Swedish Chamber Orchestra 01.08.18 - 12.08.18
Swedish Chamber Orchestra © Nikolaj LundOn Tour 01.08.18-12.08.18
7 / 16

Zurück

Kurzbeschreibung

Das Swedish Chamber Orchestra bietet zum letzen Mal das gesamte Brandenburg-Projekt an. Eine einmalige Gelegenheit sowohl Bach sechs Original-werke wie auch die vom Orchester im Auftrag gebenen Werke in einem Schwung zu hören.

Programm

Programm 1

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 5 D-Dur BWV 1050
Uri Caine: Hamsa (2015)
Pause
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051
Johann Sebastian Bach / Brett Dean: Brandenburgisches Konzert Nr. 6 B-Dur BWV 1051 - Neufassung, basierend auf Bachs Original

Programm 2

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048
Johann Sebastian Bach / Anders Hillborg: Brandenburgisches Konzert Nr. 3 G-Dur BWV 1048 - Neufassung, basierend auf Bachs Original
Pause
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049
Johann Sebastian Bach / Olga Neuwirth: Brandenburgisches Konzert Nr. 4 G-Dur BWV 1049 - Neufassung, basierend auf Bachs Original

Programm 3

Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 2 F-Dur BWV 1047
Steven Mackey: Triceros (2015) für Trompete und Kammerorchester
Pause
Johann Sebastian Bach: Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046
Johann Sebastian Bach / Mark Anthony Turnage: Brandenburgisches Konzert Nr. 1 F-Dur BWV 1046 - Neufassung, basierend auf Bachs Original

Orchester

Swedish Chamber Orchestra

Das Swedish Chamber Orchestra wurde 1995 als einziges Kammerorchester der schwedischen Provinz Örebro gegründet. Zwei Jahre später kam der gegenwärtige Chefdirigent Thomas Dausgaard dazu. In den vergangenen neunzehn Jahren haben Thomas Dausgaard und das...

Das Swedish Chamber Orchestra wurde 1995 als einziges Kammerorchester der schwedischen Provinz Örebro gegründet. Zwei Jahre später kam der gegenwärtige Chefdirigent Thomas Dausgaard dazu. In den vergangenen neunzehn Jahren haben Thomas Dausgaard und das Ensemble in enger Zusammenarbeit einen einzigartigen, dynamischen Klang erschaffen, dem das Orchester seinen raschen Erfolg und einen festen Platz auf der internationalen Bühne verdankt.

Das dicht geknüpfte Ensemble aus 39 Stammmitgliedern gab 2004 unter Thomas Dausgaard sein Debüt in den USA und Großbritannien, wo es beim Mostly Mozart Festival im Lincoln Center und den London Proms auftrat. Die New York Times schrieb dazu: „In der klassischen Musik wird seit langem darüber geklagt, dass Einspielungen und Flugreisen die Welt haben schrumpfen lassen und einen internationalen Klang geschafften haben, der regionale Unterschiede in Klangfarbe und Interpretation herausfiltert ... Doch dann und wann trifft man auf ein Orchester mit einem frischen, überraschenden Klang. Das Swedish Chamber Orchestra unter seinem Music Director Thomas Dausgaard schuf einen ganz charakteristischen, durchgehend lebendigen Klang ... Mr. Dausgaard verwandelte den Beethoven in einen lebenssprühenden Hörgenuss, getrieben von knisternd gespannten Streichern und schneidenden Bläserphrasen, die der Musik etwas Stürmisches verliehen und die vernachlässigte 4. Symphonie beinahe so gigantisch erscheinen ließen wie die 3. und 5.“


Seit 2004 unternimmt das Swedish Chamber Orchestra regelmäßige Europatourneen, gab sein Debüt in Japan und trat 2008 in New York, Washington, Cleveland und an der amerikanischen Westküste auf. Höhepunkte der letzten Jahre waren Konzerte bei den London Proms und den Salzburger Festspielen mit Nina Stemme 2010 und eine Deutschlandtournee im Frühjahr 2011, bei der das Orchester sein Debüt in der Berliner Philharmonie gab.

Im Frühjahr 2012 unternahm das Ensemble eine weitere Deutschlandtournee, diesmal mit Andrew Manze und der Solistin Sabine Meyer. Im Dezember 2012 gestalteten Thomas Dausgaard und Nina Stemme ein Spezialprogramm mit dem Titel „Love, Hope and Destiny”.

Das Swedish Chamber Orchestra erweitert fortwährend sein Repertoire und stellt sich neuen Herausforderungen. Zusammen mit Thomas Dausgaard hat das Ensemle sämtliche Beethoven-Werke für Orchester (Simax) eingespielt und ein neues Projekt mit BIS gestartet, das alle Symphonien von Schumann wie auch die 6. und 9. Symphonie von Dvořák umfassen soll. Im Frühjahr 2010 erschien in der „Opening Doors”-Reihe eine Aufnahme von Schuberts 8. und 9. Symphonie. Mit der Veröffentlichung von Bruckners 2. Symphonie begab sich das Ensemble ins Reich der „Hochromantik“, wo es ähnlich erfolgreich und kontrovers blieb. In der Rezension bemerkte der Observer: „Bruckner mit Kammerorchester? Für einen Komponisten, den man gemeinhin mit dem Kolossalen verbindet, vor allem, wenn es um die Orchesterstärke geht, scheint dies ein unmöglicher Widerspruch zu sein. Doch wenn die Musik so transparent, flexibel und mit individuellem Charakter gespielt wird wie von diesen bewundernswerten schwedischen Musikern, ist das Ergebnis geradezu beschwingt.“

Neben Thomas Dausgaard arbeitet das Swedish Chamber Orchestra regelmäßig mit dem Dirigenten und Komponisten HK Gruber und Andrew Manze, dem Experten für historische Aufführungspraxis, zusammen. Beide verbringen jedes Jahr mehrere Wochen in Örebro, wo sie mit dem Orchester neue Programme entwickeln. Dank seines großen Engagements kann das Ensemble auf eine Liste erstklassiger Gastkünstler verweisen, auf der sich Namen wie Pierre-Laurent Aimard, Leif Ove Andsnes, Michael Collins, Brett Dean und James Ehnes finden.

Mit seinem breiten Repertoire und der stilistischen Vielfalt verfügt das Ensemble über eine einzigartige Stimme, was auch die Münchner Abendzeitung kommentiert: „Die gefeierten Einspielungen von Schumann und Beethoven haben drei Dutzend Musiker aus Schweden zur Top-Empfehlung gemacht … Auf der Konzertbühne enttäuschen solche Wunder gelegentlich. Nicht so das Swedish Chamber Orchestra bei den Salzburger Festspielen”.

SAISON 2016/2017

Zum Orchester

Dirigent

© Per Morten Abrahamsen

Thomas Dausgaard

Thomas Dausgaard tritt regelmäßig als Gastdirigent mit führenden Orchestern in Europa, Nordamerika und dem Fernen Osten auf. In der kommenden Saison gibt er sein Debüt beim London Symphony Orchestra und den Münchner Philharmonikern.   Als Chefdirigent des...

Thomas Dausgaard tritt regelmäßig als Gastdirigent mit führenden Orchestern in Europa, Nordamerika und dem Fernen Osten auf. In der kommenden Saison gibt er sein Debüt beim London Symphony Orchestra und den Münchner Philharmonikern.

 

Als Chefdirigent des Swedish Chamber Orchestra (seit 1997) und des Danish National Symphony Orchestra – dessen Ehrendirigent er heute ist -, hat Thomas Dausgaard beiden Ensembles durch breit gefächerte Programmgestaltung, umfangreiche Tourneen und Einspielungen einen ganz eigenen Charakter verliehen. Im Rahmen seines Engagements für Bildung und alternative Konzertformate hat er ein Programm für Schulkinder entwickelt, das regelmäßig mit dem Swedish Chamber Orchestra zusammenarbeitet. Außerdem begründete er die Metro Concerts mit dem DNSO – eine äußerst erfolgreiche Serie von Mini-Feierabendkonzerten – und leitete 2009 die Eröffnung der von Jean Nouvel entworfenen neuen Konzerthalle in Kopenhagen.

 

Thomas Dausgaards Repertoire reicht von Bach bis  hin zu zeitgenössischen Werken. Erst kürzlich dirigierte er Uraufführungen von Penderecki, Dean, Volans, Vine und Nørgård. Er fühlt sich der Musik von Sibelius und Nielsen, bei dem sein Klavierlehrer studiert hatte, eng verbunden. Da beide Komponisten 2015 große Jubiläen erlebten, widmete Thomas Dausgaard ihren symphonischen Werken im vergangenen Jahr umfangreiche Konzertzyklen. Auch Chorwerke spielen eine wichtige Rolle in Thomas Dausgaards Repertoire, genau wie die Symphonien von Bruckner und Mahler, für deren Gestaltung er großes Lob erhielt.

 

Seine Diskographie umfasst mehr als 50 CDs, von denen viele internationale Auszeichnungen erhalten haben. Seine kompletten symphonischen Beethoven- und Schumann-Zyklen mit dem Swedish Chamber Orchestra und der Ruud-Langgaard-Zyklus mit dem Danish National Symphony Orchestra wurden besonders hervorgehoben. Zuletzt erschien bei Universal eine DVD, auf der er das DNSO in Symphonien von Brahms, Dvořák, Sibelius und Nielsen dirigiert, und seine Opening Doors-Reihe mit dem Swedish Chamber Orchestra (BIS) wird mit Werken von Bruckner, Tschaikowsky, Brahms und Wagner fortgesetzt, um die musikalischen Grenzen für Kammerorchester weiter auszuloten.

 

Thomas Dausgaard legt großen Wert auf die Rolle, die Musik im Leben von Kindern und Jugendlichen spielen kann, und arbeitet daher mit mehreren Jugendorchestern in Nord- und Südamerika, Europa und Australien zusammen. Er hat Meisterklassen am Konservatorium von Beijing und in Schweden mit dem SCO gegeben und war Vorsitzender des Malko Competition für Nachwuchsdirigenten.

 

Thomas Dausgaard erhielt das Ritterkreuz der dänischen Königin und wurde in die königlich-schwedische Musikakademie gewählt. Sein stets neugieriger Geist führte ihn während seiner Konzerttourneen unter anderem zu ehemaligen Kopfjägerstämmen auf Borneo, freiwilliger Landarbeit in China, Keramikkünstlern in Japan und Kursen in Aborigine-Kunst in Australien, die er gemeinsam mit seiner Familie besuchte. 

 


SAISON 2016/2017

zur Künstlerwebsite

Solist

© Kaapo Kamu

Pekka Kuusisto, Violine

Der vom Globe and Mail in Toronto als einzigartig gepriesene Pekka Kuusisto ist international berühmt für die erfrischende Art, in der sich mit dem Violinrepertoire auseinandersetzt. Er spielt in dieser Saison eine Reihe prestigeträchtiger Konzerte und gab...

Der vom Globe and Mail in Toronto als einzigartig gepriesene Pekka Kuusisto ist international berühmt für die erfrischende Art, in der sich mit dem Violinrepertoire auseinandersetzt. Er spielt in dieser Saison eine Reihe prestigeträchtiger Konzerte und gab bereits seine Debüts bei den BBC Proms in London mit dem BBC Scottish Symphony Orchestra (Thomas Dausgaard) wie auch beim Edinburgh International Festival im Rahmen einer Europatournee mit dem Minnesota Orchestra (Osmo Vänskä). Er tritt erneut mit dem Seattle Symphony Orchestra und dem Mahler Chamber Orchestra (Teodor Currentzis) auf und unternimmt eine Tournee mit der Jungen Deutschen Philharmonie (Jonathan Nott).

 


 

Als Förderer neuer Musik wird Pekka Kuusisto im April 2017 mit dem Los Angeles Philharmonic unter Esa-Pekka Salonen Daníel Bjarnasons eigens für ihn geschriebenes Violinkonzert uraufführen. Außerdem kooperiert er eng mit Komponisten wie Nico Muhly, Anders Hillborg, Thomas Adès und Sebastian Fagerlund.

 

Pekka Kuusisto ist ein Improvisationstalent und arbeitet regelmäßig mit Vertretern eines breiten künstlerischen Spektrums. Er setzt sich über traditionelle Genre-Grenzen hinweg und ist bekannt für seine innovative Programmgestaltung. So arbeitete er kürzlich mit Brian Crabtree, einem Pionier elektronischer Musik, und dem niederländischen Neurologen Erik Scherder im Concertgebouw Amsterdam zusammen. Er erhielt eine besondere Einladung zu Imogen Heaps Residency im Londoner Roundhouse und feierte große Erfolge mit seinem elektronischen Solo-Improvisationsprojekt, das sich auf Bachs Choräle und die Partita Nr. 2 in d-moll stützt.

 

In der vergangenen Saison konnte man ihn mit dem bedeutenden Jazztrompeter Arve Henriksen beim Winter Festival in Røros erleben; mit dem Jongleur Jay Gilligan im „Aria“ in Minneapolis und mit dem Akkordeonspieler Dermot Dunne in St. Paul, wo sie ein Programm mit Bach und skandinavischer Volksmusik gaben. Zusammen mit der Schauspielerin Seela Sella und dem Regisseur Kristian Smeds wirkte Pekka Kuusisto als Komponist und Solist an der Theaterinszenierung Tabu am finnischen Nationaltheater. Pekka Kuusisto ist künstlerischer Leiter des preisgekrönten „Our Festival“, das alljährlich in der Heimatstadt von Jean Sibelius stattfindet.

 

Konzerthöhepunkte aus jüngerer Zeit waren ein Auftritt im Metropolitan Museum mit dem Ensemble der Lucerne Festival Alumni und Alan Gilbert, das im Rahmen der Biennale 2016 des New York Philharmonic stattfand. Außerdem trat er mit dem Scottish Chamber, dem City of Birmingham Symphony und dem Toronto Symphony Orchestra auf. Als begeisterter Kammermusiker gab Pekka Kuusisto Recitale in der Londoner Wigmore Hall, dem Konzerthaus Dortmund und dem Concertgebouw Amsterdam. In der kommenden Saison gibt er sein Debüt in der Carnegie Hall wie auch ein Duo-Recital mit Nico Muhly im Rahmen der „Performances Up Close 125“-Reihe der Princeton University. Als Kammermusiker arbeitet er regelmäßig mit Nicolas Altstaedt, Anne Sofie von Otter, Simon Crawford-Phillips, Alexander Lonquich und Olli Mustonen zusammen.

 

Pekka Kuusisto ist für sein Talent bekannt, Ensembles von der Violine aus zu dirigieren, und wurde daher im Januar 2016 künstlerischer Leiter des ACO Collective, eines Streichensembles, in dem Musiker des Australian Chamber Orchestra zusammen mit begabten Nachwuchsmusikern landesweit innovative Projekte umsetzen. In dieser Saison übernimmt Peeka Kuusisto auch die Rolle des künstlerischen Partners beim Saint Paul Chamber Orchestra, mit dem er seit langem kreativ zusammenarbeitet. Weitere Höhepunkte als Dirigent waren eine Südamerika-Tournee mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen sowie Konzerte mit der Tapiola Sinfonietta, dem Mahler Chamber Orchestra und der Britten Sinfonia.

 

Anfang 2015 veröffentlichte Pekka Kuusisto mit großem Erfolg eine Einspielung von Fagerlunds Violinkonzert mit dem Finnish Radio Symphony Orchestra (BIS). Für die Zukunft plant er eine Einspielung von Sibelius’ Violinkonzert mit der Tapiola Sinfonietta, an der er als Dirigent und Solist mitwirkt und die Musik mit traditionellem finnischem Runengesang kombiniert. 2013 wurde Pekka Kuusisto mit dem Musikpreis des Nordic Council ausgezeichnet, dessen Juroren ihn als „Violinisten von absolutem Weltrang“ bezeichneten.

 

SAISON 2016/2017

Solist

© Pawel Kopczynski

Brett Dean, Viola

Der australische Komponist und Bratschist Brett Dean siedelte 1984 nach seinem Studium in Brisbane nach Deutschland über, wo er 15 Jahre lang den Berliner Philharmonikern als ständiges Mitglied angehörte. Im Jahr 2000 kehrte Dean nach Australien zurück, um...

Der australische Komponist und Bratschist Brett Dean siedelte 1984 nach seinem Studium in Brisbane nach Deutschland über, wo er 15 Jahre lang den Berliner Philharmonikern als ständiges Mitglied angehörte. Im Jahr 2000 kehrte Dean nach Australien zurück, um sich stärker dem Komponieren zu widmen. Heute erfreuen sich seine Werke großer Aufmerksamkeit und werden regelmäßig von wie Sir Simon Rattle, Markus Stenz, Daniel Harding, Andris Nelsons, David Robertson, Marin Alsop oder Simone Young programmiert. Dean, der zu den international meistaufgeführten Komponisten seiner Generation gehört, lässt sich in seinen Werken oft von literarischen, politischen oder visuellen Impulsen anregen. Eine Reihe seiner Kompositionen etwa sind von Gemälden seiner Lebensgefährtin Heather Betts inspiriert.

Brett Dean begann seine Tätigkeit als Komponist im Jahr 1988; zu seinen ersten Projekten zählten Radio- und Filmmusiken sowie Improvisationsprojekte. Durch Werke wie Ariel's Music, ein vom International Rostrum of Composers der UNESCO ausgezeichnetes Klarinettenkonzert, das Klavierquintett Voices of Angels (1996) und Twelve Angry Men (1996) für die 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker errang er internationale Anerkennung als Komponist. Für Winter Songs wurde er im Jahr 2001 mit dem Paul Lowin Song Cycle Prize ausgezeichnet; 2002/03 wurde er Artist in Residence beim Melbourne Symphony Orchestra und Composer in Residence beim Cheltenham Festival. Deans bislang meistgespieltes Werk ist Carlo für Streicher, Sampler und Tonband (bzw. Live-Chor): Das von der Musik Carlo Gesualdos inspirierte Stück hat bereits über 120 Aufführungen erlebt. Weitere Kompositionsaufträge erhielt er u.a. von den Berlin Philharmonikern, dem Rundfunkchor Berlin, dem Concertgebouw Orchestra, dem Los Angeles Philharmonic, den BBC Proms, dem Lucerne Festival, dem Philharmonischen Orchester Stockholm, der Kölner Philharmonie, dem Gewandhausorchester Leipzig, der BBC Symphony sowie den Symphonieorchestern von Melbourne, Sydney und Birmingham. Das im Jahr 2007 von dem Solisten Frank Peter Zimmermann aus der Taufe gehobene Violinkonzert The Lost Art of Letter Writing wurde mit dem hochkarätigen Grawemeyer Award for Musical Composition 2009 ausgezeichnet.

2010 fand die Uraufführung von Deans erster Oper Bliss (Libretto von Amanda Holden nach dem Roman von Peter Carey) statt; der Premiere in Sydney schlossen sich Aufführungen in Melbourne und Edinburgh sowie die deutsche Erstaufführung in neuer Inszenierung in Hamburg an. Die sinfonische Vorstudie zu diesem Bühnenwerk, Moments of Bliss, wurde bei den Australian Classical Music Awards 2005 als beste Komposition prämiert.

Deans Werke liegen zu großen Teilen auf CD bei Labels wie ABC Classics und BIS vor. Seinem Schaffen waren Schwerpunkte bei zahlreichen internationalen Musikfestivals gewidmet. Im Februar 2011 veranstaltete die Londoner Wigmore Hall einen "Brett Dean Day", im November desselben Jahres präsentierte die Königliche Philharmonie Stockholm ein zweiwöchiges Dean-Programm, und im Sommer 2013 war er Residenz-Künstler in Grafenegg. Seit der Spielzeit 2014/15 ist Dean "Artist in Association" beim BBC Symphony Orchestra.

Dean ist weltweit als Solist, Kammermusiker und Dirigent tätig. Er trat als Solist mit den Berliner Philharmonikern, dem RSO Frankfurt sowie den Symphonieorchestern von Sydney, Hamburg, Montreal, Winnipeg, Melbourne und Queensland auf und hat zahlreiche solistische und kammermusikalische Werke namhafter Gegenwartskomponisten uraufgeführt. Zu den von ihm geleiteten Ensembles zählen die Los Angeles Philharmonic, das Königliche Concertgebouw-Orchester, das Tonkünstler-Orchester Niederösterreich, das Niederländische und das Schwedische Kammerorchester, das Australian Chamber Orchestra, das Münchener Kammerorchester, das Scharoun Ensemble Berlin und die Birmingham Contemporary Music Group.

Brett Deans Kompositionen erscheinen exklusiv im Verlag Boosey & Hawkes / Bote & Bock.

Solistin

© Marco Borggreve

Tabea Zimmermann, Viola

Tabea Zimmermann gehört zu den beliebtesten und renommiertesten Interpreten unserer Zeit. Zuhörer und musikalische Partner schätzen an ihr sowohl ihr tiefes musikalisches Verständnis und die Natürlichkeit ihres Spiels als auch ihre charismatische...

Tabea Zimmermann gehört zu den beliebtesten und renommiertesten Interpreten unserer Zeit. Zuhörer und musikalische Partner schätzen an ihr sowohl ihr tiefes musikalisches Verständnis und die Natürlichkeit ihres Spiels als auch ihre charismatische Persönlichkeit. Dass sie heute als weltweit führende Bratschistin gilt, gründet nicht nur in ihrer außergewöhnlichen Begabung, sondern ebenso in der frühen und intensiven Förderung durch ihre Eltern, der umfassenden Ausbildung durch exzellente Lehrer und dem unermüdlichen Enthusiasmus, mit dem sie ihr Verständnis der Werke und ihre Liebe zur Musik ihrem Publikum vermittelt.

Als Solistin arbeitet sie regelmäßig mit den weltweit bedeutendsten Orchestern: den Berliner Philharmonikern, dem Orchestre de Paris, dem London Symphony Orchestra, dem Israel Philharmonic Orchestra und der Tschechischen Philharmonie. Nachdem Tabea Zimmermann in den vergangenen Spielzeiten Residencies in Weimar, Luxemburg, Hamburg und bei den Bamberger Symphonikern gestaltet hat, war sie 2013/14 und 2014/15 Artist in Residence beim Ensemble Resonanz und setzt diese enge Zusammenarbeit auch weiterhin fort. In der Saison 2015/16 war sie MuseumsSolistin bei der Frankfurter Museums-Gesellschaft.


 

Besondere Höhepunkte der Saison 2016/17 sind Tabea Zimmermanns Konzert mit Freunden im Radialsystem Berlin anlässlich ihres 50. Geburtstages im Oktober 2016, das gemeinsame Konzert beim Musikfest Berlin mit Ensemble Resonanz sowie die Uraufführung von Michael Jarrells Bratschenkonzert beim Festival Musica Strasbourg mit dem Orchestre National des Pays de la Loire unter Pascal Rophé, mit weiteren Aufführungen im Laufe der Saison mit den Wiener Symphonikern unter Ingo Metzmacher, dem Orchestre de la Suisse Romande unter Pascal Rophé und dem Konzerthausorchester Berlin unter Mario Venzago.

Einen Schwerpunkt ihrer kammermusikalischen Arbeit bildete für Tabea Zimmermann in den letzten Jahren das Arcanto Quartett mit Daniel Sepec, Tabea Zimmermann und Jean-Guihen Queyras. Nach seinen Konzerten beim diesjährigen Festival d’Aix-en-Provence beginnt ein schon lange geplanter Sabbatical. Das Arcanto Quartett war bisher unter anderem in der Carnegie Hall New York, im Théâtre du Châtelet und der Cité de la musique Paris, in der Philharmonie Berlin sowie im Konzerthaus Wien zu hören und in Israel, Japan und Nordamerika auf Tournee. Beim Label Harmonia Mundi erschienen CDs mit Werken von Bartók, Brahms, Ravel, Dutilleux, Debussy, Schubert und Mozart.

Tabea Zimmermann hat das Interesse vieler zeitgenössischer Komponisten für die Bratsche geweckt und zahlreiche neue Werke in das Konzert- und Kammermusikrepertoire eingeführt. Im April 1994 brachte sie erstmalig die ihr gewidmete Sonate für Viola solo von György Ligeti zu Gehör. Ihre Interpretation des Werkes, das sie anschließend in London, Paris, Jerusalem, Amsterdam und Japan spielte, fand euphorischen Anklang bei Publikum und Presse. Seitdem hat sie auch Heinz Holligers Recicanto für Viola und Orchester, das Bratschenkonzert Nr. 2 Über die Linie IV von Wolfgang Rihm, Monh von Georges Lentz, Notte di pasqua von Frank Michael Beyer, das Doppelkonzert von Bruno Mantovani, gemeinsam mit Antoine Tamestit, und Enno Poppes Filz, gemeinsam mit Ensemble Resonanz, uraufgeführt.

Das Hindemith-Jahr 2013 nahm Tabea Zimmermann als Anlass, bei myrios classics eine hochgelobte Gesamteinspielung aller Bratschenwerke von Paul Hindemith vorzulegen. Nach dem Erfolg ihrer 2009 bei myrios classics erschienen Solo-CD mit Werken von Reger und Bach, für das sie mit einem Echo Klassik als Instrumentalistin des Jahres ausgezeichnet wurde, brachte das Label inzwischen drei weitere Alben gemeinsam mit den Pianisten Kirill Gerstein und Thomas Hoppe heraus. Insgesamt dokumentieren rund 50 CDs, die unter anderem bei EMI, Teldec und der Deutschen Grammophon erschienen sind, Tabea Zimmermanns musikalisches Schaffen. Bei Ars Musici liegt eine Aufnahme des Konzertes im Beethoven-Haus Bonn vor, bei dem sie, begleitet von Hartmut Höll, auf Beethovens eigener Bratsche spielt.

Für ihr künstlerisches Wirken ist Tabea Zimmermann sowohl in Deutschland als auch im Ausland mehrfach ausgezeichnet worden, unter anderem mit dem Frankfurter Musikpreis, dem Hessischen Kulturpreis, dem Rheingau Musikpreis, dem Internationalen Preis der Accademia Musicale Chigiana in Siena und dem Paul-Hindemith-Preis der Stadt Hanau. Tabea Zimmermann ist Stiftungsratsmitglied der Hindemith-Stiftung mit Sitz in Blonay, Schweiz, und Botschafterin der Bundesstiftung Kinderhospiz. Im Juli 2013 wurde sie zur Vorstandsvorsitzenden des Vereins Beethoven-Haus Bonn ernannt. Unter ihrer Ägide findet seit Januar 2015 jedes Jahr die Beethoven-Woche Bonn statt.

Tabea Zimmermann erhielt im Alter von drei Jahren ihren ersten Bratschenunterricht, zwei Jahre später begann sie mit dem Klavierspiel. An ihre Ausbildung bei Ulrich Koch an der Musikhochschule Freiburg schloss sich ein kurzes, intensives Studium bei Sandor Végh am Mozarteum in Salzburg an. Eine Reihe von Wettbewerbserfolgen krönte ihre Ausbildung, darunter erste Preise beim Concours International in Genf 1982, Budapest 1984 und beim Wettbewerb „Maurice Vieux" in Paris 1983. Dort erhielt sie als Preis eine Bratsche des zeitgenössischen Geigenbauers Etienne Vatelot, auf der sie seitdem spielt. Ab 1987 bis zu dessen Tod im Jahr 2000 konzertierte sie regelmäßig mit ihrem Ehemann David Shallon. Professuren hatte Tabea Zimmermann bereits an der Musikhochschule Saarbrücken und an der Frankfurter Hochschule für Musik inne; seit Oktober 2002 ist sie Professorin an der Hochschule für Musik „Hanns Eisler“ in Berlin, wo sie inzwischen mit ihren drei Kindern lebt.

SAISON 2016/2017

Zur Künstlerwebseite

Solistin

© Ioulex

Maya Beiser, Violoncello

Die New Yorker Cellistin Maya Beiser, die in einem Kibbutz in Israel aufwuchs und an der Yale University studierte, gilt als eine der innovativsten amerikanischen Musikerinnen und als eine Künstlerin, die die Grenzen ihres Instruments stets neu definiert. Ihre...

Die New Yorker Cellistin Maya Beiser, die in einem Kibbutz in Israel aufwuchs und an der Yale University studierte, gilt als eine der innovativsten amerikanischen Musikerinnen und als eine Künstlerin, die die Grenzen ihres Instruments stets neu definiert. Ihre prägenden Lehrer waren Aldo Parisot, Alexander Schneider und Isaac Stern. Ihr Interesse an anderen Kunstformen und Kulturen hat dazu geführt, dass sie dem Cello in ihren inszenierten Konzerten ebenso wie in vielfach ausgezeichneten CD-Einspielungen ein neues Repertoire erschlossen hat.

 


 

Bevor sie sich auf ihre solistische Tätigkeit konzentrierte, war sie als Cellistin der Bang On A Can All Stars bekannt. Sie hat mit weltberühmten Musikern und Komponisten wie Steve Reich, Meredith Monk, Louis Andriessen, David Lang, Osvaldo Golijov, Brian Eno, Trent Reznor, Michael Gordon, Tan Dun, Julia Wolfe und Philip Glass zusammengearbeitet, die ihr zahlreiche Werke widmeten.

 

Maya Beiser hat vor allem mit ihren multimedialen Solo-Projekten auf sich aufmerksam gemacht: World to Come, mit Werken von Steve Reich, Osvaldo Golijov, David Lang, Arvo Pärt und Louis Andriessen, uraufgeführt 2003 in der zur Carnegie gehörenden Zankel Hall, oder Almost Human, entstanden 2006 mit Kompositionen von Eve Beglarian, Brett Dean, Michael Gordon und Joby Talbot, schließen Text, Gesang, Beleuchtung und interaktive Videoprojektionen ein. Von beiden Projekten liegen auch CD-Einspielungen vor. 2015 war Maya Beiser mit einem Solo-Programm beim Sound Unbound Festival des Barbican in London zu Gast, 2017 beim Cello Unwrapped Festival im Kings Place London.

 

In den USA war sie in Zyklen des Lincoln Center, der Carnegie Hall, des Los Angeles Philharmonic und des Kennedy Center in Washington zu erleben sowie mit gefeierten Auftritten beim Ravinia Festival in Chicago, bei den Celebrity Series in Boston oder dem Ojai Music Festival. Sie ist häufiger Gast bei Konzertveranstaltern wie dem Holland Festival, den BBC Proms, dem Jerusalem Festival, dem Adelaide Festival, dem Beijing Festival, dem Prague Spring International Music Festival, dem Southbank Centre London oder dem Sydney Opera House. Darüber hinaus war sie die Solistin in Philip Glass’ Naqoyqatsi, einem Projekt, das sie auf Tournee nach Sydney, New York, Nagoya (Japan), Barcelona, Paris und San Francisco führte.

 

Für das 2008 in der Carnegie Hall uraufgeführte Kammermusik-Projekt Provenance arbeitet Maya Beiser mit dem libanesisch-amerikanischen Oud-Meister Bassam Sabe, dem Handtrommel-Virtuosen Jamey Haddad und der iranisch-amerikanischen Sound-Designer Shahrokh Yadegari zusammen. Die CD Provenance war eine der meistverkauften Klassik- und Weltmusik CDs des Jahres 2010. Mit Time Loops erschien 2012 auf dem Cantaloupe Label eine CD, dessen zentrales Werk Michael Harrisons dreisätzige, virtuose Komposition Just Ancient Loops ist, die mit übereinander gelagerten Tonspuren arbeitet. Maya Beisers letzte beide Alben, Uncovered (2014) und TranceClassical (2016), sind beide bei Innova Recordings erschienen.

 

Ihr multimediales Bühnen-Projekt Elsewhere mit Werken von Missy Mazzoli, Michael Gordon und Eve Beglarian feierte im Oktober 2012 in Chapel Hill, North Carolina Premiere und wurde im gleichen Monat mehrmals an der Brooklyn Academy of Music gezeigt. Die auf der biblischen Legende von Lots Frau beruhende Cello-Oper, bei der neben Maya Beiser die Sängerin Helga Davis und vier Tänzerinnen auf der Bühne zu erleben sind, wurde von Maya Beiser gemeinsam mit dem Regisseur Robert Woodruff und der Choreographin Brook Notary entwickelt.

 

Für ihr neuestes Projekt All Vows mit Glenn Kotche (Schlagzeug) und Jherek Bischoff (E-Bass) hat sie eng mit dem Videokünstler Bill Morrison zusammengearbeitet, der für einige Werke des Programms Filme geschaffen hat. All Vows wurde 2014 im Yerba Buena Center for the Arts in San Francisco uraufgeführt und seitdem u.a. in Washington DC, Dallas Houston, Chicago und New York gezeigt.

 

Als Solistin konzertierte Maya Beiser u.a. mit dem St. Paul Chamber Orchestra, Montreal Symphony, BBC Concert Orchestra, Boston Pops, Sydney Symphony, Seattle Symphony, Nashville Symphony, China Philharmonic und Shanghai Philharmonic. Mit dem Detroit Symphony Orchestra hob sie 2016 Mohammed Fairouz’ Cello-Konzert Desert Sorrows aus der Taufe und spielte im selben Jahr die Uraufführung von Mark Anthony Turnages neuem Konzert für Violoncello und Kammerorchester mit dem Swedish Chamber Orchestra. Eine CD-Einspielung bei BIS Records ist geplant.

 

SAISON 2016/2017

Zur Künstlerwebseite

Solistin

© David Michalek

Claire Chase, Flöte

Eine deutsche Biographie liegt zur Zeit noch nicht vor.

Eine deutsche Biographie liegt zur Zeit noch nicht vor.

Zur Künstlerwebseite

Solist

© Marco Borggreve

Håkan Hardenberger, Trompete

Håkan Hardenberger ist einer der weltweit anerkanntesten Solisten, bekannt für seine phänomenalen Auftritte und unermüdlichen Neuerfindungen. Neben seinen herausragenden Aufführungen des klassischen Repertoires ist er einer der bekanntesten Botschafter für...

Håkan Hardenberger ist einer der weltweit anerkanntesten Solisten, bekannt für seine phänomenalen Auftritte und unermüdlichen Neuerfindungen. Neben seinen herausragenden Aufführungen des klassischen Repertoires ist er einer der bekanntesten Botschafter für Neue Musik.

Håkan Hardenberger gibt Konzerte mit weltweit führenden Orchestern, darunter New York Philharmonic, Boston Symphony, NHK Symphony Orchestra, Wiener Philharmoniker, Swedish Radio Symphony, Berliner Philharmoniker und Philharmonia Orchestra welches ihm 2015/16 eine Konzertreihe widmete. Regelmäβig arbeitet er mit Dirigenten, wie Alan Gilbert, Daniel Harding, Paavo Järvi, Ingo Metzmacher, Andris Nelsons, John Storgards und David Zinman zusammen.

 

Etliche der für Hardenberger geschrieben Werke gehören zum Standardrepertoire für Trompete, so wie Werke von Sir Harrison Birtwistle, Brett Dean, Hans Werner Henze, Rolf Martinsson, Olga Neuwirth, Arvo Pärt, Mark-Anthony Turnage, Rolf Wallin and HK Gruber’s Konzert Aerial, dessen 70. Aufführung Hardenberger im April 2015 mit den Berliner Philharmonikern spielte.


 

Im Sommer 2016 kehrt er 30 Jahre nach seinem Festival Debüt zu den BBC Proms zurück. Er wird mit dem BBC Symphony Orchestra auftreten und kuratierte ein Kammermusik Prom an der Cadogan Hall. Weitere Höhepunkte der 2016/17 Saison sind seine Residenz mit dem Orchestre Philharmonique de Radio France –welches ihn als Solist, Dirigent und Regisseur vorstellt– Tourneen mit St Lois Symphony und London Symphony Orchestra sowie seine Rückkehr an das Symphonieorchester des Bayrischen Rundfunks und dem Het Concertgebouw Orkest.

 

Dirigieren stellt einen wichtigen Teil in Hardenbergers künstlerischem Schaffen dar. Er dirigiert Orchester wie die BBC Philharmonic, St Paul und Swedish Chamber Orchestras, Dresdner Philharmonie, RTE National Symphony Dublin, Real Filharmonía Galicia und Malmö Symphony. Er hat Duo Partnerschaften mit dem Perkussionist Colin Currie und Pianist Roland Pöntinen. Diese Saison wird er mit Pöntinen in Londons Wigmore Hall sowie in San Francisco auftreten. Er ist weiterhin künstlerischer Leiter des neuen Malmö Kammermusikfestivals, das im September 2016 zum ersten Mal stattfindet.

Unter Hardenbergers umfangreicher Diskographie bei Philips, EMI, Deutsche Gramophone, BIS und Ondine ist auch seine neuste Aufnahme mit der Bergen Philharmonic/John Storgårds von Rolf Wallins Fisher King. Für vorherige Aufnahmen neuer Arrangements bekannter Film und Pop Melodien kooperierte er mit der Academy of St Martin in the Fields (BIS), eine Gruber und Schwertsik CD nahm er mit dem Swedish Chamber Orchestra auf (BIS) und spielte sein Trompetenkonzert  mit der Gothenburg Symphony ein (DG).

Geboren in Malmö, Schweden, begann Hardenberger im Alter von acht Jahren mit Trompetenstunden bei Bo Nilsson. Später studierte er an der Pariser Musikhochschule bei Pierre Thibaud sowie in L.A. bei Thomas Stevens. Er ist Professor am Malmö Conservatoire.

SAISON 2016/2017

Zum Künstler

Solist

© Bill Douthart

Uri Caine, Klavier

Uri Caine wurde in Philadelphia geboren und begann sein Klavierstudium bei Bernard Peiffer und ein Kompositionsstudium bei George Rochberg. Er spielte in Bands unter Leitung von Philly Joe Jones, Hank Mobley, Johnny Coles, Mickey Roker, Odean Pope, Jymmie...

Uri Caine wurde in Philadelphia geboren und begann sein Klavierstudium bei Bernard Peiffer und ein Kompositionsstudium bei George Rochberg. Er spielte in Bands unter Leitung von Philly Joe Jones, Hank Mobley, Johnny Coles, Mickey Roker, Odean Pope, Jymmie Merritt, Bootsie Barnes und Grover Washington. An der University of Pennsylvania studierte er Komposition bei George Rochberg und George Crumb. Caine hat als Leader 25 CDs aufgenommen, darunter seine neueste Solo-CD, Callithump (Winter und Winter 2014). Aufnahmen hat er gemeinsam mit seinem Jazz-Trio, seinem Bedrock Trio und seinem Ensemble gemacht, das Arrangements von Mahler, Wagner, Beethoven, Bach und Schumann spielt.

Caine hat in den letzten Jahren Kompositionsaufträge von der Wiener Volksoper, den Seattle Chamber Players, Relache, dem Beaux Arts Trio, dem kammerorchesterbasel, Concerto Köln und dem American Composers Orchestra erhalten. Im September 2003 war Caine der Direktor der Venediger Musikbiennale.


 

Er hat seine Version der Diabelli-Variationen mit Orchestern wie dem Cleveland Orchestra, dem Moscow Chamber Orchestra, dem CBC Orchestra in Kanada und dem Swedish Chamber Orchestra aufgeführt. Von 2006-2009 war er Composer in Residence beim Los Angeles Chamber Orchestra, wo im Mai 2006 sein Konzert für zwei Klaviere und Kammerorchester mit Jeffrey Kahane uraufgeführt wurde 2009 wurde sein Othello Syndrome für einen Grammy Award nominiert.

In den vergangenen Jahren arbeitete Caine mit Gruppen unter Leitung von Don Byron, Dave Douglas, John Zorn, Terry Gibbs und Buddy DeFranco, Clark Terry, Rashid Ali, Arto Lindsay, Sam Rivers und Barry Altschul, der Woody Herman Band, Annie Ross, der Enja Band, Global Theory und den Master Musicians of Jajouka. Er erhielt eine Förderung vom Pennsylvania Council of Arts, dem National Endowment for the Arts und der Pew Foundation. Im Dezember 2010 erhielt er ein Stipendium von den USA Artists Fellowships.

Er hat bei zahlreichen Jazz-Festivals gespielt, so etwa beim North Sea Jazz Festival, dem Montreal Jazz Festival, dem Monterey Jazz Festival, dem JVC Festival, dem San Sebastian Jazz Festival, dem Newport Jazz Festival sowie bei klassischen Festivals wie den Salzburger Festspielen, der Bayerischen Staatsoper, dem Holland Festival, dem Israel Festival, IRCAM, und bei den Great Performers im Lincoln Center. Seine neuesten Kompositionen umfassen The Passion of Octavius Catto, entstanden für das Philadelphia Orchestra mit Gospelchor und Solisten sowie Sunburst, ein Klavierkonzert, das er für das Naples Symphony Orchestra komponiert hat, beide uraufgeführt im Jahr 2014. Seine neuen Projekte in 2015 sind ein neues Stück für Klavier und Orchester für das American Composer Orchestra sowie neue Stücke für das Prism Saxophone Quartet und das Swedish Chamber Orchestra.

Er lebt in New York mit seiner Frau Jan.

SAISON 2015/2016

Zur Künstlerwebseite

Zurück