Carolin Widmann & David McCarroll & Pauline Sachse & Marie-Elisabeth Hecker & Martin Helmchen
Martin Helmchen, Marie-Elisabeth Hecker © Harald HoffmannOn Tour 24.04.18-29.04.18

  • Carolin Widmann,
  • David McCarroll,
  • Pauline Sachse,
  • Marie-Elisabeth Hecker,
  • Martin Helmchen

85 / 141

Zurück

Kurzbeschreibung

Elgars selten zu hörendes Klavierquintett verbunden mit dem wunderbaren Pendant von Schumann – dieses Programm mit ausgewiesenen Kammermusikern verspricht ein besonderes Konzerterlebnis.

Programm

Robert Schumann: Klavierquintett Es-Dur op. 44 (1842)
Edward Elgar: Quintett für Klavier und Streichquartett op. 84 a-Moll

Solistin

© Lennard Rühle

Carolin Widmann, Violine

Die künstlerischen Aktivitäten der vielseitigen Musikerin Carolin Widmann reichen von den großen klassischen Konzerten über für sie eigens geschriebene Werke, Soloabende, eine große Bandbreite von Kammermusik bis hin zu  Aufführungen mit Barockgeige und...

Die künstlerischen Aktivitäten der vielseitigen Musikerin Carolin Widmann reichen von den großen klassischen Konzerten über für sie eigens geschriebene Werke, Soloabende, eine große Bandbreite von Kammermusik bis hin zu  Aufführungen mit Barockgeige und Darmsaiten, einschließlich Leitung von der Geige aus.

 

Die Saison 2016/17 beginnt mit der Veröffentlichung von Carolin Widmanns aktuellster Aufnahme für ECM Records: Die Violinkonzerte von Mendelssohn und Schumann mit dem Chamber Orchestra of Europe.  Weitere Höhepunkte der Saison sind ihr Debüt mit dem Royal Philharmonic Orchestra sowie dem Irish Chamber Orchestra (Mendelssohn), mit dem Orquestra Sinfonia do Estado de São Paulo, dem Hallé Orchestra Manchester sowie dem Stavanger Symphony Orchestra (Anderson) und der Staatsphilharmonie Nürnberg (Ligeti). Außerdem wird Carolin Widmann ein neues Violinkonzert von Michael Zev Gordon mit dem BBC Symphony Orchestra unter Sakari Oramo uraufführen.

 

Die Saison 2015/16 begann mit Carolin Widmanns Rückkehr zum Philharmonia Orchestra London mit Alban Bergs Violinkonzert – zu dem sie eine besondere Affinität hat – unter Christoph von Dohnányi mit Konzerten in London, Berlin und Prag. Maestro von Dohnányi lud Carolin Widmann außerdem ein, ihr Australien-Debüt mit dem Sydney Symphony Orchestra und ebenso dem Berg-Violinkonzert zu spielen. Andere Saison-Höhepunkte waren Konzerte mit dem Radiosinfonieorchester Wien, dem Münchener Kammerorchester sowie dem Zürcher Kammerorchester, Beethovens Tripelkonzert mit dem Philharmonischen Staatsorchester Hamburg, ein Solo-Recital in der Wigmore Hall sowie bei Teodor Currentzis’ Diaghilev Festival in Perm, Russland.

 

Die Saison 2014/15 schloss die Weltpremiere eines neuen Violinkonzertes ein, das Julian Anderson im Auftrag des Seattle Symphony Orchestra, des London Philharmonic Orchestra und des Deutschen Symphonieorchester Berlin für Carolin Widmann schrieb und das begeistert aufgenommen wurde, ein neues Solostück von Pascal Dusapin sowie ihr Debüt mit dem Königlichen Philharmonischen Orchester Stockholm und dem Violinkonzert von Anders Hillborg unter Sakari Oramo. Außerdem war sie Artist in Residence an der Alten Oper Frankfurt, u. a. mit der Akademie für Alte Musik Berlin als Solistin/Dirigentin von der Geige aus (auf Darmsaiten). 

 

Als regelmäßiger Gast der Londoner Wigmore Hall genießt Carolin Widmann hoch gelobte Duo-Partnerschaften mit Alexander Lonquich und Dénes Várjon, mit denen sie auch für das CD-Label ECM aufnimmt. Die Veröffentlichung ihrer CDs mit Werken von Schubert und Schumann haben Aufsehen im In- und Ausland erregt und wurden u. a. mit dem Diapason d’Or und dem Preis der Deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet. Im Jahr 2006 gewann Carolin Widmanns Debüt-CD ‘Reflections’ den Jahrespreis der Deutschen Schallplattenkritik. Ihre CD mit ‘Violin and Orchestra’ von Morton Feldman mit dem Symphonieorchester des Hessischen Rundfunks unter Emilio Pomárico wurde 2013 veröffentlicht.

 

Zum ‘Artist of the Year 2013’ bei den International Classical Music Awards gekürt, gastierte Carolin Widmann beim Gewandhausorchester Leipzig, dem Orchestre National de France, dem Tonhalle-Orchester Zürich, dem Tschechischen Philharmonischen Orchester, dem Radio-Symphonieorchester Wien, London Philharmonic Orchestra, BBC Symphony Orchestra und dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter der Leitung von herausragenden Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Riccardo Chailly, Sir Roger Norrington, Marek Janowski und Pablo Heras-Casado.

 

Carolin Widmann wurde in München geboren und studierte bei Igor Ozim in Köln, Michèle Auclair in Boston und David Takeno an der Guildhall School of Music and Drama in London.

Seit 2006 ist sie Professorin für Geige an der Hochschule für Musik und Theater “Felix Mendelssohn Bartholdy” Leipzig.

 

Carolin Widmann spielt auf einer G. B. Guadagnini-Violine von 1782.

 

SAISON 2016/2017

Zur Künstlerwebseite

Solist

© Susan Wilson

David McCarroll, Violine

Eine deutsche Biographie liegt derzeit nicht vor.

Eine deutsche Biographie liegt derzeit nicht vor.

Zur Künstlerwebseite

Solistin

© Robert Berner

Pauline Sachse, Viola

Pauline Sachse lehrt als Professorin an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und als Gastprofessorin an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Zudem ist sie Solo-Bratschistin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter der Leitung von...

Pauline Sachse lehrt als Professorin an der Hochschule für Musik Carl Maria von Weber Dresden und als Gastprofessorin an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin. Zudem ist sie Solo-Bratschistin des Rundfunk-Sinfonieorchesters Berlin unter der Leitung von Marek Janowski.

Ihre Ausbildung erhielt die gebürtige Hamburgerin an der Musikhochschule „Hanns Eisler“ in Berlin und an der Yale University (USA) bei Jesse Levine, Wilfried Strehle und Tabea Zimmermann, deren Assistenz sie 2007 übernahm. Sie ist Preisträgerin verschiedener Wettbewerbe, z.B. des Lenzewski- und des Joseph-Joachim- Wettbewerbs.

Als gefragte Kammermusikerin konzertiert sie mit Künstlern wie Isabelle Faust, Stella Doufexis, Tabea Zimmermann, Steven Isserlis, Gidon Kremer und Daniel Hope. Sie ist zu Gast bei Festivals wie den Salzburger Festspielen, dem Heidelberger Frühling, den Schwetzinger Festspielen und den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern. 

In Ensembles wie dem Mahler Chamber Orchestra, dem Lucerne Festival Orchestra, dem Bayerischen Rundfunk und den Berliner Philharmonikern arbeitete sie mit Dirigenten wie Claudio Abbado, Daniel Barenboim, Mariss Jansons, Simon Rattle und Seiji Ozawa. 

Pauline Sachses breit gefächertes Repertoire spiegelt sich auch in ihrer Diskographie wider. So hat sie neben Werken von Schumann, Brahms und Hindemith auch verschiedene Ersteinspielungen und Uraufführungen realisiert, z.B. die „Hamlet Echoes“ von Christian Jost.

Pauline Sachse spielt auf einer Viola von Pietro Mantegazza aus dem Jahre 1788.

Zur Künstlerwebseite

Solistin

© Benjamin Ealovega

Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello

Wer Marie-Elisabeth Hecker live im Konzert erlebt, könnte leicht auf die Idee kommen, sie sei mit ihrem Instrument im Arm geboren worden. Beim Cello-spielen verströmt sie eine geradezu traumwandlerische Selbstverständlichkeit – und zwar nicht nur, weil sie...

Wer Marie-Elisabeth Hecker live im Konzert erlebt, könnte leicht auf die Idee kommen, sie sei mit ihrem Instrument im Arm geboren worden. Beim Cello-spielen verströmt sie eine geradezu traumwandlerische Selbstverständlichkeit – und zwar nicht nur, weil sie gern mit geschlossenen Augen spielt. Alles, was sie mit dem Bogen und mit der linken Hand tut, überhaupt ihre ganze Körpersprache und die Bühnenpräsenz, wirkt vollkommen natürlich und zwar mit der ihr eigenen starken Intensität des Ausdrucks: „Herzzerreißend traurig und traumwandlerisch schön", wie es DIE ZEIT formulierte. 

Seit ihrem fünften Lebensjahr besuchte Marie-Elisabeth Hecker den Cellounterricht, vor allem bei Peter Bruns. Im Alter von zwölf Jahren gewann sie zum ersten Mal den Wettbewerb Jugend musiziert. Zu ihren wichtigen Auszeichnungen gehörten der Sonderpreis beim Dotzauer- Wettbewerb 2001, der ihr auch das Studium an der Dresdner Musikhochschule Carl Maria von Weber ermöglichte und der Preis des Borletti-Buitoni Fonds 2009. Sie wird von der Kronberg Academy unterstützt.

Den internationalen Durchbruch bescherte ihr der sensationelle Erfolg beim Rostropowitsch- Wettbewerb in Paris im November 2005: Dort gewann sie – erstmals in der Geschichte des bedeutenden Cellowettbewerbs - sowohl den ersten Preis als auch zwei Sonderpreise. Seitdem gehört Marie-Elisabeth Hecker zu den gefragtesten Solistinnen und Kammermusikerinnen der jungen Generation. Die deutsche Cellistin, die bei Heinrich Schiff und in Meisterkursen bei Anner Bylsma, Frans Helmerson, Bernard Greenhouse, Gary Hoffman und Steven Isserlis studiert hat, war bereits bei vielen renommierten Orchestern zu Gast.


 

Zu den bisherigen Höhepunkten ihrer Karriere gehören etwa Konzerte mit dem BBC Symphony, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin mit Alan Buribayev, der Dresdner Philharmonie, der Filarmonica della Scala mit Daniel Harding, dem Gewandhausorchester, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt mit Jérémie Rhorer, dem Israel Philharmonic Orchestra mit Kent Nagano und Christoph von Dohnányi, dem Mariinsky Orchestra mit Valery Gergiev, dem Netherlands Radio Chamber Orchestra mit Philippe Herreweghe, dem Orchestre de Chambre de Lausanne mit Christian Zacharias, dem Orchestre de la Suisse Romande mit Marek Janowski, dem Orchestre de Paris mit Marek Janowski sowie Thomas Hengelbrock, dem Orchestre National de Belgique mit Stefan Blunier, dem Orchestre National de France mit Marc Albrecht, dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg mit Jukka-Pekka Saraste und Emmanuel Krivine, dem Philharmonia Orchestra mit Alexander Shelley, dem Royal Flemish Philharmonic mit Philippe Herreweghe, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit Marek Janowski, dem Spanish National Orchestra, der Staatskapelle Berlin mit Daniel Barenboim und den Wiener Symphonikern mit Fabio Luisi.

Solorezitale insbesondere mit ihrem Ehemann und Pianisten Martin Helmchen haben die junge Musikerin auf zahlreiche wichtige Konzertpodien zwischen Amsterdam (Concertgebouw), Baden-Baden (Festspielhaus), Barcelona, Berlin (Philharmonie), Florenz, Frankfurt (Alte Oper), Hohenems (Schubertiade), London (Wigmore Hall), Luzern (Lucerne Festival), Madrid, Mailand, München, New York (Carnegie Hall), Paris (Louvre), Vancouver, Verbier und Zürich geführt, auf denen sie ihr breit gefächertes Repertoire von den Bach-Suiten über romantische Werke bis hin zur Musik der Gegenwart präsentiert. Des Weiteren spielt sie regelmäßig Kammermusikkonzerte in verschiedenen Formationen, vom Streichtrio über Klaviertrio, Klavierquartett und Streichquintett mit den Kammermusikpartnern Veronika Eberle, Martin Helmchen, Alina Ibragimova, Nils Mönkemeyer, Antoine Tamestit, Carolin Widmann und dem Modigliani Quartett.

Marie-Elisabeth Hecker gibt in der aktuellen Saison ihr Debüt mit dem Chamber Orchestra of Philadelphia, dem Konzerthausorchester Berlin, der Artur Rubinstein Philharmonie Lódz, und dem Northern Sinfonia. Rezitale gibt sie mit Martin Helmchen in Berlin, in Birmingham und bei dem Festspielfrühling Rügen, beim Kissinger Sommer und bei der Schubertiade Hohenems. Kammermusikkonzerte bringen sie mit Mitsuko Uchida und Veronika Eberle nach Neumarkt und Salzburg (Mozartwoche), mit Carolin Widmann in die Alte Oper Frankfurt und zum Festspielfrühling Rügen, zum International Chamber Music Festival Kaposvar, zum Marlboro Festival und zur Schubertiade Hohenems.

In Zusammenarbeit mit Music Road Rwanda unterstützt Marie-Elisabeth Hecker eine Musikschule in Ruanda, mit der sie regelmäßig vor Ort musikalische Projekte realisiert. Marie-Elisabeth Hecker spielt auf einem Luigi Bajoni Cello von 1864, das ihr privat zur Verfügung gestellt wird.

Marie-Elisabeth Hecker wird von der Agentur Ekkehard Jung Artists & Projects im Generalmanagement vertreten.

Zum Künstler

Solist

© Marco Borggreve

Martin Helmchen, Klavier

Martin Helmchen hat sich als einer der Top-Pianisten der jüngeren Generation etabliert. Er gastierte in den vergangenen Jahren bei den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie dem New York Philharmonic Orchestra. 1982 in Berlin geboren, studierte er zunächst...

Martin Helmchen hat sich als einer der Top-Pianisten der jüngeren Generation etabliert. Er gastierte in den vergangenen Jahren bei den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie dem New York Philharmonic Orchestra.

1982 in Berlin geboren, studierte er zunächst bei Galina Iwanzowa an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin, wechselte später zu Arie Vardi an die HMTMH Hannover; weitere Mentoren sind William Grant Naboré sowie Alfred Brendel. Einen ersten entscheidenden Impuls bekam seine Karriere, als er 2001 den „Concours Clara Haskil“ gewann. 2006 wurde er mit dem „Credit Suisse Young Artist Award“ ausgezeichnet.

Martin Helmchen konzertiert mit zahlreichen renommierten Orchestern, darunter die meisten deutschen Rundfunkorchester, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestre de Paris, die Wiener Symphoniker, das London Philharmonic Orchestra, die Academy of St Martin in the Fields, das Boston Symphony und das Cleveland Orchestra sowie das NHK Symphony Orchestra, Tokio.


Er arbeitet mit Dirigenten wie David Afkham, Marc Albrecht, Herbert Blomstedt, Lionel Bringuier, Christoph von Dohnányi, Sir Mark Elder, Ed Gardner, Philippe Herreweghe, Manfred Honeck, Marek Janowski, Vladimir Jurowski, Andris Nelsons, Sir Roger Norrington, Andrés Orozco-Estrada, Christoph Poppen, Michael Sanderling und David Zinman.

Martin Helmchen gastiert regelmäßig bei den großen europäischen Sommerfestivals, eine besonders enge Verbindung pflegt er zur Schubertiade.

Einen besonderen Stellenwert hat für ihn die Kammermusik - eine Leidenschaft, für die Boris Pergamenschikow die wesentlichen Impulse gab. Zu seinen engen Kammermusikpartnern gehören Juliane Banse, Matthias Goerne, Veronika Eberle, Julia Fischer, Sharon Kam, Christian Tetzlaff sowie seine Ehefrau Marie-Elisabeth Hecker.

In der Saison 2016/17 gastiert Martin Helmchen beim Hallé Orchestra Manchester unter Andrew Manze, Santa Cecilia Rom unter David Afkham, dem Gewandhaus Orchester unter Herbert Blomstedt, dem Nederlands Filharmonisch Orkest unter Marc Albrecht, dem Tonhalle-Orchester Zürich sowie dem Scottish Chamber Orchestra unter Philippe Herreweghe sowie dem Zürcher Kammerorchester unter Sir Roger Norrington. Außerdem unternimmt er zwei ausgedehnte Frankreichtourneen mit dem Chambre Philharmonique unter Emmanuel Krivine.
Des Weiteren gibt er im Herbst 2016 Duoabende zusammen mit Julia Fischer in mehreren Metropolen Asiens; im Frühjahr 2017 rundet seine Residenz bei den Schwetzinger SWR Festspielen die Saison ab.

Martin Helmchen hat für PentaTone Classics zahlreiche CDs aufgenommen, u.a. Klavierkonzerte von Mozart, Schumann, Dvořák und Mendelssohn sowie Solowerke und Kammermusik von Schubert, Schumann und Brahms. Bei outhere music erschienen zuletzt die Brahms Cellosonaten, eingespielt mit Marie-Elisabeth Hecker.

Seit 2010 ist Martin Helmchen Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy.

SAISON 2016/2017

Zum Künstler

Zurück