Blockflöte Lucie Horsch
Lucie Horsch © DECCA Dana van LeeuwenKünstler

Die junge Flötistin (...) beweist damit einmal mehr ihre selbstbewusste und aufrichtige Begeisterung für ihr Instrument, dem sie Töne entlocken kann, die man - viel zu voreilig - vermutlich nicht für möglich gehalten hätte..

Klassik Akzente
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Biografie

Die 17-jährige Blockflötistin zählt zu den außergewöhnlichsten Nachwuchsmusikerinnen ihrer Generation und ist als Solistin in ihrer Heimat den Niederlanden ebenso gefragt wie auf internationalen Bühnen.

Bereits im Alter von neun Jahren spielte sie Brahms „Ungarischer Tanz Nr. 5“ unter der Leitung von Jurjen Hempel bei einem Konzert auf dem Prinsengracht Kanal, dessen Fernsehübertragung im ganzen Land eine Welle der Begeisterung für Lucie Horsch auslöste. 2014 repräsentierte sie die Niederlande beim Eurovision Young Musician Wettbewerb, wo sie im Finale mit Vivaldis Flötenkonzert in C-Dur glänzte. 2016 gewann Lucie Horsch den renommierten Concertgebouw Young Talent Award, der ihr von Sir John Eliot Gardiner überreicht wurde. Überdies spielte sie als Solistin mit dem Nederlands Blaze Ensemble bei der Zeremonie zur Abdankung der früheren Königin Beatrix der Niederlande, die landesweit im Fernsehen übertragen wurde.


 

Als Solistin trat sie bereits beim Norsjø Chamber Music Festival in Norwegen und gemeinsam mit dem Manitoba Chamber Orchestra in Kanada auf. Überdies folgte Lucie Horsch Einladungen zu den Innsbrucker Festwochen der Alten Musik sowie dem Festival Next Generation in Bad Ragaz, dem Grachtenfestival Amsterdam, dem International Chamber Music Festival Utrecht, dem International Organ Festival Haarlem und dem Flanders Festival in Gent. Im März 2017 gibt sie mit dem Los Angeles Chamber Orchestra ihr Debüt in den USA.

Lucie Horsch steht bei Decca Classics unter Vertrag. Ihre erste Aufnahme umfasst einige Transkriptionen und vier Concerti von Antonio Vivaldi, einem Komponisten zu dem die Flötistin eine besondere Affinität zeigt. Das BBC Music Magazine befand: „Dies ist eine CD die man kaufen sollte, denn sie wird der Beweis für den Beginn einer außergewöhnlichen Karriere sein.“

Mit Vorurteilen gegenüber der Blockflöte, die als Soloinstrument so oft unterschätzt wird, räumt Lucie Horsch restlos auf. Dabei sucht sie stets die Herausforderung. Neben den Werken der Barockmusik spielt die junge Musikerin auch zeitgenössisches Repertoire – sowohl unter eigener Leitung als auch mit Dirigent. Sie spielt Instrumente der Flötenbauer Fred Morgan, Doris Kulossa, Stephan Blezinger und Seiji Shirao, die ihr von der Prins Bernhard Stiftung zur verfügung gestellt wurden, sowie einer speziell angefertigten Tenorflöte aus Tokio.

Im Alter von fünf Jahren begann die Tochter zweier Berufsmusiker an der Muziekschool van Amsterdam bei Rob Reek Flötenunterricht zu nehmen. 2011, nachdem sie einige der wichtigsten Jugendpreise gewonnen hatte, nahm sie ihr Studium an der renommierten Sweelinck Academie am Amsterdam Conservatorium auf, wo sie auch heute noch regelmäßig Unterricht bei Walter van Hauwe erhält. Darüber hinaus studiert sie Klavier, zunöchst bei Marjes Benoist an der Sweelinck Academie und spöter bei Jan Wijn am Amsterdam Conservatorium. Lucie Horsch war sieben Jahre lang Mitglied des Nationaal Kinderkoor wo sie mit namhaften Dirigenten wie Sir Simon Rattle, Mariss Jansons und Jaap van Zweden zusammenarbeitete. 

SAISON 2016/2017 

Zitate

„This is a disc to buy, and display in years to come as the start of a distinguished career.“

BBC Music Magazine, Jan 2017

„… but even if you disregard her age (17), it is rather remarkable what she does with a simple piece of wood with some finger holes.“

De Volkskrant, Frits van der Waa, 26.10.2016

„…what is striking is first and foremost her ability to string together plummeting little notes into breathless chains.“

De Volkskrant, Frits van der Waa, 26.10.2016

„Lucie Horsch only needs a few seconds to free the recorder from its school instrument reputation. Like a good novel grasps its reader from the first sentence, the album immediately has you under its spell with Vivaldi’s Concerto in G major for flute and strings, and you are inevitably grasped by the musical narrative of the young soloist.“

Klassik Akzente, 06.10.2016

„Her playing is dazzling. Neither the very fast rhythms, nor the repeated arpeggios, nor the trills on sharp, nor the very long melodic lines can scare her. Everything is accentuated, nuanced and punctuated to perfection.“

La Liberté (Canada), Pierre Meunier, Mai 2016

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Diskografie

Horsch, Lucie VivaldiAntonio VivaldiOkt. 2016, Decca, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon