Klavier Rafał Blechacz
© Marco BorggreveKünstler

„... one of the pianistic giants of our time.“

The Sunday Times
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Biografie

Rafał Blechacz ist Preisträger des Gilmore Artist Award 2014, einer der angesehensten Musikpreise für Pianisten weltweit. Der junge polnische Pianist hat sich als feste Größe im internationalen Konzertleben etabliert und wird für seine tiefsinnigen und virtuosen Interpretationen gefeiert. Im Oktober 2005 begann seine Karriere mit einem herausragenden ersten Preis beim 15. Warschauer Chopin Wettbewerb inklusive aller Sonderpreise.

Inzwischen konzertiert Rafał Blechacz mit renommierten Orchestern wie dem Mahler Chamber Orchestra, DSO Berlin, NDR Sinfonieorchester Hamburg, Kammerphilharmonie Bremen, London Philharmonic Orchestra, Rotterdam Philharmonic Orchestra, Radio-Symphonieorchester Wien, Sinfonia Varsovia, Orchestre de Paris, Orchestra dell’ Accademia di Santa Cecilia, Tonhalle Orchester Zürich und Detroit Symphony Orchestra. Er gibt Soloabende in berühmten Konzertsälen wie der Philharmonie Berlin, Herkulessaal München, Liederhalle Stuttgart, Salle Pleyel Paris, Royal Festival Hall und Wigmore Hall London, Concertgebouw Amsterdam, La Scala Mailand, Wiener Konzerthaus, Tonhalle Zürich, Palais des Beaux-Arts Brüssel, Suntory Hall Tokio und der Avery Fisher Hall New York.

In der Sasion 2015/16 ist Rafał Blechacz u.a. beim Montreal Symphony Orchestra unter der Leitung von Bramwell Tovey zu hören, bevor er 2016 ein Urlaubsjahr nimmt, um in Musikphilosophie zu promovieren. 2014/15 trat er als Solist mit dem Mozarteum Orchester Salzburg unter Sir Trevor Pinnock auf und ging mit der Amsterdam Sinfonietta auf Tournee durch Deutschland, Schweiz und Tschechien. Soloabende gab er in der Londoner Wigmore Hall, in Cambridge und in der Southamtpon University, in Berlin, Frankfurt und Wien. Im Herbst 2015 feierte er seinen Debütabend in der Carnegie Hall New York.


 

Seit 2006 verbindet Rafał Blechacz ein Exklusivvertrag mit der Deutschen Grammophon Gesellschaft und ist damit neben Krystian Zimmerman der einzige polnische Künstler dieses renommierten Labels. Seitdem kann er auf fünf preisgekrönte Einspielungen blicken: die Debüt-CD mit Préludes von Chopin erreichte nur einen Tag nach dem Verkaufsstart in Deutschland Goldstatus und einen ECHO Klassik, in Polen Platinstatus und in Frankreich einen Diapason d’or. Die zweite CD mit Sonaten von Haydn, Mozart und Beethoven erhielt Auszeichnungen in Gold und Platin, die dritten Aufnahme der Klavierkonzerte von Chopin mit Jerzy Semkow und dem Concertgebouw Orkest den „Preis der deutschen Schallplattenkritik“, die vierte CD mit Werken von Debussy und Szymanowski erhielt u.a. einen „ECHO Klassik“. Im September 2013 legte er sein fünftes Album mit Polonaisen von Chopin vor.

Rafał Blechacz wurde 1985 geboren. Bereits im Alter von fünf Jahren erhielt er Klavierunterricht und führte seine Studien an der Artur Rubinstein State School of Music in Bydgoszcz fort. 2007 machte er seinen Abschluss an der Feliks Nowowiejski Music Academy in Bydgoszcz bei Katarzyna Popowa-Zydron.

SAISON 2015/2016     

Zitate

„Rafał Blechacz ist einfach ein hervorragender Pianist.“

Frankfurter Rundschau, Stefan Schickhaus, 5.7.13

„Als Solisten brachte das Orchester mit dem 27-jährigen polnischen Pianisten Rafał Blechacz einen kongenialen Interpreten für Robert Schumanns Klavierkonzert mit. Wann hat man diesen Inbegriff des romantischen Klavierkonzertes je so duftig, mit solch nobler Intimität, so makellos in der Feinabstimmung gehört?“

Recklinghäuser Zeitung, Bernd Audlich, 3.6.13

„Der bescheidene junge Mann mutiert mit den ersten Takten des Klavierkonzertes von Robert Schumann zum begnadeten Erzähler. Als hätte er sich schon jahrhundertelang mit dieser Musik beschäftigt, spielt er sie so lebhaft, so hell und selbstverständlich, dass man sich nicht vorstellen kann, sie jemals anders gehört zu haben.“

General-Anzeiger Köln, Gunild Lohmann, 1.6.13

„Zur Musik seines Landsmannes Karol Szymanowski hat Rafał Blechacz eine besondere Affinität. Hier hielt er ein starkes Plädoyer für jene bewegende Sonate Nr. 1 c-Moll op. 8 (1905), in der Szymanowski seine Vorbilder Frédéric Chopin und Alexander Skrjabin sehr persönlich zusammenbrachte. Das war ein Höhepunkt des Klavier-Festivals.“

Rheinische Post, Peter Klucken, 9.6.12

„Der 26-Jährige gönnt sich den Luxus der Selbstbeschränkung. Er nimmt sich die Zeit für eine künstlerische Reifung, die man nur noch sehr selten in dem sich immer schneller drehenden Karussell der Klassik-Künstler findet. Nur so kann Außergewöhnliches entstehen, das kurzzeitige Euphorie überdauert, wird Unerhörtes hörbar.“

Frankfurter Neue Presse, Michael Dellith, 28.4.12

„Rafał Blechacz hat nicht nur eine brillante Technik, einen Sinn für Farben. Er hat darüber hinaus einen klaren Sinn für formale Disposition und für entschiedene Phrasierung.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jan Brachmann, 19.4.12

„This pairing of Debussy and Szymanowski confirms Blechacz is much more than a one-trick pianist; he's an artist of imagination and perception, with a fabulous range of keyboard touch and colour.“

The Guardian, Andrew Clements, 29.3.12

„Jetzt aber klingt Musik auf einmal wieder pur, gänzlich authentisch, die Botschaft der Musik, die da erklingt, kommt aus ihrem Innersten, und manchem scheint es, dass Chopin selbst zum Publikum spricht – hell, lebhaft, fesselnd und doch melancholisch bis ins Mark.“

Die Zeit, Wolfram Goertz, 15.3.12

„This is an unforgettable disc from one of the pianistic giants of our time.“

The Sunday Times, Hugh Canning, 11.3.12

„Unter den vielen, oberflächlichen Jungstars am Klavier ist Rafal Blechacz fast der Einzige, dessen provinzieller Platznachteil in einen musikalischen Vorteil umgeschlagen ist. Nachhaltigkeit in der Klassik hat einen Namen. Den seinen.“

Die Welt, Kai Luehrs-Kaiser, 25.2.12

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Diskografie

Debussy & SzymanowskiRafał Blechacz spielt Debussy und SzymanowskiFeb. 2012, DG, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon