VioloncelloHarriet Krijgh
© Nancy HorowitzKünstler

„Sie ist das neue Musikantenwunder.“

Die Presse
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Biografie

Die 24-jährige Niederländerin Harriet Krijgh ist eine der aufregendsten und vielversprechendsten jungen Cellistinnen der Gegenwart. Ihr kantables und ausdrucksstarkes Spiel berührt und begeistert Publikum wie Presse gleichermaßen.

Konzerte führten Harriet Krijgh in so renommierte Säle wie den Musikverein Wien, das Concert-gebouw Amsterdam, die Philharmonie Essen und das Konzerthaus Dortmund. Sie war zu Gast beim Rheingau Musik Festival, beim Schleswig-Holstein Musik Festival, bei den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern, beim Festival de Radio France in Montpellier und bei den Haydn Festspielen Eisenstadt, und debütierte erfolgreich mit dem Deutschen Symphonie-Orchester Berlin, dem NDR Sinfonieorchester Hamburg, den Bamberger Symphonikern und dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien.

Von der European Concert Hall Organisation (ECHO) wurde sie als „Rising Star“ für die Saison 2015.2016 ausgewählt. Sie spielt Rezitale in den bedeutendsten Konzerthäusern Europas, darunter Philharmonie Paris, Bozar Brüssel, Philharmonie Luxembourg, Barbican London, Philharmonie Köln, Festspielhaus Baden-Baden, Konzerthuset Stockholm, Auditori Barcelona, Palace of Arts Budapest, Concertgebouw Amsterdam, Musikverein Wien, Tonhalle Zürich. Weitere Höhepunkte dieser Spielzeit sind ihre Debüts mit dem Rotterdam Philharmonic Orchestra, dem London Philharmonic Orchestra, dem Royal Liverpool Philharmonic, dem Trondheim Symphony Orchestra, dem Orchestre de la Suisse Romande und dem Münchner Kammerorchester. Im Herbst 2015 geht sie mit der Academy of St. Martin in the Fields unter Sir Neville Marriner auf Tournee. Sie ist zu Gast bei den Ludwigsburger Schlossfestspielen, der Stiftung Mozarteum (in Kooperation mit der Mozartgesellschaft Dortmund) und wird im August 2016 erstmals beim Lucerne Festival auftreten.


 

Die Cellistin ist Preisträgerin zahlreicher Wettbewerbe. So gewann sie zwischen 2008 und 2010 1. Preise beim „Prinses Christina Concours“ in den Niederlanden, beim Österreichischen Bundeswettbewerb „Prima la Musica“, beim Fidelio-Wettbewerb in Wien, sowie den „Nicole Janigro Preis“ beim internationalen „Antonio Janigro Cello Competition“ in Kroatien. Ein großer Erfolg war der 1. Preis und der Publikumspreis bei der Cello Biennale Amsterdam im November 2012. 2013 wurde sie mit dem WEMAG Solistenpreis der Festspiele Mecklenburg-Vorpommern ausgezeichnet.

Seit 2011 ist Harriet Krijgh Exklusivkünstlerin des Labels CAPRICCIO. Auf CD erschienen bisher die Cellokonzerte von Joseph Haydn, französische Kompositionen für Cello und Klavier, die Sonaten von Johannes Brahms sowie romantische Werke für Cello und Orchester, eingespielt mit der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz unter Gustavo Gimeno. Alle Aufnahmen erhielten ausgezeichnete Kritiken. Eine neue CD mit Musik von Sergej Rachmaninow wird im Herbst 2015 veröffentlicht.

2012 rief die Cellistin auf Burg Feistritz in Österreich ein eigenes Festival „Harriet & Friends“ ins Leben. Hier spielt sie alljährlich im Juni mit befreundeten Musikern aus aller Welt Kammermusik.

Harriet Krijgh erhielt im Alter von fünf Jahren ihren ersten Cellounterricht. Nach ersten Studien an der Hochschule für Musik Utrecht verlegte sie 2004 ihren Lebensmittelpunkt nach Wien, um bei Lilia Schulz-Bayrova an der Konservatorium Wien Privatuniversität Cello zu studieren. Im Juni 2015 schloss sie das Bachelorstudium in Wien sowie ein Masterstudium an der Kronberg Academy erfolgreich ab.

