Tung-Chieh Chuang
© Dmitri GolovanovKünstler

"Schon nach den ersten Takten war klar, welch außergewöhnliche Begabung sich hier präsentierte."

Frankfurter Allgemeine Zeitung
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Biografie

Tung-Chieh Chuang ist der gefeierte Gewinner des Internationalen Malko-Wettbewerbs 2015 in Kopenhagen. Mit Bravour konnte sich der 34-jährige Dirigent aus Taiwan in einem großen Feld von Bewerbern behaupten und diesen prestigeträchtigen Preis erringen. Zuvor hatte Chuang bereits einen 2. Preis sowie den Audience Award beim Solti-Wettbewerb in Frankfurt gewonnen, ein 1. Preis wurde nicht vergeben. Außerdem ist er Preisträger des Gustav Mahler Wettbewerbs in Bamberg und des Jeunesse Musicales Conducting Competition in Bukarest.

Gastdirigate führten Tung-Chieh Chuang unter anderem zu den Bamberger Symphonikern, MDR Sinfonieorchester Leipzig, Deutsche Kammerphilharmonie Bremen, Tampere Philharmonic, Qatar Philharmonic. Er arbeitete mit den 12 Cellisten der Berliner Philharmoniker und leitete die Filharmonica G. Enescu Bucharest, Oviedo Filarmonia, Sønderjyllands Symphony Orchestra.


 

Höhepunkte der Spielzeit 2016/2017 sind Konzerte mit dem Danish National Symphony Orchestra, Junge Deutsche Philharmonie, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin, Deutsche Radio Philharmonie Saarbrücken, Polish Radio Symphony Orchestra Katowice, RTE Dublin, Orchestre Philharmonique du Luxembourg. Er folgt Einladungen zum Württembergischen Kammerorchester Heilbronn, Orchestre de Chambre de Lausanne, Tapiola Sinfonietta, Turku Philharmonic, Helsingborg Symphony, Seoul Philharmonic, National Symphony Orchestra Taiwan und Macao Orchestra. Im Oktober 2016 dirigiert er das Qatar Philharmonic Orchestra auf einer Tournee in China.

2010 erhielt Chuang die Edwin B. Garrigues Fellowship des Curtis Institute of Music. Als einer der Mitorganisatoren stellte er ein Jahr später in Philadelphia das Curtis Japan Benefit Concert auf die Beine, dessen Einnahmen dem Roten Kreuz Japan als Hilfe für die Erdbebenopfer vom März 2011 gespendet wurden. 2012 initiierte er den ersten Orchester-Flashmob in Taiwan. Hierbei leitete er als Principal Conductor das National Taiwan University Symphony Orchestra.

Tung-Chieh Chuang zeigte schon als Kind großes musisches Talent. Er entstammt einer Familie professioneller Musiker und lernte früh, Horn und Klavier zu spielen. Sein erstes öffentliches Konzert gab er mit 11 Jahren. Er studierte unter anderem am Curtis Institute in Philadelphia und an der Musikhochschule Weimar. Zu seinen Mentoren gehören Mark Gibson, Gustav Meier, Otto-Werner Mueller und Nicolás Pasquet.

Bevor er sich 2007 für eine musikalische Karriere entschied, erwarb Tung-Chieh Chuang einen Bachelor in angewandter Statistik an der Purdue University (USA). Heute lebt er mit seiner Familie in Berlin.

SAISON 2016/2017

Zitate

„[Tung-Chieh Chuang] zeigte bei seinem Auftritt vor der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen souveräne Führungsqualitäten [...] ein überwältigendes Klangerlebnis [...] grandios!“

Weser-Kurier, Gerd Klingeberg, 01.02.16

„Hier war [...] ein Feuerkopf mit Übersicht am Werk, für den nur voller Einsatz zählt.“

Thüringer Allgemeine, Hans-Jürgen Thiers, 25.05.15

„Schon nach den ersten Takten […][Ouvertüre zu Der Fliegende Holländer von Richard Wagner] war klar, welch außergewöhnliche Begabung sich hier präsentierte. [...] In der geschmeidigen Verbindung der Situationen, der agogischen Führung der Themen und der hochdifferenzierten Klangfarbengestaltung [Strauss Don Juan] zeigte sich die Pranke des künftigen Maestro.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Wolfgang Heinringer, 23.02.15

„[…] Tung-Chieh Chuang, der mit umsichtigem, gut abnehmbarem Dirigat für eine wohldurchdachte Gestaltung verantwortlich zeichnete. Das Ergebnis: Mendelssohns Schottische Sinfonie in einer sensationellen, vom spezifischen Kammerphilharmonie-Klang bestimmten Version, deren sprühendes Temperament, gespreizte Dynamik, spannungsvollen dramatischen Sequenzen und luzider Farbenreichtum kaum zu überbieten sein dürften.“

Weser-Kurier, 02.02.15

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