Les Arts Florissants
Xavier de Maistre © Marco Borggreve
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Kurzbeschreibung

Mit der Ankunft der jungen Marie Antoinette in Paris im Jahre 1770 erfuhr das ohnehin reiche Pariser Musikleben neue Impulse – nicht nur, dass sie ihren ehemaligen Wiener Gesangslehrer Gluck in Paris einführte, was zu einer Revolution des Pariser Opernlebens führte; auch die Musik am Hof veränderte sich: Standen unter Louis XIV. und Louis XV. die großen repräsentativen Opern und Divertissements im Vordergrund, so verlagerte sich unter Marie-Antoinette und ihrem Mann Louis XVI. der Schwerpunkt hin zum Salon. Selbst passionierte Harfenistin, trieb Marie-Antoinette die Entwicklung der Harfe entscheidend voran. Der Harfenbau florierte, und viele der in Paris ansässigen Instrumentenmacher übertrafen sich nicht nur in den immer kunstvoller ausgeführten Dekorationen, sondern auch in der technischen Weiterentwicklung der Harfe.
Mit den neuen technischen Möglichkeiten einher ging die Etablierung der Harfe als Konzertinstrument und damit auch eine ganze Welle von Kompositionen für das Instrument, ausgeführt nicht nur von reisenden Harfenisten wie Johann Baptist Krumpholtz oder Franz Petrini, sondern auch von etablierten Komponisten wie Johann Ladislaus Dussek oder Wolfgang Amadeus Mozart.
Mit dem nun vorliegenden Programm „L’Instrument d‘une Reine – La Harpe à Versailles“ widmet sich Xavier de Maistre nun zum ersten Mal diesem reizvollen Kapitel europäischer Musikgeschichte.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart: Serenade G-Dur für Streicher KV 525 ''Eine kleine Nachtmusik''
Johann Baptist Krumpholtz: Konzert für Harfe und Orchester Nr. 5 B-Dur op. 7
Pause
Johann David Hermann: Konzert Nr. 1 in F-Dur für Harfe und Orchester op. 9
Joseph Haydn: Symphonie Nr. 85 B-Dur Hob. I:85 ''La Reine''

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