Orchestre symphonique de la Monnaie
Alain Altinoglu © Marco BorggreveOn Tour 01.07.18-15.07.18

Orchestre symphonique de la Monnaie

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Kurzbeschreibung

Alain Altinoglu, der von der Süddeutschen Zeitung als „sensibler Klangfarbenmagier“ bezeichnet wird, ist seit Januar 2016 neuer Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Im Gepäck hat das Orchester Beethovens 9. Symphonie sowie die Konzertarie für Sopran und Orchester "Ah, perfido" die Annette Dasch singen wird.

Programm

Ludwig van Beethoven: ''Ah, perfido'' - Konzertarie für Sopran und Orchester op. 65
Pause
Ludwig van Beethoven: Symphonie Nr. 9 d-Moll op. 125

Orchester

Orchestre symphonique de la Monnaie

Eine deutsche Biographie liegt derzeit nicht vor.

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Zum Orchester

Dirigent

© Marco Borggreve

Alain Altinoglu

An seinen fulminanten Start als Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel zu Beginn des Jahres 2016 knüpft Alain Altinoglu in seinem zweiten Jahr mit intensiven und gleichzeitig kultivierten Aufführungen an, die auch weiterhin von Kritikern...

An seinen fulminanten Start als Directeur Musical des Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel zu Beginn des Jahres 2016 knüpft Alain Altinoglu in seinem zweiten Jahr mit intensiven und gleichzeitig kultivierten Aufführungen an, die auch weiterhin von Kritikern hoch gelobt werden.

Als Gast dirigiert Altinoglu regelmäßig renommierte Orchester wie das Boston Symphony, Chicago Symphony, Philadelphia Orchestra, Cleveland Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, London Symphony Orchestra, Philharmonia Orchestra, Danish National Symphony Orchestra, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, Staatskapelle Dresden, Staatskapelle Berlin, Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Radio-Symphonieorchester Wien, Tonhalle Orchester Zürich sowie die führenden Pariser Orchester.


 

Zu den Höhepunkten dieser Saison zählt Altinoglus Debüt bei den Berliner Philharmonikern, wo er unter anderem sein Arrangement einer Suite aus Debussys Oper Pelléas et Mélisande zur Uraufführung bringen wird. Mit den Wiener Philharmonikern tritt er mit einem Konzert während  der Mozartwoche in Salzburg auf und kehrt an Londons Royal Festival Hall zurück. Hier gibt er sein Debüt mit dem London Philharmonic Orchestra, das er anschließend auf Tournee durch Europa führt. Desweiteren debütiert Altinoglu in dieser Saison mit dem WDR Sinfonieorchester Köln, dem Deutschen Sinfonie-Orchester Berlin mit Leif Ove Andsnes sowie dem Philharmonischen Orchester in Oslo. In Brüssel wird Altinoglu Neuproduktionen von Wagners Lohengrin sowie Poulencs Dialogues des Carmelite, beide in der Regie von Olivier Py, sowie Bartóks Der wunderbare Mandarin und Herzog Blaubarts Burg, in einer neuen Doppelvorstellung inszeniert von Christophe Coppens, dirigieren.

Alain Altinoglu ist an allen großen Opernhäusern weltweit zu Gast. Neben der Metropolitan Opera New York, Royal Opera House Covent Garden, Teatro Colon Buenos Aires, Staatsoper Wien, Opernhaus Zürich, Deutsche Oper Berlin, Staatsoper unter den Linden, Bayerische Staatsoper München und den drei Pariser Opernstandorten gastiert er regelmäßig bei den Festspielen in Bayreuth, Salzburg, Orange und Aix-en-Provence.

Alain Altinoglus besondere Liebe gilt dem Liedgesang. Er begleitet regelmäßig die Mezzosopranistin Nora Gubisch am Klavier. Die neueste Aufnahme mit Volksliedern von de Falla, Obradors, Granados, Berio und Brahms ist bei Naïve erschienen. Weitere Aufnahmen der beiden Künstler erschienen mit Liedern von Henri Duparc (Cascavelle) und Maurice Ravel (Naïve). Für Deutsche Grammophon enstand vor kurzem eine Aufnahme mit Piotr Beczala. Eine Verfilmung von Honeggers Jeanne d’Arc au bûcher ist außerdem auf DVD (Accord) erhältlich. Darüberhinaus erschien Wagners Der fliegende Holländer als DVD für Deutsche Grammophone.

Alain Altinoglu wurde 1975 in Paris geboren und studierte am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris wo er gegenwärtig die Dirigierklasse unterrichtet. 

SAISON 2017/2018

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Solistin

© Manfred Baumann

Annette Dasch, Sopran

Die Berlinerin Annette Dasch zählt zu den führenden Sopranistinnen unserer Zeit. Sie ist Gast der wichtigsten Opernhäuser und Festivals weltweit. Zu den Verpflichtungen der Spielzeit 2017/18 zählen die Tannhäuser-Elisabeth unter Kirill Petrenko beim...

Die Berlinerin Annette Dasch zählt zu den führenden Sopranistinnen unserer Zeit. Sie ist Gast der wichtigsten Opernhäuser und Festivals weltweit. Zu den Verpflichtungen der Spielzeit 2017/18 zählen die Tannhäuser-Elisabeth unter Kirill Petrenko beim Japan-Gastspiel der Bayerischen Staatsoper München. An der Oper Zürich debütiert sie die Jenny in einer Neuproduktion von Aufstieg und Fall der Stadt Mahagonny. Sie gibt ihr Debüt an der Wiener Staatsoper als Donna Elvira in Don Giovanni und kehrt später in der Saison als Lohengrin-Elsa an die Staatsoper zurück. Mit dem Basler Kammerorchester ist ihr Rollendebüt als Fidelio-Leonore geplant. An der Deutschen Oper Berlin singt sie die Rosalinde in einer von Rolando Villazon betreuten Neuinszenierung der Fledermaus. Konzerte und Liederabende singt sie in Frankfurt, Darmstadt und Brüssel u.a. Das Rheingau Musikfestival präsentiert Annette Dasch als Artist in residence 2018.

 


 

Zu ihren wichtigsten Partien zählen derzeit Donna Elvira (Mailänder Scala, Berliner Staatsoper, Bayerische Staatsoper München), Contessa (Royal Opera House Covent Garden London, Teatro Real Madrid, Théâtre des Champs-Elysées Paris, Metropolitan Opera New York, Oper Frankfurt), Fiordiligi (Bayerische Staatsoper München, Salzburger Osterfestspiele), Armida (Salzburger Festspiele), Antonia (Opéra National de Paris), Elisabeth (Oper Frankfurt), Elsa (Bayreuther Festspiele, Mailänder Scala, Bayerische Staatsoper München, Gran Teatre del Liceu Barcelona, Oper Frankfurt), Eva (Budapest Festival, Metropolitan Opera New York), Rezia (Bayerische Staatsoper München), Martinus Juliette (Oper Zürich) und Cordelia (Opéra de Paris).

 

Im Konzert arbeitet sie mit Orchestern wie den Berliner und Wiener Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem RSB Berlin, dem Mozarteum Orchester Salzburg oder der Akademie für Alte Musik sowie mit Dirigenten wie Daniel Barenboim, Ivor Bolton, Sir Colin Davis, Gustavo Dudamel, Adam Fischer, Daniele Gatti, Nikolaus Harnoncourt, Paavo Järvi, Marek Janowski, Fabio Luisi, Kent Nagano, Andris Nelsons, Sir Roger Norrington, Seiji Ozawa, Helmuth Rilling, Sir Simon Rattle oder Christian Thielemann zusammen. Liederabende führen sie regelmäßig zu der Schubertiade Schwarzenberg, in den Wiener Musikverein, das Wiener Konzerthaus, zum Concertgebouw Amsterdam, in das Konzerthaus Dortmund und die Wigmore Hall London sowie die Philharmonien von Köln und Essen.

 

Annette Dasch studierte u.a. an der Hochschule für Musik in München. Als Exklusivkünstlerin von SONY BMG wurde ihre Debüt-CD Armida mit dem ECHO für die beste Operneinspielung ausgezeichnet. Ebenfalls bei SONY erschienen ist ihre CD mit Mozart-Arien. Aktuell liegen die Beethoven Symphonien mit den Wiener Philharmonikern unter Christian Thielemann (SONY), Wagners Lohengrin mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Marek Janowski (PentaTone) sowie als DVD und BLU-RAY der Lohengrin von den Bayreuther Festspielen 2011 (Opus Arte) vor. Zu weiteren Aufnahmen zählen Deutsche Barocklieder, Schumann’s Genoveva, Haydns Schöpfung, Re Pastore (DG) und Don Giovanni von den Salzburger Festspielen, Idomeneo aus München und Nozze di Figaro aus Paris.

 

Annette Dasch wurde 2014 mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet.

 

SAISON 2017/2018

Solistin

© Brian Benson

Nora Gubisch, Mezzosopran

Die Pariser Mezzo-Sopranistin Nora Gubisch bringt ihren bezaubernden Flair und ihre überaus charmante Ausstrahlung an die größten Opern- und Konzerthäuser weltweit. Sie gastierte an Häusern wie der Opéra National de Paris, der San Francisco Opera, den...

Die Pariser Mezzo-Sopranistin Nora Gubisch bringt ihren bezaubernden Flair und ihre überaus charmante Ausstrahlung an die größten Opern- und Konzerthäuser weltweit. Sie gastierte an Häusern wie der Opéra National de Paris, der San Francisco Opera, den Festspielen von Salzburg, Aix-en-Provence und Montpellier, am Capitole in Toulouse, bei den BBC Proms in London, an der Mailänder Scala, an den Opernhäusern von Lyon, Rom, Neapel, Madrid, Dresden, Zürich, am Théâtre du Châtelet und dem Théâtre des Champs-Elysées, an der Avery Fisher Hall in New York, im Musikverein in Wien sowie dem Konzerthaus in Berlin.

Auf der Konzertbühne widmet Gubisch sich regelmäßig dem Oratorium, Lied Zyklen mit Orchester sowie der Kammermusik. Dabei arbeitete sie mit Dirigentengrößen wie Sir Colin Davis, Georges Prêtre, Lorin Maazel, Nikolaus Harnoncourt, James Conlon, Christoph Eschenbach, Armin Jordan und Orchestern wie dem New York Philharmonic, Wiener Philharmoniker, Staatskapelle Dresden, dem Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Tonhalle-Orchester Zürich, London Symphony Orchestra, City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Symphony Orchestra sowie in ihrem Heimatland dem Orchestre de Paris, Orchestre National de France und Orchestre National de Lyon.


In der laufenden Saison 2017/18 wird Gubisch ihr Debüt an der Wiener Staatsoper als Waltraute in Wagners Götterdämmerung geben. Im Konzert singt sie Mahlers Rückert Lieder mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin sowie Bartóks Herzog Blaubarts Burg mit dem Danish National Symphony Orchestra und auf Tournee mit dem Orchestre symphonique de la Monnaie in Beethovens 9. Symphonie.

Vor kurzem hat Gubisch die Rolle der Charlotte am Liceu Barcelona in Massenets Werther sowie Amneris am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel in Verdis Aida gesungen und gemeinsam mit den Bamberger Symphonikern Rossinis Stabat Mater, dem Orchestre de Chambre de Paris Dvořáks Biblische Lieder unter der Leitung von Ariane Matiakh, Orchestre Philharmonique de Radio France und Dima Slobodeniouk Saariahos Adrianna Songs, Mahlers 3. Symphonie mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin und Ravels Orchesterlieder-Zyklus Sheherazade sowie Beethovens 9. Symphonie mit dem Gulbenkian Orchestra in Lissabon interpretiert.

Als Studentin in Paris erhielt Nora Gubisch ihre musikalische Ausbildung u. a. am Konservatoirum von Saint Maur und dem Pariser Konservatorium. Es war auch die Musik die sie mit dem international gefeierten Dirigenten Alain Altinoglu zusammenbrachte. Beide treten regelmäßig im Rezital zusammen als Duo auf. Für Naïve haben beide eine von der internationalen Kritik gefeierte CD mit Mélodies von Ravel sowie Folk Songs aufgenommen. Eine weitere Aufnahme mit Mélodies von Duparc ist bei Cascalle erschienen. Gubischs herausragende Diskographie umfasst außerdem Tippett’s A Child of our Time mit der Staatskapelle Dresden unter Sir Colin Davis, Dusapins Perelà mit dem Opera Orchestre National de Montpellier, Offenbachs Rheinnixen, Humperdincks Königskinder mit Jonas Kaufmann, Kodàly Háry János Suite, Lancino Requiem, und Escaichs Les Nuits hallucinées with Orchestre National de Lyon unter Jun Märkl.

In 2014 wurde Nora Gubisch der Titel Chevaliers des Ordre des Arts et des Lettres in Paris verliehen.

SEASON 2017/2018

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Solist

© Simon Pauly

Thomas Blondelle, Tenor

Thomas Blondelle, 1982 in Brügge/Belgien geboren, begann im Alter von 14 Jahren mit seiner Gesangsausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt und studierte hier später auch Klavier, Musikwissenschaft, Komposition und Kammermusik. Sein...

Thomas Blondelle, 1982 in Brügge/Belgien geboren, begann im Alter von 14 Jahren mit seiner Gesangsausbildung am Konservatorium seiner Heimatstadt und studierte hier später auch Klavier, Musikwissenschaft, Komposition und Kammermusik. Sein Musikwissenschaftsstudium beendete er 2006 an der Universität in Leuven. Er ist Preisträger: Erster Preis des ‘Axion Classics’ Wettbewerbes 2001, Zweiter Preis beim Gesangswettbewerb ‘Prix Jâcques Dôme’ in Verviers 2002, Preis für “young promising singer” bei der ‘Viñas Competition’ in Barcelona 2005, Zweiter Preis beim ‘Concours Reine Eilisabeth‘ 2011, Palazetto Bru Preis beim Belvedere Wettbewerb 2012.

 


 

Noch während seiner Studienzeit debutierte Thomas Blondelle 2003 als Hans Scholl in Zimmermanns DIE WEIßE ROSE am Théâtre Royal de la Monnaie in Brüssel. Gastengagements folgten an der De Vlaamse Opera, bei den Opéras en plein air Paris, am Grand Théâtre de Luxemburg, Opéra national du rhin Strasbourg sowie der Opéra de Toulon: als Baron von Laur in Kurt Weills DER SILBER SEE, Alfredo (LA TRAVIATA) sowie Tamino (DIE ZAUBERFLÖTE).

 

Er war am Staatstheater Braunschweig von 2006 bis 2009 engagiert, wo er Partien wie Belmonte (DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL), Alfredo (LA TRAVIATA), Boris (KATYA KABANOVA), Edwin (DIE CSÁRDÁSFÜRSTIN), Cassio (OTELLO), Orlando (ORLANDO PALADINO) und Eisenstein (DIE FLEDERMAUS) sang.

 

Seit 2009 ist der Tenor Ensemblemitglied der Deutschen Oper Berlin und sang hier Partien wie Tamino (DIE ZAUBERFLÖTE), Merkur (DIE LIEBE DER DANAE), Chevalier (DIALOGUES DES CARMÉLITES), Cassio (OTELLO), Macduff (MACBETH), Ismaele (NABUCCO), Walther (TANNHÄUSER), Prince (L’AMOUR DES TROIS ORANGES), Bob Boles (PETER GRIMES), Herodes (SALOME), Don Ottavio (DON GIOVANNI), Pelleas (PELLEAS ET MELISANDE), Hexe (HÄNSEL UND GRETEL), Erik (DER FLIEGENDE HOLLÄNDER) und David (DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG).

 

Er absolvierte Gastengagements an der Bayerischen Staatsoper (Tanzmeister/ARIADNE AUF NAXOS, Froh/DAS RHEINGOLD), Volksoper Wien (Balduin/WIENER BLUT), an der Oper Frankfurt (Belmonte/DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL), am Staatstheater Wiesbaden (Loge/DAS RHEINGOLD, Lenski/EUGEN ONEGIN und Belmonte/DIE ENTFÜHRUNG AUS DEM SERAIL), beim Schleswig Holstein Musikfestival (Gomatz/ZAIDE), beim Saito Kinen Festival Japan sowie bei den New York Philharmonic (Tenor/JEANNE D´ARC AU BUCHER), an der Nederlandse Opera Amsterdam (David/DIE MEISTERSINGER VON NÜRNBERG), Théatre Royal de la Monnaie (Melchior/FRÜHLINGS ERWACHEN), Opéra National du Rhin Strasbourg (Melchior/FRÜHLINGS ERWACHEN,  Erik/DER FLIEGENDE HOLLÄNDER, Claudio/DAS LIEBESVERBOT), BBC Scottish Symphony Orchestra (Tambourmajor/WOZZECK), BBC Proms (Narraboth/SALOME, Walther/TANNHÄUSER), Cincinnati Opera (Nikolaus Sprink/SILENT NIGHT und Jaquino/FIDELIO) und Staatsoper Stuttgart (Max/DER FREISCHÜTZ und Erik/DER FLIEGENDE HOLLÄNDER).

 

Thomas Blondelle widmet sich intensiv dem Konzertgesang. Sein Repertoire umfasst die grossen Oratorien von Bach (Johannes Passion, Matthäuspassion, Weihnachtsoratorium), Haendel (Messiah, Judas Maccabeus), Haydn (Die Schöpfung), Mozart (Requiem, Messen), Bruckner (Te Deum, f-moll-Messe), Donizetti (Requiem), Mendelssohn (Paulus, Elias), Schubert (Messen) und Franck (Les Béatitudes) aber auch Werke von Strawinsky (Lamentationes), Martin (Golgotha) und zeitgenössischen Komponisten.

