Skride Quartett
Skride, Krijgh, Skride © Marco Borggreve I Berthaud © Neda NavaeeOn Tour 01.04.19-07.04.19

  • Baiba Skride,
  • Lise Berthaud,
  • Harriet Krijgh,
  • Lauma Skride

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Kurzbeschreibung

Vier eingeschworene Kammermusikerinnen haben sich für ein außergewöhnliches Projekt zusammengeschlossen – Highlights der Literatur für Klavierquartett stehen auf dem Programm.

Programm

Programm 1

Frank Bridge                    Klavierquartett Phantasy H.94
Beethoven                       Klavierquartett  Es Dur, WoO 36/1
Pause
Richard Strauss               Klavierquartett c-Moll op. 13

Programm 2

Richard Strauss               Klavierquartett c-Moll op. 13
Pause
Schubert                          Forellenquintett, zusammen mit Matthew McDonald, Kontrabass

Solistin

© Marco Borggreve

Baiba Skride, Violine

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner...

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, Boston Symphony Orchestra, New York Philharmonic und dem London Philharmonic Orchestra. Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Kirill Petrenko, Gustavo Gimeno, Christoph Eschenbach, Donald Runnicles sowie Cornelius Meister, Jakub Hrůša, und Mikko Franck.

Höhepunkte der Saison 2016/17 sind Konzerte mit dem Philharmonia Orchestra London unter Jaime Martin, dem Royal Liverpool Philharmonic Orchestra und Vasily Petrenko, dem BBC Symphony Orchestra unter Simone Young im Rahmen der BBC Proms, sowie ein Wiedersehen mit Gustavo Gimeno bei den Wiener Symphonikern. Der Saisoneröffnung beim Gothenburg Symphony Orchestra unter Alain Altinoglu folgt eine Tournee mit Halt in Düsseldorf, Hannover, Frankfurt und Brüssel. Weitere Konzerte führen sie nach Japan, Australien und Neuseeland.


Auch in den USA konnte sich Baiba Skride als eine der führenden Violinistinnen etablieren.

Nach ihrem Debüt beim New York Philharmonic im Frühjahr 2016 folgen in der aktuellen Saison Debüts beim Chicago Symphony Orchestra und dem Cleveland Orchestra. Außerdem folgt sie einer Wiedereinladung zum Boston Symphony Orchestra für die amerikanische Erstaufführung von Sofia Gubaidulinas Tripelkonzert für Violine, Violoncello und Bajan unter Andris Nelsons.

Baiba Skride ist auch als Kammermusikerin in den wichtigsten Spielstätten weltweit zu Gast. Zu ihren Partnern zählen Alban Gerhardt, Brett Dean, Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta, Bertrand Chamayou, Xavier de Maistre und ihre Schwester Lauma Skride.

Mit der Cellistin Harriet Krijgh, der Bratschistin Lise Berthaud und Lauma Skride wird sie, erstmals in dieser Konstellation, Klavierquartette von Mozart, Mahler und Mozart unter anderem bei der Schubertiade Schwarzenberg und beim Malmö Chamber Music Festival spielen. Erstmals konzertiert sie 2016 beim Jerusalem Chamber Music Festival.

Für Orfeo spielte Baiba Skride zahlreiche Aufnahmen ein, darunter jüngst die Violinkonzerte von Nielsen und Sibelius. Des Weiteren erschienen Einspielungen der Violinkonzerte von Szymanowski, Schumann, Strawinsky, Martin, Brahms und Tschaikowsky.

Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel.

Sie spielt die Stradivari “Yfrah Neaman”, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society. 

SAISON 2016/2017

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Solistin

© Neda Navaee

Lise Berthaud, Viola

Eine deutsche Biographie liegt derzeit nicht vor.

Eine deutsche Biographie liegt derzeit nicht vor.

Solistin

© Nancy Horowitz

Harriet Krijgh, Violoncello

Die 25-jährige Niederländerin Harriet Krijgh ist eine der aufregendsten und vielversprechendsten jungen Cellistinnen der Gegenwart. Ihr kantables und ausdrucksstarkes Spiel berührt und begeistert Publikum wie Presse gleichermaßen. Konzerte führten die...

Die 25-jährige Niederländerin Harriet Krijgh ist eine der aufregendsten und vielversprechendsten jungen Cellistinnen der Gegenwart. Ihr kantables und ausdrucksstarkes Spiel berührt und begeistert Publikum wie Presse gleichermaßen.

Konzerte führten die Künstlerin in die bedeutendsten Säle Europas. Sie spielte mit Orchestern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, NDR Sinfonieorchester Hamburg, Bamberger Symphoniker, ORF Radio-Symphonieorchester Wien, London Philharmonic Orchestra, Academy of St. Martin in the Fields, Trondheim Symphony Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande und Rotterdam Philharmonic. Auch bei internationalen Festivals wie dem Rheingau Musik Festival, Schleswig Holstein Musik Festival, Festspiele Mecklenburg-Vorpommern, Haydn Festspiele Eisenstadt und Festival de Radio France in Montpellier ist sie ein gern gesehener Gast.


 

Zu den besonderen Höhepunkten der aktuellen Spielzeit gehören ihre Debüts mit den Sinfonieorchestern in Boston und Sydney. Der Musikverein Wien präsentiert eine vier Konzerte umfassende Porträtreihe. Weitere Engagements führen sie zum HR Sinfonieorchester Frankfurt, Staatsphilharmonie Nürnberg, Tampere Philharmonic, Copenhagen Philharmonic, Netherlands Philharmonic, Brucknerorchester Linz und ORF Radio-Symphonieorchester Wien. Erstmals spielt sie bei der Schubertiade Hohenems, in der Wigmore Hall London, beim Lucerne Festival, im Lincoln Center und in der Carnegie Hall New York. Hinzu kommen Auftritte beim Gent Festival, Sommets Musicaux de Gstaad, im Concertgebouw Amsterdam, Laeiszhalle Hamburg, Festspielhaus Baden-Baden, in Freiburg, Ludwigshafen, Bamberg, Darmstadt, Den Haag, Malmö, Budapest, Vancouver und San Francisco. Neben Rezitalen und Engagements mit Orchester ist Harriet Krijgh 2016/2017 auch in Kammermusikprojekten mit Baiba Skride, Lauma Skride und Lise Berthaud sowie mit dem Pavel Haas Quartet und dem Signum Saxophon Quartet zu erleben.

Die Cellistin ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. So gewann sie zwischen 2008 und 2010 erste Preise beim „Prinses Christina Concours“ in den Niederlanden, beim Österreichischen Bundeswettbewerb „Prima la Musica“ und beim Fidelio-Wettbewerb in Wien, sowie den „Nicole Janigro Preis“ beim internationalen „Antonio Janigro Cello Competition“ in Kroatien. 2012 errang sie den 1. Preis und den Publikumspreis bei der Cello Biennale Amsterdam. Ein Jahr später wurde sie mit dem WEMAG Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet. In der Saison 2015/2016 war Harriet Krijgh „Rising Star“ der European Concert Hall Organisation (ECHO).

Seit 2011 nimmt sie für das Label Capriccio auf. Auf CD erschienen bisher die Cellokonzerte von Joseph Haydn, französische Kompositionen für Cello und Klavier, die Sonaten von Johannes Brahms sowie mit „Elegy“ romantische Werke für Cello und Orchester, eingespielt mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Gustavo Gimeno. Eine CD mit der Sonate op. 19 und weiteren Stücken von Sergej Rachmaninow wurde im Herbst 2015 veröffentlicht. Alle Aufnahmen erhielten ausgezeichnete Kritiken.

Harriet Krijgh ist neue künstlerische Leiterin des Internationalen Kammermusikfestivals in Utrecht. In Nachfolge von Festivalgründerin Janine Jansen präsentiert sie im Sommer 2017 ihre erste Festivaledition. Auch das Festival „Harriet & Friends“, das sie 2012 auf Burg Feistritz in Österreich ins Leben gerufen hatte, findet im Juli 2017 seine alljährliche Fortsetzung.

Harriet Krijgh erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Cellounterricht. Nach ersten Studien an der Hochschule für Musik Utrecht verlegte sie 2004 ihren Lebensmittelpunkt nach Wien, um bei Lilia Schulz-Bayrova an der Konservatorium Wien Privatuniversität Cello zu studieren. Im Juni 2015 schloss sie das Bachelorstudium in Wien sowie ein Masterstudium an der Kronberg Academy erfolgreich ab.

Die Künstlerin spielt auf einem Violoncello von Giovanni Paolo Maggini aus dem Jahre 1620, das ihr von einem privaten Sammler zur Verfügung gestellt wird.

SAISON 2016/2017

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Solistin

© Marco Borggreve

Lauma Skride, Klavier

„Wunderbar sensibel, mit herrlichen Klangfarben, immer wieder auch mit hochvirtuosem Elan“ sei das Spiel von Lauma Skride, wie es ihr der Bayerische Rundfunk in einer Rezension attestiert. Kombiniert mit einer brillanten Technik sind dieses die Eigenschaften,...

Wunderbar sensibel, mit herrlichen Klangfarben, immer wieder auch mit hochvirtuosem Elan“ sei das Spiel von Lauma Skride, wie es ihr der Bayerische Rundfunk in einer Rezension attestiert. Kombiniert mit einer brillanten Technik sind dieses die Eigenschaften, mit denen es Lauma Skride gelingt, als Solistin wie als Kammermusikerin gleichermaßen auf den wichtigsten nationalen und internationalen Podien zu begeistern.

Insbesondere für ihre Interpretationen des deutschen klassischen und romantischen Repertoires wird die Wahl-Berlinerin Lauma Skride, seit 2008 Trägerin des Beethoven-Ringes, geschätzt: Sie gastierte bei Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, den Hamburger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie oder dem Orquesta de Gran Canaria. Zu den Dirigentinnen und Dirigenten, mit denen Lauma Skride arbeitet, gehören Andris Nelsons, Kristjan Järvi, Anu Tali, Muhai Tang, John Storgards, Pedro Halffter, Yan Pascal Tortelier und Cornelius Meister. In den letzten Jahren gastierte sie u.a. bei den Heidelberger Philharmonikern, den Essener Philharmonikern unter Tomas Netopil, beim Staatsorchester Bremerhaven und beim Osnabrücker Symphonieorchester.


 

Regelmäßig ist Lauma Skride zudem mit ihrer Schwester, der Geigerin Baiba Skride auf bedeutenden internationalen Podien zu erleben. Feurige Energie, jugendliche Frische und höchste Sensibilität sind mittlerweile zu Markenzeichen des Duos geworden.

Zu weiteren Kammermusikpartnern Lauma Skrides zählen Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta und Julian Steckel, sowie Jörg Widmann, Christian Tetzlaff und das Armida Quartett. Ein neues

Projekt mit Baiba Skride, Harriet Krijgh und Lise Berthaud wird im Herbst 2016 aus der Taufe gehoben; mit Konzerten bei der Schubertiade, in Wien, bei der BASF Ludwigshafen, in Baden-Baden und Darmstadt.

2007 spielte Lauma Skride den Klavierzyklus „Das Jahr“ von Fanny Hensel bei SONY ein und wurde für diese Aufnahme mit dem Echo-Klassik Preis als beste Nachwuchskünstlerin geehrt.

Für ORFEO nahm sie die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms in einer Bearbeitung für Violine und Klavier von Joseph Joachim mit ihrer Schwester Baiba auf, zuletzt erschien eine CD mit einem rein skandinavischen Programm mit den beiden Schwestern.

1982 in Riga als jüngste von drei Schwestern einer lettischen Musikerfamilie geboren, begann Lauma Skride im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und wurde wenig später Schülerin von Anita Paze an der Musikhochschule Emil Darzins in Riga. Abschließend studierte sie in der Klasse von Prof. Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit ihrem elften Lebensjahr nahm sie an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil (u. a. Maria Canals in Spanien und Cleveland International Piano Competition USA) und wurde mehrfach ausgezeichnet.

SAISON 2016/2017

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