BSLS 11 2018
Baiba und Lauma Skride © Marco BorggreveOn Tour 12.11.18-17.11.18

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Kurzbeschreibung

Mit einem ungewöhnlichen Programm gehen die Geschwister Baiba und Lauma Skride vom 12. bis 17. November auf Tour. Es werden Werke von Suk, Janáček, Dvořák und Brahms gespielt.

Solistin

© Marco Borggreve

Baiba Skride, Violine

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner...

Die in Lettland geborene Geigerin Baiba Skride zählt zu den profiliertesten Geigerinnen unserer Zeit und wird weltweit für inspirierende Interpretationen und ihren unverwechselbaren Geigenton geschätzt. Sie spielt mit Orchestern von Weltrang wie den Berliner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester Leipzig, Boston Symphony Orchestra, New York Philharmonic und dem London Philharmonic Orchestra. Zu den Dirigenten, mit denen Baiba Skride zusammenarbeitet, zählen Andris Nelsons, Yannick Nézet-Séguin, Kirill Petrenko, Gustavo Gimeno, Christoph Eschenbach, Dima Slobdoeniouk sowie Andres Orozco-Estrada, Jakub Hrůša, und Mikko Franck.

Höhepunkte der Saison 2017/18 sind Konzerte mit den Berliner Philharmonikern unter Dima Slobodeniouk, dem Gewandhausorchester Leipzig und Andris Nelsons, ihr Debüt beim Mariinsky Orchestra unter der Leitung von Gustavo Gimeno sowie Konzerte mit dem Orchester des Schleswig-Holstein Musik Festivals unter Michael Sanderling.


 

Auch in den USA konnte sich Baiba Skride als eine der führenden Violinistinnen etablieren. Nach Konzerten mit dem Chicago und Boston Symphony Orchestra und dem Cleveland Orchestra in der vergangenen Saison, folgt sie in aktueller Spielzeit einer Wiedereinladung von New York Philharmonic. Mit Konzerten beim NHK Symphony Orchestra Tokyo sowie dem Hong Kong und Malaysian Philharmonic Orchestra konzertiert sie in Asien.

Baiba Skride ist auch als Kammermusikerin in den wichtigsten Spielstätten weltweit zu Gast. Zu ihren Partnern zählen Alban Gerhardt, Brett Dean, Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta, Bertrand Chamayou, Xavier de Maistre und ihre Schwester Lauma Skride.

Mit der Cellistin Harriet Krijgh, der Bratschistin Lise Berthaud und Lauma Skride war sie in dieser Konstellation erstmals unter anderem bei der Schubertiade Schwarzenberg und beim Malmö Chamber Music Festival zu Gast. Weitere Konzerte führen das Quartett zum Utrecht Chamber Festival, zum Concertgebouw Amsterdam und erneut zur Schubertiade.

Zunehmend spielt auch zeitgenössische Musik eine zentrale Rolle in Baiba Skrides Repertoire. So spielte sie im Februar 2017 die Uraufführung von Sofia Gubaidulinas Tripelkonzert für Geige, Cello und Bajan mit dem Boston Symphony Orchestra. Es folgen lokale Erstaufführungen mit dem Netherlands Radio Philharmonic Orchestra, der NDR Radiophilharmonie Hannover sowie dem Orchestre Philharmonique de Radio France.

Für Orfeo spielte Baiba Skride zahlreiche Aufnahmen ein, darunter jüngst die Violinkonzerte von Nielsen und Sibelius.

Baiba Skride wuchs in einer Musikerfamilie in Riga auf, wo sie auch ihr Musikstudium begann. 1995 wechselte sie an die Hochschule für Musik und Theater Rostock zu Professor Petru Munteanu. Im Jahr 2001 gewann sie den 1. Preis des Queen Elisabeth Wettbewerbs in Brüssel.

Sie spielt die Stradivari “Yfrah Neaman”, eine großzügige Leihgabe der Familie Neaman auf Vermittlung der Beares International Violin Society. 

SAISON 2017/2018

Zum Künstler

Solistin

© Marco Borggreve

Lauma Skride, Klavier

„Wunderbar sensibel, mit herrlichen Klangfarben, immer wieder auch mit hochvirtuosem Elan“ sei das Spiel von Lauma Skride, wie es ihr der Bayerische Rundfunk in einer Rezension attestiert. Kombiniert mit einer brillanten Technik sind dieses die Eigenschaften,...

„Wunderbar sensibel, mit herrlichen Klangfarben, immer wieder auch mit hochvirtuosem Elan“ sei das Spiel von Lauma Skride, wie es ihr der Bayerische Rundfunk in einer Rezension attestiert. Kombiniert mit einer brillanten Technik sind dieses die Eigenschaften, mit denen es Lauma Skride gelingt, als Solistin wie als Kammermusikerin gleichermaßen auf den wichtigsten nationalen und internationalen Podien zu begeistern.

Insbesondere für ihre Interpretationen des deutschen klassischen und romantischen Repertoires wird die Wahl-Berlinerin Lauma Skride, seit 2008 Trägerin des Beethoven-Ringes, geschätzt: Sie gastierte bei Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, den Hamburger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie oder dem Orquesta de Gran Canaria. Zu den Dirigentinnen und Dirigenten, mit denen Lauma Skride arbeitet, gehören Andris Nelsons, Kristjan Järvi, Anu Tali, Muhai Tang, John Storgards, Pedro Halffter, Yan Pascal Tortelier und Cornelius Meister. In den letzten Jahren gastierte sie u.a. bei den Heidelberger Philharmonikern, den Essener Philharmonikern unter Tomas Netopil, beim Staatsorchester Bremerhaven und beim Osnabrücker Symphonieorchester. Im Herbst 2019 wird sie das Klavierkonzert von Clara Schumann, anlässlich ihres 200sten Geburtstages mit dem Gewandhaus Orchester Leipzig unter Andris Nelsons aufführen.


 

Seit 2016 ist Lauma Skride Mitglied des „Skride Quartettes“, zusammen mit Baiba Skride, Harriet Krijgh und Lise Berthaud. Das Ensemble unternimmt regelmäßige Konzerttourneen und veröffentlicht im Frühjahr 2018 seine erste CD bei Orfeo. Zu den weiteren Kammermusikpartnern Lauma Skrides zählen Daniel Müller-Schott, Sol Gabetta und Julian Steckel, sowie Jörg Widmann, Christian Tetzlaff und das Armida Quartett.

2007 spielte Lauma Skride den Klavierzyklus „Das Jahr“ von Fanny Hensel bei SONY ein und wurde für diese Aufnahme mit dem Echo-Klassik Preis als beste Nachwuchskünstlerin geehrt.

Für ORFEO nahm sie die Ungarischen Tänze von Johannes Brahms in einer Bearbeitung für Violine und Klavier von Joseph Joachim mit ihrer Schwester Baiba auf, zuletzt erschien eine CD mit einem rein skandinavischen Programm mit den beiden Schwestern.

1982 in Riga als jüngste von drei Schwestern einer lettischen Musikerfamilie geboren, begann Lauma Skride im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und wurde wenig später Schülerin von Anita Paze an der Musikhochschule Emil Darzins in Riga. Abschließend studierte sie in der Klasse von Prof. Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit ihrem elften Lebensjahr nahm sie an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil (u. a. Maria Canals in Spanien und Cleveland International Piano Competition USA) und wurde mehrfach ausgezeichnet.

SAISON 2017/2018

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