Trio Baiba Skride & Daniel Müller-Schott & Xavier de Maistre
© Marco Borggreve I © Uwe Arens I © Gregor HohenbergOn Tour 13.02.19-17.02.19

  • Baiba Skride,
  • Daniel Müller-Schott,
  • Xavier de Maistre

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Kurzbeschreibung

Raritäten der Kammermusik bringt dieses Trio zu Gehör - die beiden Originalwerke für diese Besetzung sind selten zu hören. Ein sowohl anspruchsvoller, als auch tiefgründiger Konzertabend.

Programm

Jacques Francois Antoine Ibert: Trio für Violine, Violoncello und Harfe (1944)
Maurice Ravel: Sonate für Violine und Violoncello C-Dur (1920-22) ''À la memoire de Claude Debussy''
Pause
Gabriel Fauré: Impromptu Des-Dur op. 86 für Harfe (1904)
Henriette Renié: Trio für Violine, Cello und Harfe B-Dur

Solistin

© Marco Borggreve

Baiba Skride, Violine

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner...

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, Boston Symphony Orchestra, New York Philharmonic und dem London Philharmonic Orchestra. Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Kirill Petrenko, Gustavo Gimeno, Christoph Eschenbach, Donald Runnicles sowie Cornelius Meister, Jakub Hrůša, und Mikko Franck.

Höhepunkte der Saison 2016/17 sind Konzerte mit dem Philharmonia Orchestra London unter Jaime Martin, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und Vasily Petrenko, dem BBC Symphony Orchestra unter Simone Young im Rahmen der BBC Proms, sowie ein Wiedersehen mit Gustavo Gimeno bei den Wiener Symphonikern. Der Saisoneröffnung beim Gothenburg Symphony Orchestra unter Alain Altinoglu folgt eine Tournee mit Halt in Düsseldorf, Hannover, Frankfurt und Brüssel. Weitere Konzerte führen sie nach Japan, Australien und Neuseeland.


Auch in den USA konnte sich Baiba Skride als eine der führenden Violinistinnen etablieren.

Nach ihrem Debüt beim New York Philharmonic im Frühjahr 2016 folgen in der aktuellen Saison Debüts beim Chicago Symphony Orchestra und dem Cleveland Orchestra. Außerdem folgt sie einer Wiedereinladung zum Boston Symphony Orchestra für die amerikanische Erstaufführung von Sofia Gubaidulinas Tripelkonzert für Violine, Violoncello und Bajan unter Andris Nelsons.

Baiba Skride ist auch als Kammermusikerin in den wichtigsten Spielstätten weltweit zu Gast. Zu ihren Partnern zählen Alban Gerhardt, Brett Dean, Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta, Bertrand Chamayou, Xavier de Maistre und ihre Schwester Lauma Skride.

Mit der Cellistin Harriet Krijgh, der Bratschistin Lise Berthaud und Lauma Skride wird sie, erstmals in dieser Konstellation, Klavierquartette von Mozart, Mahler und Mozart unter anderem bei der Schubertiade Schwarzenberg und beim Malmö Chamber Music Festival spielen. Erstmals konzertiert sie 2016 beim Jerusalem Chamber Music Festival.

Für Orfeo spielte Baiba Skride zahlreiche Aufnahmen ein, darunter jüngst die Violinkonzerte von Nielsen und Sibelius. Des Weiteren erschienen Einspielungen der Violinkonzerte von Szymanowski, Schumann, Strawinsky, Martin, Brahms und Tschaikowsky.

Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel.

Sie spielt die Stradivari “Yfrah Neaman”, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society. 

SAISON 2016/2017

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Solist

© Maiwolf

Daniel Müller-Schott, Violoncello

Daniel Müller-Schott gastiert bei führenden internationalen Orchestern; u.a. mit den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia und Los Angeles, bei den Berliner Philharmonikern, beim Gewandhausorchester Leipzig, Münchner Philharmoniker...

Daniel Müller-Schott gastiert bei führenden internationalen Orchestern; u.a. mit den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia und Los Angeles, bei den Berliner Philharmonikern, beim Gewandhausorchester Leipzig, Münchner Philharmoniker oder beim London Philharmonic Orchestra, Tokios NHK Symphony Orchestra, Taiwans National Symphony Orchestra und dem Seoul Philharmonic Orchestra. Daniel Müller-Schott konzertiert mit herausragenden Dirigenten wie Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Alan Gilbert, Gustavo Gimeno, Bernard Haitink, Neeme Järvi, Dmitrij Kitajenko, Jun Märkl, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Andrés Orozco-Estrada, Vasily Petrenko, André Previn und Krzysztof Urbański.

Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte ist Daniel Müller-Schott die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires ein besonderes Anliegen - Sir André Previn und Peter Ruzicka haben ihm Cellokonzerte gewidmet.


 

Gleich zum Start der Saison 2016/17 stehen Konzerte in Hong Kong und Taiwan im Kalender. In Europa ist er u.a. mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Gustavo Gimeno, mit dem Spanish National Symphony Orchestra mit unter der Leitung von Krzysztof Penderecki und dem Deutschen Symphonieorchester und Alan Buribayev zu hören. Erneut wird Daniel Müller-Schott auf Australien-Neuseeland-Tournee gehen und mit dem New Zealand Symphony und Melbourne Symphony Orchestra unter Sir Andrew Davis zu erleben sein.

Als Kammermusiker arbeitet er u.a. zusammen mit Nicolas Angelich, Renaud Capuçon, Xavier de Maistre, Julia Fischer, Igor Levit, Francesco Piemontesi, Lauma und Baiba Skride, Simon Trpčeski sowie dem Ebène Quartett und Modigliani Quartett. Internationale Musikfestivals laden Daniel Müller-Schott regelmäßig zu Konzerten ein.

Seine aktuelle CD-Neuerscheinung DUO SESSIONS (Duos von Kodály, Schulhoff, Ravel und Halvorsen) hat Daniel Müller-Schott gemeinsam mit Julia Fischer für das Münchener Label ORFEO eingespielt.

Daniel Müller-Schott, Träger des ihm von der Anne-Sophie Mutter Stiftung verliehenen Aida Stucki Preises, studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis und erhielt schon früh persönliche Unterstützung von Anne-Sophie Mutter innerhalb ihrer Stiftung. Durch diese Förderung erhielt Daniel Müller-Schott ein Jahr bei Mstislaw Rostropowitsch privaten Unterricht. Mit fünfzehn Jahren machte Müller-Schott international Furore durch den Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker 1992 in Moskau.

Daniel Müller-Schott spielt das 'Ex Shapiro' Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.

SAISON 2016/2017

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Solist

© Marco Borggreve

Xavier de Maistre, Harfe

Xavier de Maistre gehört zu jener Elite von Solokünstlern, denen es gelingt, die Grenzen des auf ihrem Instrument Möglichen immer wieder neu zu definieren. Neben Auftragskompositionen namhafter Zeitgenossen präsentiert er meisterhafte Arrangements – Werke wie...

Xavier de Maistre gehört zu jener Elite von Solokünstlern, denen es gelingt, die Grenzen des auf ihrem Instrument Möglichen immer wieder neu zu definieren. Neben Auftragskompositionen namhafter Zeitgenossen präsentiert er meisterhafte Arrangements – Werke wie Smetanas „Moldau“, die gewöhnlich von einem ganzen Orchester gespielt werden. Dank der Qualität seiner Interpretationen und der Vielfalt seiner Konzertprojekte gilt er als einer der kreativsten und eindrucksvollsten Musiker seiner Generation.

Xavier de Maistre konzertiert weltweit in den bedeutendsten Konzerthäusern. Er tritt mit führenden Orchestern auf und arbeitet mit Dirigenten wie Bertrand de Billy, Daniele Gatti, Kristjan Järvi, Philippe Jordan, Riccardo Muti, Andrés Orozco-Estrada, André Previn, Sir Simon Rattle und Lionel Bringuier. Er ist gern gesehener Gast bei internationalen Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival, Salzburger Festspiele, Budapest Spring Festival und Mostly Mozart in New York. Solorezitale, Duoabende und Kammermusik mit Musikerkollegen wie Diana Damrau, Baiba Skride und Daniel Müller-Schott komplettieren sein künstlerisches Schaffen.


 

Die Spielzeit 2016/2017 beginnt für de Maistre mit der Uraufführung des für ihn geschriebenen Harfenkonzerts von Kaija Saariaho in der Suntory Hall in Tokyo. Ein weiterer Höhepunkt ist die dem Harfenmythos Marie Antoinette gewidmete Tournee durch Europas Musikmetropolen mit Les Arts Florissants unter William Christie. Engagements führen ihn zum Tonhalle-Orchester Zürich, London Philharmonic Orchestra, Orchestre Philharmonique de Radio France, Finnish Radio Symphony und Mozarteumorchester Salzburg. Er folgt Einladungen nach Asien, Süd- und Nordamerika, wo er mit dem Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, Hongkong Philharmonic, Orquestra Sinfônica do Estado de São Paulo und Montreal Symphony Orchestra auftritt. Mit Solorezitalen ist er u.a. im KKL Luzern und im Festspielhaus Baden-Baden zu hören.

De Maistre ist Exklusivkünstler bei Sony Music. Er hat Werke von Debussy, die Klavierkonzerte von Haydn sowie spanisches Repertoire aufgenommen. 2012 erschien „Notte Veneziana“, eine Einspielung von Barockkonzerten mit l’arte del mondo. 2013 veröffentlichte er eine Mozart-CD mit dem Mozarteumorchester Salzburg sowie eine DVD mit Diana Damrau (EMI). Im Frühjahr 2015 kam die CD „Moldau – The Romantic Album“ mit slawischem Repertoire für Harfe solo auf den Markt. Eine Veröffentlichung zum Marie-Antoinette-Projekt mit Les Arts Florissants und William Christie ist für Oktober 2016 geplant (harmonia mundi).

In Toulon (Frankreich) geboren, begann er im Alter von neun Jahren Harfe zu spielen. Zunächst am Konservatorium in Toulon ausgebildet, vervollständigte er später seine Studien bei Jacqueline Borot und Catherine Michel in Paris. 1998 gewann Xavier de Maistre den „US International Harp Competition“ in Bloomington. Mit nur 24 Jahren und als erster französischer Musiker wurde er Mitglied der Wiener Philharmoniker. 2010 verließ er das Orchester wieder, um sich ausschließlich seiner Solokarriere zu widmen.

Seit 2001 ist Xavier de Maistre Professor an der Musikhochschule Hamburg. Er gibt regelmäßig Meisterkurse an der Juilliard School New York, der Toho University Tokyo und dem Trinity College London. Der Künstler spielt eine Harfe von Lyon & Healy.

SAISON 2016/2017

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