NDR Radiophilharmonie Hannover
NDR Radiophilharmonie Hannover © Klaus WestermannOn Tour 21.03.19-31.03.19

  • Andrew Manze,
  • Francesco Piemontesi,
  • Rudolf Buchbinder

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Kurzbeschreibung

Seit Andrew Manze die NDR Radiophilharmonie Hannover 2014 als Chefdirigent übernommen hat, begeistern er und das Orchester das Publikum weit über die Grenzen Hannovers hinaus. Hannover PROMS zur Saisoneröffnung, Openair Opernaufführungen im Park und internationale Tourneen gehören ebenso zum Profil des Orchesters wie ausverkaufte Konzerte im heimischen NDR Sendesaal.
Mit Francesco Piemontesi ist ein Solist an Bord, der an der Hochschule für Musik Theater und Medien Hannover studiert hat und regelmäßig mit Andrew Manze und der NDR Radiophilharmonie auftritt.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart: Symphonie Nr. 31 D-Dur KV 297 "Pariser Symphonie"
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 9 Es-Dur KV 271 "Jeunehomme-Konzert"
ODER
Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierkonzert Nr. 23 A-Dur KV 488
Pause
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 ("Italienische")

Orchester

NDR Radiophilharmonie Hannover

Vielfalt und Qualität sind die Markenzeichen der NDR Radiophilharmonie aus Hannover. 86 hochqualifizierte Musiker stehen für eine beeindruckende programmatische Vielfalt: Neben dem großen klassisch-romantischen Repertoire wird auch die Alte Musik gepflegt....

Vielfalt und Qualität sind die Markenzeichen der NDR Radiophilharmonie aus Hannover. 86 hochqualifizierte Musiker stehen für eine beeindruckende programmatische Vielfalt: Neben dem großen klassisch-romantischen Repertoire wird auch die Alte Musik gepflegt. Crossover-Projekte, Filmmusik und ein weitgefächertes Konzertangebot für Kinder und Jugendliche erreichen ein breites Publikum.

 


 

Innerhalb der letzten 20 Jahre hat die NDR Radiophilharmonie mit ihren Chefdirigenten Eiji Oue, Eivind Gullberg Jensen und aktuell Andrew Manze zu den führenden Sinfonieorchestern aufgeschlossen. Internationale Spitzenkünstler ergänzen die musikalische Arbeit des Orchesters.

 

Zu ihnen zählen neben Musikpersönlichkeiten der Klassikszene wie Anne-Sophie Mutter, Hilary Hahn, Rudolf Buchbinder, Sir András Schiff, Andris Nelsons, Gustavo Dudamel und Andrés Orozco-Estrada auch Spezialisten für Alte Musik wie Reinhard Goebel, Giuliano Carmignola und Philippe Jaroussky.

 

Als musikalische Botschafterin für Hannover und Niedersachsen steht die NDR Radiophilharmonie international in hohem Ansehen. In der jüngeren Vergangenheit präsentierte sich das Ensemble bei Konzertreisen u.a. in Asien und Südamerika, gab wiederholt Gastspiele beim Pisa Festival, den Clubhaus-Konzerten in der Schweiz oder dem norwegischen Bergen International Festival. 2011 hatte das Orchester sein umjubeltes Debüt in der ausverkauften Royal Albert Hall in London, weitere Höhepunkte waren Konzerte im Wiener Musikverein und im Großen Festspielhaus Salzburg. Für 2017 sind Gastspiele in London und Paris geplant.

 

Insbesondere die intensive Zusammenarbeit mit Chefdirigent Andrew Manze, der diese Position seit der Saison 2014/ 15 innehat, bedeutete für die NDR Radiophilharmonie einen entscheidenden Schritt auf ihrem künstlerisch anspruchsvollen Weg. Anfang März 2017 erschien die erste CD der NDR Radiophilharmonie unter ihrem Chefdirigenten: Felix Mendelssohns Sinfonien Nr. 1 und 3. Damit ist der Beginn gemacht für die Veröffentlichung aller Mendelssohn-Sinfonien beim niederländischen Label Pentatone. Ebenfalls im März 2017 wurde in einer zweiten Verlängerung seines Vertrages die weitere Zusammenarbeit zwischen Andrew Manze und der NDR Radiophilharmonie bis 2021 besiegelt.

 

Weitere Neuerungen zeigen sich im gesellschaftlichen Engagement der NDR Radiophilharmonie, etwa der Gründung der Orchesterakademie „Joseph Joachim Akademie e.V.“, die Hochschulabsolventen den Einstieg in das Leben eines Berufsmusikers erleichtert.

