DirigentFrancesco Angelico
© Giancarlo PradelliKünstler

„Das ganze Orchester spielte mit mitreißender Freude“

Tiroler Tageszeitung
3 / 20

Biografie

Wie kein anderer verkörpert Francesco Angelico die junge italienische Dirigentengeneration und erobert derzeit gleichsam die internationale Konzert- und Opernwelt.

In seiner ersten Saison als Chefdirigent des Tiroler Symphonieorchester Innsbruck wird Francesco Angelico den Klangkörper in der Spielzeit 2013/14 sowohl in Sinfoniekonzerten wie auch in zwei Opernproduktionen,  Verdis „Macht des Schicksals“ und d’Alberts „Tiefland“ leiten.

Darüber hinaus debütiert er beim Gewandhausorchester Leipzig und folgt Wiedereinladungen unter anderem zum Orchestra Svizzera Italiana und Trondheim Symphony Orchestra. Letzteres dirigierte er erstmals in der vergangenen Saison, in der er auch seinen Einstand beim Tonhalle Orchester Zürich, der Badischen Staatskapelle Karlsruhe oder dem Staatsorchester Wiesbaden gab.


Im Mai 2013 gab Francesco Angelico sein gefeiertes Debüt an der Bayerischen Staatsoper mit Hans Werner Henzes „Elegie für junge Liebende“. Er ist regelmäßiger Gast der Mailänder Accademia Teatro Alla Scala, zuletzt im Februar 2013 mit Rossinis „Barbier von Sevilla“.

Nachdem Francesco Angelico 2001 sein Studium im Fach Violoncello am Konservatorium in Modena absolviert hatte, begann er 2003 sein Dirigierstudium bei Giorgio Bernasconi an der Musikhochschule Lugano, das er 2006 abschloss. In dieser Zeit war er als Assistent von Bernasconi im Rahmen der Konzertreihe für zeitgenössische Musik „900 Passato e presente“ des Schweizer Rundfunks in Lugano tätig. Nach wie vor nimmt die Pflege der zeitgenössischen Musik in Francesco Angelicos vielseitigem symphonischen Repertoire einen besonderen Stellenwert ein.

Francesco Angelico nahm an Meisterkursen bei Carlo Maria Giulini und Herbert Blomstedt, außerdem bei Jorma Panula in Moskau, Amsterdam und Kuopio, sowie bei Zoltán Peskó im Rahmen des „Bartok Festivals“ in Szombathely teil.

Mit dem Gewinn des 2. Preises beim Malko Wettbewerb machte er 2009 erstmals international von sich reden. 2011 gewann Francesco Angelico den Deutschen Dirigentenpreis.

Francesco Angelico wurde 1977 in Caltagirone, Sizilien, geboren.

SAISON 2013/2014

Zitate

„"Der gebürtige Sizilianer, der vor zwei Jahren den Deutschen Dirigentenpreis gewann, beflügelte das Hessischer Staatsorchester und begeisterte das Publikum des 6. Sinfoniekonzerts. (…) Man darf sehr gespannt die weitere Karriere des jungen italienischen Dirigenten verfolgen."“

Wiesbadener Kurier, 15.03.2013, Axel Zibulski

„"Das ganze Orchester spielte mit mitreißender Freude und wunderbaren Soli: Grandios!"“

Tiroler Tageszeitung, 22.4.12

Zurück