen Lehrern. An der North Carolina School of the Arts studierte er Komposition und Orgel bei John E. Mitchener – und transkribierte währenddessen über 100 Werke für Orgel, unter anderem Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 5. Die ersten eigenen Kompositionen entstanden während Carpenters Zeit an der Juilliard School New York, deren Student er von 2000 bis 2006 war. Parallel zu seinen Studien an der Juilliard erhielt er Klavierunterricht von Miles Fusco. 2011 wurde sein Konzert für Orchester und Orgel Der Skandal, ein Auftragswerk der Kölner Philharmonie, von der Deutschen Kammerphilharmonie uraufgeführt. 2012 erhielt er den Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

SAISON 2016/2017

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