 

Nahezu alle Konzertprojekte der NDR Radiophilharmonie werden im NDR übertragen und können online auf der ganzen Welt nachgehört werden.

 

SAISON 2017/2018

Zum Orchester

Dirigent

© Ulla Carin Ekblom

Andrew Manze

Andrew Manze wird weithin als einer der anregendsten und inspirierendsten Dirigenten seiner Generation gefeiert. Seine umfangreiche und tiefgehende Kenntnis des Repertoires, verbunden mit einer seltenen Kommunikationsfähigkeit und grenzenlosen Energie,...

Andrew Manze wird weithin als einer der anregendsten und inspirierendsten Dirigenten seiner Generation gefeiert. Seine umfangreiche und tiefgehende Kenntnis des Repertoires, verbunden mit einer seltenen Kommunikationsfähigkeit und grenzenlosen Energie, zeichnen ihn besonders aus.

 


 

Im September 2014 wurde Andrew Manze Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie in Hannover. Sein Vertrag wurde kürzlich zum zweiten Mal verlängert, bis zum Sommer 2021. Neben ihren umfangreichen Deutschland- und Österreichtourneen reisten Andrew Manze und das Orchester mit dem Solisten Sir András Schiff im Herbst 2016 auch nach China und Südkorea. In der Saison 2017/18 werden Sie eine Großbritannientournee unternehmen sowie im Herbst 2019 in den Fernen Osten zurückkehren. Gemeinsam haben sie eine große Einspielreihe für Pentatone gestartet, die einen Schwerpunkt auf die Orchesterwerke Mendelssohns legt.

 

Als Gastdirigent pflegt Andrew Manze enge Beziehungen zu international führenden Orchestern wie dem Gewandhausorchester Leipzig, den Münchner Philharmonikern, dem Los Angeles Philharmonic Orchestra, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Finnish Radio Symphony Orchestra, dem Oslo Philharmonic Orchestra, dem Hallé Orchestra, der Camerata Salzburg sowie dem Scottish und dem Swedish Chamber Orchestra. Außerdem ist er regelmäßig beim Mostly Mozart Festival in New York City zu Gast und hat eine enge Beziehung zum Royal Liverpool Philharmonic Orchestra, mit dem er die kompletten Symphonien von Vaughan Williams für Onyx Classics aufnimmt.

 

In der Saison 2017/2018 gibt Andrew Manze sein Debüt beim Concertgebouw Orkest, bei den Bamberger Symphonikern, beim NDR Elbphilharmonie Orchester und  beim Melbourne Symphony Orchestra. Außerdem wird er zum New York Philharmonic Orchestra sowie zum Los Angeles Philharmonic Orchestra zurückkehren.

 

Von 2006 bis 2014 war Andrew Manze Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Helsingborg Symphony Orchester, mit dem er unter anderem Beethovens Eroica (Harmonia Mundi) und einen Zyklus mit Symphonien von Brahms einspielte (CPO). Von September 2010 bis August 2014 wirkte Andrew Manze als Associate Guest Conductor des BBC Scottish Symphony Orchestra und war von 2008 bis 2011 Erster Gastdirigent des Norwegian Radio Symphony Orchestra.

 

Andrew Manze studierte zunächst Altphilologie in Cambridge, dann Violine, und wurde zu einem führenden Experten für historische Aufführungspraxis. 1996 wurde er Associate Director der Academy of Ancient Music und war von 2003 bis 2007 künstlerischer Leiter von The English Concert. Als Violinist hat Andrew Manze eine verblüffende Vielfalt oftmals preisgekrönter CDs veröffentlicht.

 

Andrew Manze ist Fellow der Royal Academy of Music und Gastprofessor an der Norwegian  Academy of Music. Bei Bärenreiter sowie Breitkopf und Härtel hat er an neuen Ausgaben der Sonaten und Konzerte von Mozart und Bach mitgearbeitet. Er ist Dozent, Herausgeber und Musikautor und tritt regelmäßig in Radio und Fernsehen auf.

 

Im November 2011 erhielt Andrew Manze in Stockholm den renommierten „Rolf-Schock-Preis“.

 

SAISON 2017/2018

Solist

© Benjamin Ealovega

Francesco Piemontesi, Klavier

Der in Locarno geborene Pianist Francesco Piemontesi hat sich durch Auszeichnungen bei mehreren großen Wettbewerben international einen Namen gemacht, z.B. beim Concours Reine Elisabeth 2007 in Brüssel. Zwischen 2009 und 2011 wurde er zum „BBC New Generation...

