DirigentMarc Albrecht
© Marco BorggreveKünstler

„... bannende Ausstrahlung geht auch von Marc Albrecht aus.“

Die Welt
1 / 20

Biografie

Seit September 2011 ist Marc Albrecht Chefdirigent der Nederlandse Opera und des Nederlands Philharmonisch Orkest, beide Verträge wurden kürzlich bis 2018 verlängert.

Zu Beginn seiner Dirigentenkarriere war Marc Albrecht mehrere Spielzeiten an der Staatsoper Hamburg sowie an der Semperoper Dresden engagiert. Er war außerdem persönlicher Assistent von Claudio Abbado beim Gustav Mahler Jugendorchester. Ab 1995 war er sechs erfolgreiche Jahre lang Generalmusikdirektor des Staatstheaters Darmstadt und von 2006 bis 2011 Chefdirigent und künstlerischer Leiter des Orchestre Philharmonique de Strasbourg.

Marc Albrecht hat die wichtigsten Orchester Europas geleitet, darunter die Berliner Philharmoniker, das Royal Concertgebouw Orchestra, die Wiener Symphoniker, die Staatskapelle Dresden, die Münchner Philharmoniker, das City of Birmingham Symphony Orchestra, die Accademia di Santa Cecilia in Rom, das Chamber Orchestra of Europe, das Oslo Philharmonic Orchestra und das Orchestre National de France. Er dirigierte das Scottish Symphony Orchestra bei den BBC Proms und arbeitete in den USA mit den Saint Louis und Dallas Symphony Orchestern zusammen. Kürzlich debütierte er mit dem Danish National Symphony, dem Cleveland Orchestra, dem Filarmonica della Scala, dem Radio-Sinfonieorchester Berlin und den Gothenburg Symphonikern.


 

Zu den Höhepunkten seiner Operndirigate gehören sein Debüt in der vergangenen Spielzeit an der Mailänder Scala mit Richard Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“, Wagners „Der fliegende Holländer“ bei den Bayreuther Festspielen (2003-2006) und „Aus einem Totenhaus“ von Janacek in Paris. 2001 bis 2004 war er erster Gastdirigent an der Deutschen Oper Berlin und leitete dort u.a. Messiaens „Saint François d’Assise“. Er pflegt ebenfalls eine besondere Beziehung zur Semperoper Dresden, wo er Bergs „Wozzeck“, Berlioz’ „La Damnation de Faust“, Strauss’ „Die Frau ohne Schatten“ und „Elektra“ leitete. Kürzlich war er an der Züricher Oper mit Wagners „Tannhäuser“, an der Bayerischen Staatsoper mit Henzes „Die Bassariden“, debütierte am Royal Opera House Covent Garden mit „Der fliegende Holländer“, mit Henzes „Der Prinz von Homburg“ am Theater an der Wien und bei den Salzburger Festspielen mit Bergs „Lulu“.

Zu den kommenden Produktionen gehören Prokofievs „Der Spieler“ und Strauss‘ „Arabella“ an der Netherlands Opera, sowie Zimmermanns „Die Soldaten“ an der Oper Zürich.

Marc Abrecht nimmt für den Label Pentatone Classics auf: Mit dem Orchestre Philharmonique de Strasbourg wurden mehrere Aufnahmen veröffentlicht, darunter Werke von Berg, Korngold und Richard Strauss und die Klavierkonzerte von Schumann und Dvorak. Diese Zusammenarbeit wird mit dem Nederlands Philharmonisch Orkest weitergeführt, die erste Aufnahme von Mahlers „Das Lied von der Erde“ wurde 2013 veröffentlicht. Dazu kommen Live Aufnahmen der „Elektra“ und des „Der Schatzgräber“ auf dem Challange Classics Label.

SAISON 2013/2014

 

Zitate

„The orchestral playing simply leaves its rivals lying in the dust. […] The strings, full and romantic in tone, play the glorious melodies with ecstasy; and Marc Albrecht paces the score with understanding and passion, making one realise how advanced the supposedly ‘conservative’ Rimsky-Korsakov - at the end of his career - could be when he had something to get his teeth into. Sections of Fevronia’s final vision even pre-echo the final scenes of Strauss’s Die Frau ohne Schatten. In short, this is quite simply the best recording of the music of this opera to be had in any medium.“

www.musicweb-international.com, Paul Corfield Godfrey, 28.02.14

„Mitreißend, suggestiv und spannend klang dieser Beethoven, auch weil die Wiener Symphoniker unter Marc Albrecht so sensibel wie akzentuiert begleiten.“

Kronen Zeitung Steiermark, Martin Gasser, 29.01.14

„[Marc Albrecht] hat die wunderbaren Chöre bestens im Griff, dirigiert nachdrücklich, aber ohne Hitze. Er strukturiert, koloriert, modelliert Rimski-Korsakows Orchestrierungskunst [Kitesch] sachlich-liebevoll heraus, ohne jeden Temperamentsüberschwang, überlegen dessen Modernität vorführend. Ein exemplarischer Opernabend.“

Die Welt, Manuel Brug, 10.02.12

„Marc Albrecht lässt die Musik strömen, fließen, tanzclubreif swingen, verführerisch funkeln und wagnerisch im XXL-Format schwelgen: Zwölftonmusik [Berg’s Lulu] als sinnliches Klangerlebnis.“

Südwest Presse, Otto Paul Burkhardt, 3.08.12

„Marc Albrecht [erreichte] eine bis ins kleinste Detail stimmige, wunderbar ausgearbeitete und zugleich dramatisch ungemein packende Wiedergabe, die vom Uraufführungspublikum begeistert aufgenommen wurde.“

Opernwelt, Hans-Klaus Jungheinrich, 02.12

„Albrecht [unleashed] a surging and ebbing journey of well-defined musical moments that melded perfectly into one mighty, arching whole. Bravo, Mr. Albrecht.“

Opera Today, James Sohre, 02.12

Zurück

Diskografie

Korngold: Symphonie op. 40Marc Albrecht leitet Korngolds Symphonie op. 40 und weitere WerkeOkt. 2010, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Symphonische Dichtungen von Dukas, Ravel & KoechlinMarc Albrecht leitet symphonische Dichtungen von Dukas, Ravel und KoechlinJul. 2010, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Alban Berg: OrchesterliederMarc Albrecht leitet Orchesterwerke und Orchesterlieder von Alban BergNov. 2009, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Klavierkonzerte von Dvorak und SchumannMartin Helmchen und Marc Albrecht mit den Klavierkonzerten von Dvorak und SchumannOkt. 2009, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Richard Strauss: Symphonische DichtungenMarc Albrecht leitet symphonische Dichtungen von Richard StraussAug. 2008, Pentatone, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon