KlavierLauma Skride
© Marco BorggreveKünstler

„Glasklar die Läufe, wunderschön aufgelichtet die Kadenz ...“

Wiesbadener Kurier
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Biografie

Wunderbar sensibel, mit herrlichen Klangfarben, immer wieder auch mit hochvirtuosem Elan“ sei das Spiel von Lauma Skride, wie es ihr der Bayerische Rundfunk in einer Rezension attestiert. Kombiniert mit einer brillanten Technik sind dieses die Eigenschaften, mit denen es Lauma Skride gelingt, als Solistin wie als Kammermusikerin gleichermaßen auf den wichtigsten nationalen und internationalen Podien zu begeistern.

Insbesondere für ihre Interpretationen des deutschen klassischen und romantischen Repertoires wird die Wahl-Berlinerin Lauma Skride, seit 2008 Trägerin des Beethoven-Ringes, geschätzt: Sie gastierte bei Orchestern wie dem hr-Sinfonieorchester Frankfurt, den Hamburger Symphonikern, der Dresdner Philharmonie oder dem Orquesta de Gran Canaria. Zu den Dirigentinnen und Dirigenten, mit denen Lauma Skride arbeitet, gehören Andris Nelsons, Kristjan Järvi, Anu Tali, Muhai Tang, John Storgards, Pedro Halffter, Yan Pascal Tortelier und Cornelius Meister. 2012/13 war sie mit der Tapiola Sinfonietta unter Mario Venzago auf Deutschland-Tournee und spielte mit den Heidelberger Philharmonikern unter Jorma Panula. In der Saison 2013/14 ist sie u.a. zu Gast bei den Essener Philharmonikern unter dem Dirigat von Tomas Netopil, beim Staatsorchester Bremerhaven und den Osnabrücker Symphonieorchester.


Regelmäßig ist Lauma Skride zudem mit ihrer Schwester, der Geigerin Baiba Skride auf bedeutenden internationalen Podien zu erleben. Feurige Energie, jugendliche Frische und höchste Sensibilität sind mittlerweile zu Markenzeichen des Duos geworden. Im November 2013 sind Baiba und Lauma Skride gemeinsam mit dem Ungarischen Nationalorchester auf Deutschland-Tournee, auf dem Programm steht das Doppelkonzert für Violine und Klavier von Mendelssohn.

Zu weiteren Kammermusikpartnern Lauma Skrides zählen die Cellisten Daniel Müller-Schott, Jing Zhao, Sol Gabetta und Julian Steckel, sowie unter anderem Jörg Widmann und Christian Tetzlaff. So war sie in der Saison 2012/13 unter anderem im Concertgebouw Amsterdam oder dem Konzerthaus Wien zu Gast und ist in der Saison 13/14 im Gewandhaus Leipzig, beim Rauma Festival in Finnland, Rheingau Musik Festival, Schleswig-Holstein Musik Festival oder dem Mosel Musikfestival zu erleben.

2007 spielte Lauma Skride den Klavierzyklus „Das Jahr“ von Fanny Hensel bei SONY ein und wurde für diese Aufnahme mit dem Echo-Klassik Preis als beste Nachwuchskünstlerin geehrt.

2011 erschien bei ORFEO die Einspielung der Ungarischen Tänze von Johannes Brahms in einer Bearbeitung für Violine und Klavier von Joseph Joachim mit ihrer Schwester Baiba, weitere Einspielungen sind in Planung.

1982 in Riga als jüngste von drei Schwestern einer lettischen Musikerfamilie geboren, begann Lauma Skride im Alter von fünf Jahren Klavier zu spielen und wurde wenig später Schülerin von Anita Paze an der Musikhochschule Emil Darzins in Riga. Abschließend studierte sie in der Klasse von Prof. Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Seit ihrem elften Lebensjahr nahm sie an zahlreichen internationalen Wettbewerben teil (u. a. Maria Canals in Spanien und Cleveland International Piano Competition USA) und wurde mehrfach ausgezeichnet.

SAISON 2013/2014

 

Zitate

„„Glasklar die Läufe, wunderschön aufgelichtet die Kadenz...““

Wiesbadener Kurier, Richard Hörnicke, 1.02.11

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Diskografie

Das JahrLauma Skride mit dem Klavierzyklus "Das Jahr von Fanny Mendelssohn-HenselJan. 2007, Sony Classical, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon