Simone Rubino / Esegesi Percussion Quartett
Esegesi Percussion Quartett © Alexander FrankOn Tour

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Kurzbeschreibung

Simone Rubino und das Esegesi Percussion Quartett spielen spektakuläre Werke von John Cage („Third Construction“) und Steve Reich („Mallet Quartet“). Solistisch rundet Simone Rubino das Programm ab mit Stücken von Xenakis, Gerrasimez und Bach.

© Marco Borggreve

Simone Rubino, Perkussion

Simone Rubino entfacht in seinen Konzerten ein virtuoses Feuerwerk an ungehörten Klangfarben und rhythmischer Präzision – gleichzeitig verblüfft er mit einem empfindsamen und differenzierten Stil. Seine Bandbreite beweist er zu Beginn der Saison 2017/2018 auf...

Simone Rubino entfacht in seinen Konzerten ein virtuoses Feuerwerk an ungehörten Klangfarben und rhythmischer Präzision – gleichzeitig verblüfft er mit einem empfindsamen und differenzierten Stil. Seine Bandbreite beweist er zu Beginn der Saison 2017/2018 auf seinem ersten Solo-Album „Immortal Bach“ (Genuin), das eine Bearbeitung Bachs dritter Cello-Suite Werken u.a. von Xenakis, Boccadoro und Cage gegenüberstellt. Zum Auftakt der neuen Saison spielt er bei der Biennale in Venedig mit dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI Tan Duns „The Tears of Nature“ unter der Leitung des Komponisten. Ein weiterer Höhepunkt ist die Europatournee mit den Pianistinnen Katia & Marielle Labèque. Mit einem Soloabend gibt er außerdem sein Debüt im Konzerthaus Dortmund, weitere Rezitale führen ihn zum BASF Ludwigshafen, ins Prinzregententheater München und zum Musikfest Bremen. Im Juni 2018 spielt er Konzerte mit dem niederländischen Klavierduo Lucas & Arthur Jussen in den Philharmonien von Köln und Essen. Im selben Monat konzertiert er erneut unter Zubin Mehta beim Maggio Musicale in Florenz.


 

Der junge Italiener, der 2014 fulminant den ARD Musikwettbewerb gewonnen hat, läutet eine neue Ära von Schlagzeugern ein, die sich mittlerweile im klassischen Konzertbetrieb etabliert haben. Er spielte Konzerte mit den Wiener Philharmonikern, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia, dem hr-Sinfonieorchester, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Münchner Philharmonikern, Orchestra Del Maggio Musicale Fiorentino, dem Orchestre Philharmonique de Monte-Carlo, dem Philharmonischen Orchester Darmstadt und dem Lexington Philharmonic Orchestra. Dabei arbeitete er mit Dirigenten wie Zubin Mehta, Gustavo Gimeno, Manfred Honeck, Tugan Sokhiev und Kazuki Yamada zusammen.

Neben seinen Auftritten als Solist liegt ihm die Kammermusik am Herzen, was seine Konzerte mit dem Esegesi Percussion Quartett bezeugen. Simone Rubino macht sich für die Erweiterung des Schlagwerk-Repertoires stark und arbeitet mit Komponisten wie Avner Dorman, Adriano Gaglianello oder Carlo Boccadoro zusammen.

Simone Rubino ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Universal Marimba Competition (Belgien), der Internationale Musikwettbewerb der ARD, der Crédit Suisse Young Artists Award und der Internationale Wettbewerb „Luigi Nono“ (Italien). Er ist gern gesehener Gast renommierter Festivals; dazu zählen das Lucerne Festival, der Heidelberger Frühling, „La Folle Journée“ in Frankreich und Japan, das Rheingau Musik Festival, die Schwetzinger Festspiele, Musicus Olympus (Russland) und die Pfingstfestspiele in Baden-Baden. 1993 in Turin geboren, studierte er zunächst in seiner Heimatstadt am Konservatorium Giuseppe Verdi, ehe er nach München zu Peter Sadlo wechselte. 

SAISON 2017/2018

Zum Künstler
© Alexander Frank

Esegesi Quartet

2015 schlossen sich Simone Rubino, Sergey Mikhaylenko, Christian Felix Benning und Richard Putz zusammen, um das Ideal des klassischen Quartettspiels in einem Percussion-Quartett zu verwirklichen. Gemeinsam loten sie die Möglichkeiten der Schlagwerkinstrumente...

2015 schlossen sich Simone Rubino, Sergey Mikhaylenko, Christian Felix Benning und Richard Putz zusammen, um das Ideal des klassischen Quartettspiels in einem Percussion-Quartett zu verwirklichen.

Gemeinsam loten sie die Möglichkeiten der Schlagwerkinstrumente aus und zeigen, welche Vielfalt des Ausdrucks sich dabei ergibt. Als Namen ihres Ensembles wählten sie ESEGESI – so heißt der dritte Teil der Trilogie von Roberto Bocca. Konzerte führten das ESEGESI Percussion Quartet unter anderem ins Prinzregententheater München, zum Heidelberger Frühling, ans Staatstheater Darmstadt, in den Herkulessaal der Münchner Residenz und zum Musikfest Bremen.

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