Perkussion Simone Rubino
Simone Rubino © Marco BorggreveKünstler

„alles getragen von Musikalität und Virtuosität: Der junge Italiener bereitet Freude, zumal er auch noch charmant moderiert.“

Neue Osnabrücker Zeitung
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Biografie

Perkussionist Simone Rubino startete die Saison 2016/2017 mit einer Highlight in seiner jungen Karriere: Im Rahmen des Lucerne Festivals gab er sein Debüt mit den Wiener Philharmonikern, an dessen Anschluss ihm offiziell der mit 75.000 Franken dotierte Credit Suisse Young Artist Award verliehen wurde. Außerdem gab er sein Debüt in der Carnegie Hall (New York). Weitere Höhepunkte sind sein Auftritte mit den Münchner Philharmonikern und dem Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia in Rom sowie die Uraufführung des Schlagzeugkonzerts von Adriano Gaglianello im Frühjahr 2017.

Als erstes Solo-Album nimmt Simone Rubino im Herbst 2016 das Programm „Immortal Bach“ (Werke von Bach, Nystedt, Xenakis u.a.) auf, das er in verschiedenen Konzerten live präsentiert. Weitere Auftritte führen ihn nach Florenz zum Orchestra Del Maggio Musicale Fiorentino unter Zubin Mehta und zu den Pfingstfestspielen in Baden-Baden. Erstmals arbeitet er mit Dirigenten wie Gustavo Gimeno, Manfred Honeck und Tugan Sokhiev zusammen.


 

Der junge Italiener, der 2014 fulminant den ARD Musikwettbewerb den gewonnen hat, läutet nach Peter Sadlo und Martin Grubinger eine neue Ära von Schlagzeugern ein, die sich mittlerweile im klassischen Konzertbetrieb etabliert haben. Er spielte Konzerte mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks, dem hr-Sinfonieorchester, dem Deutschen Sinfonieorchester und Radio Rai Turin. und Lexington Philharmonic. 2016 gab er sein USA-Debüt beim Lexington Philharmonic Orchestra. Neben seinen Auftritten als Solist liegt ihm die Kammermusik am Herzen, was seine Konzerte mit den Schlagzeug-Quartetten Out of Time und Esegesi Percussion Quartett bezeugen.

Simone Rubino ist Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, darunter der Universal Marimba Competition (Belgien), der Internationale Musikwettbewerb der ARD, der Crédit Suisse Young Artists Award und der Internationale Wettbewerb „Luigi Nono“ (Italien). Er ist gern gesehener Gast renommierter Festivals; dazu zählen das Rheingau Musik Festival, die Schwetzinger Festspiele, Musicus Olympus (Russland), das Schwarzwald Musik Festival, das Musikfest Bremen und das Euro Young Music Festival. 1993 in Turin geboren, studierte er zunächst in seiner Heimatstadt am Konservatorium Giuseppe Verdi, ehe er nach München zu Peter Sadlo wechselte.

SAISON 2016/2017 

Zitate

„Rubino [ist] ein Tänzer. Einer, dessen natürliche Bewegung zur Musik zufällig Klang erzeugt, weil Klangkörper in der Nähe sind. Einer, der nicht gezwungen und forciert herumschlägt, sondern der leichtfüßig zwischen den verschiedenen Trommeln herumfliegt.“

Süddeutsche Zeitung, Rita Argauer, 20.7.16

„Was soll man mehr bewundern: die unglaubliche Beweglichkeit, mit der er rasende Wirbel auf Trommeln, Tomtoms und Bongos entfacht, Klanghölzer klirren lässt oder am Xylofon entlangtanzt? Oder die Klangsensibilität, mit der Gongs, Glocken und Zymbeln mit hohen Streichern oder zarten Holzbläsern verschmelzen?“

Der Tagesspiegel, Isabel Herzfeld,17.2.16

„Dann springt Rubino auf die Bühne. Nur eine kleine Trommel steht vor ihm. Er schlägt auf Fell und Rahmen, benutzt Stöcke, Filzschläge, Besen und seine bloßen Hände, er lässt es sanft rascheln, er klöppelt und drischt mit irrer Geschwindigkeit auf die Trommel.“

Hamburger Abendblatt, oeh, 1.2.16

„Hart, dumpf, blechern und laut geht das zu, aber auch flüsterleise, zart.“

Siegener Zeitung, 17.9.15

„Ein bisschen Artistik an der kleinen Trommel, leichtfüßger Tango an der Marimba, elektrische Soundspielereien, schließlich perkussive Wucht von Iannis Xenakis, und das alles getragen von Musikalität und Virtuosität: Der junge Italiener bereitet Freude, zumal er auch noch charmant moderiert.“

Neue Osnabrücker Zeitung, Ralf Döring, 30.8.15

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