Bassbariton Wolfgang Schöne
© Annette KorollKünstler
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Biografie

Der Bassbariton Wolfgang Schöne, der von der New York Times für „die Schönheit seines tiefen Stimmregisters und seine Ausdruckskraft“ gefeiert wird, gehört zu den gefragten Sängern seines Fachs. Seine überzeugende Rollengestaltung wird von Publikum und Presse gleichermaßen gelobt: „Das intensivste darstellerische Porträt gelingt jedoch Wolfgang Schöne in der Prospero-Rolle des weisen Alten“ (FAZ, 4. Juni 2009 über Henze L’Upupa)

Von 1973 bis 2005 gehörte er dem Solistenensemble der Staatsoper Stuttgart an. Hier wurde ihm 1978 der Titel „Kammersänger“ und 2007 die Ehrenmitgliedschaft der Württembergischen Staatstheater verliehen.

Wolfgang Schöne ist auf Konzert- und Opernbühne gleichermaßen zuhause und musizierte mit den führenden Orchestern der Welt wie den Wiener und den Berliner Philharmonikern, Chicago Symphony Orchestra, Concertgebouworkest Amsterdam, Cleveland Orchestra, Philadelphia Orchestra, Israel Philharmonic, London Philharmonic, New York Philharmonic und mit namhaften Dirigenten wie Sir Georg Solti, Herbert von Karajan, Riccardo Muti, Zubin Mehta, Lorin Maazel, Rafael Kubelik, Wolfgang Sawallisch, Giuseppe Sinopoli, Jeffrey Tate, Sir Simon Rattle, Christian Thielemann, Sir Andrew Davis und Riccardo Chailly.


 

Seine größten Erfolge feierte er als Dr. Schön („Lulu“) in Paris, Athen, Glyndebourne, Köln, Stuttgart und Chicago, Lodovico Nardi („Die Gezeichneten“) bei den Salzburger Festspielen und in Amsterdam, in der Titelpartie von „Der fliegende Holländer“ in Amsterdam, Köln, Barcelona und Hamburg, als Amfortas („Parsifal“) in Amsterdam, Hamburg, Paris, München, Tokio, Venedig und London, sowie als Hans Sachs („Die Meistersinger von Nürnberg“) in Hamburg. Er sang Borromeo („Palestrina“) in Berlin mit Christian Thielemann, Kurwenal („Tristan und Isolde“) in Montpellier und Don Alfonso („Cosi fan tutte“) in Tokio und an der Mailänder Scala.

Sein umfangreiches Konzertrepertoire umfasst die Passionen von Bach ebenso wie Bruch „Odysseus“, Händel „Messias“, Mahler „Sinfonie N° 8“ und „Des Knaben Wunderhorn“, Haydn „Die Schöpfung“, Martin „Jedermann Monologe“, Mendelssohn „Elias“ und „Paulus“, Schostakowitsch „14. Symphonie“ und Zemlinsky „Lyrische Sinfonie op. 18“.

Höhepunkte der letzten Jahre waren Der alte Mann in Henzes „L’Upupa“ an der Dresdner Semperoper und in Amsterdam, Mahlers „Sinfonie N° 8“ mit dem New York Philharmonic Orchestra und Lorin Maazel in der Avery Fisher Hall, Lodovico Nardi in der US-Erstaufführung von „Die Gezeichneten“ (Leitung: James Conlon) an der Los Angeles Opera und Moses in Schönbergs „Moses und Aron“ in Budapest. Außerdem gastierte er mit dem Tonhalle Orchester Zürich unter David Zinman beim Lucerne Festival (Schönberg „Gurre-Lieder“), sang Simone Trovai in Korngolds „Violanta“ am Teatro Colon in Buenos Aires, Marquis de la Force in einer „Dialogues des Carmélites“ an der Staatsoper Stuttgart und der Hamburgischen Staatsoper. 2013 gestaltete er bei den Niedersächsischen Musiktagen mit der NDR Radiophilharmonie Hannover unter Eivind Gullberg-Jensen den Alberich in einer gekürzten Fassung der „Götterdämmerung“. Er sang Arkel in „Pelléas et Melisande“ am Aalto Theater Essen (Regie: Nikolaus Lehnhoff), an der Opéra de Nantes und der Hamburgischen Staatsoper (Leitung: Kent Nagano). Unter Daniel Barenboim wirkte er 2016 in der Neuproduktion von Martinůs „Juliette“ an der Staatsoper Berlin mit. Für 2017 wurde er von Barenboim erneut eingeladen und gestaltet den Nourabad in einer Neuinszenierung von „Les pêcheurs des perles“ (Regie: Wim Wenders).

SAISON 2016/2017

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