Orchestre Philharmonique du Luxembourg
Gustavo Gimeno © Anne DokterOn Tour 10.06.19-16.06.19

  • Gustavo Gimeno,
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Kurzbeschreibung

Gustavo Gimeno und Yuja Wang bringen gemeinsam einen unzähmbaren jugendlichen Geist auf das Konzertpodium, dass das Publikum gar nicht anders kann als sich mitreißen zu lassen. Ein Kritiker schrieb über Yuja Wangs Aufführung von Schostkaowitschs erstem Klavierkonzert: "Obwohl das Klavierkonzert scharfe Zähne hat, bahnte sie sich ihren Weg durch alle Schwierigkeiten mit einem unstillbaren Feuer, und glitzerte durch all die subtile Ironie und den Humor, die dem Komponisten so sehr eigen sind." Das Publikum darf auf ihre Aufführung des zweiten Klavierkonzerts gespannt sein.

Programm

Peter I. Tschaikowsky: Der Sturm - Orchesterfantasie nach Shakespeare's "The Tempest" op. 18 f-Moll (1873)
Maurice Ravel: Klavierkonzert D-Dur für die linke Hand (1929/30)
Pause
Dmitrij Schostakowitsch: Konzert für Klavier und Orchester Nr. 2 F-Dur op. 102
Maurice Ravel: Daphnis et Chloé - 2. Suite (1913)
ODER
Igor Strawinsky: Der Feuervogel - Suite (für großes Orchester) von 1919

Orchester

Orchestre Philharmonique du Luxembourg

Das Orchestre Philharmonique du Luxembourg (OPL) verkörpert die kulturelle Lebendigkeit des Großherzogtums. Schon seit seinen glanzvollen Anfängen 1933 bei Radio Luxemburg (RTL) ist das 1996 in staatliche Trägerschaft übernommene Orchester europaweit präsent....

Das Orchestre Philharmonique du Luxembourg (OPL) verkörpert die kulturelle Lebendigkeit des Großherzogtums. Schon seit seinen glanzvollen Anfängen 1933 bei Radio Luxemburg (RTL) ist das 1996 in staatliche Trägerschaft übernommene Orchester europaweit präsent. Seit der Eröffnung der Philharmonie Luxembourg 2005 ist das OPL in einem der herausragenden Konzerthäuser Europas beheimatet.

 


 

Die von den größten Orchestern, Dirigenten und Solisten der Welt geschätzte Akustik seiner Residenz, die lange Verbundenheit mit zahlreichen renommierten Häusern und Festivals sowie die intensive Zusammenarbeit mit bedeutenden Musikerpersönlichkeiten haben zum Ruf einer besonders eleganten Klangkultur des OPL beigetragen. Das bezeugt nicht zuletzt die Liste der Auszeichnungen für die in den letzten Jahren erschienenen CDs wie Grammy Award, BBC Music Choice, Grand Prix Charles Cros, Diapason d’Or oder Preis der deutschen Schallplattenkritik.

 

Vielseitigkeit

 

In der dritten Spielzeit unter Gustavo Gimeno als Chefdirigent – nach Henri Pensis, Carl Melles, Louis de Froment, Leopold Hager, David Shallon, Bramwell Tovey und Emmanuel Krivine– wird die Bandbreite des Repertoires besonders großgeschrieben, die von Charpentier bis Czernowin  über Mozart, Brahms, Mahler, Schostakowitsch, Debussy, Bernstein und Feldman reicht. Hinzu kommt eine Serie von CD-Einspielungen für das Label Pentatone, die mit Aufnahmen von Werken von Bruckner und Schostakowitsch im Mai 2017 begonnen wurde.

 

Vielseitig zeigt sich das OPL in Konzertformaten wie  «L’heure de pointe», in «Lunch concerts», «Aventure+», regelmäßigen Opernproduktionen am Grand Théâtre de Luxembourg, Filmkonzerten wie «Live Cinema» mit der Cinémathèque de la Ville de Luxembourg sowie «Pops at the Phil»

 

Zu den musikalischen Partnern zählen 2017/18 die Artists in residence Paavo Järvi, Anna Prohaska  und Jean-François Zygel. Das OPL wird zudem mit Dirigenten wie Lahav Shani, Susanna Mälkki, Juraj Valcuha, Karel Mark Chichon, Jérémie Rhorer, Nikolaj Znaider sowie mit Solisten wie Daniel Barenboim, Stefano Bollani, Khatia Buniatishvili, Elena Garanča, Anja Harteros, Anna Larsson, Sir Bryan Terfel, Krystian Zimerman oder Frank Peter Zimmermann konzertieren.

 

Zu den gemeinsamen Anliegen des OPL und der Philharmonie Luxembourg gehört die innovative Musikvermittlung für Kinder und Jugendliche mit einem umfangreichen Schul- und Workshopprogramm. Seit 2003 engagiert sich das Orchester in Schul-, Kinder- und Familienkonzerten, Workshops, DVD-Produktionen sowie Konzerten in Schulen und Krankenhäusern, bereitet gemeinsam mit Schulklassen Abonnementkonzerte vor und lädt im Zyklus «Dating» mit Musikvermittlern zur Entdeckung von Orchestermusik ein.

 

 

 

 

Weltoffene Haltung

 

Das Orchester mit seinen 98 Musikern aus rund 20 Nationen ist regelmäßig in den Musikzentren Europas zu Gast ebenso wie in Asien und den USA. 2017/18 führen Tourneen das OPL nach Spanien, Deutschland, Österreich, Italien und in die Niederlande. Die Konzerte des OPL werden regelmäßig vom luxemburgischen Radio 100,7 übertragen und über das Netzwerk der Europäischen Rundfunkunion (EBU) ausgestrahlt.

 

Das OPL wird subventioniert vom Kulturministerium des Großherzogtums und erhält weitere Unterstützung von der Stadt Luxemburg. Sponsoren des OPL sind BGL BNP Paribas, Banque de Luxembourg, Batipart Invest, BCEE, Mercedes Benz und POST Luxembourg. Seit Dezember 2012 stellt BGL BNP Paribas dem OPL dankenswerterweise das Violoncello «Le Luxembourgeois» von Matteo Goffriller (1659–1742) zur Verfügung.

 

SAISON 2017/2018

Zum Orchester

Dirigent

© Marco Borggreve

Gustavo Gimeno

Gustavo Gimeno ist seit 2015 Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg (OPL). Bereits innerhalb der vergangenen Saison vereinbarten das OPL und Gustavo Gimeno eine Fortführung der Zusammenarbeit um weitere drei Jahre bis zum Jahr 2022. Gustavo...

Gustavo Gimeno ist seit 2015 Musikdirektor des Orchestre Philharmonique du Luxembourg (OPL).

Bereits innerhalb der vergangenen Saison vereinbarten das OPL und Gustavo Gimeno eine Fortführung der Zusammenarbeit um weitere drei Jahre bis zum Jahr 2022.

Gustavo Gimeno leitet das OPL in vielfältigen Konzertformaten in Luxemburg, wird mit Gastkonzerten unter anderem in München, Baden-Baden, Köln, Essen und San Sebastian die Tourneeaktivitäten des Orchesters ausweiten sowie weitere CD-Einspielungen veröffentlichen. Bei seinen Konzerten in dieser Saison teilt er das Podium mit Solisten wie Daniel Barenboim, Krystian Zimerman, Khatia Buniatishvili, Bryn Terfel oder Frank-Peter Zimmermann. Mit Mozarts „Don Giovanni“ dirigiert er auch in 2018 wieder eine Opernproduktion in Luxembourg.


 

Darüber hinaus ist Gustavo Gimeno weltweit gefragter Gastdirigent. Er folgt 17/18 Wiedereinladungen zum Boston Symphony Orchestra, Cleveland Orchestra, Dallas Symphony Orchestra, Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, Orchestre National de France, zu den Wiener Symphonikern und zur Philharmonia Zürich. Erstmalig dirigiert er das Mariinsky Orchestra, Toronto Symphony Orchestra, Houston Symphony Orchestra, das WDR Sinfonieorchester Köln, das Orchestra Sinfonica Nazionale RAI und das Royal Stockholm Philharmonic Orchestra.

Erneut leitet Gustavo Gimeno das auf historische Aufführungspraxis spezialisierte Orchester des 18. Jahrhunderts. Höhepunkte der vergangenen Saison waren Debüts beim Boston Symphony Orchestra, National Symphony Orchestra Washington, Philharmonia Orchestra London, bei den Wiener Symphonikern sowie beim Orchestra dell‘Accademia Nazionale di Santa Cecilia.

Sein Operndebüt gab Gustavo Gimeno 2015 mit Bellinis „Norma“ an der Oper in Valencia, 2017 dirigierte er Verdis „Simon Boccanegra“ mit dem OPL im Grand Théâtre in Luxembourg.

Im April 2017 gaben das OPL und das Klassiklabel PENTATONE eine langfristige Zusammenarbeit bekannt. Bereits erschienen sind die 1. Symphonien von Dmitri Schostakowitsch und Anton Bruckner sowie jüngst Maurice Ravels komplette Ballettmusik zu „Daphnis et Chloé“.

Geboren in Valencia, begann Gustavo Gimeno seine internationale Dirigentenkarriere 2012 – zu dieser Zeit Mitglied des Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam – als Assistent von Mariss Jansons. Maßgebliche Erfahrungen sammelte er zudem als Assistent von Bernard Haitink und Claudio Abbado, der ihn als Mentor intensiv förderte und in vielerlei Hinsicht prägte.

SAISON 2017/2018

Zum Künstler

Solistin

© Fadil Berisha / Rolex

Yuja Wang, Klavier

Dank einer seltenen Mischung aus vollendeter Technik, musikalischem Einfühlungsvermögen und emotionaler Sensibilität gilt Yuja Wang als eine der besten Pianistinnen der Welt. Die intensive Kraft ihrer Interpretationen erwächst aus einer Verbindung von...

Dank einer seltenen Mischung aus vollendeter Technik, musikalischem Einfühlungsvermögen und emotionaler Sensibilität gilt Yuja Wang als eine der besten Pianistinnen der Welt. Die intensive Kraft ihrer Interpretationen erwächst aus einer Verbindung von außergewöhnlicher Bühnenpräsenz und angeborener Affinität zu einem Repertoire, das von Mozart bis Gershwin reicht. „Charismatisch“, „atemberaubend“, „makellos“ und „tiefempfunden“ sind nur einige der Superlative, die Kritiker in aller Welt gern verwenden.

 


 

In der Saison 2017/2018 gibt Yuja Wang Recitale, spielt Konzertreihen und unternimmt umfangreiche Tourneen mit einigen der renommiertesten Orchester und Dirigenten der Welt. Im Sommer 2017 ging sie mit dem London Symphony Orchestra und Michael Tilson Thomas auf eine Tournee, bei der sie unter anderem das Klavierkonzert Nr. 2 von Brahms spielte. Es folgte das Klavierkonzert Nr. 1 beim Ravinia Festival mit dem Chicago Symphony Orchestra unter Leitung von Lionel Bringuier. Darauf folgten Konzerte mit den Münchner Philharmonikern und Valery Gergiev, eine Reihe von Auftritten beim Verbier Festival und eine Reise in drei deutsche Städte mit dem St. Petersburg Philharmonic Orchestra. Außerdem unternimmt Yuja Wang eine Tournee mit zwei herausragenden Kammerorchestern, dem Mahler Chamber Orchestra und dem Chamber Orchestra of Europe, bei denen sie vom Klavier aus dirigiert. Außerdem ist sie bei Jaap van Zwedens erster Tournee mit dem New York Philharmonic Orchestra und bei der letzten Tournee von Yannick Nézet-Séguin als Leiter des Rotterdam Philharmonic Orchestra dabei. Weitere bemerkenswerte Auftritte finden in Hongkong, Miami, Washington D.C., Prag, Tel Aviv und Berlin statt.

 

Im Winter 2017 arbeitet Yuja Wang erneut mit dem Violinisten und häufigen Partner Leonidas Kavakos bei einer Kammerkonzerttournee durch Europa zusammen und wird im Frühjahr 2018 eine umfangreiche Recitaltournee nach New York, San Francisco, Rom, Wien, Berlin, Paris und in weitere Städte unternehmen.

 

Im Rahmen der Kunstförderung hat Rolex Yuja Wang im Jahr 2009 als Kulturbotschafterin ausgewählt, eine Auszeichnung, die sie bis heute besitzt. Kürzlich wurde sie von der New York Times als „eine der besten jungen Pianistinnen“ beschrieben und vom Sydney Morning Herald für ihre „knisternde Technik“ gelobt. Im Juli 2015 verkündete die Los Angeles Times: „Sie besitzt eine unbekümmerte, brillante Virtuosität an den Tasten, die Prokofjew (selbst ein großer Pianist) und sogar den legendären Horowitz eifersüchtig gemacht hätte.“ Die Gesamtheit von Kritikerlob, Publikumsovationen, Einladungen in bedeutende Konzerthallen und einem Exklusiv-Vertrag mit der Deutschen Grammophon bestätigt, dass Yuja Wang zu den fesselndsten Künstlern des Jahrhunderts zählt.

 

Mit ihrem Klavierspiel erreicht Yuja Wang ein verblüffend breites Publikum. Ihre Musik spricht sowohl jene an, die zum ersten Mal einen Konzertsaal besuchen, als auch leidenschaftliche Pianophile, und vor allem viele junge Menschen. Ihre Liebe zur Mode, von der auch ihre Aufnahme in Giorgio Armanis Sì Women’s Circle zeugt, trug ebenfalls zur Popularität einer Künstlerin bei, die auch einmal gegen Konventionen verstößt und ein neues Publikum für die klassische Musik gewinnen kann.

 

Yuja Wang wurde in Beijing geboren. Ihre Mutter, eine Tänzerin, und ihr Vater, ein Perkussionist, ermutigten sie schon früh, selbst zu musizieren und weckten damit ihren unbezähmbaren Drang nach musikalischer Weiterentwicklung. Mit sechs Jahren erhielt Yuja Wang Klavierunterricht und setzte ihre Ausbildung am Zentralkonservatorium in Beijing fort. 1999 zog sie nach Kanada, wo sie am Morningside Music-Sommerprogramm des Mount Royal College in Calgary teilnahm und sich danach als jüngste Studentin aller Zeiten am Mount Royal Conservatory einschrieb. Yuja Wangs außergewöhnliches Talent wurde 2001 weithin bekannt, als man sie zum Steinway Artist ernannte und sie im Jahr darauf einen Platz am renommierten Curtis Institute of Music in Philadelphia erhielt, wo sie bei Gary Graffman studierte.

 

Als Yuja Wang im Mai 2008 ihre Ausbildung am Curtis Institute abschloss, hatte ihre Karriere bereits begonnen, nachdem sie drei Jahre zuvor ein spektakulär erfolgreiches Debüt mit dem National Arts Center Orchestra in Ottawa gegeben hatte. Im März 2007 erregte Yuja Wang internationales Aufsehen, als sie kurzfristig für Martha Argerich einsprang und Tschaikowskys Klavierkonzert Nr. 1 mit dem Boston Symphony Orchestra spielte. Wenige Jahre später arbeitete sie schon mit Dirigenten von Weltruf. In den vergangenen zehn Jahren hat sie mit bedeutenden Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Gustavo Dudamel, Valery Gergiev, Michael Tilson Thomas, Antonio Pappano, Charles Dutoit und Zubin Mehta auf der Bühne gestanden.

 

Im Januar 2009 schloss Yuja Wang einen Exklusiv-Vertrag mit der Deutschen Grammophon ab. Nach ihrem Debütalbum „Sonatas & Etudes“ wählte Gramophone sie zum Young Artist of the Year 2009. 2011 erschienen das Klavierkonzert Nr. 2 von Rachmaninoff und Paganinis Rhapsodiemit dem Mahler Chamber Orchestra unter Claudio Abbado. Die Einspielung wurde für einen Grammy® Award in der Kategorie Bestes klassisches Instrumentalsolo nominiert. Nachfolgende Veröffentlichungen waren „Fantasia“, ein Album mit Zugaben von Albéniz, Bach, Chopin, Rachmaninoff, Saint-Saëns, Skriabin und anderen; eine Live-Aufnahme von Prokofjews Klavierkonzerten Nr. 2 und 3 mit Gustavo Dudamel und dem Simón Bolívar Symphony Orchestra sowie eine hochgelobte Kombination der beiden Klavierkonzerte von Ravel mit Faurés Ballade, die mit dem Tonhalle-Orchester Zürich und Lionel Bringuier eingespielt wurde. Kritiker in aller Welt haben die gesamte Bandbreite von Yuja Wangs Arbeit dokumentiert, das Wesen ihrer Musikalität eingefangen und die Entwicklung einer Künstlerin beobachtet, die mit vollendeter Technik, unerschöpflicher Kreativität und beispiellosem Durchhaltevermögen gesegnet ist.

 

SAISON 2017/2018

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