Die Künstlerin spielt auf einem Violoncello von Giovanni Paolo Maggini aus dem Jahre 1620, das ihr von einem privaten Sammler zur Verfügung gestellt wird.

SAISON 2015/2016

Zitate

„Recording three solo CDs before you are 23 is no mean achievement, but then Harriet Krijgh, with a whole string of competition triumphs behind her, looks set to become something extraordinary.“

Janet Banks, The Strad Magazine, 30.12.2013

„As interpreters […] Krijgh and Amara are assured. There is expressive strength here, coupled with verve and clear thinking about structure and melodic contour.“

Geoffrey Norris, Gramophone Magazine, 01.12.2013

„Eine große Natürlichkeit strahlt sie aus. Ihr ausdrucksstarkes Spiel berührt und begeistert das Publikum. […] Keine übertriebene Selbstdarstellung ist da zu erkennen, vielmehr eine inspirierende Zweisamkeit zwischen Musikerin und Instrument. Insbesondere in der innig-melancholischen ersten Sonate lässt sie das Cello warm und weich erklingen.“

Anja Renczikowski, Ensemble Magazin, 01.12.2013

„Harriet Krijgh muss als Ausnahmetalent bezeichnet werden. […] Auf dem Konzertpodium zeigt sie eine künstlerische Präsenz, die wirklich nur sehr selten zu beobachten ist. Sie verschmilzt regelrecht mit ihrem Violoncello. Ob Akzente, fließende, träumerische Bögen oder rasche Pizzikati – immer war sie die dominierende Persönlichkeit auf dem Podium.““

Gottfried Driesch, Oberbadische Zeitung, 05.11.2013

„Krijgh kommuniziert mit größter Selbstverständlichkeit, sie entfaltet ihren Ton frei und natürlich, alles wirkt bei ihr authentisch, unverstellt und echt. Als sie sich dann in den langsamen Satz versenkt, sich darin verliert und ihren Ton tief von innen heraus intensiviert, wird klar, warum die junge Niederländerin zu den großen Hoffnungen der Cellisten-Szene gehört.“

Norbert Hornig, Fono Forum, 01.11.2013

„Noch gilt sie als Geheimtipp, aber das wird sich wohl bald ändern. Die Cellistin Harriet Krijgh spielt die beiden Sonaten von Brahms hinreißend schön und mit viel Gefühl.“

Peter Jarolin, Kurier, 22.09.2013

„Die holländische Cellistin mit Studien- und Wohnsitz in Wien aber verführt eher, als dass sie überrumpeln will; sie formt die Gefühle zu einem mitreißenden Kraftstrom, überträgt die Emotionen durch das Medium Musik oder löst zumindest solchen Eindruck aus durch ihre spezielle, hochsensible Musikalität.“

Helmut Mauró, Süddeutsche Zeitung, 21.09.2012

„Wie macht es die gerade mal 21-jährige Niederländerin bloß, dass ihr Cello noch eine Spur runder, voller und poetischer klingt als bei den Konkurrenten?“

Johannes Saltzwedel, Kultur Spiegel, 01.07.2012

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Diskografie

ElegyErnest Bloch: From Jewish Life - No. 1 Prayer · Max Bruch: Kol Nidrei, op. 47 Jules Massenet: Élégie · Jacques Offenbach: Les larmes de Jacqueline, op. 76/2 Gabriel Fauré: Élégie ...Nov. 2014, Capriccio, CD, Verfügbar bei: Amazon
Brahms: Die CellosonatenHarriet Krijgh spielt die beiden Cellosonaten von Johannes Brahms. Am Klavier Magda Amara.Sep. 2013, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Haydn: Die CellokonzerteDie Cellokonzerte von Joseph Haydn mit der Wiener Kammerphilharmonie unter Claudius TraunfellnerOkt. 2012, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
The French AlbumHarriet Krijgh spielt Werke von Franck, Debussy, Fauré und Offenbach. Am Klavier Kamilla Isanbaeva.Apr. 2012, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon