Sabine Meyer & Bertrand Chamayou & Antje Weithaas & Mischa Meyer
Sabine Meyer © Helge Strauss EMI ClassicsOn Tour 11.11.19-17.11.19

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Kurzbeschreibung

Sabine Meyer geht zusammen mit Antje Weithaas, Bertrand Chamayou und Mischa Meyer mit einem rein französischen Programm auf Tournee. Das Ensemble plant Konzerte mit Werken von Debussy und Messiaen in der Zeit vom 11. bis 17. November 2019.

Solistin

© Ira Weinrauch

Sabine Meyer, Klarinette

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat. In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart...

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat.

In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Philharmonikern, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt wurde. In mehr als dreißig Jahren führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, China und Australien, nach Japan und in die USA.


 

Sabine Meyer feierte weltweit Erfolge als Solistin bei mehr als dreihundert Orchestern. Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von den führenden Orchestern der Welt engagiert, so u.a. von den Wiener Philharmonikern, vom Chicago Symphony Orchestra, vom London Philharmonic Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokyo, den Berliner Philharmonikern, von den Radio-Sinfonieorchestern in Wien, Basel, Warschau, Prag sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern.

Sabine Meyers besondere Zuneigung gehört der Kammermusik, wobei sie Wert auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit legt. In vielfältigen Zusammensetzungen hat sie unter anderem mit Künstlern wie Juliane Banse, Martin Helmchen, Daniel Hope, Nils Mönkemeyer, dem Hagen Quartett, dem Modigliani Quartett sowie dem Schumann Quartett musiziert.

1983 gründete sie mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das „Trio di Clarone". Fast vergessene Original-Kompositionen Mozarts sowie bedeutende Werke der Gegenwart bilden das Repertoire; erweitert durch außergewöhnliche Programme, mehrfach in Zusammenarbeit mit dem Jazzklarinettisten Michael Riessler. Auch außerhalb des Trios gibt es immer wieder neue und ausgefallene Projekte – so entstand mit dem Saxophon Quintett Alliage ein witzig-spritziges Programm mit neu arrangierten Klassikern wie Dukas Zauberlehrling und Stravinskys Feuervogel.

Im solistischen wie im kammermusikalischen Bereich setzt Sabine Meyer sich immer wieder für zeitgenössische Musik ein - so wurden ihr Werke von Jean Françaix, Edison Denissov, Harald Genzmer, Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni, Manfred Trojahn, Aribert Reimann und Peter Eötvös gewidmet. 2015 spielte sie im Rahmen des Luzern Festivals die Uraufführung eines Konzert von Márton Illés.

Sabine Meyer hat zahlreiche Einspielungen bei EMI Classics gemacht; des Weiteren gibt es Aufnahmen für die Deutsche Grammophon, für Sony sowie für CAvi-music. Das aufgenommene Repertoire reicht von der Vorklassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und umfasst alle wichtigen Werke für Klarinette. Die jüngsten Veröffentlichungen bei Sony beinhalten zum einen ein Trioprogramm mit Nils Mönkemeyer und William Young sowie zum anderen das ausgefallene Projekt mit dem Alliage Quintett „Fantasia“.

Neben der achtmaligen Auszeichnung mit dem „Echo Klassik“ ist Sabine Meyer Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, des „Niedersachsen Preises“, des „Brahms Preises“, des „Praetorius Musikpreises Niedersachsen“; sie ist Mitglied der „Akademie der Künste Hamburg“ und bekam den Orden „Chevalier des Arts et des Lettres“ verliehen.

Seit 1993 hat Sabine Meyer eine Professur an der Hochschule für Musik in Lübeck inne. 

SAISON 2017/2018

Zum Künstler

Solist

© Marco Borggreve

Bertrand Chamayou, Klavier

Bertrand Chamayou hat sich mit Auftritten in namhaften Sälen wie dem Théâtre des Champs Elysées, Lincoln Center New York, Herkulessaal München oder der Wigmore Hall London in der internationalen Musikszene einen Namen gemacht. Auch bei renommierten Festivals...

Bertrand Chamayou hat sich mit Auftritten in namhaften Sälen wie dem Théâtre des Champs Elysées, Lincoln Center New York, Herkulessaal München oder der Wigmore Hall London in der internationalen Musikszene einen Namen gemacht. Auch bei renommierten Festivals wie dem Lucerne Festival, Edinburgh International Festival, Rheingau Musik Festival, Beethovenfest Bonn, Klavierfestival Ruhr oder Mostly Mozart Festival New York ist Bertrand Chamayou ein gern gesehener Gast.


 

Er tritt regelmäßig mit Orchestern wie dem Orchestre de Paris, London und Rotterdam Philharmonic Orchestras, der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen, den Sinfonieorchestern des hr und des WDR, dem Orchestre National de France oder dem Danish National Symphony Orchestra auf und arbeitete dabei mit Dirigenten wie Pierre Boulez, Leonard Slatkin, Sir Neville Marriner, Seymon Bychkov, Michel Plasson, Louis Langrée, Stephane Denève, Ludovic Morlot, Emmanuel Krivine, Philippe Herreweghe, Krzysztof Urbański und Andris Nelsons.

Mit seinen Debuts beim Seoul Philharmonic Orchestra, Seattle Symphony Orchestra, Accademia di Santa Cecilia und dem Cleveland Orchestra sorgte er in der Saison 2016/17 für Furore. In dieser Saison kehrt er unter anderem zum Orchestre National Belgique, Orquesta Nacional de Españaund zum wiederholten Mal zum Orchestre de Paris und Orchestre National de France zurück. Neben seinen Debuts bei New York Philharmonic Orchestra mit Semyon Bychkov, Tonhalle-Orchester Zürich, den Bamberger Symphonikern, der Staatskapelle Berlin, Atlanta Symphony Orchestra, Quebec Symphony Orchestra und Detroit Symphony Orchestra wird er mit dem Orchestre Capitole de Toulouse als Solist auf Tour in Südamerika zu erleben sein.

Zu Chamayous Kammermusik-Partnern zählen Künstler wie Renaud und Gautier Capucon, Sol Gabetta, das Quatouor Ebène oder Antoine Tamestit. Mit Recitals wird Bertrand Chamayou bei Londons International Piano Series und in Wigmore Hall, beim Kissinger Sommer, Lakeseide Arts Center Nottingham, in Monte Carlo, Vilnius, Essen, bei den Osterfestspielen Salzburg, Schwetzinger Festspielen und der Great Performers Series in New Yorks Lincoln Center zu erleben sein.

Seine Einspielung von Werken César Francks auf dem Label Naïve wurde mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit Grammophone’s Editor’s Choice, ebenso seine zu Liszts 200. Geburtstag erschienene Gesamteinspielung der Années de Pèlerinage. Als bislang einziger Künstler, der je Frankreichs renommierten Preis “Victoires de la Musique” gleich vier Mal gewonnen hat, hat Chamayou einen Exklusivvertrag mit Warner/Erato, für seine dort erschienene Einspielung von Ravels Werken für Klavier solo bekam er den ECHO Klassik 2016.

Bertrand Chamayou wurde in Toulouse geboren. Bereits früh wurde der Pianist Jean-Francois Heisser, später Chamayous Lehrer am Pariser Conservatoire, auf dessen musikalische Begabung aufmerksam. Weitere Studien führten Chamayou danach unter anderem zu Maria Curcio nach London.

SAISON 2017/2018

Solistin

© Giorgia Bertazzi

Antje Weithaas, Violine

Energiegeladen durchdringt Antje Weithaas mit ihrer zwingenden musikalischen Intelligenz und ihrer beispiellosen technischen Souveränität jedes Detail im Notentext. Ihr Charisma und ihre Bühnenpräsenz fesseln, ohne sich je vor das Werk zu drängen. Neben den...

Energiegeladen durchdringt Antje Weithaas mit ihrer zwingenden musikalischen Intelligenz und ihrer beispiellosen technischen Souveränität jedes Detail im Notentext. Ihr Charisma und ihre Bühnenpräsenz fesseln, ohne sich je vor das Werk zu drängen. Neben den großen Konzerten Mozarts, Beethovens und Schumanns und neuen Werken wie Jörg Widmanns Violinkonzert beinhaltet ihr weitgefächertes Konzertrepertoire auch Klassiker der Moderne wie Schostakowitsch, Prokofjew und Gubaidulina sowie selten gespielte Violinkonzerte wie die von Hartmann und Schoeck.


Als Solistin hat Antje Weithaas bereits mit Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, den großen deutschen Radio-Orchestern sowie internationalen Spitzenorchestern wie Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony, Philharmonia Orchestra, BBC Symphony und den führenden Orchestern der Niederlande, Skandinaviens und Asiens gearbeitet. Zu ihren Partnern am Dirigentenpult zählten dabei Künstler wie Vladimir Ashkenazy, Dmitrij Kitajenko, Sir Neville Marriner, Marc Albrecht, Yakov Kreizberg, Sakari Oramo und Carlos Kalmar.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Dirigenten Antonello Manacorda, mit dem sie ihre Debüts beim Orchester des Theaters La Fenice Venedig sowie beim SWR Symphonieorchester gab und regelmäßig in ihrer Heimatstadt Potsdam konzertiert.

Höhepunkte der Spielzeit 2017/18 sind Antje Weithaas‘ Auftritte als Solistin mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Riccardo Minasi (Mozart 5.), mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Vladimir Jurowski (Berg Kammerkonzert mit Lars Vogt), mit dem Belgrade Philharmonic Orchestra unter Daniel Raiskin (Brahms) und Concerto Budapest unter András Keller (Beethoven) sowie ihr Debüt mit dem Tokyo Symphony Orchestra und eine Tournee mit Le Concert Olympique unter Jan Caeyers (Beethoven Tripel mit Maximilian Hornung und Till Fellner) mit Gastspielen u.a. im Wiener Konzerthaus, in der Philharmonie Berlin und De Singel Antwerpen. Ihre ansteckende Begeisterungsfähigkeit macht Antje Weithaas auch zu einer gefragten Leiterin bei play-conduct-Projekten internationaler Kammerorchester. Als künstlerische Leiterin der Camerata Bern ist sie seit der Saison 2009/10 für deren musikalisches Profil verantwortlich und leitet vom Pult der Konzertmeisterin aus sogar großformatige Werke wie beispielsweise die Sinfonien Beethovens.
Mit der Camerata Bern erschienen bisher Aufnahmen von Werken Brahms‘, Mendelssohns und Beethovens. Zudem führt sie ihre Zusammenarbeit mit dem Swedish Chamber Orchester und der Kammersymphonie Leipzig fort.

Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildete für Antje Weithaas in den letzten Jahren das Arcanto Quartett mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras. Das Arcanto Quartett war unter anderem in der Carnegie Hall New York, im Théâtre du Châtelet und der Cité de la musique Paris, beim Festival d’Aix-en-Provence in der Philharmonie Berlin sowie im Konzerthaus Wien zu hören und in Israel, Japan und Nordamerika auf Tournee. Beim Label Harmonia Mundi erschienen CDs mit Werken von Bartók, Brahms, Ravel, Dutilleux, Debussy, Schubert und Mozart.
2013 legte Antje Weithaas mit ihrer Aufnahme der Violinkonzerte von Beethoven und Berg mit dem Stavanger Symphony Orchestra unter Steven Sloane (CAvi-music) eine Referenzaufnahme vor.

Begeisterte Reaktionen gibt es auch auf die aktuellen CDs ihres Aufnahmeprojekts für CAvi, der Gesamteinspielung der Solosonaten und -partiten von Johann Sebastian Bach und der Solosonaten von Eugène Ysaÿe, sowie ihrer Gesamteinspielung von Max Bruchs Werken für Violine und Orchester mit der NDR Radiophilharmonie unter Hermann Bäumer für cpo. Die Zusammenarbeit mit der NDR Radiophilharmonie und cpo setzt Antje Weithaas mit den Einspielungen von Schumanns Violinkonzert Seite 1/3und Brahms‘ Doppelkonzert mit Maximilian Hornung, beides unter der Leitung von Andrew Manze, fort.

Mit viereinhalb Jahren begann Antje Weithaas mit dem Geigenspiel. Sie studierte später an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Professor Werner Scholz. 1987 gewann sie den Kreisler-Wettbewerb in Graz, 1988 den Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1991 den Internationalen Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb in Hannover. Einige Jahre lehrte sie als Professorin an der Berliner Universität der Künste; 2004 wechselte sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler. Seitdem ist sie zu einer Violinpädagogin von Weltrang geworden.

Antje Weithaas spielt ein Instrument von Peter Greiner aus dem Jahr 2001.

SAISON 2017/2018

Solist

© Dávid Adorján

Mischa Meyer, Violoncello

Der 1983 in Baden-Baden geborene Sohn einer Musikerfamilie wurde 2007 mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet und gehört zu den vielseitigsten Talenten seiner Generation.1996 begann er, zunächst als Jungstudent, sein Studium bei Prof. Martin...

Der 1983 in Baden-Baden geborene Sohn einer Musikerfamilie wurde 2007 mit dem Preis des Deutschen Musikwettbewerbs ausgezeichnet und gehört zu den vielseitigsten Talenten seiner Generation.

1996 begann er, zunächst als Jungstudent, sein Studium bei Prof. Martin Ostertag, 2004 wechselte er an die Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ Berlin, wo er bei Prof. David Geringas und im Anschluss bei Prof. Peter Bruns sein Konzertexamen absolvierte.


Als vielseitiger Kammermusiker gefragt, interessiert er sich insbesondere für die Alte Musik sowie die Musik des 20./21. Jahrhunderts. Er ist Mitglied des Fontane Quartetts. Wichtige Impulse erhielt er bei der Zusammenarbeit mit Jörg-Wolfgang Jahn und Pamela Frank.

Neben dem Gewinn des Deutschen Musikwettbewerbs ist er u.a. Preisträger des Internationalen Johannes Brahms-Wettbewerbes in Pörtschach/Österreich, des Internationalen David- Popper-Wettbewerbs in Várpalota/Ungarn (jeweils 1.Preis), des Wettbewerbs des Bundes deutscher Industrie, und Träger des “Stenebrüggen”-Preises der Stadt Baden-Baden. Beim Grand Prix Emanuel Feuermann 2006 erhielt er einen Sonderpreis für die beste Interpretation des Pflichtstückes von Volker David Kirchner.

Mischa Meyer ergänzte sein Studium durch Meisterkurse, u.a. bei Janos Starker, Wolfgang Böttcher und Lynn Harrell, besondere Anregungen gaben ihm Steven Isserlis und Gustav Rivinius. Wichtig war auch die Begegnung mit Seiji Ozawa, mit dem er bei dessen Kammermusikkurs in Blonay/Schweiz zusammenarbeitete.

Solistisch trat Mischa Meyer u.a. mit der Augsburger Philharmonie, dem Kyoto-Kammerorches-ter, der Polnischen Kammerphilharmonie, der Baden-Badener Philharmonie, der Sinfonietta München, dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt/Oder, dem RSB Berlin und dem DSO Berlin auf.

Zur Saison 2007/08 wurde er vom Deutschen Symphonie-Orchester Berlin auf die Position des Solo-Cellisten berufen.

SAISON 2017/2018

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