Martin Helmchen & Marie-Elisabeth Hecker & Antje Weithaas
Martin Helmchen © Giorgia BertazziOn Tour 21.10.19-27.10.19

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Kurzbeschreibung

Im Oktober 2019 geht Martin Helmchen zusammen mit Marie-Elisabeth Hecker und Antje Weithaas auf Tournee. In diesem Trio haben drei deutsche Musiker zueinander gefunden, die tiefe Musikalität und Ernsthaftigkeit mit spielerischer Leichtigkeit verbinden – zu hören auf der eben erschienenen ersten CD mit Werken von Schubert, bei outhere music.
https://www.outhere-music.com/de/albums/arpeggione-sonata-trio-no-2-alpha-284.

Solist

© Marco Borggreve

Martin Helmchen, Klavier

Martin Helmchen hat sich als einer der Top-Pianisten der jüngeren Generation etabliert. Er gastierte in den vergangenen Jahren bei den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie dem New York Philharmonic Orchestra. 1982 in Berlin geboren, studierte er zunächst...

Martin Helmchen hat sich als einer der Top-Pianisten der jüngeren Generation etabliert. Er gastierte in den vergangenen Jahren bei den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie dem New York Philharmonic Orchestra.

1982 in Berlin geboren, studierte er zunächst bei Galina Iwanzowa an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin, wechselte später zu Arie Vardi an die HMTM Hannover; weitere Mentoren sind William Grant Naboré sowie Alfred Brendel. Einen ersten entscheidenden Impuls bekam seine Karriere, als er 2001 den „Concours Clara Haskil“ gewann. 2006 wurde er mit dem „Credit Suisse Young Artist Award“ ausgezeichnet.


 

Martin Helmchen konzertiert mit zahlreichen renommierten Orchestern, darunter befinden sich die meisten deutschen Rundfunkorchester, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestre de Paris, die Wiener Symphoniker, das London Philharmonic Orchestra, die Academy of St Martin in the Fields, das Boston Symphony und das Cleveland Orchestra sowie das NHK Symphony Orchestra, Tokio.

Er arbeitet mit Dirigenten wie David Afkham, Marc Albrecht, Herbert Blomstedt, Christoph von Dohnányi, Sir Mark Elder, Ed Gardner, Philippe Herreweghe, Manfred Honeck, Vladimir Jurowski, Andris Nelsons, Emmanuel Krivine, Andrés Orozco-Estrada, Christoph Poppen, Michael Sanderling und David Zinman.

Martin Helmchen gastiert regelmäßig bei den großen europäischen Sommerfestivals, eine besonders enge Verbindung pflegt er zur Schubertiade.

Einen besonderen Stellenwert hat für ihn die Kammermusik - eine Leidenschaft, für die Boris Pergamenschikow die wesentlichen Impulse gab. Zu seinen engen Kammermusikpartnern gehören Juliane Banse, Matthias Goerne, Veronika Eberle, Marie-Elisabeth Hecker, Christian Tetzlaff, Antje Weithaas, Carolin Widmann und ab 2018 Frank Peter Zimmermann.

In der Saison 2017/18 gastiert Martin Helmchen beim Boston Symphony Orchestra, bei der Sächsischen Staatskapelle Dresden, dem Orchestre des Champs-Elysées, dem City of Birmingham Symphony Orchestra, den Philharmonischen Orchestern von Posen und Warschau sowie erneut beim Deutschen Symphonie-Orchester Berlin. Mit Soloabenden ist er in Berlin, Bonn, Stuttgart, Amsterdam, London, Chicago sowie in Montreal zu hören. Mit Kammermusikprojekten ist Martin Helmchen erstmals in verschiedenen Ländern Südamerikas unterwegs, weitere Stationen sind Paris, Luzern, Perugia, Bern, Wien, München, Dresden, Neumarkt, Frankfurt sowie mehrere Städte in Japan.

Martin Helmchen hat für PentaTone Classics zahlreiche CDs aufgenommen, u.a. Klavierkonzerte von Mozart, Schumann, Mendelssohn sowie Solowerke, Kammermusik von Schubert, Schumann und Brahms. Seit 2016 arbeitet er mit dem Label Alpha Classics zusammen, zuletzt erschien eine CD mit Kammermusik von Schubert, mit Marie-Elisabeth Hecker und Antje Weithaas.