Der in Locarno geborene Pianist Francesco Piemontesi hat sich durch Auszeichnungen bei mehreren großen Wettbewerben international einen Namen gemacht, z.B. beim Concours Reine Elisabeth 2007 in Brüssel. Zwischen 2009 und 2011 wurde er zum „BBC New Generation Artist“ gekürt. Er gilt als einer der herausragenden neuen Mozart-Pianisten; den Worten des Daily Telegraph zufolge weist Piemontesis Spiel ihn „als einen Mozartianer aus, wie er mit dieser Kultiviertheit und Abgeklärtheit selten anzutreffen ist.“ Gleichwohl versucht er diese Qualität, im Recital wie im Konzert, mit anderem, nach-klassischen Repertoire in Balance zu bringen: Debussy, Ravel, Liszt, Dvořák und Bartók ebenso wie die Komponisten des großen deutschen Repertoires. Über sein Debüt bei den BBC Proms im August 2014 schrieb die Financial Times: „Die ‚Burleske‘ bietet einen virtuosen Klavierpart, und Francesco Piemontesi glänzte mit pfeilschneller Sorglosigkeit, um dieser nach der Pause in Mozarts A-Dur-Rondo KV 386 Klavierspiel von lyrischer Schönheit gegenüber zu stellen.“

Kennzeichnend für Piemontesis Spiel sind technische Perfektion, eine große und reiche Farbpalette sowie die Kultiviertheit des Ausdrucks. Einer seiner großen Lehrer und Mentoren, Alfred Brendel, hat, wie Piemontesi sagt, ihn „die Details der Dinge zu lieben“ gelehrt.

2012 wurde Piemontesi von seiner Heimatstadt Locarno zum künstlerischen Leiter des Festivals „Settimane Musicali di Ascona“ ernannt.

Francesco Piemontesi tritt mittlerweile weltweit mit renommierten Ensembles in Erscheinung: Cleveland Orchestra, Deutsches Symphonie-Orchester und Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, London Philharmonic, Philharmonia Orchestra, Royal Philharmonic, BBC Symphony Orchestra, Israel Philharmonic und Orchester, City of Birmingham Symphony, Orchestre de la Suisse Romande, Helsinki Philharmonic, HR-Sinfonieorchester, Orchestra des Maggio Musicale Fiorentino. Er ist mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Charles Dutoit, Neeme Järvi, Vladimir Ashkenazy, Marek Janowski, Sakari Oramo und Vasily Petrenko aufgetreten und hat außerdem enge musikalische Partnerschaften entwickelt, z.B. mit Sir Roger Norrington, Stanisław Skrowaczewski, David Afkham, Nicholas Collon und Andrew Manze.

Piemontesi spielt mit einer Vielzahl von Kammermusikpartnern – dem Emerson-Quartett, im Trio mit Antoine Tamestit und Jörg Widmann, mit Renaud und Gautier Capuçon, Clemens Hagen, Yuri Bashmet, Angelika Kirchschlager und, während den Jahren seiner Ausbildung, mit Heinrich Schiff.

Im Solo-Recital ist er an vielen renommierten Adressen des Konzertlebens aufgetreten: z.B. Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, De Doelen Rotterdam, Carnegie Hall und Avery Fisher Hall New York, Berliner Philharmonie, Wiener Konzerthaus und Musikverein, Tokyo Suntory Hall sowie in Rom, Zürich, Paris und Brüssel. Einladungen zu Festspielen erhielt er vom Edinburgh International Festival, von La Roque d’Anthéron, New York Mostly Mozart, Chopin International Music Festival in Warschau, den Festivals von Luzern und Aix-en-Provence und dem Schleswig-Holstein Musik-Festival.

In der Saison 2015/16 debütiert er beim Los Angeles Philharmonic Orchestra, der Tchechischen Philharmonie, dem Oslo Philharmonic, den Münchner Philharmonikern, dem Toronto Symphony, dem Orchestre Philharmonque de Radio France, dem Danish Radio Symphony Orchestra sowie beim Leipziger Gewandhausorchester.

Francesco Piemontesi hat mehrere herausragende Einspielungen vorgelegt, darunter Schumann-Sonaten und ein gemischtes Programm mit Händel, Brahms, Bach und Liszt für Avanti Classics und in jüngerer Zeit drei Aufnahmen für Naïve Classique: Mozart-Klavierwerke, Schumann und Dvořáks Klavierkonzert mit dem BBC Symphony Orchestra unter Jiří Bělohlávek und Debussys Préludes die im Lauf des Jahres 2015 veröffentlicht werden sollen.

Piemontesi studierte bei Arie Vardi, bevor er mit Alfred Brendel, Murray Perahia, Cécile Ousset und Alexis Weissenberg zusammenarbeitete.

Solist

© Marco Borggreve

Rudolf Buchbinder, Klavier

Der Wiener Pianist Rudolf Buchbinder zählt zu den legendären Interpreten unserer Zeit. Seit über 50 Jahren konzertiert er mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten weltweit. Sein vielfältiges Repertoire umschließt das gesamte Spektrum von Bach bis zu...

Der Wiener Pianist Rudolf Buchbinder zählt zu den legendären Interpreten unserer Zeit. Seit über 50 Jahren konzertiert er mit den bedeutendsten Orchestern und Dirigenten weltweit. Sein vielfältiges Repertoire umschließt das gesamte Spektrum von Bach bis zu zeitgenössischen Werken, welches er in über 100 Aufnahmen, viele von ihnen preisgekrönt, dokumentierte. Besonderes Aufsehen erregten u.a. seine Einspielung des Klavier-Gesamtwerkes von Joseph Haydn (Warner Classics), die mit dem „Grand Prix du Disque“ ausgezeichnet wurde, sowie der Live-Mitschnitt des Beethoven-Sonaten-Zyklus aus der Dresdner Semperoper (Sony/RCA Red Seal). Für diese Veröffentlichung wurde Rudolf Buchbinder mit dem ECHO Klassik 2012 in der Kategorie „Instrumentalist des Jahres“ ausgezeichnet und erhielt den Choc de l’année 2012.

Nach den Live-Aufnahmen von Mozart – und den Fünf Beethoven Konzerten mit den Wiener Philharmonikern erschien 2015 ein Solo-Album von Rudolf Buchbinder mit Werken von Johann Sebastian Bach bei Sony Classical.

Als maßstabsetzend gelten insbesondere Buchbinders Interpretationen der Werke Ludwig van Beethovens. Mit seinen zyklischen Aufführungen der 32 Beethoven Sonaten entwickelte er die Interpretationsgeschichte dieser Werke über Jahrzehnte weiter. In über 45 Städten führte er den Zyklus bereits auf - darunter in Wien, Berlin, Peking, Buenos Aires, St. Petersburg, Mailand, München, Dresden, Istanbul und Zürich. Als erster Pianist in der Geschichte des Festivals führte er bei den Salzburger Festspielen 2014 sämtliche Beethoven Sonaten an sieben Abenden auf. Dieser Salzburger Zyklus wurde in voller Länge von Unitel gefilmt. Zeitgleich erschien auch das zweite Buch von Rudolf Buchbinder, „Mein Beethoven - Leben mit dem Meister“, im Residenz Verlag. Beim Edinburgh International Festival führte Rudolf Buchbinder im August 2015 seinen Sonaten-Zyklus an neun Abenden auf.

Die Beschäftigung mit den Werken Ludwig van Beethovens wird Rudolf Buchbinder auch in den kommenden Jahren ein zentrales Anliegen sein. In der Saison 2015-16 präsentiert Rudolf Buchbinder seinen 50. Beethoven-Sonaten-Zyklus im Wiener Musikverein.

Die Interpretationen des Pianisten basieren auf akribischer Quellenforschung. So ist Buchbinder ein leidenschaftlicher Sammler historischer Partituren. Unter anderem befinden sich 38 komplette Ausgaben der Klaviersonaten Ludwig van Beethovens, eine umfangreiche Sammlung von Erstdrucken und Originalausgaben sowie Kopien der eigenhändigen Klavierstimmen und Partituren der beiden Klavierkonzerte von Johannes Brahms in seinem Besitz.

Seit 2007 ist Rudolf Buchbinder Künstlerischer Leiter des Grafenegg Festival, das sich unter seiner Leitung innerhalb kurzer Zeit zu einem der bedeutendsten Orchesterfestivals in Europa entwickelt hat. In seiner Biographie „Da Capo“, mit einem Vorwort von Joachim Kaiser, gibt Rudolf Buchbinder Einblicke in sein Leben und seine mannigfaltigen künstlerischen Erfahrungen.

Für weitere Informationen besuchen Sie bitte die Homepage www.buchbinder.net

SAISON 2015/2016 

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