DirigentFrancesco Angelico
© Giancarlo PradelliKünstler

„Das ganze Orchester spielte mit mitreißender Freude“

Tiroler Tageszeitung
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Biografie

Wie kaum ein anderer verkörpert Francesco Angelico die junge italienische Dirigentengeneration und erobert derzeit gleichsam die internationale Konzert- und Opernwelt.

Als Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchesters Innsbruck und des Tiroler Landestheaters wird Francesco Angelico den Klangkörper in nunmehr dritter Saison sowohl in Opernproduktionen, Beethovens „Fidelio“, Wagners „Tannhäuser“ und Janáčeks „Die Sache Makropulos“, wie auch in Sinfoniekonzerten leiten. Im Fokus steht ein Beethoven-Zyklus, in dessen Rahmen bis 2017 alle Sinfonien zur Aufführung kommen werden. Zum zweiten Mal gastiert Francesco Angelico mit dem TSOI auch beim Festival Klangspuren in Schwaz.

Nach Debüts beim Gewandhausorchester Leipzig, dem Malaysian Philharmonic Orchestra und dem BBC National Orchestra of Wales folgen in der Spielzeit 2015/2016 erstmalige Begegnungen mit dem MDR Sinfonieorchester, dem Münchner Rundfunkorchester und dem Orchestra Sinfonica Nazionale della RAI. Regelmäßig zu Gast ist Francesco Angelico beim Trondheim Symphony Orchestra und dem National Taiwan Symphony Orchestra.


 

Nach seinem Debüt mit Henzes „Elegie für junge Liebende“ kehrt Francesco Angelico mit Rossinis „Barbier von Sevilla“ an die Bayerische Staatsoper zurück. Mit einer Neuproduktion von Puccinis „La Bohème“ gibt er seinen Einstand an der Oper Köln.

Nachdem Francesco Angelico 2001 sein Studium im Fach Violoncello am Konservatorium in Modena absolviert hatte, begann er 2003 sein Dirigierstudium bei Giorgio Bernasconi an der Musikhochschule Lugano, das er 2006 abschloss. In dieser Zeit war er als Assistent von Bernasconi im Rahmen der Konzertreihe für zeitgenössische Musik „900 Passato e presente“ des Schweizer Rundfunks in Lugano tätig. Nach wie vor nimmt die Pflege der zeitgenössischen Musik in Francesco Angelicos symphonischem Repertoire einen besonderen Stellenwert ein.

Mit dem Gewinn des 2. Preises beim Malko-Wettbewerb machte er 2009 erstmals international von sich reden. 2011 gewann Francesco Angelico den Deutschen Dirigentenpreis.

Francesco Angelico wurde 1977 in Caltagirone, Sizilien, geboren.

SAISON 2015/2016

Zitate

„Der gebürtige Sizilianer, der vor zwei Jahren den Deutschen Dirigentenpreis gewann, beflügelte das Hessischer Staatsorchester und begeisterte das Publikum des 6. Sinfoniekonzerts. (…) Man darf sehr gespannt die weitere Karriere des jungen italienischen Dirigenten verfolgen.“

Wiesbadener Kurier, 15.03.2013, Axel Zibulski

„Das ganze Orchester spielte mit mitreißender Freude und wunderbaren Soli: Grandios!“

Tiroler Tageszeitung, 22.4.12

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