Seit 2010 ist Martin Helmchen Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy.

SAISON 2017/2018

Zum Künstler

Solistin

© Giorgia Bertazzi

Antje Weithaas, Violine

Energiegeladen durchdringt Antje Weithaas mit ihrer zwingenden musikalischen Intelligenz und ihrer beispiellosen technischen Souveränität jedes Detail im Notentext. Ihr Charisma und ihre Bühnenpräsenz fesseln, ohne sich je vor das Werk zu drängen. Neben den...

Energiegeladen durchdringt Antje Weithaas mit ihrer zwingenden musikalischen Intelligenz und ihrer beispiellosen technischen Souveränität jedes Detail im Notentext. Ihr Charisma und ihre Bühnenpräsenz fesseln, ohne sich je vor das Werk zu drängen. Neben den großen Konzerten Mozarts, Beethovens und Schumanns und neuen Werken wie Jörg Widmanns Violinkonzert beinhaltet ihr weitgefächertes Konzertrepertoire auch Klassiker der Moderne wie Schostakowitsch, Prokofjew und Gubaidulina sowie selten gespielte Violinkonzerte wie die von Hartmann und Schoeck.


Als Solistin hat Antje Weithaas bereits mit Klangkörpern wie dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, den Bamberger Symphonikern, den großen deutschen Radio-Orchestern sowie internationalen Spitzenorchestern wie Los Angeles Philharmonic, San Francisco Symphony, Philharmonia Orchestra, BBC Symphony und den führenden Orchestern der Niederlande, Skandinaviens und Asiens gearbeitet. Zu ihren Partnern am Dirigentenpult zählten dabei Künstler wie Vladimir Ashkenazy, Dmitrij Kitajenko, Sir Neville Marriner, Marc Albrecht, Yakov Kreizberg, Sakari Oramo und Carlos Kalmar.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet sie mit dem Dirigenten Antonello Manacorda, mit dem sie ihre Debüts beim Orchester des Theaters La Fenice Venedig sowie beim SWR Symphonieorchester gab und regelmäßig in ihrer Heimatstadt Potsdam konzertiert.

Höhepunkte der Spielzeit 2017/18 sind Antje Weithaas‘ Auftritte als Solistin mit dem Mozarteumorchester Salzburg unter Riccardo Minasi (Mozart 5.), mit dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin unter Vladimir Jurowski (Berg Kammerkonzert mit Lars Vogt), mit dem Belgrade Philharmonic Orchestra unter Daniel Raiskin (Brahms) und Concerto Budapest unter András Keller (Beethoven) sowie ihr Debüt mit dem Tokyo Symphony Orchestra und eine Tournee mit Le Concert Olympique unter Jan Caeyers (Beethoven Tripel mit Maximilian Hornung und Till Fellner) mit Gastspielen u.a. im Wiener Konzerthaus, in der Philharmonie Berlin und De Singel Antwerpen. Ihre ansteckende Begeisterungsfähigkeit macht Antje Weithaas auch zu einer gefragten Leiterin bei play-conduct-Projekten internationaler Kammerorchester. Als künstlerische Leiterin der Camerata Bern ist sie seit der Saison 2009/10 für deren musikalisches Profil verantwortlich und leitet vom Pult der Konzertmeisterin aus sogar großformatige Werke wie beispielsweise die Sinfonien Beethovens.
Mit der Camerata Bern erschienen bisher Aufnahmen von Werken Brahms‘, Mendelssohns und Beethovens. Zudem führt sie ihre Zusammenarbeit mit dem Swedish Chamber Orchester und der Kammersymphonie Leipzig fort.

Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildete für Antje Weithaas in den letzten Jahren das Arcanto Quartett mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras. Das Arcanto Quartett war unter anderem in der Carnegie Hall New York, im Théâtre du Châtelet und der Cité de la musique Paris, beim Festival d’Aix-en-Provence in der Philharmonie Berlin sowie im Konzerthaus Wien zu hören und in Israel, Japan und Nordamerika auf Tournee. Beim Label Harmonia Mundi erschienen CDs mit Werken von Bartók, Brahms, Ravel, Dutilleux, Debussy, Schubert und Mozart.
2013 legte Antje Weithaas mit ihrer Aufnahme der Violinkonzerte von Beethoven und Berg mit dem Stavanger Symphony Orchestra unter Steven Sloane (CAvi-music) eine Referenzaufnahme vor.

Begeisterte Reaktionen gibt es auch auf die aktuellen CDs ihres Aufnahmeprojekts für CAvi, der Gesamteinspielung der Solosonaten und -partiten von Johann Sebastian Bach und der Solosonaten von Eugène Ysaÿe, sowie ihrer Gesamteinspielung von Max Bruchs Werken für Violine und Orchester mit der NDR Radiophilharmonie unter Hermann Bäumer für cpo. Die Zusammenarbeit mit der NDR Radiophilharmonie und cpo setzt Antje Weithaas mit den Einspielungen von Schumanns Violinkonzert Seite 1/3und Brahms‘ Doppelkonzert mit Maximilian Hornung, beides unter der Leitung von Andrew Manze, fort.

Mit viereinhalb Jahren begann Antje Weithaas mit dem Geigenspiel. Sie studierte später an der Hochschule für Musik Hanns Eisler in Berlin bei Professor Werner Scholz. 1987 gewann sie den Kreisler-Wettbewerb in Graz, 1988 den Bach-Wettbewerb in Leipzig und 1991 den Internationalen Joseph-Joachim-Violin-Wettbewerb in Hannover. Einige Jahre lehrte sie als Professorin an der Berliner Universität der Künste; 2004 wechselte sie an die Hochschule für Musik Hanns Eisler. Seitdem ist sie zu einer Violinpädagogin von Weltrang geworden.

Antje Weithaas spielt ein Instrument von Peter Greiner aus dem Jahr 2001.

SAISON 2017/2018

Solistin

© Benjamin Ealovega

Marie-Elisabeth Hecker, Violoncello

Wer Marie-Elisabeth Hecker live im Konzert erlebt, könnte leicht auf die Idee kommen, sie sei mit ihrem Instrument im Arm geboren worden. Beim Cello-spielen verströmt sie eine geradezu traumwandlerische Selbstverständlichkeit – und zwar nicht nur, weil sie...

Wer Marie-Elisabeth Hecker live im Konzert erlebt, könnte leicht auf die Idee kommen, sie sei mit ihrem Instrument im Arm geboren worden. Beim Cello-spielen verströmt sie eine geradezu traumwandlerische Selbstverständlichkeit – und zwar nicht nur, weil sie gern mit geschlossenen Augen spielt. Alles, was sie mit dem Bogen und mit der linken Hand tut, überhaupt ihre ganze Körpersprache und die Bühnenpräsenz, wirkt vollkommen natürlich und zwar mit der ihr eigenen starken Intensität des Ausdrucks: „Herzzerreißend traurig und traumwandlerisch schön", wie es DIE ZEIT formulierte. 

Seit ihrem fünften Lebensjahr besuchte Marie-Elisabeth Hecker den Cellounterricht, vor allem bei Peter Bruns. Im Alter von zwölf Jahren gewann sie zum ersten Mal den Wettbewerb Jugend musiziert. Zu ihren wichtigen Auszeichnungen gehörten der Sonderpreis beim Dotzauer- Wettbewerb 2001, der ihr auch das Studium an der Dresdner Musikhochschule Carl Maria von Weber ermöglichte und der Preis des Borletti-Buitoni Fonds 2009. Sie wird von der Kronberg Academy unterstützt.

Den internationalen Durchbruch bescherte ihr der sensationelle Erfolg beim Rostropowitsch- Wettbewerb in Paris im November 2005: Dort gewann sie – erstmals in der Geschichte des bedeutenden Cellowettbewerbs - sowohl den ersten Preis als auch zwei Sonderpreise. Seitdem gehört Marie-Elisabeth Hecker zu den gefragtesten Solistinnen und Kammermusikerinnen der jungen Generation. Die deutsche Cellistin, die bei Heinrich Schiff und in Meisterkursen bei Anner Bylsma, Frans Helmerson, Bernard Greenhouse, Gary Hoffman und Steven Isserlis studiert hat, war bereits bei vielen renommierten Orchestern zu Gast.


 

Zu den bisherigen Höhepunkten ihrer Karriere gehören etwa Konzerte mit dem BBC Symphony, dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin mit Alan Buribayev, der Dresdner Philharmonie, der Filarmonica della Scala mit Daniel Harding, dem Gewandhausorchester, dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt mit Jérémie Rhorer, dem Israel Philharmonic Orchestra mit Kent Nagano und Christoph von Dohnányi, dem Mariinsky Orchestra mit Valery Gergiev, dem Netherlands Radio Chamber Orchestra mit Philippe Herreweghe, dem Orchestre de Chambre de Lausanne mit Christian Zacharias, dem Orchestre de la Suisse Romande mit Marek Janowski, dem Orchestre de Paris mit Marek Janowski sowie Thomas Hengelbrock, dem Orchestre National de Belgique mit Stefan Blunier, dem Orchestre National de France mit Marc Albrecht, dem Orchestre Philharmonique de Luxembourg mit Jukka-Pekka Saraste und Emmanuel Krivine, dem Philharmonia Orchestra mit Alexander Shelley, dem Royal Flemish Philharmonic mit Philippe Herreweghe, dem Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin mit Marek Janowski, dem Spanish National Orchestra, der Staatskapelle Berlin mit Daniel Barenboim und den Wiener Symphonikern mit Fabio Luisi.

Solorezitale insbesondere mit ihrem Ehemann und Pianisten Martin Helmchen haben die junge Musikerin auf zahlreiche wichtige Konzertpodien zwischen Amsterdam (Concertgebouw), Baden-Baden (Festspielhaus), Barcelona, Berlin (Philharmonie), Florenz, Frankfurt (Alte Oper), Hohenems (Schubertiade), London (Wigmore Hall), Luzern (Lucerne Festival), Madrid, Mailand, München, New York (Carnegie Hall), Paris (Louvre), Vancouver, Verbier und Zürich geführt, auf denen sie ihr breit gefächertes Repertoire von den Bach-Suiten über romantische Werke bis hin zur Musik der Gegenwart präsentiert. Des Weiteren spielt sie regelmäßig Kammermusikkonzerte in verschiedenen Formationen, vom Streichtrio über Klaviertrio, Klavierquartett und Streichquintett mit den Kammermusikpartnern Veronika Eberle, Martin Helmchen, Alina Ibragimova, Nils Mönkemeyer, Antoine Tamestit, Carolin Widmann und dem Modigliani Quartett.

Marie-Elisabeth Hecker gibt in der aktuellen Saison ihr Debüt mit dem Chamber Orchestra of Philadelphia, dem Konzerthausorchester Berlin, der Artur Rubinstein Philharmonie Lódz, und dem Northern Sinfonia. Rezitale gibt sie mit Martin Helmchen in Berlin, in Birmingham und bei dem Festspielfrühling Rügen, beim Kissinger Sommer und bei der Schubertiade Hohenems. Kammermusikkonzerte bringen sie mit Mitsuko Uchida und Veronika Eberle nach Neumarkt und Salzburg (Mozartwoche), mit Carolin Widmann in die Alte Oper Frankfurt und zum Festspielfrühling Rügen, zum International Chamber Music Festival Kaposvar, zum Marlboro Festival und zur Schubertiade Hohenems.

In Zusammenarbeit mit Music Road Rwanda unterstützt Marie-Elisabeth Hecker eine Musikschule in Ruanda, mit der sie regelmäßig vor Ort musikalische Projekte realisiert. Marie-Elisabeth Hecker spielt auf einem Luigi Bajoni Cello von 1864, das ihr privat zur Verfügung gestellt wird.

Marie-Elisabeth Hecker wird von der Agentur Ekkehard Jung Artists & Projects im Generalmanagement vertreten.

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