Gewandhausorchester Leipzig
Andris Nelsons © Marco BorggreveOn Tour 19.01.19-29.01.19

  • Andris Nelsons,
  • Hélène Grimaud

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Kurzbeschreibung

Für ihre erste Residenztour konzentrieren sich Andris Nelsons und das Gewandhausorchester auf Komponisten die ganz besonders mit Leipzig und dem Orchester verbunden sind: Felix Mendelssohn Bartholdy und Robert Schumann.

Programm

Programm 1

Mendelssohn Ouvertüre tbc
Robert Schumann: Symphonie Nr. 2 C-Dur op. 61
Pause
Felix Mendelssohn Bartholdy: Symphonie Nr. 4 A-Dur op. 90 ("Italienische")

Programm 2

Mendelssohn Ouvertüre tbc
Robert Schumann: Klavierkonzert a-Moll op. 54
Pause
Robert Schumann: Symphonie Nr. 3 Es-Dur op. 97 (Rheinische Symphonie)

Orchester

Gewandhausorchester Leipzig

Das Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt. Keimzelle des Orchesters war die 1743 von 16 Adligen und Bürgern gegründete Konzertgesellschaft „Das Große Concert“. Mit dem Umzug in das Messehaus der Tuchwarenhändler im Jahre...

Das Gewandhausorchester ist das älteste bürgerliche Sinfonieorchester der Welt. Keimzelle des Orchesters war die 1743 von 16 Adligen und Bürgern gegründete Konzertgesellschaft „Das Große Concert“. Mit dem Umzug in das Messehaus der Tuchwarenhändler im Jahre 1781 erhielt das Ensemble den Namen „Gewandhausorchester“. Einige der bedeutendsten Gewandhauskapellmeister waren Johann Adam Hiller, Felix Mendelssohn Bartholdy, Arthur Nikisch und Kurt Masur, Herbert Blomstedt und Riccardo Chailly. Von Februar 2018 an wird Andris Nelsons das Amt des 21. Gewandhauskapellmeisters übernehmen.

 


 

Hörer weltweit schätzen den besonderen Klang, den das Orchester vor allen anderen Sinfonieorchestern auszeichnet. Diese singuläre Klangfarbe und die breite RepertoireVielfalt kultiviert das Orchester bei weit über 200 Auftritten jährlich in den drei Spielstätten seines Wirkungsbereichs: Es ist das Konzertorchester des Gewandhauses, das Orchester der Oper Leipzig und das Ensemble, das wöchentlich in der Thomaskirche die Bach-Kantaten gemeinsam mit dem Thomanerchor gestaltet. Kein anderes sinfonisches Spitzenorchester spielt so viel und so regelmäßig Werke von Johann Sebastian Bach. Darüberhinaus gastiert das Orchester seit 1916 in aller Welt und produziert regelmäßig für CD, DVD, Radio und Fernsehen.

 

Wenige andere Klangkörper waren an der Entwicklung der sinfonischen Musiktradition so nachhaltig beteiligt wie das Gewandhausorchester, das bis heute Anziehungspunkt für berühmte Komponisten, Dirigenten und Solisten ist: Das Leipziger Orchester führte noch zu Lebzeiten Beethovens dessen neun Sinfonien als Zyklus auf (1825/26), und es spielte den weltweit ersten Zyklus aller Bruckner-Sinfonien (1919/20).Wagners Vorspiel zu „Die Meistersinger“ hatte mit dem Gewandhausorchester Premiere; Beethovens 5. Klavierkonzert, Brahms’ Violinkonzert sowie sein „Deutsches Requiem“, neben vielen anderen Werken der musikalischen Weltliteratur, vom Gewandhausorchester aus der Taufe gehoben worden. Noch heute bringt das Orchester in jeder Spielzeit neue Kompositionen zur Uraufführung.

 

Maßgeblichen Anteil an der Entwicklung eines bis heute prägenden Werke-Kanons hatte Felix Mendelssohn Bartholdy in seiner Zeit als Gewandhauskapellmeister (1835-1847). In seine Amtszeit fallen unter anderem die Uraufführungen seines Violinkonzertes e-Moll, der „Schottischen Sinfonie“ und der Ouvertüre zu „Ruy Blas“. Unter Mendelssohns Leitung ist Schuberts große C-Dur-Sinfonie zum ersten Mal erklungen sowie Schumanns 1., 2. und 4. Sinfonie. Mit neu konzipierten Konzertprogrammen lenkte Mendelssohn den Blick auf die Alte Musik und bewahrte damit unter anderem Johann Sebastian Bachs Instrumentalmusik vor dem Vergessen. Dank Mendelssohns Engagement konnte 1843 das erste Musikkonservatorium Deutschlands in Leipzig gegründet werden, die heutige „Hochschule für Musik und Theater „Felix Mendelssohn Bartholdy“ (HMT). Im Sinne der Mendelssohnschen Gründungsidee, professionellen Orchesternachwuchs auszubilden, bietet das Gewandhausorchester heute in Kooperation mit der HMT die „MendelssohnOrchesterakademie“ an.

 

Die CD-Einspielungen, die das Orchester veröffentlicht hat, wurden mit internationalen Schallplattenpreisen und einer Goldenen Schallplatte ausgezeichnet. Die Gesamteinspielung aller Mahler-Sinfonien auf DVD (Accentus) wird 2016 abgeschlossen. Mit Herbert Blomstedt entstanden Aufnahmen aller Bruckner-Sinfonien, die heute als Referenzaufnahmen gelten (querstand 2005-2012). Im Juli 2017, anlässlich des 90. Geburtstages von Herbert Blomstedt, ist die Gesamteinspielung aller Beethoven-Sinfonien erschienen (Accentus music), die der Ehrendirigent mit dem Gewandhausorchester realisiert hat. Mit dem neuen Gewandhauskapellmeister, Andris Nelsons, wird das Gewandhausorchester in den kommenden Jahren alle Bruckner-Sinfonien einspielen (Deutsche Grammophon). Bruckners 3. Sinfonie erschien als erste Veröffentlichung dieser Reihe im Frühjahr 2017.

 

SAISON 2017/2018

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Dirigent

© Jens Gerber

Andris Nelsons

Andris Nelsons ist Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra und ab Februar 2018 neu ernannter Gewandhauskapellmeister des Gewandhausorchesters Leipzig. Durch diese beiden Positionen und sein persönliches Engagement entstand so auch eine zukunftsweisende...

Andris Nelsons ist Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra und ab Februar 2018 neu ernannter Gewandhauskapellmeister des Gewandhausorchesters Leipzig. Durch diese beiden Positionen und sein persönliches Engagement entstand so auch eine zukunftsweisende Verbindung zwischen den beiden Institutionen, die den Grammygekürten Nelsons als einen der renommiertesten und innovativsten Dirigenten in der internationalen Musikszene ausweisen.

 


 

Seine Tätigkeit als Musikdirektor des Boston Symphony Orchestra (BSO) nahm Nelsons mit Beginn der Saison 2014/15 auf; bereits nach dem ersten Jahr wurde sein Vertrag bis 2021/22 verlängert. Im Sommer 2015 und Frühjahr 2016 unternahmen das BSO und Nelsons ihre ersten gemeinsamen Europatourneen. Im November 2017 werden sie erstmals gemeinsam in Japan auf der Bühne stehen, darunter auch bei drei Konzerten in der Suntory Hall. Sein Debüt mit dem Gewandhausorchester gab er bereits 2011 und kehrte in den Folgejahren regelmäßig dorthin zurück. Im Rahmen eines vierwöchigen Festivals, mit dem gleichzeitig die 275. Jubiläumssaison des Orchesters gefeiert wird, wird Nelsons im Februar 2018 schließlich zum Gewandhauskapellmeister ernannt.

 

Bereits im April brechen Nelsons und das Gewandhausorchester zu ihrer ersten Europatournee auf, die sie an zahlreiche renommierte Häuser, wie die Elbphilharmonie Hamburg, das Concertgebouw Amsterdam und den Wiener Musikverein, führen wird.

 

2017/18 ist Nelsons Artist in Residence am Konzerthaus Dortmund. Zugleich setzt er seine Zusammenarbeit mit den Wiener Philharmonikern fort, mit denen er sich auf Tournee durch insgesamt fünf chinesische Städte, darunter Shanghai, Macao und Guangzhou, begibt. Im Laufe seiner Karriere hat Nelsons auch regelmäßig mit dem Het Koninklijk Concertgebouworkest, den Berliner Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Philharmonia Orchestra zusammengearbeitet. Er war vielfach zu Gast am Pult der Bayreuther Festspiele sowie am Royal Opera House Covent Garden, wo er in dieser Saison die Neuproduktion von David Aldens Lohengrin dirigiert.

 

Die exklusive Partnerschaft von Andris Nelsons und der Deutschen Grammophon Gesellschaft ebnete den Weg für drei herausragende Großprojekte, die derzeit entstehen: Nelsons und das Boston Symphony Orchestra veröffentlichen einen SchostakowitschZyklus, der alle Sinfonien und die Oper Lady Macbeth von Mzensk beinhalten wird. Die ersten beiden Aufnahmen die aus dieser außergewöhnlichen Zusammenarbeit entstanden sind, wurden 2016 und 2017 je mit einem Grammy für die „Best Orchestral Performance" prämiert. In Zusammenarbeit mit dem Gewandhausorchester planen Nelsons umfangreiche Aufnahmen der Sinfonien Bruckners, dessen unverwechselbare Klangwelt neu zu definieren ist. Die jüngst erschienene Aufnahme von Bruckners 3. Sinfonie wurde in der Presse hoch gelobt. Mit den Wiener Philharmonikern wird Nelsons bis 2019 eine neue Gesamtaufnahme sämtlicher Beethoven-Sinfonien präsentieren. 2020 kehrt Nelsons zurück an das Podium der Wiener Philharmoniker um anlässlich Beethovens 250. Jubiläums den gesamten Zyklus erneut aufzuführen.

 

1978 als Kind einer Musikerfamilie in Riga geboren, begann Andris Nelsons seine Karriere als Trompeter im Orchester der Lettischen Nationaloper bevor er Dirigieren studierte. Von 2008 bis 2015 war er Musikdirektor des City of Birmingham Symphony Orchestra, 2006 bis 2009 Chefdirigent der Nordwestdeutschen Philharmonie in Herford und von 2003 bis 2007 musikalischer Leiter der Lettischen Staatsoper. 

 

SAISON 2017/2018

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Solistin

© Mat Hennek / DG

Hélène Grimaud, Klavier

Renaissancefrau Hélène Grimaud ist nicht nur eine leidenschaftliche Musikerin, deren pianistische Fähigkeiten eine zentrale Rolle in ihrem Leben spielen. Sie ist eine Frau mit vielen Begabungen, die weit über das Instrument hinausgehen, das sie mit starkem...

Renaissancefrau Hélène Grimaud ist nicht nur eine leidenschaftliche Musikerin, deren pianistische Fähigkeiten eine zentrale Rolle in ihrem Leben spielen. Sie ist eine Frau mit vielen Begabungen, die weit über das Instrument hinausgehen, das sie mit starkem poetischem Ausdruck und unvergleichlichem technischem Können spielt. Die französische Pianistin zeichnet sich auch als engagierte Naturschützerin, als mitfühlende Menschenrechtlerin und als Buchautorin aus.

 


 

1969 in Aix-en-Provence geboren, studierte sie bei Jacqueline Courtin am dortigen Konservatorium und anschließend bei Pierre Barbizet in Marseille. Im Alter von nur 13 Jahren wurde sie am Pariser Conservatoire angenommen, wo sie schon drei Jahre später den ersten Preis im Fach Klavier erhielt. Weiteren Unterricht nahm sie bei György Sándor und Leon Fleisher bevor sie 1987 ihr erfolgreiches erstes Recital in Tokio gab. Im selben Jahr lud sie der angesehene Dirigent Daniel Barenboim ein, mit dem Orchestre de Paris aufzutreten.

 

Dies war der Beginn von Grimauds glanzvoller Karriere. Sie ist gekennzeichnet durch Konzerte mit internationalen Spitzenorchestern und berühmten Dirigenten. Ihre Aufnahmen erhielten begeisterte Kritiken und viele Auszeichnungen wie unter anderem den Cannes Classical Recording of the Year, Choc du Monde de la musique, Diapason d’or, Grand Prix du disque, Record Academy Prize (Tokio), Midem Classic Award und ECHO Klassik.

 

Zwischen ihrem Debüt mit den Berliner Philharmonikern unter Claudio Abbado im Jahr 1995 und ihrem ersten Auftritt mit den New Yorker Philharmonikern unter Kurt Masur 1999 – zwei der vielen gefeierten Meilensteine ihrer Laufbahn – debütierte Grimaud noch in einem völlig anderen Fach: Sie gründete das Wolf Conservation Center in Upper New York State.

 

Ihre Liebe zu dieser gefährdeten Art begann mit der zufälligen Begegnung mit einem Wolf in Nordflorida. Sie führte zu dem Entschluss, ein Zentrum für Umwelterziehung ins Leben zu rufen. »Direkt für den Schutz der Natur zu arbeiten und die Möglichkeit zu haben, die Tiere in ihre angestammte Welt zurückzubringen, ist eine einzigartige Erfahrung«, erklärt die Pianistin. Hélène Grimauds Engagement umfasst jedoch weitaus mehr: So ist sie auch Mitglied der Organisation »Musicians for Human Rights«, einem weltumspannenden Netzwerk von Musikern und anderen in der Musikbranche Tätigen, das sich für Menschenrechte und sozialen Wandel einsetzt.

 

Die Leitung eines Naturschutz-Zentrums oder eine florierende musikalische Karriere mögen den meisten Arbeit genug sein. Hélène Grimaud jedoch fand die Zeit, drei Bücher zu schreiben, die in verschiedenen Sprachen erschienen sind. Das erste, Variations sauvages, kam 2003 heraus. 2005 bzw. 2013 folgten die autobiografisch gefärbten Romane Leçons particulières und Retour à Salem.

 

Trotz ihrer vielseitigen Aktivitäten ist es jedoch stets das gedankenvolle, einfühlsame und ausdrucksstarke Musizieren, mit dem Hélène Grimaud die Gefühle der Menschen am besten erreicht. Dank ihrer ausgedehnten Tourneen als Konzertsolistin haben Hörer auf der ganzen Welt die Möglichkeit, sich an ihrer Arbeit zu erfreuen. Auch als engagierte Kammermusikerin tritt Grimaud regelmäßig bei den renommiertesten Festivals und kulturellen Veranstaltungen auf. Zu ihren musikalischen Partnern zählen so unterschiedliche Musiker wie Sol Gabetta, Thomas Quasthoff, Rolando Villazón, Jan Vogler, Truls Mørk, Clemens Hagen und die Gebrüder Capuçon. Ihr außerordentlicher und wegweisender Beitrag zur Welt der klassischen Musik wurde unlängst von der französischen Regierung gewürdigt, als sie im Rang eines Ritters in die Ehrenlegion aufgenommen wurde und damit den höchsten Verdienstorden Frankreichs erhielt. Die Auszeichnung wurde ihr am 22. März 2016 in Aix-en-Provence verliehen.

 

Nach Konzerten beim Schleswig Holstein Musikfestival sowie beim Klavierfestival Ruhr im Juli wird Grimaud die Saison 2017/2018 in Schweden beginnen, als Artist-in-Residence des Gothenburg Symphony Orchestra, mit einem Kammerkonzert und einer Aufführung des Klavierkonzerts von Ravel; ein Werk, das sie auch im Januar in Zürich und Wien spielen wird. Weitere Höhepunkte sind Beethovens 4. Klavierkonzert, unter anderem in München mit Valeriy Gergiev und den Münchner Philharmonikern, auf einer Tournee durch Schweden, Norwegen, Dänemark und Island mit dem Gothenburg Symphony Orchestra, in Philadephia mit Nézet-Séguin und dem Philadelphia Orchestra sowie Aufführungen in diesem Herbst in Luzern, Ludwigshafen und Paris im Rahmen eines multimedialen Konzertprojektes, Woodland and beyond…, das Klavierwerke romantischer und impressionistischer Komponisten mit Bildern von Woodlands, der aktuellen Veröffentlichung ihres Partners, dem Fotografen Mat Hennek, kombiniert. Dieses Projekt hatte seine Premiere im April 2017 in der Hamburger Elbphilharmonie.

 

Höhepunkte ihrer Arbeit waren in den letzten Jahren unter anderem zwei Projekte mit dem Turner-Preisträger Douglas Gordon: tears become… streams become…, eine beeindruckende Installation in der New Yorker Park Avenue Armory, und Neck of the Woods, für das Manchester International Festival entstanden. Während der Saison 2016/2017 gab Grimaud eine Reihe von Konzerten mit Yannick Nézet-Séguin und dem Rotterdam Philharmonic Orchestra in Europa, spielte Konzerte von Brahms und Ravel in den USA und in Australien, gab Recitals in Deutschland und in der Schweiz mit der Cellistin Sol Gabetta und spielte Werke des 2016 aufgenommenen Albums Water in den USA und Europa sowie auch in einigen Konzertsälen in Südkorea und China.

 

Hélène Grimaud ist seit 2002 Exklusivkünstlerin der Deutschen Grammophon. Ihr letztes Album Perspectives (erschienen im April 2017) ist ein Doppelalbum mit einer persönlichen Auswahl von Höhepunkten ihres DG-Aufnahmekatalogs. Es enthält zwei Zugaben, den Brahms-Walzer in As sowie Sgambatis Arrangement von Glucks „Reigen seliger Geister“, der bisher noch nicht auf CD veröffentlicht war. Die CD Water (erschienen im Januar 2016) ist eine Live-Aufnahme der Aufführungen von tears become… streams become… mit Werken von neun Komponisten: Berio, Takemitsu, Fauré, Ravel, Albéniz, Liszt, Janáček, Debussy und Nitin Sawhney, der sieben kurze Water Transitions für das Album schrieb, das er auch selbst produzierte. Classicalite nannte die Veröffentlichung »eine erstaunliche Arbeit von pianistischer Größe, die sowohl nachdenklich stimmend wie intellektuell verunsichernd ist«, während Gramophone Grimauds Fähigkeit »eine Vielzahl von Stilen mit leidenschaftlicher Autorität« zu interpretieren bejubelte. Die Aufnahme Water folgte auf die Veröffentlichung ihres Albums mit den beiden Klavierkonzerten von Brahms im September 2013, dem Konzert Nr. 1 mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Leitung von Andris Nelsons und dem Konzert Nr. 2 mit Nelsons und den Wiener Philharmonikern. Limelight sprach von einer »höchst bemerkenswerten, inspirierten wie auch inspirierenden Aufnahme«.

 

Duo, das Album, das sie unmittelbar vor den Brahms-Konzerten mit der Cellistin Sol Gabetta einspielte, erhielt den ECHO Klassik 2013 in der Kategorie »Kammermusik-Einspielung des Jahres«. Zu Grimauds vorangehenden Veröffentlichungen gehört ein 2011 erschienenes Mozart-Album mit den Klavierkonzerten Nr. 19 und Nr. 23 und der Konzertarie Ch’io mi scordi di te? mit der Sopranistin Mojca Erdmann. 2010 kam ihr Solo-Album Resonances mit Werken von Mozart, Berg, Liszt und Bartók heraus. Weitere Aufnahmen mit der Deutschen Grammophon sind Solowerke und Konzerte von Bach mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, die Grimaud vom Klavier aus dirigierte, ein Beethoven-Album mit der Staatskapelle Dresden und Vladimir Jurowski, das als eines der besten klassischen Alben für die »Classical Essentials« von iTunes ausgewählt wurde, Reflection und Credo (beide mit einer Reihe thematisch verbundener Werke) sowie ein Album mit Sonaten von Chopin und Rachmaninow und eine Bartók-CD, auf der Grimaud das Dritte Klavierkonzert mit dem London Symphony Orchestra unter der Leitung von Pierre Boulez spielt. Auf DVD erschien Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 2 mit Claudio Abbado und dem Lucerne Festival Orchestra.

 

Hélène Grimaud ist eine Künstlerin mit vielen Facetten. Ihre tiefe Hingabe zur Musik – im Konzertsaal wie auch bei ihren Aufnahmen – spiegelt sich in der Fülle ihrer Aktivitäten als Umweltschützerin und Schriftstellerin wider.

 

SAISON 2017/2018

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