London Philharmonic Orchestra
London Philharmonic Orchestra © Patrick HarrisonOn Tour 08.03.18-16.03.18

  • Vladimir Jurowski,
  • Daniil Trifonov,
  • Ray Chen

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Kurzbeschreibung

Das London Philharmonic Orchestra und sein Chefdirigent Vladimir Jurowski sind mittlerweile eine untrennbare Einheit. Auch in dieser Spielzeit ist das englische Spitzenensemble wieder in Deutschland zu sehen.
Nach der ersten Zusammenarbeit mit Jurowski und seinem Orchester im Sommer 2015 ist Daniil Trifonov im März 2018 wieder beim London Philharmonic Orchestr zu Gast. Ebenso ist als zweiter junger, aufstrebender Solist Ray Chen erneut mit dem Orchester zu erleben.

Programm

Programm 1

Igor Strawinsky: Scherzo fantastique für großes Orchester op. 3 (Der Bienenflug) (1907-1908)
Jean Sibelius: Konzert für Violine und Orchester d-Moll op. 47
Pause
Igor Strawinsky: Der Kuss der Fee (Le baiser de la fée) - Divertimento (Suite für Orchester, 1934)
ODER
Igor Strawinsky: Der Feuervogel - Suite (für großes Orchester) von 1911

Programm 2

Peter I. Tschaikowsky: Klavierkonzert Nr. 1 b-Moll op. 23
Pause
Igor Strawinsky: Der Kuss der Fee (Le baiser de la fée) - Divertimento (Suite für Orchester, 1934)
ODER
Igor Strawinsky: Der Feuervogel - Suite (für großes Orchester) von 1911

Orchester

London Philharmonic Orchestra

Das London Philharmonic Orchestra (LPO) gehört zu den bekanntesten Orchestern überhaupt. Es kann auf eine lange, prestigeträchtige Geschichte zurückblicken und gilt gleichzeitig als eines der zukunftsorientiertesten und wagemutigsten britischen Orchester. Es...

Das London Philharmonic Orchestra (LPO) gehört zu den bekanntesten Orchestern überhaupt. Es kann auf eine lange, prestigeträchtige Geschichte zurückblicken und gilt gleichzeitig als eines der zukunftsorientiertesten und wagemutigsten britischen Orchester. Es gibt klassische Konzerte, spielt aber auch Musik zu Filmen und Computerspielen ein, betreibt ein eigenes Plattenlabel und erreicht jedes Jahr Tausende Menschen durch seine Aktivitäten für Familien, Schulen und Gemeinden.

 


 

Das Orchester wurde 1932 von Sir Thomas Beecham gegründet und hat danach unter vielen namhaften Chefdirigenten wie Sir Adrian Boult, Bernard Haitink, Sir Georg Solti, Klaus Tennstedt und Kurt Masur gearbeitet. Derzeitiger Chefdirigent und künstlerischer Leiter ist der 2007 ernannte Vladimir Jurowski. Ab September 2015 hat Andrés Orozco-Estrada die Position des Ersten Gastdirigenten übernommen.

 

Das Ensemble hat seinen Sitz in der Royal Festival Hall im Londoner Southbank Centre, wo es jede Saison etwa vierzig Konzerte gibt. Bis zum Ende des Jahres 2017 wird das Orchester mit dem Southbank Centre beim ein Jahr lang dauernden Festival Belief and Beyond Belief zusammenarbeiten, bei dem untersucht wird, was die menschliche Existenz im einundzwanzigsten Jahrhundert bedeutet. Im Jahr 2018 werden wir Leben und Werk von Igor Stravinsky in unserer neuen Serie Changing Faces: Stravinsky`s Journey entdecken, die Leben und Musik eines der einflussreichsten Komponisten des zwanzigsten Jahrhunderts erfasst.

 

Das Orchester hat erfolgreiche Residencies in Brighton und Eastbourne und reist zudem regelmäßig durch Großbritannien. Jeden Sommer spielt das Orchester an der berühmten Glyndebourne Festival Opera, wo es seit über fünfzig Jahren Resident Symphony Orchestra ist. Auch international tritt das Orchester als Gast auf und gibt weltweit ausverkaufte Konzerte. Höhepunkte der Saison 2017/2018 sind Konzerte in Japan, China, Rumänien, Tschechien, Deutschland, Belgien, Österreich, Spanien, Italien und Frankreich.

 

Das London Philharmonic Orchestra hat die Musik zu zahlreichen Filmerfolgen eingespielt – von der Triologie Der Herr der Ringe bis Lawrence von Arabien, East is East, Der Hobbit und Thor: The Dark World. Das Orchester ist darüber hinaus regelmäßig in Fernsehen und Rundfunk zu hören und gründete 2005 sein eigenes Plattenlabel, bei dem bisher über 90 Veröffentlichungen als CD und Download erschienen sind. Zu den neuesten Titeln gehören Beethovens Symphonien Nr.1 und 4 dirigiert von Kurt Masur, Dvořáks Symphonien Nr. 6 und 7 dirigiert von Yannick Nézet-Séguin sowie Beethovens Symphonie Nr. 3 und die Fidelio-Ouvertüre dirigiert von Vladimir Jurowski.

 

Im Sommer 2012 spielte das London Philharmonic Orchestra zu den Feierlichkeiten des Diamantenen Kronjubiläums der Queen an der Themse und wurde zudem ausgewählt, für die Olympischen Spiele 2012 in London alle Nationalhymnen einzuspielen. 2013 gewann das Orchester den RPS Music Award für Ensembles.

 

Das London Philharmonic Orchestra engagiert sich durch ein dynamisches Programm für junge Menschen, das in dieser Saison seinen dreißigsten Geburtstag feiert, dafür, die nächste Generation von Musikern für die Musik zu begeistern. Höhepunkte sind die BrightSparks Schulkonzerte und FUNharmonics Familienkonzerte, das Young Composers Projekt und Foyle Future Firsts, ein Programm, bei dem herausragende junge Musiker im Orchester ausgebildet werden. Seine Arbeit auf dem Gebiet der digitalen Möglichkeiten und der sozialen Netzwerke gibt dem Orchester die Möglichkeit, noch mehr Menschen in aller Welt zu erreichen: Sämtliche Einspielungen können bei iTunes heruntergeladen werden. Neben einem eigenen YouTube-Kanal und regelmäßigen Podcasts ist das Orchester auf Facebook und Twitter aktiv.

 

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SAISON 2017/2018

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Dirigent

© Sheila Rock

Vladimir Jurowski

Aufgrund seines ausgeprägten musikalischen Könnens und seines wagemutigen künstlerischen Engagements ist Vladimir Jurowski als einer der gefragtesten Dirigent unserer Zeit. Er wurde 1972 in Moskau geboren und studierte zunächst am Moskauer Konservatorium. 1990...

Aufgrund seines ausgeprägten musikalischen Könnens und seines wagemutigen künstlerischen Engagements ist Vladimir Jurowski als einer der gefragtesten Dirigent unserer Zeit. Er wurde 1972 in Moskau geboren und studierte zunächst am Moskauer Konservatorium. 1990 zog er mit seiner Familie nach Deutschland und setzte seine Ausbildung an den Musikhochschulen in Dresden und Berlin fort, wo er Dirigieren bei Rolf Reuter und Stimmausbildung bei Semion Skigin studierte. 1995 gab er sein internationales Debüt, als er beim Wexford Festival Rimski-Korsakows Mainacht dirigierte. Im selben Jahr trat er mit Nabucco erstmals im Royal Opera House Covent Garden auf.

 


 

Im Oktober 2015 wurde Vladimir Jurowski als neuer Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin angekündigt und hat die Position mit der Saison 2017/2018 übernommen. 2003 wurde er Erster Gastdirigent des London Philharmonic Orchestra und 2007 dessen Chefdirigent. Außerdem ist er Principal Artist des Orchestra of the Age of Enlightenment, künstlerischer Leiter des Staatlichen Sinfonieorchesters Russland (Swetlanow-Sinfonieorchester) und des George Enescu International Festival in Bukarest. Zuvor war er bereits Erster Kapellmeister der Komischen Oper Berlin (1997-2000), Erster Gastdirigent des Teatro Comunale di Bologna (2000-2003), Erster Gastdirigent des Russischen Nationalorchesters (2005-2009) und Music Director der Glyndebourne Festival Opera (2001-2013).

 

Vladimir Jurowski pflegt enge Verbindungen zu führenden künstlerischen Einrichtungen in aller Welt. Er arbeitet jedes Jahr mit dem Chamber Orchestra of Europe zusammen und tritt regelmäßig mit dem London Philharmonic bei Festivals wie den BBC Proms, dem George Enescu Festival Bukarest, dem Musikfest Berlin sowie dem Schleswig Holstein und Rostropovich Festival auf. Er arbeitet mit führenden Orchestern zusammen: Royal Concertgebouw Orchestra, Staatskapelle Dresden, Gewandhausorchester Leipzig, Cleveland und Philadelphia Orchestra, New York Philharmonic, Chicago und Boston Symphony wie auch den Berliner und Wiener Philharmonikern. Aktuelle Höhepunkte waren Aufführungen von Boris Godunow, bei denen das Orchestra of the Age of Enlightenment gemeinsam mit dem Orchester des Mikhailovsky-Theaters St. Petersburg spielte, sein Debüt bei den Salzburger Osterfestspielen, bei denen er die Staatskapelle Dresden dirigierte, sowie Auftritte mit dem Mahler Chamber Orchestra beim Lucerne Festival und ein einzigartiges Projekt mit der London Sinfonietta in Moskau, das dem anglo-russischen Jahr des kulturellen Austauschs gewidmet war. Mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Russland hat er in Moskau ein höchst individuelles und erfolgreiches Repertoire erarbeitet. Er kuratiert Projekte, zuletzt eine Aufführungsreihe, die den Umgang mit Shakespeare in Musik, Theater und Film der Sowjetzeit erforscht.

 

Höhepunkte der Saison 2016/2017 und darüber hinaus sind weitere Auftritte mit dem New York Philharmonic, dem Chamber Orchestra of Europe, der Staatskapelle Dresden, dem Royal Concertgebouw Orchestra und der Accademia Nazionale di Santa Cecilia sowie eine Aufführung von Prokofjews Semyon Kotko mit dem Netherlands Radio Philharmonic im Concertgebouw Amsterdam. Vladimir Jurowski dirigiert das London Philharmonic in Das Rheingold, Fidelio, der 8. Symphonie von Mahler und Pendereckis Lukas-Passion. Außerdem tritt er mit dem Orchester in Metropolen wie Wien, Budapest und New York (Lincoln Center) auf.

 

Der leidenschaftliche Operndirigent gab 1999 sein Debüt an der Metropolitan Opera mit Rigoletto und hat dort seither Jenufa, Pique Dame, Hänsel und Gretel und Die Frau ohne Schatten dirigiert. An der Welsh National Opera leitete er Parsifal und Wozzeck, gab Krieg und Frieden an der Opéra National de Paris, Eugen Onegin an der Mailänder Scala, Ruslan und Ludmillaam Bolschoi-Theater, Salome mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Russland und Iolanta und Der Teufel von Loudon an der Dresdner Semperoper. Daneben dirigierte er Die Zauberflöte, La Cenerentola, Otello, Macbeth, Falstaff, Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg, Don Giovanni, The Rake’s Progress, Das schlaue Füchslein, Ariadne auf Naxos und Peter Eötvös’ Love and Other Demons an der Glyndebourne Opera. 2015 trat er erneut an der Komischen Oper Berlin mit einer gefeierten Inszenierung von Moses und Aron auf und gab sein Debüt an der Bayerischen Staatsoper München mit Prokofjews Der feurige Engel. Kommende Höhepunkte sind sein Debüt bei den Salzburger Festspielen mit Wozzeck und sein erster Auftritt in Glyndebourne als Gastdirigent, bei dem er die Uraufführung von Brett Deans Hamlet leitet.

 

Vladimir Jurowskis Diskographie mit dem London Philharmonic Orchestra umfasst die vollständigen Symphonien von Brahms, die 1. und 2. Symphonie von Mahler, Tschaikowskys Symphonien Nr. 1, 4, 5, 6 und Manfred sowie Werke von Turnage, Holst, Britten, Vaughan Williams, Schostakowitsch, Honegger, Haydn, Zemlinsky und Rachmaninow. Außerdem hat er Schnittkes 3. Symphonie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und eine Reihe russischer Werke mit dem Staatlichen Sinfonieorchester Russland für PentaTone Records eingespielt. Er nahm Werke von Mendelssohn und Mahler mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment auf, dazu ein breites Repertoire von Meyerbeer bis Kancheli. Seine Amtszeit als Music Director in Glyndebourne wurde auf zahlreichen CDs und DVDs dokumentiert, darunter die preisgekrönten Produktionen von Tristan und Isolde, Die Meistersinger von Nürnberg, Ariadne auf Naxos, Falstaff, La Cenerentola, Rachmaninows Der geizige Ritter und Prokofjews Die Verlobung im Kloster. Außerdem erschienen auf DVD: Hänsel und Gretel aus der Metropolitan Opera, sein erstes Konzert als Chefdirigent des London Philharmonic Orchestra mit Werken von Wagner, Berg und Mahler, Aufnahmen mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment (4. und 7. Symphonie von Beethoven) und dem Chamber Orchestra of Europe (Strauss und Ravel). Alle DVDs erschienen bei Medici Arts.

 

SAISON 2017/2018

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Solist

© Dario Acosta DG

Daniil Trifonov, Klavier

Der russische Pianist Daniil Trifonov – 2016 als “Artist of the Year” des Gramophone Magazins ausgezeichnet – imponiert gleichermaßen als Solist, im Konzertrepertoire, als Kammermusiker oder Liedbegleiter wie auch als Komponist. Sein Spiel verbindet...


Der russische Pianist Daniil Trifonov – 2016 als “Artist of the Year” des Gramophone Magazins ausgezeichnet – imponiert gleichermaßen als Solist, im Konzertrepertoire, als Kammermusiker oder Liedbegleiter wie auch als Komponist. Sein Spiel verbindet technische Perfektion mit intensivster Ausdruckskraft, seine spektakulären Auftritte versetzen das Publikum regelmäßig in begeistertes Staunen. The Times (UK) bezeichnete Trifonov “zweifellos als beeindruckendsten Pianisten unserer Zeit.”

 


 

In der Saison 2017/18 widmet sich Trifonov vor allem Chopin: Unlängst erschien seine vierte Veröffentlichung als Deutsche Grammophon-Exklusivkünstler “Chopin: Evocation”. Die Doppel-CD kombiniert originale Chopin-Werke mit Kompositionen des 19. und 20. Jahrhunderts, die starke Bezüge zu Chopin aufweisen, darunter Stücke von Samuel Barber und Federico Mompou. Das Album platzierte sich in bereits in kürzester Zeit auf Nummer eins der Deutschen Klassik-Charts.

 

Trifonov spielt in der aktuellen Saison mit dem Fokus auf Chopin über 20 Klavierabende in den USA, Europa und Asien. Für die New Yorker Carnegie Hall kuratierte er einen eigenen Konzertzyklus, bestehend aus einem Solorecital, zwei Konzerten mit der Kremerata Baltica und dem Cellisten Gautier Capuçon, einem Liederabend mit Matthias Goerne sowie einem Duoprogramm mit seinem Lehrer und Mentor Sergei Babayan. Zudem spielt er ein weiteres Solorecital mit je einem wegweisenden Werk für jedes Jahrzehnt des 20. Jahrhunderts. Auch Trifonovs Klavierkonzert wird zu hören sein - mit dem Mariinsky Orchester unter Valery Gerghiev;Weitere Saison-Highlights sind Konzertreisen in Asien und Europa mit Gidon Kremer und der Kremerata Baltica, dem London Philharmonic, dem Königlichen Concertgebouw Orchester und dem Orchester des Teatro alla Scala. Trifonov spielt Strauss’ Burleske unter anderem mit dem Symphonieorchester des Bayrischen Runkfunks unter Maris Janssons, Schumann mit den Berliner Philharmonikern, Prokofiev mit dem Mariinsky Orchester unter Valery Gerghiev sowie dem Cleveland Orchestra unter Michael Tilson Thomas, Skrjabin mit der Seattle Symphony unter Ludovic Morlot sowie Rachmaninoff mit dem Philadelphia Orchestra unter Yannick Nézet-Séguin.

 

Zwischen 2010 und 1011 reüssierte Trifonov bei den weltweit bedeutendsten Wettbewerben: Er gewann den Dritten Preis beim Warschauer Chopin Wettbewerb, den Ersten Preis beim Rubinstein Wettbewerb in Tel Aviv sowie sowohl eine Goldmedaille als auch den Grand Prix des Moskauer Tschaikowsky-Wettbewerbs. Darüber hinaus wurde er 2013 mit dem Preis der italienischen Musikkritik, dem Premio Franco Abbiati für den besten Instrumentalsolisten, geehrt. Im Oktober 2017 erhielt er nunmehr bereits zum zweiten Mal einen der von der deutschen Schallplattenkritik jährlich vergebenen ECHO-Klassik-Preise.

 

Trifonov wurde 1991 in Nischni-Nowgorod geboren und begann seine musikalische Ausbildung mit fünf Jahren; er war am Moskauer Gnessin Institut Schüler von Tatjana Zelikman und setzte seine Studien mit Sergej Babayan am Cleveland Institute of Music fort. Er studierte Komposition und schreibt Klavier-, Kammer- und Orchesterwerke. Nach der Uraufführung seines eigenen Klavierkonzertes im Jahr 2013 schwärmte der Cleveland Plain Dealer: “Selbst wenn man es miterlebt hat, kann man es fast nicht glauben: Von solcher Art ist die Kunstfertigkeit des Klavierkomponisten Daniil Trifonov.”

 

SAISON 2017/2018

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Solist

© Julian Hargreaves

Ray Chen, Violine

Ray Chen ist ein Violinist, der das Bild des klassischen Musikers im 21. Jahrhundert neu definiert. Dank seiner Medienpräsenz erweitert und inspiriert er das klassische Publikum, erreicht im Internet Millionen und vermittelt seine herausragende Musikalität...

Ray Chen ist ein Violinist, der das Bild des klassischen Musikers im 21. Jahrhundert neu definiert. Dank seiner Medienpräsenz erweitert und inspiriert er das klassische Publikum, erreicht im Internet Millionen und vermittelt seine herausragende Musikalität einem globalen Publikum, was sich auch in seinen Auftritten mit führenden Orchestern auf den großen Konzertbühnen dieser Welt widerspiegelt.

 


 

Er wurde bekannt, als er 2008 den Yehudi Menuhin-Preis und 2009 den Ersten Preis beim Concours Reine Elisabeth gewann. Seither hat er sich live und auf CD eine beachtliche Karriere in Europa, Asien und den USA wie auch in seiner Heimat Australien aufgebaut. 2017 unterschrieb Ray Chen einen Vertrag mit Decca Classics und veröffentlichte im Sommer dort sein erstes Album mit dem London Philharmonic. Zuvor hatte er bei Sony bereits drei erfolgreiche CDs eingespielt, von denen die erste („Virtuoso”) mit einem ECHO Klassik ausgezeichnet wurde. Er wurde von den Zeitschriften Strad und Gramophone als „one to watch” benannt und schaffte es auf die Forbes-Liste der 30 einflussreichsten Asiaten unter 30. Er trat in der großen Online-Serie „Mozart in the Jungle” auf, startete eine mehrjährige Kooperation mit Giorgio Armani (der das Cover seines Mozartalbums mit Christoph Eschenbach entwarf) und trat bei Großveranstaltungen wie der Feier zum französischen Nationalfeiertag (live vor 800.000 Menschen), dem in ganz Europa gesendeten Nobelpreiskonzert in Stockholm und bei den BBC Proms auf.

 

Ray Chen hat mit Orchestern wie dem London Philharmonic Orchestra, National Symphony Orchestra, Gewandhausorchester Leipzig, Münchner Philharmoniker, Filarmonica della Scala, Orchestra Nazionale della Santa Cecilia und Los Angeles Philharmonic gespielt und gibt demnächst sein Debüt beim SWR Symphonieorchester, dem San Francisco Symphony, Pittsburgh Symphony, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks. Er arbeitet mit Dirigenten wie Riccardo Chailly, Vladimir Jurowski, Sakari Oramo, Manfred Honeck, Daniele Gatti, Kirill Petrenko, Krystof Urbanski, Juraj Valcuha und vielen anderen zusammen. Von 2012 bis 2015 hatte er eine Residency im Konzerthaus Dortmund und ist in der Saison 2017/2018 ein „Artist Focus” des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin.

 

Ray Chen nutzt neue Technologien und ist durch seine Präsenz in den sozialen Medien zu einem Pionier der Interaktion von Künstlern und Publikum geworden. Seine Auftritte und musikalischen Kooperationen mit Musik und Musikern werden einem neuen Publikum auf zeitgemäße und verständliche Weise umgehend vermittelt. Als erster Musiker wurde er eingeladen, einen Lifestyle-Blog für den größten italienischen Verlag RCS Rizzoli (Corriere della Sera, Gazzetta dello Sport, Max) zu schreiben. Vogue berichtete über ihn, und bald wird ein von ihm entworfener Geigenkasten bei der Firma GEWA erhältlich sein. Sein Engagement für musikalische Förderung ist beispielhaft und inspiriert die nachwachsende Musikergeneration mit selbstproduzierten Videos, die Comedy und Musik miteinander verbinden. Dank seiner Onlinepromotion spielt er regelmäßig vor ausverkauften Häusern und lockt ein völlig neues Publikum in den Konzertsaal.

 

Ray Chen wurde in Taiwan geboren und wuchs in Australien auf. Mit fünfzehn Jahren begann er seine Ausbildung am Curtis Institute of Music bei Aaron Rosand und wurde durch Young Concert Artists gefördert. Er spielt auf der „Joachim”-Stradivari von 1715, einer freundlichen Leihgabe der Nippon Music Foundation, die einmal dem berühmten ungarischen Violinist Joseph Joachim (1831-1907) gehörte.

 

SAISON 2017/2018

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