Anne-Sophie Mutter
Anne-Sophie Mutter © Bastian AchardOn Tour 18.08.17-27.08.17
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Kurzbeschreibung

2016 feiert Anne-Sophie Mutter ihr 40-jähriges Bühnenjubiläum. Seit ihrem Erstauftreten bei den Festwochen Luzern 1976 unter der Leitung von Herbert von Karajan zählt sie zu den gefragtesten Künstlern der Klassik-Szene. Zahlreiche Komponisten haben Werke für sie geschrieben und ihr gewidmet.

Programm

Wolfgang Amadeus Mozart: Sonate für Klavier und Violine A-Dur KV 526
Felix Mendelssohn Bartholdy: Sonate F-Dur für Violine und Klavier o. op. (1838)
Pause
George Gershwin: Drei Preludes für Violine und Klavier (Arr. Jascha Heifetz)
Richard Strauss: Sonate für Violine und Klavier Es-Dur op. 18 (1887)

Solistin

© Stefan Höderath / DG

Anne-Sophie Mutter, Violine

Anne-Sophie Mutter gehört seit vier Jahrzehnten zu den großen Geigen-Virtuosen unserer Zeit – das Jahr 2016 markiert das 40-jährige Jubiläum ihres Debüts im Alter von 13 Jahren beim Lucerne Festival am 23. August 1976. Ein Jahr danach trat sie als Solistin bei...

Anne-Sophie Mutter gehört seit vier Jahrzehnten zu den großen Geigen-Virtuosen unserer Zeit – das Jahr 2016 markiert das 40-jährige Jubiläum ihres Debüts im Alter von 13 Jahren beim Lucerne Festival am 23. August 1976. Ein Jahr danach trat sie als Solistin bei den Salzburger Pfingstkonzerten unter der Leitung von Herbert von Karajan auf. Die viermalige Grammy® Award Gewinnerin konzertiert weltweit in allen bedeutenden Musikzentren. Dabei ist die Geigerin der Aufführung traditioneller Kompositionen genauso verpflichtet wie der Zukunft der Musik: 24 Werke hat sie bislang uraufgeführt – Sebastian Currier, Henri Dutilleux, Sofia Gubaidulina, Witold Lutoslawski, Norbert Moret, Krzysztof Penderecki, Sir André Previn und Wolfgang Rihm haben für Anne-Sophie Mutter komponiert. Darüber hinaus widmet sie sich zahlreichen Benefizprojekten und der Förderung musikalischen Spitzennachwuchses.


 

Anne-Sophie Mutters Konzertkalender 2016 mit Auftritten in Asien und Europa spiegelt erneut ihren beispiellosen Rang in der Welt der klassischen Musik wider: Sie gastiert u.a. bei den Salzburger Oster-Festspielen sowie dem Sommer-Festival Lucerne und konzertiert beispielsweise mit den Symphonieorchestern von London und Pittsburgh, den New York und London Philharmonic, den Wiener Philharmonikern, der Sächsischen Staatskapelle Dresden und der Tschechischen Philharmonie. Mit „Mutter’s Virtuosi“, dem Ensemble der Anne-Sophie Mutter Stiftung, unternimmt sie eine internationale Konzertreise. Mit Yefim Bronfman und Lynn Harrell ist Anne-Sophie Mutter in dieser Triobesetzung der Extraklasse erstmals in Europa zu hören. Mit Lambert Orkis konzertiert sie sowohl in Europa wie auch in China, Korea, Taiwan – und Japan, wo sie das 35-jährige Jubiläum ihres Debüts im viertgrößten Inselstaat der Welt mit Orchesterkonzerten und Duo-Abenden feiert. Eine Europa-Tournee mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Robin Ticciati beschließt Anne-Sophie Mutters Konzertkalender 2016.

Das Brahms Violinkonzert, das die Künstlerin sowohl mit Herbert von Karajan als auch mit Kurt Masur aufgenommen hat, führte sie im März 2016 in London auf. Am Pult: Tomas Adès, der das London Symphony Orchestra leitete.

Bei den Salzburger Osterfestspielen stand das Beethoven „Tripelkonzert“ auf dem Programm. Mutters Partner: Yefim Bronfman und Lynn Harrell sowie die Sächsische Staatskapelle Dresden unter der Leitung von Christian Thielemann. In dieser exklusiven Konstellation ist Beethovens Konzert op. 56 für Klavier, Violine, Violoncello und Orchester im April auch in Dresden zu hören.  

Im April 2016 ging Anne-Sophie Mutter zum fünften Mal mit dem exklusiven Solisten-Ensemble ihrer Stiftung auf Tournee: Mutter’s Virtuosi gastierten an zehn Abenden in Aix en Provence, Barcelona sowie acht deutschen Städten. Sir André Previns „Nonett für zwei Streichquartette und Kontrabass“ eröffnete die Konzerte,  gefolgt von Johann Sebastian Bachs „Doppelkonzert für zwei Violinen“ sowie Antonio Vivaldis „Vier Jahreszeiten“. Das Previn Nonett – von der Geigerin für Mutter’s Virtuosi in Auftrag gegeben und ihr gewidmet – wurde am 26. August 2015 in Edinburgh uraufgeführt und erklang auf dieser Tournee erstmals in den jeweiligen Konzertsälen.

Beim Gedenkkonzert für Kurt Masur am 16. April im Leipziger Gewandhaus spielt Mutter das Mendelssohn Violinkonzert mit dem Gewandhaus Orchester unter Michael Sanderling. Auch diesen Klassiker des Violin-Repertoires hat sie eingespielt: 2009 mit dem Gewandhausorchester und Kurt Masur.

Das Violinkonzert von Antonin Dvořák – 2013 mit den Berliner Philharmonikern und Manfred Honeck auf CD veröffentlicht – führt Anne-Sophie Mutter 2016 erneut mit Manfred Honeck auf: In Prag dirigiert er im April die Tschechische Philharmonie und in München im Juni das Pittsburgh Symphony Orchestra.

Im Mai gehen drei Ausnahmesolisten erstmals gemeinsam auf Europa-Tournee: Das „Mutter-Bronfman-Harrell Trio“ konzertiert in Deutschland, Italien, Russland und Spanien. Das Programm dieses Ensembles der Extraklasse: Ludwig van Beethovens „Erzherzog-Trio“ und Peter Iljitsch Tschaikowskis Klaviertrio in a-Moll, op. 50.

Die anschließenden Recital-Abende in Deutschland, Frankreich, Luxemburg, Österreich und der Schweiz führen Anne-Sophie Mutter und Lambert Orkis ins 28. Jahr ihrer musikalischen Partnerschaft. Bei diesen Konzerten im Juni 2016 erklingen Werke von Sebastian Currier, Wolfgang Amadeus Mozart, Francis Poulenc, Maurice Ravel und Camille Saint-Saëns. Die Einspielung der beiden mit Beethovens Sonaten für Klavier und Violine wurde beispielsweise mit einem Grammy Award ausgezeichnet und die Aufnahme von Mozarts Sonaten für Klavier und Violine mit dem Preis des französischen Magazins "Le Monde de la Musique".

Beim Lucerne Sommer-Festival konzertiert Anne-Sophie Mutter im September mit dem Orchester der Lucerne Festival Academy unter der Leitung von Alan Gilbert. Auf dem Programm: Das Violinkonzert „Dem Andenken eines Engels“ von Alban Berg sowie Norbert Morets „En Rêve“.  Mutters Einspielung von Bergs Violinkonzert mit dem Chicago Symphony Orchestra und James Levine wurde 1994 mit einem Grammy® ausgezeichnet; das ihr gewidmete Werk „En Rêve“ nahm sie 1991 mit dem Boston Symphony Orchestra unter Seiji Ozawa auf. 

Zur Feier des 35-jährigen Jubiläums des Japan-Debüts von Anne-Sophie Mutter konzertiert sie im Oktober in Tokio mit den Wiener Philharmonikern unter Seiji Ozawa sowie mit dem New Japan Philharmonic mit Christian Macelaru. Darüber hinaus gastiert sie in der Weltstadt mit „Mutter’s Virtuosi“ sowie japanischen Musikstudenten. Zudem geht sie erneut mit Lambert Orkis auf Asien-Tournee: Im Oktober treten die beiden perfekt miteinander harmonierenden Musiker in China, Japan, Korea und Taiwan auf.   

Im November geht Anne-Sophie Mutter mit dem London Philharmonic Orchestra unter der Leitung von Robin Ticciati auf Konzerttournee: In London führt sie das Beethoven Violinkonzert auf; in Paris, Wien sowie sieben deutschen Städten steht das Mendelssohn Violinkonzert auf dem Programm. 

In der 10-Millionen-Stadt Suzhou im Jiangtsekiang-Becken gastiert Anne-Sophie Mutter am 31. Dezember 2016 beim Gründungskonzert des Suzhou Symphony Orchestra, das sich an diesem Abend erstmals der Öffentlichkeit vorstellt. Zur Aufführung gelangen sowohl chinesische als auch klassische europäische Kompositionen - so etwa das Finale von Beethovens Neunter Symphonie als feierlicher Abschluss. Xie Yang Chen steht am Pult; Anne-Sophie Mutter spielt Pablo Sarasates „Carmen-Fantasie“ und Camille Saint-Saëns‘ „Introduction et Rondo capriccioso“.

Für ihre zahlreichen Plattenaufnahmen erhielt Anne-Sophie Mutter unter anderem vier Grammies®, neun Auszeichnungen mit dem Echo Klassik, den Deutschen Schallplattenpreis, den Record Academy Prize, den Grand Prix du Disque und den Internationalen Schallplattenpreis. 

Anlässlich Wolfgang Amadeus Mozarts 250. Geburtstag legte Anne-Sophie Mutter 2006 neue Aufnahmen mit Werken sämtlicher wichtiger Kompositionen Mozarts für Violine vor. Im September 2008 erschien ihre Einspielung des Gubaidulina Violinkonzertes „In tempus praesens“ sowie der Bach Violinkonzerte in a-Moll und E-Dur. Zum Mendelssohn Gedenkjahr 2009 würdigte Anne-Sophie Mutter den Komponisten mit einer sehr persönlichen Hommage, bei der sich Solo-Konzertrepertoire und Kammermusik auf CD und DVD vereinen: Die Violinsonate in F-Dur von 1838, das ein Jahr später vollendete Klaviertrio in d-Moll und das Violinkonzert e-Moll von 1845. Im März 2010 erschien Anne-Sophie Mutters Einspielung der Brahms Violinsonaten mit Lambert Orkis.

Zum 35-jährigen Bühnenjubiläum im Jahr 2011 legte die Deutsche Grammophon eine umfassende Box mit sämtlichen DG-Einspielungen der Künstlerin, umfangreichen Dokumentationen und bisher unveröffentlichten Raritäten auf. Zeitgleich erschien ein Album mit den Weltersteinspielungen von Werken, die Wolfgang Rihm, Sebastian Currier und Krzysztof Penderecki der Geigerin gewidmet haben. Im Oktober 2013 veröffentliche Anne-Sophie Mutter ihre Ersteinpielung des Dvořák Violinkonzertes mit dem Dirigenten Manfred Honeck und den Berliner Philharmonikern. Im Mai 2014 folgte die Doppel-CD von Mutter und Orkis zum 25-jährigen Jubiläum der Zusammenarbeit: „The Silver Album“ mit den Weltersteinspielungen von Pendereckis „La Follia“ und Previns Violinsonate Nr. 2.

Der Live-Mitschnitt „Anne-Sophie Mutter – Live from Yellow Lounge“ ihres Club-Auftritts in Berlin vom Mai 2015 erschien am 28. August 2015 auf CD, Vinyl, DVD und Blu-ray Disc. Dies ist die erste Liveaufnahme aus einer Yellow Lounge überhaupt. Auf dem Podium in der Neuen Heimat Berlin standen neben Anne-Sophie Mutter ihr langjähriger Klavierbegleiter Lambert Orkis sowie „Mutter’s Virtuosi“ und der Cembalist Mahan Esfahani. Das Programm umspannt drei Jahrhunderte klassischer Musik – von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi bis zu George Gershwin und John Williams – und wurde von Anne-Sophie Mutter eigens für die Club-Abende zusammengestellt.

2008 errichtete die Künstlerin die „Anne-Sophie Mutter Stiftung“: Ziel der Stiftungsarbeit ist eine weitere Stärkung der weltweiten Förderung musikalischen Spitzennachwuchses, die sich die Geigerin seit 1997 mit der Gründung des „Freundeskreis der Anne-Sophie Mutter Stiftung e.V.“ zur Aufgabe gemacht hat. 

Wichtig ist für Anne-Sophie Mutter auch die Arbeit an medizinischen und sozialen Problemen unserer Zeit. Sie unterstützt diese Anliegen durch regelmäßige Benefizkonzerte. So spielt sie im Jahr 2016 beispielsweise für die Stiftung Klavier-Festival Ruhr, die SOS Kinderdörfer in Syrien und für den Flüchtlingsrat Leipzig e.V.

Im Januar 2015 wurde Anne-Sophie Mutter zum Honorary Fellow des Keble College der University of Oxford ernannt. Im Oktober 2013 wurde sie ausländisches Ehrenmitglied der American Academy of Arts & Sciences, nachdem sie im Januar mit dem Orden der Lutoslawski Gesellschaft (Warschau) ausgezeichnet worden war. 2012 verlieh ihr der Atlantic Council den Distinguished Artistic Leadership Award. 2011 erhielt sie den Brahms-Preis sowie für ihr soziales Engagement den Erich-Fromm-Preis und den Gustav-Adolf-Preis. 2010 verlieh ihr die Technisch-Naturwissenschaftliche Universität Norwegens in Trondheim die Ehrendoktorwürde; 2009 wurde sie mit dem Europäischen St. Ullrichs Preis sowie dem Cristobal Gabarron Award ausgezeichnet. 2008 erhielt Anne-Sophie Mutter den internationalen Ernst von Siemens Musikpreis sowie den Leipziger Mendelssohn Preis. 

Die Geigerin ist Trägerin des Großen Bundesverdienstkreuzes, des französischen Ordens der Ehrenlegion, des Bayerischen Verdienstordens, des Großen Österreichischen Ehrenzeichens sowie zahlreicher weiterer Auszeichnungen.

Oktober 2016

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Klavier

© Rosalie O'Connor

Lambert Orkis, Klavier

Lambert Orkis ist international anerkannt als Kammermusiker, Interpret zeitgenössischer Musik und als Experte für Aufführungen auf historischen Instrumenten. Seit 1988 tritt er als Rezitalpartner der Geigerin Anne-Sophie Mutter auf; über elf Jahre lang trat er...

Lambert Orkis ist international anerkannt als Kammermusiker, Interpret zeitgenössischer Musik und als Experte für Aufführungen auf historischen Instrumenten. Seit 1988 tritt er als Rezitalpartner der Geigerin Anne-Sophie Mutter auf; über elf Jahre lang trat er zuvor mit dem Cellisten Mstislaw Rostropowitsch auf. In Anerkennung seines Lebenswerks wurde er mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland ausgezeichnet.

 

Seine außergewöhnliche Karriere umfasst weiterhin die Zusammenarbeit mit den Cellisten Lynn Harrell, Anner Bylsma und Daniel Müller-Schott, mit dem Geiger Julian Rachlin und dem Bratscher Steven Dann. Ferner ist er mit dem Vertavo-, Emerson-, American-, Mendelssohn-, Curtis- und dem Manchester-Streichquartett aufgetreten. Als Solist hat er mit Dirigenten wie Christoph Eschenbach, Mstislaw Rostropowitsch, Leonard Slatkin, Rafael Frühbeck de Burgos, Günther Herbig, John Mauceri, Robert Kapilow, Leon Fleisher, Kenneth Slowik und anderen zusammengearbeitet.

 

Die breitgefächerte Diskographie des Grammy-Preisträgers und vielfach Grammy-Nominierten umfasst Werke der klassischen, romantischen und zeitgenössischen Epochen auf zahlreichen Labels. Mit Anne-Sophie Mutter hat er häufig für die Deutsche Grammophon aufgenommen, wobei das Duo für Beethovens Sonaten für Klavier und Violine einen Grammy für die beste Kammermusikaufnahme und 2006 für die Aufnahme von Mozarts Sonaten für Klavier und Violine einen „Choc de l’année“-Preis gewann. The Silver Album, das 2014 erschienen ist, dokumentiert und feiert 25 Jahre ihrer künstlerischen Partnerschaft. Orkis hat ebenfalls Werke von Brahms, Schumann und Chopin/Franchomme mit dem niederländischen Cellisten Anner Bylsma aufgenommen; mit dem Geiger Steven Dann hat er für ATMA Classique Werke von Brahms eingespielt. Lambert Orkis hat ferner bei Bridge Records Aufnahmen von Solowerken, die für ihn von den Komponisten George Crumb, Richard Wernick und James Primosch geschrieben wurden, herausgebracht.

 

In der Carnegie Hall sowie dem Kennedy Center in Washington brachte er D.C. Wernicks Klavierkonzert gemeinsam mit dem National Symphony Orchestra of Washington und dem Dirigenten Mstislav Rostropovich zur Uraufführung. Aufgenommen hat er dieses Werk mit dem Orchester Symphony II of Chicago. Die Europa-Premiere erfolgte mit Lambert Orkis und Het Residentie Orkest of The Hague, Niederlande. Sowohl die Aufnahme wie auch die europäische Erstaufführung wurden vom Komponisten dirigiert.

 

Orkis ist Gründungsmitglied der Kennedy Center Chamber Players, einem Ensemble aus Solisten des National Symphony Orchestra in Washington DC, das sich bei Presse wie Publikum großer Beliebtheit erfreut. Das Label Sono luminus hat zwei CDs der Kennedy Center Chamber Players herausgebracht: The Beauty of Two enthält Duosonaten von Grieg, Poulenc, Hindemith und Martinů, während An Emotional Journey die Klarinettenwerke von Johannes Brahms präsentiert.

 

Ein Album mit dem Titel Beethoven – Past and Present wurde ebenfalls von Sono luminus publiziert: Darauf sind die gesammelten Werke des Komponisten für Violoncello und Klavier in zwei Versionen zu hören, einmal auf modernen und einmal auf historischen Instrumenten gespielt von Lambert Orkis (Klavier/Hammerklavier) und David Hardy, dem Solocellisten ds National Symphony Orchestra in Washington.

 

Seine Soloaufnahmen für Bridge Records umfassen drei verschiedene Aufführungen von Beethovens Appassionata-Sonate, bei der Wiener Klaviere historischer und moderner Bauart zum Einsatz kamen. Eine weitere CD enthält Klaviermusik von Louis Moreau Gottschalk, die Orkis auf einem Chickering-Konzertflügel von 1865 aus der Sammlung der Smithsonian Institution in Washington DC einspielte.

 

Solowerke von Schubert wurden von ihm für Virgin Classics ebenfalls auf historischen Instrumenten aufgenommen. Als Gründungsmitglied und Hammerklavierspieler des Castle Trio der Smithsonian Institution hat er zahlreiche Konzerte gegeben, darunter etliche Zyklen der gesamten 28 Beethoven’schen Hauptwerke für Hammerklavier und Streicher. Dasselbe Ensemble hat auch vielbeachtete Aufnahmen von Trios von Beethoven, Schubert und Schumann vorgelegt.

 

Lambert Orkis hat an zahlreichen Festivals auf der ganzen Welt teilgenommen, unter anderem als „Distinguished Artist“ und Dozent beim Musica Viva Festival 2013 in Sydney, Australien, wohin er 2017 in dieser Funktion zurückkehren wird. Er trat zwei Mal beim International Chamber Music Competition and Festival in Trondheim (Norwegen) auf und war zwei Mal Mitglied der Jury. Die Carnegie Hall International American Music Competition for Pianists und die Kennedy Center Friedheim Awards Competition engagierten ihn als Juroren. Für das Taiwan New Aspect International Music Festival in Taipeh trat er zudem als „Honored Artist“auf und leitete Meisterklassen.

 

Lambert Orkis ist seit 1982 der Erste Pianist des National Symphony Orchestra in Washington. Er ist Professor für Klavier am Boyer College of Music and Dance der Temple University in Philadelphia, wo er auch den Preis der Fakultät für schöpferische Leistungen erhielt.  

SAISON 2016/2017

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