Hallé Orchestra Manchester
Hallé Orchestra Manchester © Hallé OrchestraOn Tour 21.11.17-25.11.17

  • Sir Mark Elder,
  • Sabine Meyer

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Kurzbeschreibung

Sir Mark Elder wird mit dem Hallé Orchester, einem der führenden britischen Symphonieorchester, auf Tour gehen. Die von der Süddeutschen Zeitung als „Königin des guten Tons“ gefeierte Klarinettistin Sabine Meyer wird als Solistin mit dabei sein. Im Fokus der Tour stehen bekannte Werke der Klassik und der Romantik.

Programm

Richard Wagner: Ouvertüre zu ''Tannhäuser''
Carl Maria von Weber: Klarinettenkonzert Nr. 1 f-Moll op. 73, arrangiert für Klarinette und Kammerorchester von Jonas Forssell
ODER
Wolfgang Amadeus Mozart: Konzert für Klarinette und Orchester A-Dur KV 622
Pause
Jean Sibelius: Symphonie Nr. 2 D-Dur op. 43
ODER
Antonin Dvorák: Symphonie Nr. 9 e-Moll op. 95 ''Aus der Neuen Welt'' (1893)
ODER
Antonin Dvorák: Symphonie Nr. 7 d-Moll op. 70 (1884)

Orchester

Hallé Orchestra Manchester

Mit seiner hohen künstlerischen Qualität gehört das Hallé zu den führenden Symphonieorchestern der Welt. Mittlerweile in seiner 160. Saison bleibt das Hallé Orchestra fest entschlossen seine künstlerischen Aktivitäten ständig zu verbessern und zu erneuern. Das...

Mit seiner hohen künstlerischen Qualität gehört das Hallé zu den führenden Symphonieorchestern der Welt. Mittlerweile in seiner 160. Saison bleibt das Hallé Orchestra fest entschlossen seine künstlerischen Aktivitäten ständig zu verbessern und zu erneuern. Das Orchester strebt dabei stets an, seine Führungsrolle durch Aufführungsstandards, Verstehen, Erziehung und Ausbildung zu behaupten.

 


 

Das von Sir Charles Hallé in Manchester gegründete Orchester gab am 30. Januar 1858 sein erstes Konzert in der Free Trade Hall. Nach dem Tod von Sir Charles setzten herausragende Persönlichkeiten wie Dr. Hans Richter, Sir Hamilton Harty und Sir John Barbirolli die Entwicklung des Ensembles fort. Mark Elder wurde im Jahre 2000 Music Director und von der Königin 2008 für seine Verdienste um die Musik zum Ritter geschlagen und 2017 zum Companion of Hounour ernannt. Im November 2011 wurde er Ehrenmitglied der Royal Philharmonic Society.

 

Das Hallé Orchestra erhielt viele Preise, etwa von der Royal Philharmonic Society sowie den South Bank Award für seine Arbeit im Konzertsaal und gefeierte Kollaborationen mit anderen Orchestern und Institutionen aus Manchester. Es gibt jährlich 70 Konzerte in der heimischen Bridgewater Hall, seiner Heimstatt in Manchester, und ist sehr stolz jährlich über 40 Konzerte in ganz Großbritannien zu spielen. Das Orchester kann in seiner glanzvollen Geschichte gefeierter Konzerte auch auf zahlreiche Rundfunk- und Fernsehauftritte sowie auf internationale Tourneen zurückblicken.

 

Seitdem das Hallé Orchestra im Jahr 2003 sein eigenes CD-Label gründet, wurden einige Einspielungen mit renommierten Preisen ausgezeichnet, darunter fünf Gramophone Awards und ein Diapason d‘Or. Einen weiteren Gramophone Award erhielt das Orchester für eine Einspielung aus einer fortlaufenden Aufnahmeserie für das renommierte Label für zeitgenössische Musik NMC. Im Jahr 2013 wurden das Hallé und Sir Mark Elder für die Einspielung von Elgars The Apostles bei mit dem „Choral Award“ und dem „Recording of the Year“-Award (BBC Music Magazine) sowie mit dem „Choral Award“ (Gramophone) ausgezeichnet.

 

Das Hallé St. Peter’s bietet dem Hallé Orchestra eine Heimstatt für seine Proben und Aufnahmen sowie für seine Chöre und das Jugendorchester und zugleich eine aufregenden Rahmen für Education Workshops und kleinere Veranstaltungen. 2013 eröffnete die Schirmherrin des Orchesters, Ihre Königliche Hoheit, die Herzogin von Wessex, das Hallé St Peter‘s, eine restaurierte Kirche im Ancoats-Viertel in Manchester. Von Ende 2017 bis Sommer 2019 wird das Hallé St- Peter’s für eine Erweiterung und Schaffung zusätzlicher Probenräume sowie eines Cafés geschlossen sein.

 

In der vergangenen Saison hörten über eine Viertelmillion Menschen das Ensemble, von denen sich wiederum über 71.000 von den bahnbrechenden Bildungsprogrammen inspirieren ließen. Diese werden angeboten, um dem Publikum zusätzliche Freude an der Musik und ein tieferes Verständnis zu ermöglichen und umfassen ca. 65 Projekte im Jahr. Das Hallé Orchestra ist eine anerkannte Wohltätigkeitsorganisation.

 

SAISON 2017/2018

Zum Orchester

Dirigent

© Benjamin Ealovega

Sir Mark Elder

Sir Mark Elder ist seit September 2000 Music Director des Hallé Orchestra. Zuvor wirkte er als Music Director der English National Opera (1979–1993), als Erster Gastdirigent des City of Birmingham Symphony Orchestra (1992–1995) und als Music Director des...

Sir Mark Elder ist seit September 2000 Music Director des Hallé Orchestra. Zuvor wirkte er als Music Director der English National Opera (1979–1993), als Erster Gastdirigent des City of Birmingham Symphony Orchestra (1992–1995) und als Music Director des Rochester Philharmonic Orchestra in den USA (1989–1994). Außerdem war er Erster Gastdirigent des BBC Symphony Orchestra und der London Mozart Players.

 


 

Er hat mit vielen renommierten Orchestern in aller Welt zusammengearbeitet, darunter die Berliner Philharmoniker, das Orchestre de Paris, das Chicago Symphony Orchestra, das Boston Symphony Orchestra, das Royal Concertgebouw Orchester, die Münchner Philharmoniker und das London Symphony Orchestra. Er ist Principal Artist des Orchestra of the Age of Enlightenment und arbeitet regelmäßig mit dem London Symphony Orchestra zusammen. Sir Mark Elder tritt seit vielen Jahren jährlich bei den BBC Proms auf, dirigierte 1987 und 2006 die international ausgestrahlte Last Night of the Proms und tritt dort seit 2003 in jeder Saison mit dem Hallé Orchestra dort auf.

 

Er arbeitet regelmäßig mit führenden internationalen Opernhäusern zusammen, darunter das Royal Opera House Covent Garden, die Metropolitan Opera New York, die Opéra National de Paris, die Lyric Opera Chicago und die Glyndebourne Festival Opera. Andere Gastauftritte führten ihn zu den Festspielen in Bayreuth (wo er als erster englischer Dirigent eine neue Inszenierung leitete), nach München, Amsterdam, Zürich, Genf, Berlin und zu den Bregenzer Festspielen.

 

Sir Mark Elder hat Einspielungen mit dem Hallé Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Royal Concertgebouw Orchester, dem City of Birmingham Symhony Orchestra, dem BBC Symphony Orchestra, dem Orchestra of the Age of Enlightenment, dem Orchestra of the Royal Opera House, wie auch mit der English National Opera veröffentlicht. Das Repertoire reicht von Verdi, Strauss und Wagner bis hin zu zeitgenössischer Musik. 2003 gründete das Hallé Orchestra sein eigenes Label, das unter großem Beifall der Kritiker Einspielungen herausbringt, die Gramophone Awards sowie BBC Music Magazine Awards erhielten.

 

Sir Mark Elders TV-Auftritte umfassen einen zweiteiligen TV-Film über das Leben und die Musik von Verdi für die BBC und ein ähnliches Projekt über Donizetti für das deutsche Fernsehen. Er war Co-Moderator der vierteiligen BBC-Reihe „Symphony“, Jury-Vorsitzender bei „Maestro at the Opera“ auf BBC2 und präsentierte auf BBC4 eine Serie mit Konzerten der Proms 2015, bei der er acht Symphonien von Beethoven bis Sir James MacMillan vorstellte.

 

2011 wurde er künstlerischer Leiter der Opera Rara mit der er Donizettis Dom Sébastien, Imelda de Lambertazzi, Linda di Chamounix und Maria die Rohan eingespielt hat sowie eine vielfach preisgekrönte Interpretation von Les Martyrs.

 

Kürzliche und kommende Konzertengagements sind, neben seinen Verpflichtungen beim Hallé Orchestra, Konzerte mit dem Chicago Symphony Orchestra, dem National Symphony Orchestra Washington, dem London Philharmonic Orchestra, dem Russian National Orchestra, dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem Budapest Festival Orchestra, dem Gothenburg Symphony Orchestra, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Orchestre de la Suisse Romande und den Wiener Symphonikern. Seine Opernengagements umfassen Tannhäuser und La Bohème an der Pariser Oper, Benvenuto Cellini für die Niederländische Oper, Die Meistersinger von Nürnberg für die San Francisco Opera, Billy Budd, Falstaff und La Traviata beim Glyndebourne Festival, eine Reihe von Produktionen für Covent Garden sowie Lohengrin konzertant mit dem Royal Concertgebouw Orchester.

 

Sir Mark Elder wurde zum Companion of Honour für die Queen’s Birthday Honours im Jahr 2017 ernannt. 2008 wurde er zum Ritter geschlagen und 1989 wurde ihm der Titel eines Commander of the Order of the British Empire verliehen,. Er erhielt 1991 den Olivier Award für seine herausragende Arbeit an der English National Opera, wurde 2006 von der Royal Philharmonic Society zum Dirigenten des Jahres gewählt und 2011 zu deren Ehrenmitglied ernannt.

 

SAISON 2017/2018

Solistin

© Ira Weinrauch

Sabine Meyer, Klarinette

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat. In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart...

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat.

In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Philharmonikern, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt wurde. In mehr als dreißig Jahren führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, China und Australien, nach Japan und in die USA.


 

Sabine Meyer feierte weltweit Erfolge als Solistin bei mehr als dreihundert Orchestern. Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von den führenden Orchestern der Welt engagiert, so u.a. von den Wiener Philharmonikern, vom Chicago Symphony Orchestra, vom London Philharmonic Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokyo, den Berliner Philharmonikern, von den Radio-Sinfonieorchestern in Wien, Basel, Warschau, Prag sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern.

Sabine Meyers besondere Zuneigung gehört der Kammermusik, wobei sie Wert auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit legt. In vielfältigen Zusammensetzungen hat sie unter anderem mit Künstlern wie Juliane Banse, Martin Helmchen, Daniel Hope, Nils Mönkemeyer, dem Hagen Quartett, dem Modigliani Quartett sowie dem Schumann Quartett musiziert.

1983 gründete sie mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das „Trio di Clarone". Fast vergessene Original-Kompositionen Mozarts sowie bedeutende Werke der Gegenwart bilden das Repertoire; erweitert durch außergewöhnliche Programme, mehrfach in Zusammenarbeit mit dem Jazzklarinettisten Michael Riessler. Auch außerhalb des Trios gibt es immer wieder neue und ausgefallene Projekte – so entstand mit dem Saxophon Quintett Alliage ein witzig-spritziges Programm mit neu arrangierten Klassikern wie Dukas Zauberlehrling und Stravinskys Feuervogel.

Im solistischen wie im kammermusikalischen Bereich setzt Sabine Meyer sich immer wieder für zeitgenössische Musik ein - so wurden ihr Werke von Jean Françaix, Edison Denissov, Harald Genzmer, Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni, Manfred Trojahn, Aribert Reimann und Peter Eötvös gewidmet. 2015 spielte sie im Rahmen des Luzern Festivals die Uraufführung eines Konzert von Márton Illés.

Sabine Meyer hat zahlreiche Einspielungen bei EMI Classics gemacht; des Weiteren gibt es Aufnahmen für die Deutsche Grammophon, für Sony sowie für CAvi-music. Das aufgenommene Repertoire reicht von der Vorklassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und umfasst alle wichtigen Werke für Klarinette. Die jüngsten Veröffentlichungen bei Sony beinhalten zum einen ein Trioprogramm mit Nils Mönkemeyer und William Young sowie zum anderen das ausgefallene Projekt mit dem Alliage Quintett „Fantasia“.

Neben der achtmaligen Auszeichnung mit dem „Echo Klassik“ ist Sabine Meyer Trägerin des „Niedersachsen Preises“, des „Brahms Preises“, des „Praetorius Musikpreises Niedersachsen“; sie ist Mitglied der „Akademie der Künste Hamburg“ und bekam den Orden „Chevalier des Arts et des Lettres“ verliehen.

Seit 1993 hat Sabine Meyer eine Professur an der Hochschule für Musik in Lübeck inne. 

SAISON 2017/2018

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