DirigentOlari Elts
© Marco BorggreveKünstler

„His reading of Beethoven's First Symphony was packed with personality.“

The Birmingham Post
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Biografie

Olari Elts, erster Gastdirigent des Helsinki Philharmonic Orchestra und des Estonian National Symphony Orchestras erntet durch seine Leidenschaft für unverwechselbare und fantasievolle Konzertprogramme große Anerkennung in der internationalen Musikszene. Seine Programme sind regelmäßig von umfangreicher Chor Literatur geprägt, wie beispielsweise Haydns Te Deum, das er kürzlich sowohl mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und dessen 140 Stimmen starken Chor als auch mit dem Orchester und Chor der Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom mit Giya Kantschelis Werk Dixi aufgeführt hat. Ein Highlight aus jüngster Vergangenheit stellten zwei Konzerte mit dem NDR Sinfonieorchester Hamburg dar: Gruber Rough times mit Martin Grubinger und Rachmaninov Symphonische Tänze.

In 2013/14 wird Elts zum City of Birmingham Symphony Orchestra mit dem Solisten Christian Tetzlaff, dem BBC National Orchestra of Wales mit Tasmin Little, dem Scottish Chamber Orchestra und für zwei Projekte mit dem Münchener Kammerorchester nach München sowie an die Philharmonie Köln zurückkehren. Hierbei kommt Schostakowitschs Filmmusik The New Babylon zur Aufführung. Elts leitet außerdem mit das Orchestre National de Lyon, das Orchestre National de Bordeaux, das Royal Danish Opera Orchestra, die Tapiola Sinfonietta und das Beethovenorchester Bonn. Über die Grenzen Europas hinaus wird Elts zum wiederholten Mal mit dem Seattle Symphony und Alexander Melnikov, den Melbourne und West Australian Symphony Orchestras als auch mit dem Malaysian Philharmonic arbeiten. Zu den Solisten, mit denen er musiziert zählen unter anderem Jean-Efflam Bavouzet, Jean-Yves Thibaudet, Simon Trpčeski, Stephen Hough, Isabelle Faust, Baiba Skride, die Capuçon Brüder, Alban Gerhardt, Kari Kriikku, Claire Booth, Sally Matthews und Lilli Paasikivi.


 

Olari Elts dirigiert im Oktober die Weltpremiere des neuen Werkes De Profundis,das sein Landsmann Erkki-Sven Tüür für ihn und das Helsinki Philharmonic komponiert hat. Dem folgt eine CD Aufnahme zusammen mit Tüür’s Symphonie No. 5 für E-Gitarre, Orchester, Big Band und dem Akkordeon Konzert Prophecy (Ondine 2014). Weitere Erstaufführungen findenmit dem Estonian National Symphony und Netherlands Radio Philharmonic Orchestra statt.

In der Opernszene ist Elts ebenso zu Hause wie auf der Konzertbühne. So leitete er mehrere Produktionen an der Estonian National Opera, darunter Britten‘s Albert Herring und Puccinis II Trittico, sowie Mozart‘s Don Giovanni und Idomeneo mit dem Estonian National Symphony Orchestra. Im Herbst 2008 dirigierte er Werke von Marschner’s Der Vampyr in Ungarn und Rennes und kehrte 2010 für Berlioz’s La Damnation du Faust an die Opera de Rennes zurück.

Olari Elts gewann 2000 den Internationalen Sibelius Dirigier Wettbewerb in Helsinki und war von 2001-2006 Chefdirigent des Latvian National Symphony Orchestra. Zudem war er ab 2007/2008 für drei Spielzeiten erster Gastdirigent beim Scottish Chamber Orchestra und von 2006-2011 erster Gastdirigent beim Orchestre de Bretagne. Olari Elts wurde 1971 in Tallinn geboren und ist Gründer und Direktor des NYYD Ensembles für zeitgenössische Musik.

SAISON 2013/2014

Zitate

„Das lag weniger an den deutschen Übersetzungen der kyrillischen Untertitel als vielmehr an den ausdrucksstarken Verbindungen von Bild und Musik. Sie schufen nicht zuletzt durch das glänzend aufgelegte Münchener Kammerorchester [...] unter dem engagierten Gastdirigenten Olari Elts [...] eine frappierende Expressivität.“

Merkur, Anna Schürmer, 21.11.13

„Denn unter der fabelhaften Regie des eingesprungenen Dirigenten Olari Elts der in kürzester Zeit das ehrgeizige Programm mit ihnen [NDR Sinfonieorchester] einstudiert hatte entfalteten die Musiker eine präzis ausgearbeitete orchestrale Farbenpracht.“

Hamburger Abendblatt, 17.06.13

„Olari Elts und das hellwach musizierende Staatsorchester hielten geschickt die Balance zwischen Scherz, Ironie und tieferer Bedeutung. Das ist mal schrill und mal trostlos, gewollt großmäulig und verspielt verhalten, Klage- und Bocksgesang. Eine famose Orchesterleistung“

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Rainer Wagner, 15.01.13

„Under the baton of Olari Elts the Helsinki Philharmonic was again the pithy, articulating, determined and competent in balance orchestra that it really is.“

Helsingin Sanomat, Jukka Isopuro, 23.01.12

„Both Haydn's sunny Symphony No. 86 and Mendelssohn's familiar Symphony No 4, the "Italian," received excellent interpretations from the small orchestra under Elts' direction. Conducting mostly without baton, he drew a Baroque-infused performance of the first, with crisp articulation, no vibrato and clean tone with lively tempos.He brought out Mendelssohn's joyful start and melodic colors with clear leadership indicated by his expressive hands. This is a conductor we should bring back.“

The Seattle Times, Philippa Kiraly, 22.01.12

„The BBC National Orchestra of Wales and Olari Elts gave a compelling, almost overwhelming performance of the work, thoroughly exciting as an aural experience and ethically searching.“

Seen and Heard International, Glyn Pursglove, 17.01.12

„Elts showed immense sympathy for his Estonian compatriot's vision. This was the high point of the concert.“

The Guardian, Rian Evans, 13.01.12

„Elts is a fascinatingly resourceful conductor, his body-language terse but so expressive (I loved his baton corkscrewing articulation out of various wind sections). His reading of Beethoven's First Symphony was packed with personality. light and as intimate as chamber-music in parts, and textural detail was laid out with clarity.“

The Birmingham Post, Christopher Morley, 30.01.11

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Diskografie

Erkki-Sven Tüür: OxymoronOlari Elts leitet das NYYD Ensemble und Estonian National Symphony Orchestra in einer Aufnahme von Werken des estnischen Komponisten Erkki-Sven TüürMär. 2007, ECM Records, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Eesti Heliloojad - Estonian Composers IOlari Elts mit Werken von Eesti HeliloojadOkt. 2001, Eesti Raadio, CD
Nüüd NowOlari Elts mit dem NYYD Ensemble und Werken estnischen KomponistenMär. 2001, Elwood Muusik, CD