Sabine Meyer & Alliage Quintett mit "Fantasia"
Sabine Meyer Alliage © Ira WeinrauchOn Tour 18.02.18-25.02.18

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Kurzbeschreibung

« Das attraktive Programm erklingt hier in einer neuen Tonsprache, die den Klang eines ganzen Orchesters in raffinierte Kammermusik kondensiert. Hinzu kommt die überragende Meisterschaft in der Beherrschung der Instrumente, die jeden Musikliebhaber begeistern muss. Ein besonderer Leckerbissen ist die Silberscheibe für jeden, der die Orchesterversionen gut kennt und dem Raffinement der Bearbeitungen besonders ertragreich nachspüren kann. »

aus « pizzicato », 18.4.2016, Remy Franck

Die dazugehörige CD „Fantasia“ ist im März 2016 bei Sony erschienen.

Programm

Leonard Bernstein: Ouverture zu "Candide" (Arr.: Itai Sobol)
Paul Dukas: Der Zauberlehrling (Arr.: Rainer Schottstädt)
Dmitrij Schostakowitsch: 5 Stücke für 2 Violinen und Klavier in der Bearbeitung für Violine, Klarinette und Klavier
Alexander Borodin: Polowetzer Tänze
Camille Saint-Saëns: Danse bacchanale (Arr.: Sebastian Pottmeier)
Igor Strawinsky: Der Feuervogel (Arr.: Sebastian Gottschick)

Solistin

© Ira Weinrauch

Sabine Meyer, Klarinette

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat. In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart...

Sabine Meyer gehört weltweit zu den renommiertesten Solisten überhaupt. Ihr ist es zu verdanken, dass die Klarinette, oft als Soloinstrument unterschätzt, das Konzertpodium zurückerobert hat.

In Crailsheim geboren, schlug Sabine Meyer nach Studien in Stuttgart bei Otto Hermann und in Hannover bei Hans Deinzer zunächst die Orchesterlaufbahn ein und wurde Mitglied des Sinfonieorchesters des Bayerischen Rundfunks. Es folgte ein Engagement als Solo-Klarinettistin bei den Berliner Philharmonikern, welches sie jedoch bald aufgab, da sie zunehmend als Solistin gefragt wurde. In mehr als dreißig Jahren führten sie ungezählte Konzerte sowie Rundfunk- und Fernsehauftritte in alle Musikzentren Europas sowie nach Brasilien, Israel, Kanada, China und Australien, nach Japan und in die USA.

Sabine Meyer feierte weltweit Erfolge als Solistin bei mehr als dreihundert Orchestern. Sie gastierte bei allen bedeutenden Orchestern in Deutschland und wurde von den führenden Orchestern der Welt engagiert, so u.a. von den Wiener Philharmonikern, vom Chicago Symphony Orchestra, vom London Philharmonic Orchestra, vom NHK Symphony Orchestra Tokyo, den Berliner Philharmonikern, von den Radio-Sinfonieorchestern in Wien, Basel, Warschau, Prag sowie von zahlreichen anderen Klangkörpern.


 

Sabine Meyers besondere Zuneigung gehört der Kammermusik, wobei sie Wert auf eine kontinuierliche Zusammenarbeit legt. In vielfältigen Zusammensetzungen hat sie unter anderem mit Künstlern wie Juliane Banse, Martin Helmchen, Daniel Hope, Nils Mönkemeyer, dem Hagen Quartett, dem Modigliani Quartett sowie dem Schumann Quartett musiziert.

1983 gründete sie mit ihrem Ehemann Reiner Wehle und ihrem Bruder Wolfgang Meyer das „Trio di Clarone". Fast vergessene Original-Kompositionen Mozarts sowie bedeutende Werke der Gegenwart bilden das Repertoire; erweitert durch außergewöhnliche Programme, mehrfach in Zusammenarbeit mit dem Jazzklarinettisten Michael Riessler. Auch außerhalb des Trios gibt es immer wieder neue und ausgefallene Projekte – so entstand mit dem Saxophon Quintett Alliage ein witzig-spritziges Programm mit neu arrangierten Klassikern wie Dukas Zauberlehrling und Stravinskys Feuervogel.

Im solistischen wie im kammermusikalischen Bereich setzt Sabine Meyer sich immer wieder für zeitgenössische Musik ein - so wurden ihr Werke von Jean Françaix, Edison Denissov, Harald Genzmer, Toshio Hosokawa, Niccolo Castiglioni, Manfred Trojahn, Aribert Reimann und Peter Eötvös gewidmet. 2015 spielte sie im Rahmen des Luzern Festivals die Uraufführung eines Konzert von Márton Illés.

Sabine Meyer hat zahlreiche Einspielungen bei EMI Classics gemacht; des Weiteren gibt es Aufnahmen für die Deutsche Grammophon, für Sony sowie für CAvi-music. Das aufgenommene Repertoire reicht von der Vorklassik bis hin zu zeitgenössischen Kompositionen und umfasst alle wichtigen Werke für Klarinette. Die jüngsten Veröffentlichungen bei Sony beinhalten zum einen ein Trioprogramm mit Nils Mönkemeyer und William Young sowie zum anderen das ausgefallene Projekt mit dem Alliage Quintett „Fantasia“.

Neben der achtmaligen Auszeichnung mit dem „Echo Klassik“ ist Sabine Meyer Trägerin des „Niedersachsen Preises“, des „Brahms Preises“, des „Praetorius Musikpreises Niedersachsen“; sie ist Mitglied der „Akademie der Künste Hamburg“ und bekam den Orden „Chevalier des Arts et des Lettres“ verliehen.

Seit 1993 hat Sabine Meyer eine Professur an der Hochschule für Musik in Lübeck inne. 

SAISON 2016/2017

Zum Künstler
© Ira Weinrauch

Alliage Quintett

Daniel Gauthier – SopransaxophonHayrapet Arakelyan – AltsaxophonSimon Hanrath – TenorsaxophonSebastian Pottmeier – BaritonsaxophonJang Eun Bae – Klavier „Alliage“ ist die wohl charmanteste Legierung (franz. alliage) aus vier Saxophonen und  einem Klavier....

Daniel Gauthier – Sopransaxophon
Hayrapet Arakelyan – Altsaxophon
Simon Hanrath – Tenorsaxophon
Sebastian Pottmeier – Baritonsaxophon
Jang Eun Bae – Klavier

„Alliage“ ist die wohl charmanteste Legierung (franz. alliage) aus vier Saxophonen und  einem Klavier. Einzigartig in seiner Besetzung lässt das mit zwei ECHO-Klassik-Preisen ausgezeichnete Ensemble die Illusion eines großen Orchesters Wirklichkeit werden. Die melodisch und zugleich expressiv klingenden Saxophone treffen hier auf die orchestrale Fülle eines Klaviers und erzeugen somit ein neues Hörerlebnis höchster Qualität.

Gründer ist der Kanadier Daniel Gauthier, Primarius am Sopransaxophon. Er erhielt 1997 die erste Professur für klassisches Saxophon in Deutschland und unterrichtet seit 2003 als Professor an der Hochschule für Musik in Köln. Mit ihm spielen einige der derzeit besten Solisten des klassischen Saxophons: Hayrapet Arakelyan (Alt-), Simon Hanrath (Tenor-) und Sebastian Pottmeier (Baritonsaxophon). Die Pianistin Jang Eun Bae komplettiert die Quintettbesetzung.


 

Im Mittelpunkt des Repertoires stehen berühmte Meisterwerke aller Epochen in kompositorisch fein ausgeloteten und raffinierten Arrangements für Saxophonquartett und Klavier. Alle Bearbeitungen werden dem Alliage Quintett auf den Leib geschrieben und entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ensemble und dem jeweiligen Tonsetzer: z.B. schreiben der Japaner Jun Nagao oder der Holländer Wijnand van Klaveren sowie kongeniale Arrangeure wie Reiner Schottstädt und Hendrik Schnöke und Ensemblemitglied Sebastian Pottmeier für diese außergewöhnliche Kammermusikbesetzung.

Das Alliage Quintett gastiert in den großen Konzertsälen in Europa, Asien und Nordamerika sowie bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfestival und dem Lucerne Festival. Neben zahlreichen Rundfunk- und TV-Aufnahmen, u.a. bei der ARTE Lounge, haben die Musiker inzwischen insgesamt fünf CDs mit speziell für sie arrangierten Werken von Mendelssohn, Schumann, Mozart, Rossini und Puccini veröffentlicht. Sein SONY CLASSICAL- Debüt hat das Alliage Quintett 2008 mit einer Rekomposition der „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi und einigen Arrangements von Johann Sebastian Bach unter dem Titel „Masquerade“ vorgelegt. Die damit verbundene Konzerttournee führte das Ensemble u.a. in die Liederhalle (Stuttgart), die Laeiszhalle (Hamburg), die Glocke (Bremen) sowie in die Essener Philharmonie.

2011 begab sich das Quintett auf eine märchenhafte Reise durch Russland mit Tschaikowskys Nussknacker-Suite und „Scheherazade“ von Rimski-Korsakow. Mit „Dancing Paris“ – einer Koproduktion von Deutschlandfunk und SONY – gelang den Künstlern ein mitreißendes Album, das den magischen Zauber der Musik in Paris um die Jahrhundertwende einfängt. Kompositionen von Erik Satie, Darius Milhaud, George Ensecu, Germaine Tailleferre, George Gershwin und Aaron Copland wurden extra für das in seiner Besetzung einzigartige Quintett und seinen Virtuosität versprühenden Gast – den Geiger József Lendvay – bearbeitet. Für diese CD-Produktion erhielt das Alliage Quintett im Oktober 2014 bereits seine zweite ECHO-Klassik-Auszeichnung. Auch für sein nächstes CD-Projekt, das im Frühjahr 2016 veröffentlicht wird, hat sich das umtriebige und erfolgreiche Ensemble wieder hochkarätige Unterstützung geholt. Mit der Starsolistin Sabine Meyer werden unter dem Arbeitstitel „Der Feuervogel“ erneut Werken mit viel lautmalerischer Fantasie neue klangliche Flügel verliehen – eine aufregende Klangsynthese entsteht.

Die Saxophonisten des Alliage Quintetts spielen Instrumente von Henri SELMER, Paris und Rohrblätter der Firma Vandoren/Paris.

Saison 2016/17

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