Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen
Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen © Eberhard HirschOrchester
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Biografie

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist eines der weltweit führenden Orchester und begeistert mit ihrem einzigartigen Musizierstil weltweit ihr Publikum. Künstlerischer Leiter ist seit 2004 der estnisch-amerikanische Dirigent Paavo Järvi.

Ein Höhepunkt der Zusammenarbeit mit Paavo Järvi war das gemeinsame Beethoven-Projekt, auf das sich Dirigent und Orchester sechs Jahre lang konzentrierten. Weltweit wurde ihr Beethoven von Publikum und Kritik als maßstabsetzend gefeiert. Mit dem gesamten Zyklus der neun Beethoven-Sinfonien begeisterten sie unter anderem in Paris, Tokyo, Strasbourg, Warschau, São Paulo sowie bei den Salzburger Festspielen und dem Beethovenfest Bonn. Der bei RCA auf CD erschienene Zyklus wurde von Kritikern weltweit hymnisch gefeiert. Ein ebenso positives Echo fand auch die mit zahlreichen Preisen ausgezeichnete TV- und DVD-Dokumentation des Beethoven-Projekts der Deutschen Welle und Unitel. Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ergänzte den Beethoven-Zyklus Oktober 2014 um die Ouvertüren, ebenfalls bei RCA erschienen.


Im Anschluss an das Beethovenprojekt setzte sich Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen mit Paavo Järvi ebenso erfolgreich mit dem sinfonischen Schaffen Robert Schumanns auseinander. Die erste CD mit den Sinfonien Nr. 3 & Nr. 1 erschien Ende 2011, die zweite CD des Zyklus mit Sinfonie Nr. 2 und Ouvertüren im Oktober 2012. Die dritte und letzte CD mit Sinfonie Nr. 4 und dem Konzertstück für 4 Hörner ist seit Mai 2014 erhältlich. Die französische Musikzeitschrift Diapason zeichnete diese Einspielung mit ihrem renommierten Preis, dem Diapason d´Or, aus. Nach sensationellem Erfolg in Tokyo und St. Petersburg wurden die SchumannSinfonien unter anderem beim Beethovenfest Warschau sowie im Konzerthaus Wien zyklisch aufgeführt. Im Herbst 2012 erschien über das Schumann-Projekt eine TV-/DVD-Produktion der Deutschen Welle in Zusammenarbeit mit Unitel, arte und Radio Bremen. Auch diese Dokumentation fand große Beachtung und erfreute sich zahlreicher namhafter Auszeichnungen.

Zusammen mit ihrem Künstlerischen Leiter Paavo Järvi hat sich Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen nun ihrem neuen sinfonischen Großprojekt zugewandt. Nach den Sinfonien von Beethoven und Schumann stehen jetzt alle vier Sinfonien des deutschen Komponisten Johannes Brahms im Fokus.

Seit vielen Jahren pflegt das Orchester enge musikalische Freundschaften zu international renommierten Solisten und Dirigenten wie Christian Tetzlaff, Maria João Pires, Viktoria Mullova, Hélène Grimaud, Janine Jansen, Igor Levit, David Fray, Hilary Hahn, Pekka Kuusisto, Martin Grubinger, Heinrich Schiff, Trevor Pinnock und Sir Roger Norrington.

Mit großem persönlichem Engagement widmen sich die Orchestermitglieder den gemeinsamen Projekten mit der Gesamtschule Bremen-Ost, in deren Gebäude sich seit einigen Jahren die Probenräume des Orchesters befinden. Die daraus erwachsene einzigartige Zusammenarbeit wurde seit Beginn mit zahlreichen Auszeichnungen bedacht, darunter 2007 mit dem ›Zukunftsaward‹ als ›beste soziale Innovation‹. Die Musiker verfolgen hier das Ziel, individuelles Wachstum – gerade auch, aber nicht nur in bildungsferner Umgebung - mittels Musik zu fördern. Inzwischen hat der Staatsminister für Kultur das ›Zukunftslabor‹ der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen zum Modellprojekt ernannt.

2008 erhielt Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen für die gelungene Verbindung von Unternehmertum und Kultur den renommierten Deutschen Gründerpreis in der Kategorie Sonderpreis. In 2009 haben gleich drei ihrer CD-Produktionen einen von inzwischen sieben Echo Klassik gewonnen. 2010 wurde Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen als erstes Orchester für ihr editorisches Gesamtwerk von Bach bis Ruzicka mit der Ehrenurkunde des Preises der deutschen Schallplattenkritik ausgezeichnet und Paavo Järvi erhielt für die Beethovenaufnahmen den Echo Klassik als Dirigent des Jahres 2010. Den Echo Klassik für Nachwuchsförderung erhielt die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen 2012 für ihre Initiative „Zukunftslabor/Neue Gesellschafts-Perspektiven durch Musik“.

Die Deutsche Kammerphilharmonie Bremen ist Residenzorchester der Elbphilharmonie Konzerte Hamburg, „Orchester des Jahres“ 2016 bei Deutschlandradio Kultur und ab 2017 Festivalorchester des Kissinger Sommers.

SAISON 2016/2017

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