Leonard Slatkin
Leonard Slatkin © David Duchon-DorisKünstler

“Das Konzert war ein Triumph in seiner musikalischen Ausführung und offenen Expressivität. Slatkin‘s Engagement zeigt, dass ein Lebensalter von 70 Jahren wie 50 wirken kann, wenn nur die Musik stark genug durch die Adern fließt“.

The Boston Music Intelligencer
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Biografie

Leonard Slatkin ist Chefdirigent des Detroit Symphony Orchestra und des Orchestre National de Lyon. Neben diesen beiden Positionen ist der international sehr geschätzte Dirigent gern gesehener Gast bei vielen Orchestern weltweit. Er ist nicht nur ein begnadeter Dirigent, sondern auch als Komponist, Autor und Pädagoge sehr gefragt.

Höhepunkte der Saison 2015/16 waren ein dreiwöchiges Brahms Festival in Detroit sowie Konzerte mit dem St. Louis Symphony Orchestra, Pittsburgh Symphony, Los Angeles Philharmonic, NHK Symphony Tokio, seine Debüts beim China Philharmonic Orchestra Beijing und Shanghai Symphony Orchestra sowie eine Sommertournee nach Japan und China mit seinem Lyoner Orchester.

Mit mehr als 100 Aufnahmen gewann Leonard Slatkin sieben Grammys und 64 Grammy-Nominierungen. Mit dem Orchestre National de Lyon entstanden unter anderem Aufnahmen aller Rachmaninoff-Klavierkonzerte, der sinfonischen Werke von Maurice Ravel, Hector Berlioz und Camille Saint-Saëns. Mit dem Detroit Symphony Orchestra sind die Gesamtaufnahmen der Beethoven-Sinfonien sowie der Konzerte und Sinfonien von Tschaikowsky erschienen.


 

Leonard Slatkin wurden zahlreiche Preise verliehen: In den USA erhielt er die renommierte National Medal of Arts und den Gold Baton der American Symphony Orchestra League sowie mehrere Auszeichnungen der American Society of Composers, Authors and Publishers (ASCAP). In Frankreich wurde er zum Ritter der Ehrenlegion ernannt, in Österreich wurde ihm das Silberne Ehrenzeichen für die Verdienste um die Republik Österreich verliehen. Slatkin ist Ehrendoktor der Juilliard School, der Universität von Indiana, der Michigan State University und der Washington University in St. Louis. Für sein Buch Conducting Business erhielt Leonard Slatkin im Jahre 2013 den Deems Taylor Special Recognition Award der ASCAP.

Er dirigierte alle großen Orchester dieser Welt wie New York Philharmonic, Chicago Symphony Orchestra, Philadelphia Orchestra, alle fünf Londoner Orchester, Berliner Philharmoniker, DSO Berlin, Sinfonieorchester des Bayerischen Rundfunks, Royal Stockholm Philharmonic Orchestra Het Concertgebouw Orkest, Orchestre de Paris und das Israel Philharmonic Orchestra.

Leonard Slatkin wurde in Los Angeles als Sohn des Dirigenten und Violinisten Felix Slatkin und der Cellistin Eleanor Aller geboren. Die Eltern waren Gründungsmitglieder des berühmten Hollywood String Quartetts. Er begann seine musikalische Ausbildung auf der Geige und studierte später Dirigieren bei seinem Vater, gefolgt von Walter Susskind in Aspen und Jean Morel an der Juilliard School.

SAISON 2016/2017

Zitate

„[...] Die WDR-Sinfoniker nahmen das unterhaltsame Angebot dankbar an. Mit hör- und sichtbarerer Spielfreude vermochte sie den im Spielbetrieb vielfach abgespielten Dauerbrenner [Tschaikowskis "Capriccio Italien"] noch einmal neu zünden zu lassen, auch dank des vitalen Dirigats von Leonard Slatkin. [...]“

Kölner Stadtanzeiger, Rainer Nonnenmann, 03.04.2017

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