The King's Consort
The King´s Consort © Taco van der WerfOn Tour 14.12.18-22.12.18

  • Robert King,
  • Julia Doyle,
  • Hilary Summers,
  • Joshua Ellicott,
  • David Wilson-Johnson

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Kurzbeschreibung

Georg Friedrich Händel komponierte den ‚Messiah‘ während seines Aufenthaltes in Dublin, wo das Werk auch 1742 zur Uraufführung gelangte. In der Folge führte der Komponist das Werk regelmäßig zur Osterzeit auf – gleichzeitig entwickelte sich eine (bis heute gültige) Tradition, das Oratorium zur Adventszeit aufzuführen. Robert King mit seinem Consort hat sich in der Vergangenheit schon wiederholt dieses Werkes angenommen – mit großem Erfolg.

Programm

Georg Friedrich Händel: The Messiah HWV 56 - Oratorium in 3 Teilen

Orchester

© Keith Saunders

The King's Consort

The King’s Consort ist eines der weltweit führenden historischen Instrumentorchester. The King‘s Consort wurde im Jahr 1980 von Robert King gegründet, und der ebenso renommierte Chor von The King‘s Consort tourten in fünf Kontinenten, mit Auftritten in fast...

The King’s Consort ist eines der weltweit führenden historischen Instrumentorchester. The King‘s Consort wurde im Jahr 1980 von Robert King gegründet, und der ebenso renommierte Chor von The King‘s Consort tourten in fünf Kontinenten, mit Auftritten in fast jedem europäischen Land, Japan, Hong Kong und im Fernen Osten sowie in Nord- und Südamerika. Mit einer Liste von mehr als hundert CDs und eineinhalb Millionen verkaufter CDs ist The King‘s Consort eines der am meisten aufgezeichneten historischen Instrumentorchester weltweit.

 


 

In vielen der größten Konzertsäle Europas präsentierte The King‘s Consort seit mehr als drei Jahrzehnten ein kühnes und abwechslungsreiches Repertoire, das sich vom Jahr 1550 bis in die Gegenwart spannte. Zu den Höhepunkten gehören sieben Auftritte bei den BBC Proms, die Aufführung der spektakulären Krönung des König Georg II, die venezianische Rekonstruktion von Lo Sposalizio, Bachs Messe in h-Moll und die Matthäus-Passion sowie Mendelssohns Elijah in ganz Großbritannien und Europa, Bühnenprogramme von Purcells The Fairy Queen in Spanien und Großbritannien, das Eröffnungskonzert der Purcell-Feierlichkeiten im BBC-Fernsehen und Mozarts Requiem im berühmten Alhambra-Palast in Granada. Zu weiteren Operninszenierungen gehören Händels Ottone in Japan und Großbritannien, Händels Ezio am Théâtre des Champs-Elysées in Paris und Purcells The Indian Queen im historischen Theater in Schwetzingen, Deutschland. Das Orchester gab Konzerte und Opernaufführungen weltweit, wie in Japan, Hong Kong und den Philippinen, Mexiko, Brasilien und Argentinien sowie überall in den USA und Kanada.

 

TKCs viel gepriesene Aufnahmen haben zahlreiche internationale Auszeichnungen gewonnen und es wurden mehr als 1.500.000 Kopien verkauft. Das Orchester wird insbesondere für die vielen Aufnahmen von Händel und Purcell gelobt, zu seinem Repertoire gehören aber auch Instrumental- und Chormusik von Komponisten von Albinoni bis Zelenka, einschließlich Bachs Messe in h-Moll, Rossinis Petite Messe Solennelle und die aufwendige venezianische Rekonstruktion von Lo Sposalizio. Fünfundzwanzig Weltpremieren von Aufnahmen der kompletten Gedichte von Purchell, Sologesänge und Kirchenmusik machte TKC zum weltweit führenden Interpreten der Musik dieses Komponisten. TKC ist für seine Aufnahmen von mehr als einem Duzend Händeloratorien und -opern bekannt. Zu weiteren CD-Projekten gehören die viel gepriesene Kirchenmusik von Monteverdi, zehn Volumina von Vivaldis kompletter Kirchenmusik, die meistverkaufte Aufnahme Der Krönung von König George, Händels farbenfrohe Ode for St Cecilia, Michael Haydns Requiem (Sieger für beste Choraufnahme des BBC Music Magazine) und Mozarts Kirchenmusik mit Sopran Carolyn Sampson.

 

TKC nimmt jetzt für VIVAT auf: eine extravagante, von Kritikern gefeierte Uraufführung der Kirchenmusik von Stanford und Parry war Finalist für den Gramophone Award, gefolgt von Musik-CDs von Couperin, Beethoven, Monteverdi, Händel, Purcell, Mendelssohn und vor Kurzem „A Voice from Heaven“.

 

Auch in der Welt von Hollywood ist TLC vertreten, der Chor von The King's Consort ist in Soundtracks von Ridley Scotts Epos Königreich der Himmel und in Die Chroniken von Narnia, Piraten der Karibik, Flutsch und weg und The Da Vinci Code – Sakrileg zu hören.

 

Vor kurzem machte TKC große europäische Touren mit Bachs Matthäus-Passion, Händels Messiah und Bachs Messe in h-Moll und Die Krönung von König George, TKC führte die Requiems of Mozart und Michael Haydn in Luzern auf, Mendelssohns Paulus im Leipzig Gewandhaus und beim Enescu Festival in Bukarest, Haydns Die Schöpfung beim Flanders Festival, Händels Messias in ganz Europa, Finzis Dies Natalis und Brittens Les Illuminations in Wigmore Hall und in Frankreich, Purcell The Fairy Queen, King Arthur und Dido und Aeneas im Theater an der Wien, Mendelssohns Version von Händels Israel in Egypt aus dem Jahr 1833 im Leipzig Gewandhaus zusammen mit Touren in Österreich, Belgien, Dänemark, Frankreich, Ungarn, Malta, Mexiko, den Niederlanden, Portugal, Rumänien, Spanien und der Schweiz.

 

 

SAISON 2017/2018

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Dirigent

© Keith Saunders

Robert King

Robert King ist einer der führenden britischen Dirigenten seiner Generation und hat seit 38 Jahren mit einem ungewöhnlich vielfältigen Konzertrepertoire, das fünf Jahrhunderte umspannt, großes internationales Ansehen erworben. Er wurde 1960 geboren und war...

Robert King ist einer der führenden britischen Dirigenten seiner Generation und hat seit 38 Jahren mit einem ungewöhnlich vielfältigen Konzertrepertoire, das fünf Jahrhunderte umspannt, großes internationales Ansehen erworben. Er wurde 1960 geboren und war Chorknabe in dem weltbekannten Choir of St John’s College, Cambridge, wo er viele Soloauftritte hatte, unter anderem in der erfolgreichen Aufnahme des Requiem von Duruflé. Zum Studium kehrte er an die Universität Cambridge zurück, wo er 1980 das Orchester und den Chor The King’s Consort gründete, mit dem er in fast alle Länder Europas, nach Nord- und Südamerika und in den Fernen Osten gereist ist. Bei den BBC Proms debütierte er 1991 und ist seitdem sieben weitere Male eingeladen worden. Er hat über 100 CDs aufgenommen, von denen bisher über 1,5 Millionen Exemplare verkauft wurden und die viele internationale Preise gewonnen haben. Er nimmt jetzt für das Label VIVAT auf.

 


 

Robert King hat in den USA mit den Sinfonieorchestern Seattle, Baltimore, Houston, Oregon, Detroit, Atlanta, Minnesota, dem National Symphony und dem Pacific Symphony, in Kanada mit dem Calgary Philharmonic, dem Manitoba Chamber Orchestra und mit Les Violons du Roy, in Skandinavien mit dem Nationalen Dänischen Rundfunkorchester, den Sinfonieorchestern Bergen, Stavanger, Malmö, Trondheim, Sondjelands, Aalborg, Århus, Norrköping und Jönköping Sinfonietta, dem Isländischen Sinfonieorchester, in Italien mit dem Sinfonieorchester der RAI Turin und dem Orchester Giuseppe Verdi Mailand, in Deutschland mit dem NDR Sinfonieorchester Hannover, dem WDR Sinfonieorchester Köln, den Hamburger Sinfonikern und dem Münchner Rundfunkorchester, in der Schweiz mit dem Zürcher Kammerorchester und dem RTSI Sinfonieorchester, in Frankreich mit der Philharmonie Monte Carlo, in den Niederlanden mit dem Niederländischen Kammerorchester, in Spanien mit dem Orquesta Sinfónica de Tenerife, Orquesta Ciudad de Barcelona, Orquesta Sinfónica de Navarra, Orquesta Pablo Sarasate, Orquesta y Coro de la Comunidad de Madrid, Real Filharmonica de Galicia und dem Real Orquesta Sinfónica de Sevilla und in Hong Kong mit der Hong Kong Sinfonietta zusammengearbeitet. King ist außerdem ein anerkannter Chordirigent, der zuletzt mit dem Nederlands Kamerkoor, Orfeo Catala, Orféon Donostiarra, Swiss Radio Choir, Collegium Vocale Ghent und den BBC Singers zu erleben war. Im Bereich der Oper hat er Ottone (Händel) in Japan und Großbritannien, Ezio (Händel) in Paris, The Indian Queen (Purcell) in Großbritannien und Deutschland, The Fairy Queen (Purcell) in Spanien und Großbritannien sowie Armide (Gluck) für das Buxton Festival aufgeführt.

 

Robert Kings Repertoire umfasst seine vielgepriesenen Barock-Interpretationen und auch die Chor- und Orchesterwerke der Klassik und Frühomantik, wobei er sich besonders auf die Werke von Mozart, Haydn und Mendelssohn konzentriert. Daneben hat er sich auf die englischen Komponisten des frühen 20. Jahrhunderts, insbesondere Vaughan Williams, Stanford und Parry, spezialisiert.

 

King wird weithin als führende Purcell-Autorität betrachtet. Er hat riesige CD-Zyklen der Werke des Komponisten aufgenommen und war außerdem Künstlerischer Leiter der Dreihundertjahrfeier Purcells der Londoner Wigmore Hall und sein Purcell-Buch wurde als „die definitive Biographie“ des Komponisten gelobt. Er schreibt und moderiert regelmäßig Sendungen für die BBC. Im Bereich der Filmmusik war King an Ridley Scotts Hollywood-Film The Kingdom of Heaven als Musikberater tätig und in Shrek 2 ist sein Cembalospiel zu hören; zuletzt hat er bei den Soundtracks von The Chronicles of Narnia, Pirates of the Caribbean, Flushed Away und, als Berater des preisgekrönten Komponisten Hans Zimmer, von The Da Vinci Code mitgearbeitet.

 

Zuletzt hat er erfolgreiche Europatourneen mit der Matthäuspassion und der h-Moll Messe von Bach, der Coronation of King George (inklusive einer DVD-Aufnahme in Versailles) sowie dem Messiah von Händel unternommen, die beiden Vertonungen des Requiem von Mozart und Michael Haydn in Luzern aufgeführt, Mendelssohns Paulus im Leipziger Gewandhaus und im Rahmen des Enescu Festivals in Bukarest und Die Schöpfung von Haydn beim Festival van Vlaanderen gegeben, Finzis Dies Natalis und Brittens Les Illuminations in der Londoner Wigmore Hall und in Frankreich, The Fairy Queen, King Arthur und Dido and Aeneas von Purcell im Theater an der Wien aufgeführt, Mendelssohns Einrichtung des Händel-Oratoriums Israel in Ägypten im Leipziger Gewandhaus dargeboten sowie Gastspiele in Belgien, Dänemark, Frankreich, Malta, Mexiko, Österreich, Portugal, Rumänien, Spanien, Ungarn, den Niederlanden und in der Schweiz gegeben. Im Anschluss an die für den Gramophone Award nominierte Einspielung geistlicher Werke von Stanford und Parry beim Label VIVAT folgten Produktionen mit Werken von Purcell, Couperin, Händel und Mendelssohn sowie zuletzt eine CD, die der Musik der englischen Romantik gewidmet ist: A Voice from Heaven.

 

SAISON 2017/2018

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Solistin

© Groves Artists

Julia Doyle, Sopran

Die aus Lancaster stammende Julia Doyle studierte zunächst Soziologie und Poltikwissenschaft am Gonville and Caius College in Cambridge, bevor sie ihre Gesangskarriere startete. Seither ist sie in aller Welt aufgetreten und hat sich als Sopranspezialistin fürs...

Die aus Lancaster stammende Julia Doyle studierte zunächst Soziologie und Poltikwissenschaft am Gonville and Caius College in Cambridge, bevor sie ihre Gesangskarriere startete. Seither ist sie in aller Welt aufgetreten und hat sich als Sopranspezialistin fürs Barockrepertoire etabliert.

 


 

Sie sang Bachs Johannespassion im Concertgebouw Amsterdam unter Sir John Eliot Gardiner und in Toronto mit Tafelmusik, die Matthäuspassion in der New Yorker Alice Tully Hall mit Philippe Herreweghe, das Weihnachtsoratorium in Sydney und Melbourne mit dem Australian Chamber Orchestra unter Richard Tognetti, die Bach-Kantate BWV 202 „Weichet nur, betrübte Schatten“ mit Music of the Baroque in Chicago unter Nicholas Kraemer, die Kantate BWV 199 „Mein Herze schwimmt im Blut“ mit der Bach Vereniging und Alfredo Bernadini, Mozarts Exultate Jubilate in der Pariser Cité de la Musique mit Arsys Bourgogne, die Messe in c-moll in Budapest unter Györgi Vashegyi,  Händels Occasional Oratorio mit English Concert bei den Händel-Festspielen Halle, La Resurezzione in der Wigmore Hall mit dem London Handel Orchestra, den Messias  in der Royal Albert Hall mit dem Royal Philharmonic Orchestra und Richard Cooke sowie im Schloss Versailles mit The King’s Consort und Robert King, Apollo e Dafne mit Concerto Copenhagen und Alfredo Bernadini, Haydns Nelson-Messe auf den Kanaren mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment unter Eamonn Dougan, Haydns Paukenmesse und die 9. Symphonie von Beethoven mit der J.S. Bach-Stiftung unter Rudolf Lutz und Haydns Die Schöpfung in der St Paul’s Cathedral mit dem Orchestra of the Age of Enlightenment.

 

Julia Doyles Diskographie umfasst Händels Messias mit der Britten Sinfonia, Polyphony und Stephen Layton und dem Bethlehem Bach Choir unter Greg Funfgeld, Händels Israel in Egypt mit Arsys Bourgogne unter Pierre Cao, Händels L'Allegro, Il Penseroso ed Il Moderato mit dem Kölner Kammerchor unter Peter Neumann, Mendelssohns Israel in Egypt mit The King’s Consort unter Robert King, Bachs Magnifikat mit Dunedin Consort und John Butt sowie dem Bethlehem Bach Choir unter Greg Funfgeld, die Bachkantaten BWV 107 und BWV 9 sowie die Messe in h-moll mit der J. S. Bach-Stiftung unter Rudolf Lutz und die Lutherischen Messen mit The Sixteen unter Harry Christophers, Astro Nuevo: En Torno a Rabassa mit dem Orquestra Barocca de Sevilla unter Enrico Onofri und Lutoslawskis Dwadziesci Koled mit dem BBC Symphony Orchestra und David Zinman.

 

Aktuelle und kommende Höhepunkte sind Mozarts Große Messe in c-moll mit Tafelmusik in Toronto, Vivaldis Juditha Triumphans im Concertgebouw, im Schloss Versailles und im Theater an der Wien mit The King’s Consort, Händels Aci, Galatea e Polifemo bei den Händel-Festspielen Halle unter Peter Neumann, die Johannespassion mit dem Orchestra of the 18th Century unter Daniel Reuss, eine Bach-Europatournee mit dem Monteverdi Choir and Orchestra, eine Europatournee mit dem Messias und The King’s Consort, Auftritte beim Buxton Festival und Einspielungen der Johannespassion mit der J.S. Bach-Stiftung und Rudolf Lutz, des Messias mit dem Royal Scottish National Orchestra und von Händels Occasional Oratorio mit dem Chor des Bayerischen Rundfunks und der Akademie für Alte Musik Berlin.

 

SAISON 2017/2018

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Solistin

© Claire Newman Williams

Hilary Summers, Alt

Die in Südwales geborene Altistin Hilary Summers hat mehr als vierzig CDs eingespielt, die Werke vom frühen Barock bis hin zu zeitgenössischer Musik umfassen, und ist in fast allen bedeutenden Konzertsälen und Opernhäusern aufgetreten.   Ihre drei Oktaven...

Die in Südwales geborene Altistin Hilary Summers hat mehr als vierzig CDs eingespielt, die Werke vom frühen Barock bis hin zu zeitgenössischer Musik umfassen, und ist in fast allen bedeutenden Konzertsälen und Opernhäusern aufgetreten.

 

Ihre drei Oktaven umfassende Stimme hat die Aufmerksamkeit vieler Komponisten auf sich gezogen. Sie sang in zahlreichen Uraufführungen wie George Benjamins Into the Little Hill an der Pariser Opéra Bastille; Elliot Carters What Next an der Staatsoper Unter den Linden in Berlin; Gerald Barrys The Importance of Being Earnest in London und New York und Alice’s Adventures Under Ground mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra in Los Angeles und der Britten Sinfonia in London; Peter Eötvös’ Le Balcon beim Festival d’Aix-en-Provence und Facing Goya und War Work von Michael Nyman.

 


 

Ab 2004 arbeitete Hilary Summers eng mit dem Kultkomponisten und –dirigenten Pierre Boulez zusammen. Mit dem Ensemble Intercontemporain spielten sie sein Meisterwerk Le marteau sans maître ein, für das sie einen Grammy gewann, und traten weltweit mit dem Werk auf. Außerdem sang sie unter seiner inspirierenden Leitung auch sein Le visage nuptial, Strawinskys Les Noces und Ligetis Aventures und Aventures nouvelles.

 

Als Solistin tritt Hilary Summers regelmäßig mit führenden europäischen Ensembles für Alte Musik auf. Sie arbeitet eng mit Christian Curnyn und der Early Opera Company zusammen und spielte mit ihnen Händels Semele, Partenope, Flavio, Serse und Il trionfo del tempo ein. Weitere Barock-Höhepunkte sind Händels Orlando (Medoro in Robert Carsons Inszenierung, Musik: William Christie und Les Arts Florissants); Purcells Dido and Aeneas (Zauberin in Deborah Warners Inszenierung mit Les Arts Florissants) und Händels Admeto (Trasimede mit Christophe Rousset und Les Talens Lyriques im Sydney Opera House).

 

Hilary Summers singt auf internationalen Konzertbühnen ein Repertoire von Bach bis Birtwistle und hat Händels Messias über hundertmal gegeben. Weitere Lieblingswerke sind Elgars Dream of Gerontius, Mendelssohns Elias, Schönbergs Pierrot Lunaire und Mahlers 2. und 3. Symphonie.

 

Zu ihren Opernrollen gehören die Zauberin, Juno, Cornelia, Polinesso, Amadigi, Tisbe (La Cenerentola); Gaea (Daphne); Geneviève (Pelléas et Mélisande); die Türkenbab/Mutter Goose, Hippolyta, Mrs Sedley, Bianca, Mescalina (Le Grand Macabre); Tiger Lily/Mrs. Darling (Peter Pan) und Miss Prism.

 

Sie ist bei der Filmmusik zu The Claim und The Libertine von Michael Nyman, Der Herr der Ringe: Die Gefährten von Howard Shore und Per Anhalter durch die Galaxis, Son of Rambow und der BBC-Serie The League of Gentlemen von Joby Talbot zu hören.

 

Aktuelle und kommende Höhepunkte sind Mutter Goose in Strawinskys The Rake’s Progress beim Festival d'Aix-en-Provence und an der Nederlandse Opera, Diana Orsini in Ginasteras Bomarzo am Teatro Real in Madrid, Cornelia in Giulio Cesare mit Christian Curnyn und der Early Opera Company, Konzerte mit dem ORF Radio-Symphonieorchester, The King’s Consort, La Serenissima und dem Royal Stockholm Philharmonic. In der Saison 2018/2019 wird sie als Nell in der Uraufführung von Kurtágs Fin de Partie ihr Debüt an der Mailänder Scala geben.

 

SAISON 2017/2018

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Solist

© Sane Seven

Joshua Ellicott, Tenor

In seinem umfassenden Repertoire und zusammen mit bedeutenden Dirigenten und Orchestern kann Joshua Ellicott seinen lieblichen, flexiblen und doch kraftvollen lyrischen Tenor und seine musikalische Vielseitigkeit ausgezeichnet präsentieren.   Die Wiener...

In seinem umfassenden Repertoire und zusammen mit bedeutenden Dirigenten und Orchestern kann Joshua Ellicott seinen lieblichen, flexiblen und doch kraftvollen lyrischen Tenor und seine musikalische Vielseitigkeit ausgezeichnet präsentieren.

 

Die Wiener Zeitung beschrieb ihn bei seinem Auftritt mit Nikolaus Harnoncourt in Purcells Fairy Queen als „prächtigen Tenor“, für die New York Times „ragte er aus einer exzellenten Besetzung heraus“, als er Andres in Wozzeck mit dem Philharmonia unter Esa-Pekka Salonen im Lincoln Centre gab.

 


 

Joshua Ellicott wurde in Manchester geboren und studierte an der University of York Musik. Danach setzte er seine Gesangsausbildung als Vollstipendiat an der Guildhall School of Music and Drama in London fort. 2006 erhielt seine Karriere einen gewaltigen Schub, als er den Internationalen Gesangswettbewerb von 's Hertogenbosch insgesamt sowie auch die verbleibenden neun Preise für Lied, musikalische Interpretation und Oper gewann.

 

Heute tritt Joshua Ellicott in den bedeutendsten Konzertsälen der Welt mit herausragenden zeitgenössischen Künstlern auf. Im Bereich der Alten Musik hat er mit Nikolaus Harnoncourt (Concentus Musicus Wien), Sir Roger Norrington (Zürcher Kammerorchester), Harry Bicket (The English Concert), Harry Christophers (The Sixteen, Boston Handel and Haydn Society), Robert King (The King's Consort), Paul McCreesh (The Gabrieli Consort, Wroclaw Baroque Orchestra), Bernard Labadie (Orchestra of the Age of Enlightenment) und Emmanuelle Haïm (Le Concert d'Astrée) zusammengearbeitet. Dabei hat er eine besondere Neigung für die Werke von Bach, Händel und Monteverdi entwickelt; der Evangelist in Bachs Passionen liegt ihm besonders am Herzen. Joshua Ellicott singt auch gern aus dem jüngeren Repertoire und hatte die Ehre, mit Größen wie Sir Mark Elder, Daniel Harding und Esa-Pekka Salonen eine breite Palette von Werken wie Wagners Parsifal und Tristan und lsolde, Weills Die sieben Todsünden und Bergs Wozzeck zu interpretieren. Er hat mit Orchestern wie BBC Symphony und BBC Concert Orchestra, Philharmonia, Hallé, Orchestre Philharmonique de Radio France, Swedish Radio Symphony, Trondheim Symphony, Stavanger Symphony, Brabants Orkest, RTE Symphony, Ulster Orchestra und Netherlands Radio Chamber Orchestra zusammengearbeitet.

 

Auch in der Liedkunst zeigt sich Joshuas ganzes Können. Einer der größten Erfolge der letzten Jahre war ein Programm zu Briefen, die sein Großonkel Jack aus dem 1. Weltkrieg geschrieben hatte. Der Wechsel von dramatischen Lesungen der Briefe und Liedvorträgen bewegte das Publikum zutiefst. Eine ganz besondere Vorstellung fand in diesem Jahr beim Kölner Fest für Alte Musik statt, für die einige Briefe ins Deutsche übersetzt und von Joshua Ellicott gelesen wurden.

 

Höhepunkte der Saison 2017/2018 sind eine Tournee mit Händels Messias mit The King's Consort, die britische Erstaufführung von George Walkers Lilacs mit dem BBC Philharmonic unter John Storgårds, Händels Solomon mit dem Scottish Chamber Orchestra unter Peter Dijkstra und der Evangelist in einer szenischen Aufführung von Bachs Johannespassion im spanischen Teatro Arriaga. 

 

SAISON 2017/2018

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Solist

© Annelies van der Vecht

David Wilson-Johnson, Bariton

Der britische Bariton David Wilson-Johnson wurde in Northampton geboren. Er studierte am St Catharine's College in Cambridge Moderne Sprachen und Gesang an der Royal Academy of Music in London. In seiner dreißigjährigen Karriere war er in führenden...

Der britische Bariton David Wilson-Johnson wurde in Northampton geboren. Er studierte am St Catharine's College in Cambridge Moderne Sprachen und Gesang an der Royal Academy of Music in London. In seiner dreißigjährigen Karriere war er in führenden Opernhäusern und bei den großen Orchestern und Festivals weltweit zu Gast. Er sang unter renommierten Dirigenten wie Pierre Boulez, Frans Brüggen, Carlo-Maria Giulini, Hartmut Haenchen, Nikolaus Harnoncourt, Oliver Knussen, Reinbert de Leeuw, Gustav Leonhardt, Sir Charles Mackerras, Zubin Mehta, Kenneth Montgomery, André Previn und Sir Simon Rattle.

 


 

Sein Opernrepertoire umfasst Le Rossignol, L'Enfant et les Sortilèges, Boris Godunow, Turandot, Werther und Die Zauberflöte, Arianna, Così fan tutte (alle am Royal Opera House, Covent Garden); Peter Grimes (Amsterdam, Brüssel, Genf, Madrid), Billy Budd (English National Opera, Royal Opera House, Opéra Bastille), La Damnation de Faust (Berlin, Turin, Tanglewood), Die Meistersinger von Nürnberg (Amsterdam und Opéra Garnier), Die Zauberflöte (Opéra Garnier), Tristan und lsolde (Monte Carlo), Rameaus Les Boréades (Salzburger Festspiele), Eight Songs for a Mad King von Peter Maxwell Davies (Opéra Comique), Sir Michael Tippetts A Midsummer Marriage (Fernsehfilm) und die Titelrolle in Messiaens St François d'Assise (London, BBCTV, Lyon, Amsterdam, Brüssel, New York und Edinburgh Festival).

 

Zu seinem Konzertrepertoire gehören Parsifal, Mahlers 8. Symphonie mit dem National Youth Orchestra unter Sir Simon Rattle bei den BBC Proms, Henzes Elegie für junge Liebende unter Knussen im Concertgebouw Amsterdam, Ravels L'Heure Espagnole und Brahms’ Requiem unter Previn in der Carnegie Hall, Pittsburgh und Oslo, Haydns Die Jahreszeiten und Schumanns Das Paradies und die Peri unter Rattle, Die Schöpfung mit Brüggen, Brittens Death in Venice unter Montgomery und Enescus Oedipe beim Holland Festival. Er sang die 9. Symphonie von Beethoven unter Leonard Slatkin bei der Last Night of the Proms 2001 im Schatten von 9/11 und erreichte damit weltweit 340 Millionen Menschen.

 

Seine Diskographie umfasst Tubular Bells von Mike Oldfield als Mitglied des Angel Choir und Bootleg Chorus, den Film Give my Regards to Broad Street (Paul McCartney) und traditionellere Werke von Bach (Leonhardt und Giulini) Beethoven (Mackerras), Strawinsky, Schönberg (Knussen), Ravel (Previn), Frank Martins 6 Monologe aus Jedermann, Schuberts Winterreise und Lieder von Finzi und Quilter bei GMN.

 

In jüngerer Zeit sang David Wilson-Johnson die Titelrollen in Tippetts King Priam (Nationale Reisopera und BBC Proms), Albeniz' Merlin (Teatro Real Madrid), Schostakowitschs Die Nase unter Rozhdestvensky (Nederlandse Opera) und Brittens Owen Wingrave unter Stefan Asbury.

 

David Wilson-Johnson unterrichtete 21 Jahre lang bei der Summer School Ferrandou in der Dordogne und lebt heute in Amsterdam und Frankreich.

 

Kürzliche und kommende Höhepunkte waren und sind Elias in Straßburg unter Holliger, A Child of our Time mit dem Royal Philharmonic Orchestra, Berlioz' Roméo et Juliette mit dem Philadelphia Orchestra und La Damnation de Faust mit dem Chicago Symphony Orchestra, beide unter Charles Dutoit, Die Schöpfung mit Brüggen und dem New Japan Philharmonic, Beethovens 9. Symphonie mit Daniele Gatti und dem Royal Philharmonic Orchestra und später mit Philippe Herreweghe, Haydns Harmoniemesse mit Mariss Jansons und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Haydns L'lsola Disabitata bei den lttinger Pfingstkonzerten, Peter Grimes im Teatro Regio Turin, Strawinskys Oedipus Rex mit dem Orchestre de La Suisse Romande, Berlioz' L'Enfance du Christ mit dem Saint Paul Chamber Orchestra, Maxwell­Davies' Taverner mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra, Händels Athalia mit Paul Goodwin und dem Kammerorchester Basel, Händels Messias mit Harry Christophers und The Sixteen in Paris, Bachs Matthäuspassion mit The King's Consort, Strawinskys Threni und Taveners The Whale mit David Atherton und der London Sinfonietta, Schönbergs Ein Überlebender aus Warschau mit dem Philharmonia Orchestra und Esa-Pekka Salonen bei den BBC Proms sowie Ravels L'heure Espagnole mit dem Los Angeles Philharmonic Orchestra. 

 

SAISON 2017/2018

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