Sabine Meyer & Martin Helmchen & Dag Jensen & Bruno Schneider & Lucas Navarro
Martin Helmchen © Giorgia Bertazzi; Sabine Meyer © Helge StraussOn Tour 08.12.18-16.12.18

  • Sabine Meyer,
  • Martin Helmchen,
  • Dag Jensen,
  • Bruno Schneider,
  • Lucas Macías Navarro

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Kurzbeschreibung

Eher selten zu hörende Perlen in der Kammermusik für Bläser und Klavier bringt die „First Lady der Klarinette“ auf die Bühne. Die beiden wunderbaren Quintette für Bläser und Klavier von Mozart und Beethoven werden von den Schumannschen Kleinodien für Horn, Klarinette und Oboe umspielt.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart: Klavierquintett Es-Dur KV 452
Robert Schumann: Adagio und Allegro für Horn und Klavier As-Dur op. 70 (1849)
Robert Schumann: Fantasiestücke op. 73 für Klarinette und Klavier
Pause
Robert Schumann: 3 Romanzen op. 94 für Oboe und Klavier
Ludwig van Beethoven: Quintett Es-Dur op. 16 für Oboe, Klarinette, Horn, Fagott und Klavier

Solistin

© Ira Weinrauch

Sabine Meyer, Klarinette

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat. In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart...

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat.

In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Philharmonikern, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt wurde. In mehr als dreißig Jahren führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, China und Australien, nach Japan und in die USA.

Sabine Meyer feierte weltweit Erfolge als Solistin bei mehr als dreihundert Orchestern. Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von den führenden Orchestern der Welt engagiert, so u.a. von den Wiener Philharmonikern, vom Chicago Symphony Orchestra, vom London Philharmonic Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokyo, den Berliner Philharmonikern, von den Radio-Sinfonieorchestern in Wien, Basel, Warschau, Prag sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern.


 

Sabine Meyers besondere Zuneigung gehört der Kammermusik, wobei sie Wert auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit legt. In vielfältigen Zusammensetzungen hat sie unter anderem mit Künstlern wie Juliane Banse, Martin Helmchen, Daniel Hope, Nils Mönkemeyer, dem Hagen Quartett, dem Modigliani Quartett sowie dem Schumann Quartett musiziert.

1983 gründete sie mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das „Trio di Clarone". Fast vergessene Original-Kompositionen Mozarts sowie bedeutende Werke der Gegenwart bilden das Repertoire; erweitert durch außergewöhnliche Programme, mehrfach in Zusammenarbeit mit dem Jazzklarinettisten Michael Riessler. Auch außerhalb des Trios gibt es immer wieder neue und ausgefallene Projekte – so entstand mit dem Saxophon Quintett Alliage ein witzig-spritziges Programm mit neu arrangierten Klassikern wie Dukas Zauberlehrling und Stravinskys Feuervogel.

Im solistischen wie im kammermusikalischen Bereich setzt Sabine Meyer sich immer wieder für zeitgenössische Musik ein - so wurden ihr Werke von Jean Françaix, Edison Denissov, Harald Genzmer, Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni, Manfred Trojahn, Aribert Reimann und Peter Eötvös gewidmet. 2015 spielte sie im Rahmen des Luzern Festivals die Uraufführung eines Konzert von Márton Illés.

Sabine Meyer hat zahlreiche Einspielungen bei EMI Classics gemacht; des Weiteren gibt es Aufnahmen für die Deutsche Grammophon, für Sony sowie für CAvi-music. Das aufgenommene Repertoire reicht von der Vorklassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und umfasst alle wichtigen Werke für Klarinette. Die jüngsten Veröffentlichungen bei Sony beinhalten zum einen ein Trioprogramm mit Nils Mönkemeyer und William Young sowie zum anderen das ausgefallene Projekt mit dem Alliage Quintett „Fantasia“.

Neben der achtmaligen Auszeichnung mit dem „Echo Klassik“ ist Sabine Meyer Trägerin des „Niedersachsen Preises“, des „Brahms Preises“, des „Praetorius Musikpreises Niedersachsen“; sie ist Mitglied der „Akademie der Künste Hamburg“ und bekam den Orden „Chevalier des Arts et des Lettres“ verliehen.

Seit 1993 hat Sabine Meyer eine Professur an der Hochschule für Musik in Lübeck inne. 

SAISON 2016/2017

Zum Künstler

Solist

© Marco Borggreve

Martin Helmchen, Klavier

Martin Helmchen hat sich als einer der Top-Pianisten der jüngeren Generation etabliert. Er gastierte in den vergangenen Jahren bei den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie dem New York Philharmonic Orchestra. 1982 in Berlin geboren, studierte er zunächst...

Martin Helmchen hat sich als einer der Top-Pianisten der jüngeren Generation etabliert. Er gastierte in den vergangenen Jahren bei den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie dem New York Philharmonic Orchestra.

1982 in Berlin geboren, studierte er zunächst bei Galina Iwanzowa an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin, wechselte später zu Arie Vardi an die HMTMH Hannover; weitere Mentoren sind William Grant Naboré sowie Alfred Brendel. Einen ersten entscheidenden Impuls bekam seine Karriere, als er 2001 den „Concours Clara Haskil“ gewann. 2006 wurde er mit dem „Credit Suisse Young Artist Award“ ausgezeichnet.

Martin Helmchen konzertiert mit zahlreichen renommierten Orchestern, darunter die meisten deutschen Rundfunkorchester, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestre de Paris, die Wiener Symphoniker, das London Philharmonic Orchestra, die Academy of St Martin in the Fields, das Boston Symphony und das Cleveland Orchestra sowie das NHK Symphony Orchestra, Tokio.


Er arbeitet mit Dirigenten wie David Afkham, Marc Albrecht, Herbert Blomstedt, Lionel Bringuier, Christoph von Dohnányi, Sir Mark Elder, Ed Gardner, Philippe Herreweghe, Manfred Honeck, Marek Janowski, Vladimir Jurowski, Andris Nelsons, Sir Roger Norrington, Andrés Orozco-Estrada, Christoph Poppen, Michael Sanderling und David Zinman.

Martin Helmchen gastiert regelmäßig bei den großen europäischen Sommerfestivals, eine besonders enge Verbindung pflegt er zur Schubertiade.

Einen besonderen Stellenwert hat für ihn die Kammermusik - eine Leidenschaft, für die Boris Pergamenschikow die wesentlichen Impulse gab. Zu seinen engen Kammermusikpartnern gehören Juliane Banse, Matthias Goerne, Veronika Eberle, Julia Fischer, Sharon Kam, Christian Tetzlaff sowie seine Ehefrau Marie-Elisabeth Hecker.

In der Saison 2016/17 gastiert Martin Helmchen beim Hallé Orchestra Manchester unter Andrew Manze, Santa Cecilia Rom unter David Afkham, dem Gewandhaus Orchester unter Herbert Blomstedt, dem Nederlands Filharmonisch Orkest unter Marc Albrecht, dem Tonhalle-Orchester Zürich sowie dem Scottish Chamber Orchestra unter Philippe Herreweghe sowie dem Zürcher Kammerorchester unter Sir Roger Norrington. Außerdem unternimmt er zwei ausgedehnte Frankreichtourneen mit dem Chambre Philharmonique unter Emmanuel Krivine.
Des Weiteren gibt er im Herbst 2016 Duoabende zusammen mit Julia Fischer in mehreren Metropolen Asiens; im Frühjahr 2017 rundet seine Residenz bei den Schwetzinger SWR Festspielen die Saison ab.

Martin Helmchen hat für PentaTone Classics zahlreiche CDs aufgenommen, u.a. Klavierkonzerte von Mozart, Schumann, Dvořák und Mendelssohn sowie Solowerke und Kammermusik von Schubert, Schumann und Brahms. Bei outhere music erschienen zuletzt die Brahms Cellosonaten, eingespielt mit Marie-Elisabeth Hecker.

Seit 2010 ist Martin Helmchen Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy.

SAISON 2016/2017

Zum Künstler

Solist

© 2016 Dag Jensen

Dag Jensen, Fagott

Dag Jensen wurde in Horten, Norwegen geboren. Seinen ersten Fagottunterricht bekam er von Robert Rønnes mit elf Jahren. Danach studierte er bei Torleiv Nedberg an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo. Bereits mit 16 Jahren bekam er seine erste...

Dag Jensen wurde in Horten, Norwegen geboren. Seinen ersten Fagottunterricht bekam er von Robert Rønnes mit elf Jahren. Danach studierte er bei Torleiv Nedberg an der Norwegischen Musikhochschule in Oslo.

Bereits mit 16 Jahren bekam er seine erste Anstellung als Kontrafagottist beim Bergen Philharmonischen Orchester. Dort übernahm er nach kurzer Zeit die stellvertretende Solofagott-Position. Neben seiner Orchestertätigkeit studierte er weiter bei Prof. Klaus Thunemann in Hannover.

Er war von 1985 bis 1988 Solofagottist der Bamberger Symphoniker und von 1988 bis 1997 in der gleichen Position beim Kölner Rundfunk-Sinfonieorchester. Seit seiner Gründung im Jahre 2003 war Dag Jensen bis 2005 Solofagottist im Luzern Festival Orchestra unter Claudio Abbado. Auch Seiji Ozawa holte ihn als Solofagottist im Saito Kinen Festival Orchestra.

Dag Jensen ist 1.-Preisträger beim Musik-Wettbewerb der Jugend-Sinfoniker, Norwegen, und wurde zwei mal Gewinner beim ARD-Wettbewerb in München, 1984 und 1990.

In Deutschland musizierte er als Solist mit den Rundfunksinfonieorchestern in München, Stuttgart und Köln, sowie mit dem Würtembergischen Kammerorchester, Heilbronn. Auch im Ausland ist er ein gefragter Solist und ist u.a. mit der BBC Symphony Orchestra Birmingham, Prague Symphony Orchestra, Oslo Philharmonic Orchestra, Camerata Academica, Salzburg unter Sandor Vegh, mit dem Mito Chamber Orchestra unter Seiji Ozawa und mit dem Norwegischen Kammerorchester unter Iona Brown, aufgetreten.

Einen wichtigen Platz in seinem künstlerischen Wirken nimmt die Kammermusik ein. Er ist Mitglied im Bläserensemble Sabine Meyer und im Ensemble Villa Musica. Bei zahlreichen Festivals im In- und Ausland, u.a. Schubertiade In Feldkirch, Österreich, „Spannungen – Musik im Kraftwerk“ in Heimbach und „Glasbeni September“ in Maribor, Slowenien ist er regelmäßig zu Gast.

Zahlreiche Werke auf CD, sowohl mit Klavier als auch Kammermusik und Fagottkonzerte, dokumentieren sein künstlerisches Schaffen.

Von 1997-2011 war er Professor an der Hochschule für Musik und Theater, Hannover, und seit 2011 hat er eine Professur an der Hochschule für Musik und Theater München inne. Zudem ist er seit 2009 Professor für Fagott an der Norwegian Academy of Music Oslo, Norwegen.

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Solist

© Bruno Schneider

Bruno Schneider, Horn

Der in Lausanne geborene Schweizer Hornist Bruno Schneider hat sein Musikstudium in den Fächern Horn und Gesang im Conservatoire von La Chaux de fonds begonnen. Sein Hornlehrer und Mentor Robert Faller, damaliger Direktor des Konservatoriums, hatte großen...

Der in Lausanne geborene Schweizer Hornist Bruno Schneider hat sein Musikstudium in den Fächern Horn und Gesang im Conservatoire von La Chaux de fonds begonnen. Sein

Hornlehrer und Mentor Robert Faller, damaliger Direktor des Konservatoriums, hatte großen Einfluss auf seine Ausbildung.

Es folgten zwei Jahre in der Musikhochschule Detmold in der Klasse von Michael Hoeltzel. Nach 15 Jahren Orchestertätigkeit in Spitzenorchestern wie dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks und dem Orchestre de la Suisse Romande, ist Bruno Schneider nun Professor an der Musikhochschule Freiburg und an der « Haute École de musique de Genève ». Er gibt regelmäßig Meisterkurse in Amerika, Japan, Deutschland, Schweiz, Spanien u.a.


 

Die Komponisten Norbert Moret, Jörg Widmann, Eric Chasalow und Jost Meyer haben für ihn große Werke der Hornliteratur geschrieben. Das Buch "Horn Fundamentals" hat Bruno Schneider beim BIM Verlag im Jahr 2012 rausgegeben.

Als Solist spielte er mit zahlreichen Orchestern, darunter das Radio Orchester Basel, das Orchestre de Chambre de Lausanne, das Sinfonieorchester St. Gallen, das Orchestre de la Radio Swizzera Italiana, das Orchestre National de Lyon, das Orchestre Régional de Pau Pays, das Colorado Symphony Orchestra (Denver USA), Freiburger Staatsorchester, Nürnberger Symphoniker, Seoul Philharmonic, das Orchestra de la Rai Torino und das Orchestra da Camera Padova.

Als Mitbegründer des Bläserensemble Sabine Meyer, Mitglied des Ensemble Collage, und als Gast beim Kammermusikfestival, spielt Bruno Schneider auf allen Bühnen der Welt. Ein großer Teil des Repertoires für Horn hat Bruno Schneider bei EMI, Claves, Avi, Erato, Alpha, Arion und Ambitus aufgenommen.

Bruno Schneider war von 2002 bis 2008 Vizepräsident der International Horn Society und organisierte im Jahr 2007 einen internationalen Workshop in La Chaux de Fonds, an dem über 400 Hornisten aus der ganzen Welt teilnahmen.

In der Vergangenheit spielte er als Solohornist beim Lucerne Festival Orchestra unter der Leitung von Claudio Abbado. Zahlreiche DVDs und CDs zeugen von dieser Zusammenarbeit. Bruno Schneider lebt in Basel seit 1993.

Saison 2016/2017

Solist

© Marco Borggreve

Lucas Macías Navarro, Oboe

Der in Valverde del Camino (Spanien) geborene Lucas Macías Navarro ist Solooboist des Lucerne Festival Orchestra, zuvor hatte er diese Position beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam inne. Seinen ersten Oboenunterricht erhielt er im Alter von neun...

Der in Valverde del Camino (Spanien) geborene Lucas Macías Navarro ist Solooboist des Lucerne Festival Orchestra, zuvor hatte er diese Position beim Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam inne.

Seinen ersten Oboenunterricht erhielt er im Alter von neun Jahren, später studierte er bei Heinz Holliger an der Hochschule für Musik Freiburg. Er setzte seine Studien an der Orchester-Akademie der Berliner Philharmoniker sowie bei Maurice Bourgue in Genf fort.

Lucas Macías Navarro ist Preisträger verschiedener Wettbewerbe, u. a. des Internationalen Oboenwettbewerbs der Sony Music Foundation in Tokio.

Er war langjähriges Mitglied des Gustav Mahler Jugendorchesters und des Orchestra Mozart Bologna, die beide von Claudio Abbado geleitet wurden. Zahlreiche Aufnahmen dieser Orchester sind bei der Deutschen Grammophon, Claves Music und Euroarts erschienen.


 

Zusätzlich zu seiner Karriere als Oboist absolvierte Lucas Macías Navarro ein Dirigierstudium bei Mark Stringer an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Sein Debüt als Dirigent gab er am Teatro Colón in Buenos Aires. Seitdem stand er am Dirigentenpult u. a. des Orchestre de Chambre de Geneve, der Real Filharmonía de Galicia und der Camerata RCO, dem Kammerorchester des Royal Concertgebouw Orchestra.

Seit 2012 hat der Künstler eine Professur für Oboe an der Hochschule für Musik Freiburg inne.

Saison 2016/2017

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