 

Thomas Blondelle arbeitete bisher mit Dirigenten wie Simon Rattle, Alan Gilbert, Marc Albrecht, Marco Armiliato, Maurizio Barbacini, Paolo Carignani, Alexander Joel, Michail Jurowski, Jiri Kout, Sigiswald Kuijken, Kent Nagano, Carlo Rizzi, Donald Runnicles, Ulf Schirmer, Michael Schønwandt, Steven Sloane, Kazuki Yamada, Lothar Zagrosek.

 

Sein Liedrepertoire ist umfangreich und beinhaltet neben den klassischen deutschen Liedzyklen auch ein Lied-Programm “Banalités”, das er in Belgien, Frankreich, Deutschland, Japan und Luxemburg aufführte und 2012 für das Fuga Libera Label (Outhere Music) auf CD aufnahm. 2007 veröffentlichte er für das CD-Label „Alliuris“ Italienische Kunstlieder von Rossini, Verdi und Tosti auf. 2011/2012 gab er sein erstes Solo-Rezital in Tokyo und war am Théâtre de Châtelet in Paris zu Gast für einen Liederabend. In 2013 folgte seine zweite Lied-CD mit Repertoire von Schubert, Schumann, Wagner und Mahler.

 

Neben seinen Sänger-Verpflichtungen komponiert Thomas Blondelle. Seine Lieder wurden wiederholt mit dem Ersten Preis des ‘Aquarius Wettbewerb’ für Junge Komponisten ausgezeichnet. Er schrieb ein Musical, Sarah (2005 uraufgeführt), sowie ein grosses Oratorium, Requiem (2006). Auch als Regisseur und Librettist ist Thomas Blondelle kreativ.

 

SAISON 2017/2018

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Solist

© KJO photography

Dietrich Henschel, Bariton

  Der Bariton Dietrich Henschel ist ein Sänger, dessen Repertoire von Monteverdi bis zur Avantgarde reicht.   Henschels internationale Karriere begann mit einer Produktion von Busonis „Dr. Faust“ an der Opéra Nationale de Lyon, für deren Aufnahme er...

 

Der Bariton Dietrich Henschel ist ein Sänger, dessen Repertoire von Monteverdi bis zur Avantgarde reicht.

 

Henschels internationale Karriere begann mit einer Produktion von Busonis „Dr. Faust“ an der Opéra Nationale de Lyon, für deren Aufnahme er als Interpret der Titelpartie mit einem Grammy ausgezeichnet wurde.

 


 

Es folgten Einladungen an bedeutende Opernhäuser in Europa, so z.B. in Paris, Berlin, Amsterdam, Florenz, München, Hamburg, Zürich und Brüssel. Henschels Repertoire umfasst Rollen wie Rossinis Figaro, Wolfram in Wagners „Tannhäuser“, Monteverdis Ulisse und Orfeo, Mozarts Don Giovanni, Beckmesser in Wagners „Die Meistersinger von Nürnberg“, Alban Bergs

Wozzek und Dr. Schön in „Lulu“, Golaud in Debussys „Pelléas et Mélisande“, Nick Shadow in Strawinskys „The Rake’s Progress“ und Henzes Prinz von Homburg. Zeitgenössische Komponisten wie Pétér Eötvös, Detlev Glanert, Manfred Trojahn, Unsuk Chin, Peter Ruzicka und José-Maria Sanchez-Verdu vertrauten ihm Hauptpartien in ihren Opern zur Uraufführung an.

 

Neben der Operntätigkeit widmet sich Dietrich Henschel auch dem Lied- und Konzertgesang. Seine Zusammenarbeit mit großen Dirigenten wie Gardiner, Herreweghe, Harnoncourt oder Colin Davis ist auf einer Vielzahl von Oratorien-Aufnahmen dokumentiert.

 

Der theatralischen und multimedialen Darstellung von vokaler Musik gilt das besondere Augenmerk Henschels. Szenische Versionen von Schubert-Liedzyklen wurden europaweit an wichtigen Bühnen wie Théâtre la Monnaie, Theater an der Wien, Den Norske Oper Oslo und der Komischen Oper Berlin aufgeführt. In dem Filmprojekt „IRRSAL - Triptychon einer verbotenen Liebe“ das die Elemente Liebe, Schuld und Erlösung in den Mörike-Orchesterliedern Hugo Wolfs zum Inhalt hat, kombiniert Henschel Spielfilm und Live-Konzert. Sein jüngstes Film-Projekt „WUNDERORN“ , eine Koproduktion mehrerer europäischer Partner (u.a. De Doelen, La Monnaie, BBC Symphony Orchestra London), ist ein Spielfilm zu den Liedern Gustav Mahlers. Beide Filmprojekte entstanden unter der Regie von Clara Pons und sind gegenwärtig auf Europa-Tour.

 

SAISON 2017/2018

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