KlavierMartin Helmchen
© Giorgia BertazziKünstler

Mr. Helmchen has a noble bearing and a noble sound, shaping lines as elegant and clean as a Greek temple’s.

The New York Times
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Biografie

Martin Helmchen hat sich als einer der Top-Pianisten der jüngeren Generation etabliert. Er gastierte in den vergangenen Jahren bereits bei den Berliner und Wiener Philharmonikern sowie dem New York Philharmonic Orchestra. Anfang 2015 sprang Martin Helmchen kurzfristig für Maria Joao Pires beim Royal Concertgebouw Orchestra in Amsterdam unter Herbert Blomstedt ein und wurde begeistert gefeiert.

1982 in Berlin geboren, studierte er zunächst bei Galina Iwanzowa an der HfM „Hanns Eisler“ Berlin, wechselte später zu Arie Vardi an die HMTMH Hannover; weitere Mentoren sind William Grant Naboré sowie Alfred Brendel. Einen ersten entscheidenden Impuls bekam seine Karriere, als er 2001 den „Concours Clara Haskil“ gewann. 2006 wurde er mit dem „Credit Suisse Young Artist Award“ ausgezeichnet.

Martin Helmchen konzertiert mit zahlreichen renommierten Orchestern, darunter die meisten deutschen Rundfunkorchester, das Tonhalle-Orchester Zürich, das Orchestre de Paris, die Wiener Symphoniker, das London Philharmonic Orchestra, die Academy of St Martin in the Fields, das Boston Symphony und das Cleveland Orchestra sowie das NHK Symphony Orchestra, Tokio.


 

Er arbeitet mit Dirigenten wie David Afkham, Marc Albrecht, Herbert Blomstedt, Lionel Bringuier, Christoph von Dohnányi, Sir Mark Elder, Ed Gardner, Philippe Herreweghe, Manfred Honeck, Marek Janowski, Vladimir Jurowski, Sir Neville Marriner, Kurt Masur, Andris Nelsons, Sir Roger Norrington, Andrés Orozco-Estrada, Christoph Poppen, Michael Sanderling und David Zinman.

Martin Helmchen gastiert regelmäßig bei den großen europäischen Sommerfestivals, eine besonders enge Verbindung pflegt er zur Schubertiade.

Martin Helmchens besondere Aufmerksamkeit gilt der Kammermusik - eine Leidenschaft, für die Boris Pergamenschikow die wesentlichen Impulse gab. Zu seinen engen Kammermusikpartnern gehören Juliane Banse, Matthias Goerne, Veronika Eberle, Julia Fischer, Sharon Kam, Christian Tetzlaff sowie seine Ehefrau Marie-Elisabeth Hecker.

In der Saison 2015/16 liegt ein Schwerpunkt auf internationalen Orchesterkonzerten – so gestaltet Martin Helmchen zusammen mit Christoph von Dohnayni die Eröffnung sowie den Abschluss der Saison des Philharmonia Orchestra London. Er kehrt außerdem zurück in die USA für Konzerte mit den Sinfonieorchestern in Boston, Houston und Chicago. In Europa gastiert er darüber hinaus beim Orchestre de Paris, dem Royal Stockholm Philharmonic sowie dem Helsinki Philharmonic Orchestra. Solorezitals sowie Kammermusikkonzerte runden die Saison ab.

Martin Helmchen hat für PentaTone Classics Klavierkonzerte von Mozart, Schumann, Dvořák und Mendelssohn sowie Solowerke und Kammermusik von Schubert eingespielt. Außerdem nahm er mit dem London Philharmonic Orchestra beide Schostakowitsch-Konzerte auf.

Seit 2010 ist Martin Helmchen Associate Professor für Kammermusik an der Kronberg Academy.

SAISON 2015/2016

Zitate

„Tout est en effet d’une telle détermination, d’une telle préméditation que cette éthique du récital s’impose. Helmchen fait partie de ces artistes (évidemment, on pense à Alfred Brendel) qui possèdent une vision esthétique et culturelle organique d’une oeuvre et dont les doigts traduisent exactement toutes les facettes de cet univers. Avec Helmchen, le contrôle du son, le dosage des plans sonores, la maîtrise rythmique (dans les Diabelli !) et, au-delà de tout, l’égalité digitale laissent pantois.“

Le Devoir by Christophe Huss, 25. Juli 2015

„Er bringt den Notentext zum Sprechen, stellt Sinneinheiten her. Als staunte er jedes Mal wieder aufs Neue, wenn die zarten Klanggebilde unter seinen Fingern entstehen.“

Mainpost, 27.01.14

„[...] Lebhafte Kontraste zwischen expressiver Klangdichte und träumerisch liedhaften Passagen lotete der Künstler opulent aus. Emotional und machtvoll steigerte er die Intensität seiner Werksgestaltung bis zu einem wahren Klangrausch als Finale. [...]“

Südwest Presse Online, Rudolf Wesner, 25.01.14

„Formal-inhaltliche Ausgewogenheit und fein dosierte Klangfarbenmischungen als Ergebnis einer souveränen Anschlagstechnik waren die vorherrschenden Gestaltungsmerkmale. […] Da KV 505 ungewöhnlicherweise zudem einen obligaten Klavierpart enthält, ergaben sich im Verbund mit Martin Helmchen bezaubernde, sternstundenverdächtige musikalische Zwiegespräche.“

F.A.Z. Rhein-Main-Zeitung, Harald Budweg, 05.11.13

„Gleichwohl forderte das Stück alle virtuosen Qualitäten des Pianisten, der mit dem kraftvoll von Herreweghe geleiteten HR-Sinfonieorchester glänzend korrespondierte. Launig und pointier wirkte der Künstler besonders im Finale 'Presto scherzando'…“

Frankfurter Neue Presse, Matthias Gerhart, 04.11.13

„Auch der famose Martin Helmchen kann nicht verleugnen, dass er gereift, älter geworden ist und viele neue (Kammermusik-) Erfahrungen gesammelt hat. Aber er ist nach wie vor der Philosoph am Klavier, mit seiner kleinen Liebe zur Pointe.(...)“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Eleonore Büning, 06.07.13

„Martin Helmchen is an astonishingly complete musician. He has it all – a technique that embraces a seemingly limitless range of tone, touch, colour and dynamics, underpinned by formidable stamina and lightly-worn-virtuosity…..Helmchen is graced with the sort of insight and fierce intelligence that goes deep into the character of music and throws it into the audience.“

classicalsource.com, Peter Reed, 29.01.14

„Stürmer und Dränger mit empfindsamen Seiten: [...] Das leise Spiel ist Helmchens Spezialität; beeindruckend, wie viel Tiefe sein helles, weiches Piano hat.“

Neue Zürcher Zeitung, Jenny Berg, 20.03.12

„Sein beherzt ungekünstelter, deutlich artikulierter Zugriff war erfrischend biedermeierfrei. Da herrschte himmlischer Durchblick statt schwammiger Gefühlswolken.“

Die Welt, Peter Krause, 14.01.12

„Mr. Helmchen performed with a warm, fluid touch and poetic nuance in the slower sections, highlighted inner voices in the more tumultuous movements and sustained momentum throughout — no small feat.“

The New York Times, Vivien Schweitzer, 02.11.11

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Diskografie

Franz Schubert - Complete Works for Violin and PianoJulia Fischer, Martin HelmchenOkt. 2014, Pentatone, CD, Verfügbar bei: Amazon
Mozart Piano Concertos Nos. 15 & 27Nov. 2013, Pentatone, CD
Robert SchumannSymphonische Etueden op. 13, Waldszenen op. 82, Arabeske, op. 18Nov. 2012, Pentatone, CD, Verfügbar bei: Amazon
Bach Liszt BeethovenLive at Verbier Festival 2011Aug. 2012, idéale audience, DVD, Verfügbar bei: Amazon
RecherchenGeorge Benjamin - Duet für Klavier und OrchesterDez. 2011, Ensemble Modern Medien, CD
Robert SchumannKlavierkonzerte von Schumann und Dvorak mit dem Philharmonischen Orchester StraßburgNov. 2009, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Franz Schubert Vol. 1Schubert - Sonaten für Violine und Klavier mit Julia FischerSep. 2009, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
SchubertMartin Helmchen spielt Schuberts Klaviersonate Nr. 20, D. 959 und 6 Moments Musicaux, D. 780Sep. 2008, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
W.A. MozartMartin Helmchen spielt mit dem Niederländischen Kammerorchester die Klavierkonzerte Nr. 13 & 24 von MozartSep. 2007, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon