Sabine Meyer, Alban Gerhardt, Sebastian Knauer
Meyer © Helge Strauss, Gerhardt © Sim Canetty Clarke, Hyperion Records, Knauer © Steven HaberlandOn Tour 19.04.18-26.04.18

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Kurzbeschreibung

Sabine Meyer geht mit neuen Partnern neue Wege – zusammen mit Alban Gerhardt und Sebastian Knauer. Das Programm huldigt Leonard Bernstein anlässlich seines 100sten Geburtstages mit einem Originalwerk sowie einem Neuarrangement von Auszügen aus der „West Side Story“. Dazu gibt es neben dem bekannten Trio von Beethoven auch das selten gespielte, aber wunderschöne Trio von Zemlinski zu hören.

Programm

Ludwig van Beethoven: Klaviertrio B-Dur op. 11 (''Gassenhauertrio'')
Ludwig van Beethoven: Sonate für Klavier und Violoncello Nr. 4 C-Dur op. 102/1
Leonard Bernstein: Sonate für Klarinette und Klavier (1941/42)
Pause
Leonard Bernstein: West Side Story - Suite (Bearbeitung: Wolfgang Meyer)
Alexander von Zemlinsky: Trio d-Moll op. 3 für Klarinette (oder Viola), Violoncello und Klavier (1896)

Solistin

© Ira Weinrauch

Sabine Meyer, Klarinette

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat. In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart...

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat.

In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Philharmonikern, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt wurde. In mehr als dreißig Jahren führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, China und Australien, nach Japan und in die USA.

Sabine Meyer feierte weltweit Erfolge als Solistin bei mehr als dreihundert Orchestern. Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von den führenden Orchestern der Welt engagiert, so u.a. von den Wiener Philharmonikern, vom Chicago Symphony Orchestra, vom London Philharmonic Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokyo, den Berliner Philharmonikern, von den Radio-Sinfonieorchestern in Wien, Basel, Warschau, Prag sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern.


 

Sabine Meyers besondere Zuneigung gehört der Kammermusik, wobei sie Wert auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit legt. In vielfältigen Zusammensetzungen hat sie unter anderem mit Künstlern wie Juliane Banse, Martin Helmchen, Daniel Hope, Nils Mönkemeyer, dem Hagen Quartett, dem Modigliani Quartett sowie dem Schumann Quartett musiziert.

1983 gründete sie mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das „Trio di Clarone". Fast vergessene Original-Kompositionen Mozarts sowie bedeutende Werke der Gegenwart bilden das Repertoire; erweitert durch außergewöhnliche Programme, mehrfach in Zusammenarbeit mit dem Jazzklarinettisten Michael Riessler. Auch außerhalb des Trios gibt es immer wieder neue und ausgefallene Projekte – so entstand mit dem Saxophon Quintett Alliage ein witzig-spritziges Programm mit neu arrangierten Klassikern wie Dukas Zauberlehrling und Stravinskys Feuervogel.

Im solistischen wie im kammermusikalischen Bereich setzt Sabine Meyer sich immer wieder für zeitgenössische Musik ein - so wurden ihr Werke von Jean Françaix, Edison Denissov, Harald Genzmer, Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni, Manfred Trojahn, Aribert Reimann und Peter Eötvös gewidmet. 2015 spielte sie im Rahmen des Luzern Festivals die Uraufführung eines Konzert von Márton Illés.

Sabine Meyer hat zahlreiche Einspielungen bei EMI Classics gemacht; des Weiteren gibt es Aufnahmen für die Deutsche Grammophon, für Sony sowie für CAvi-music. Das aufgenommene Repertoire reicht von der Vorklassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und umfasst alle wichtigen Werke für Klarinette. Die jüngsten Veröffentlichungen bei Sony beinhalten zum einen ein Trioprogramm mit Nils Mönkemeyer und William Young sowie zum anderen das ausgefallene Projekt mit dem Alliage Quintett „Fantasia“.

Neben der achtmaligen Auszeichnung mit dem „Echo Klassik“ ist Sabine Meyer Trägerin des „Niedersachsen Preises“, des „Brahms Preises“, des „Praetorius Musikpreises Niedersachsen“; sie ist Mitglied der „Akademie der Künste Hamburg“ und bekam den Orden „Chevalier des Arts et des Lettres“ verliehen.

Seit 1993 hat Sabine Meyer eine Professur an der Hochschule für Musik in Lübeck inne. 

SAISON 2016/2017

Zum Künstler
© Sim Canetty Clarke, Hyperion Records

Alban Gerhardt, Violoncello

Alban Gerhardt hat sich im letzten Jahrzehnt unter den großen Cellisten unserer Zeit etabliert. Sein Klang ist unverwechselbar, und seine Interpretationen zeichnen sich durch höchste Originalität aus. Unter seinen Händen singt das Cello, bekannte Literatur...

Alban Gerhardt hat sich im letzten Jahrzehnt unter den großen Cellisten unserer Zeit etabliert. Sein Klang ist unverwechselbar, und seine Interpretationen zeichnen sich durch höchste Originalität aus. Unter seinen Händen singt das Cello, bekannte Literatur wird neu entdeckt, unbekannten Werken wird ungeahntes Leben eingehaucht. Die glückliche Verbindung von untrüglichem musikalischen Instinkt, größter Emotionalität und einer natürlichen, äußerst fesselnden Bühnenpräsenz fasziniert sein wachsendes Publikum. Ein großes Anliegen ist es ihm, alte Hör- und Konzertgewohnheiten aufzubrechen und ein neues Publikum für klassische Musik zu begeistern, etwa mit seinen speziell an eine junge Hörerschaft gerichteten Programmen oder seinen Outreach-Projekten wie „Bach im Bahnhof“.

Nach frühen Wettbewerbserfolgen und seinem Debüt als 21-Jähriger bei den Berliner Philharmonikern begann seine internationale Karriere, die ihn inzwischen zu mehr als 250 verschiedenen Orchestern in der ganzen Welt geführt hat, darunter die meisten europäischen und amerikanischen Spitzenorchester. Partner am Pult waren dabei u.a. Christoph von Dohnányi, Christoph Eschenbach, Marek Janowski, Neeme und Paavo Järvi, Vladimir Jurowski, Carlos Kalmar, Dmitri Kitajenko, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Andris Nelsons, Sakari Oramo, Esa-Pekka Salonen, Christian Thielemann, Michael Tilson-Thomas, David Zinman.

Höhepunkte der vergangenen und der kommenden Saison schließen die dritte Einladung zu den Berliner Philharmonikern mit dem Cellokonzert von Unsuk Chin unter der Leitung von Myung-Whun Chung sowie Konzerte mit Boston und San Francisco Symphony, dem City of Birmingham Symphony Orchestra,  dem Royal Philharmonic, dem BBC Philharmonic und dem Hallé Orchestra, dem BBC National Orchestra of Wales, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra, dem Radiofilharmonisch Orkest, der Tschechischen Philharmonie, dem Seoul Philharmonic, dem Oslo Philharmonic, dem Deutschen Symphonie-Orchester, dem West Australian Symphony Orchestra und dem Adelaide Symphony Orchestra in Australien ein. Von 2012 bis 2015 ist er „artist in residence“ des Oregon Symphony Orchestra und in 2014/15 „artist in focus“ der Londoner Wigmore Hall, wo er Recitals mit Steven Osborne und Cécile Licad spielen wird sowie Streichquintette mit Baiba Skride, Gergana Gergova, Brett Dean und Nils Mönkemeyer als Teil einer ausgedehnten Europatournee.

Alban Gerhardts Repertoire ist äußerst umfangreich – so hat er bereits über 70 verschiedene Cellokonzerte aufgeführt. Zudem ist es ihm ein großes Anliegen, unbekanntere Werke vor dem Verschwinden von der Konzertbühne zu bewahren. Durch die häufige Zusammenarbeit mit zeitgenössischen Komponisten wie Peteris Vasks, Brett Dean, Jörg Widmann, Osvaldo Golijov, Matthias Pintscher, Thomas Larcher, Mathias Hinke oder Unsuk Chin erweitert er sein Repertoire stetig. Besonders hervorzuheben ist hierbei das für Alban Gerhardt geschriebene Cellokonzert der Komponistin Unsuk Chin, welches er 2009 bei den BBC Proms in London uraufgeführt und seitdem in den Niederlanden, Deutschland, Skandinavien, im Fernen Osten und in den USA erstaufgeführt hat. im August 2014 ist die Weltersteinspielung des Cellokonzerts bei der Deutschen Grammophon in der revidierten Fassung von 2013 erschienen.

Neben seiner intensiven solistischen Tätigkeit hat auch die Kammermusik in Alban Gerhardts Schaffen eine wichtige Bedeutung. Bei internationalen Festivals wie den BBC Proms in London oder dem Edinburgh Festival und in renommierten Sälen wie der Berliner Philharmonie, der Suntory Hall in Tokio und dem Pariser Théâtre du Châtelet musiziert er regelmäßig mit Kammermusikpartnern wie Steven Osborne, Cecile Licad, Jörg Widmann, Brett Dean, Nils Mönkemeyer, Lars Vogt, Christian Tetzlaff, Lisa Batiashvili, Arabella Steinbacher, Gergana Gergova, Baiba Skride und Emmanuel Pahud.

Alban Gerhardts CD-Einspielungen sind mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem dreimal mit dem ECHO Klassik. Große Aufmerksamkeit erhielt auch die Gesamteinspielung der Werke für Violoncello von Benjamin Britten (1913–1976) zu dessen 100. Geburtstag für das renommierte britische Label „Hyperion Records“, mit der er für den Gramophone Award 2013 nominiert war. Verdient gemacht hat er sich zudem durch die Aufnahmen seltener Cellokonzerte (d‘Albert, Barber, Dietrich, Dohnányi, Enescu, Gernsheim, Honegger, Volkmann, Pfitzner, Vieuxtemps, Ysaye, Rubinstein).

Alban Gerhardts wichtigste Lehrer waren Boris Pergamenschikow, Markus Nyikos und Frans Helmerson. Er spielt ein einzigartiges Instrument aus der Werkstatt Matteo Goffrillers. In seinem Blog berichtet Alban Gerhardt über seine Erfahrungen während seiner Konzertreisen.

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© Steven Haberland

Sebastian Knauer, Klavier

Seit seinem Konzertdebüt mit 14 Jahren in der Laeiszhalle seiner Heimatstadt Hamburg, kann der Pianist Sebastian Knauer inzwischen auf eine über 25 Jahre dauernde Konzertkarriere zurückblicken. Das seriös wirkende „Understatement“, kombiniert mit höchster...

Seit seinem Konzertdebüt mit 14 Jahren in der Laeiszhalle seiner Heimatstadt Hamburg, kann der Pianist Sebastian Knauer inzwischen auf eine über 25 Jahre dauernde Konzertkarriere zurückblicken. Das seriös wirkende „Understatement“, kombiniert mit höchster Musikalität, prägt sein Spiel und seinen Stil, hat ihm zahlreiche Erfolge eingebracht und seinen Namen in der internationalen Musikwelt etabliert.

In über 50 Ländern auf 4 Kontinenten hat er bereits konzertiert und besucht dabei immer wieder bedeutende Bühnen, wie das Konzerthaus und die Philharmonie in Berlin, die Kölner und Münchner Philharmonie, das Gewandhaus Leipzig, das Concertgebouw Amsterdam, die Wigmore Hall London, das Théatre des Champs - Elysées Paris, die Tonhalle Zürich, das Wiener Konzerthaus, das Audi- tori Barcelona, den Sala Verdi Mailand, oder in Übersee den Lincoln Center New York, das Herbst Theater San Francisco, die Knight Concert Hall Miami, das Téatro Municipal in Sao Paulo und Rio de Janeiro, die Oriental Concert Hall in Shanghai, die Forbidden City Concert Hall Peking, die Toppan Hall Tokio oder dem Performing Arts Center Hong Kong.

Mit dem Dirigenten Sir Roger Norrington verbindet er seit vielen Jahren eine besonders enge Zusammenarbeit und Freundschaft. Bereits 2006 hat er mit ihm und der Camerata Salzburg eine Mozart CD bei Warner Classics veröffentlicht, die von der ZEIT als eine der besten Mozartaufnahmen aller Zeiten bezeichnet worden ist. 2011 erschien dann bei Berlin Classics eine weitere gemeinsame Aufnahme, „Bach & Sons“ gemeinsam mit dem Zürcher Kammerorchester.

Auch diese Einspielung erhielt international höchstes Lob. Von „Brilliant“ (Stern) über „Fantastisch“ (Neue Zürcher Zeitung) bis zu „Exzellent“ (Die Presse Wien) mangelte es nicht an Begeisterung der Presse. Im Oktober 2013 erschien die dritte, diesmal von ihm selbst produzierte CD mit Sir Roger Norrington, „Vienna 1789“ mit Klavierkonzerten von Mozart und Beethoven. „Großer Wurf“ (Fono Forum), „Ein Genuss“ (RBB Berlin), „Unglaubliche Anschlagskultur“ (BR Klassik) waren u.a. die jüngsten Zitate der Presse dazu.

Sebastian Knauer hat aber auch mit zahlreichen anderen Dirigenten gearbeitet, wie Fabio Luisi, Thomas Hengelbrock, Neeme Järvi, Vladimir Fedosseyew, Vladimir Spivakov, Ingo Metzmacher, John Axelrod, Jesús López Cobos, Simone Young, Michael Sanderling oder Jaap van Zweden.

Dabei zur Seite standen ihm die Dresdner Staatskapelle, die Bamberger Symphoniker, das NDR Sinfonieorchester, das Konzerthausorchester Berlin, die Hamburger Philharmoniker und Sinfoniker, das Orchèstre Les Siècles, die Real Filharmonia de Galicia, das New York City Opera Orchestra, die Russische Nationalphilharmonie, das Shanghai Philhamronic, sowie das Chamber Orchestra of Europe und die Kammerorchester aus Basel, Wien und Tel Aviv.

Sebastian Knauer hat sich über die vielen Jahre auch einen Namen durch seine vielseitige Kreativität in der Programmgestaltung gemacht.
Sei es in seinen Solo Abenden, in denen er stets einen Zusammenhang aller gespielten Werke sucht, oder aber auch in seinen zahlreichen Projekten mit seinem langjährigen Duopartner und Freund, dem Geiger Daniel Hope.

Ob in Europa, den USA oder in Japan – das Duo erlebt durchweg Begeisterung von Publikum und Presse. Ihr gemeinsam eingespieltes Projekt „East meets West“ wurde 2005 sogar mit einem Klassik Echo und einer Grammy Nomminierung belohnt. Auch sonst ist Sebastian Knauer der Kammermusik sehr eng verbunden und konzertiert immer wieder in zahlreichen Produktionen mit großartigen Kollegen wie dem Emerson String Quartet, dem Philharmonia Quartett Berlin, den Cellisten Sol Gabetta und Jan Vogler, den Sängern Anne Sophie von Otter, Bernarda Fink, Michael Schade, Olaf Bär und (zu Lebzeiten) Hermann Prey, sowie dem Choreographen John Neumeier und dem Schlagzeuger von „The Police“, Steward Copeland.

Er ist regelmäßiger Gast auf Festivals wie dem Schleswig Holstein Musikfestival, in Mecklenburg Vorpommern, dem Rheingau Musikfestival, Klavierfestival Ruhr, Beethovenfest Bonn, Musikfest Bremen, Schubertiade Hohenems, Wien, den Salzburger Festspielen, Gstaad, Vevey/Montreux, Bath, London, Colmar, Lincoln Center New York, Ravinia, Savannah, Santo Domingo sowie dem Shanghai Arts Festival.

Das Repertoire von Sebastian Knauer ist daher besonders vielseitig und umfangreich. Immer wieder sucht er neue Schwerpunkte, die er in den Mittelpunkt seiner Arbeit stellt.
So hat er 1998 zum 100. Geburtstag von George Gershwin eine CD mit dessen gesamten Solowerk veröffentlicht, unter anderem mit der Klaviersoloversion der Rhapsody in Blue.
2001 kombinierte er die drei großen Amerikanischen Komponisten Leonard Bernstein, Aaron Copland und Samuel Barber auf einer Aufnahme.
Zwischen 1999 und 2002 hat er alle 27 Mozart Klavierkonzerte mit den Hamburger Philharmonikern in einem eigens für ihn organisierten Konzertzyklus gespielt und zudem vom Klavier aus geleitet. 2007 spielte Sebastian Knauer die völlig unbekannte „Sonate Oubliée“ von Franz Schubert als Weltersteinspielung auf CD ein, welche als „Meisterhaft und ein Wunder von großer Eleganz“ von der Presse gelobt wurde. 2009 hat er sich besonders mit Felix Mendelssohn zu dessen 200. Geburtstag auseinandergesetzt, und hat ihm seine Aufnahme „Pure Mendelssohn“ bei Berlin Classics gewidmet, die den „Editor’s choice“ des Gramophone Magazine’s bekam.

An 4 Abenden hat er 2009 sämtliche Haydn Klavierkonzerte in einem von Ihm programmierten Zyklus mit den Bamberger Symphonikern gespielt und geleitet.
Seit 2001 hat er über 25 seiner „Wort trifft Musik“ Programme geschaffen, in denen er stets einen Komponisten in den Mittelpunkt stellt, dessen Werke selbst spielt und zudem Texte über dessen Leben konzipiert, die von berühmten Schauspielern auf der Bühne rezitiert werden. In über 200 Auftritten dieser Art hat er regelmäßig die Schauspielerinnen Hannelore Elsner, Martina Gedeck, Iris Berben, Gudrun Landgrebe und Barbara Auer an seiner Seite. In besonderen Projekten tritt er außerdem gemeinsam mit dem Golden Globe Gewinner Klaus Maria Brandauer auf. Einige Programme sind auf CD erschienen, so wie „Bettina v. Arnim und Ludwig v. Beethoven - In einem Weltmeer von Harmonie“ bei der Deutschen Grammophon.

Die bereits immer vorhandene Begeisterung für das Organisieren, hat Sebastian Knauer 2012 mit der Gründung seines eigenen Festivals mozart@augsburg, dessen Künstlerischer Leiter er zusätz- lich ist, bestätigt. Jeweils in der ersten Septemberhälfte, veranstaltet und programmiert er in der Mozartstadt Augsburg Konzerte, wo er Künstler wie András Schiff, Menahem Pressler, Philippe Entre- mont, Sir Roger Norrington, Daniel Hope, Jan Vogler, das Emerson String Quartett, Lars Vogt, Christian Tetzlaff, das Artemis Quartett, Hannelore Elsner, Klaus Maria Brandauer, Alfred Brendel, Rudolf Buchbinder, das Zürcher Kammerorchester oder den Wiener Concertverein präsentiert.

Sebastian Knauer lebt in seiner Heimatstadt Hamburg, in der er 1971 geboren wurde und mit der er familiär seit dem 18. Jahrhundert eng verbunden ist.

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