SopranDorothee Mields
© Annelies van der VegtKünstler

"Und Dorothee Mields schwebt und trällert wie ein virtuoser Singvogel über dem Grauen..."

Crescendo
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Biografie

Dorothee Mields ist eine der führenden Interpretinnen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wird von Publikum und Presse besonders für ihr einzigartiges Timbre und ihre berührenden Interpretationen geliebt.

„Was für ein fulminantes Album! Neben seiner ebenso hervorragend wie prominent besetzten „Gentleman’s Band“ […] hat Stefan Temmingh die viel umschwärmte Sängerin Dorothee Mields an Bord genommen, die mit dem verspielt hingegurrten Volkslied „John Come Kiss Me Now!“ für einen ungezwungenen Einstand sorgt […] Was hier gefeiert wird, ist die pure Lust am Leben - und am Singen.“ Stephan Schwarz, Fono Forum 05/2014 (Empfehlung des Monats)

Ihre makellose Technik und die schwerelose Klarheit ihrer Stimme prädestinieren sie ebenso für die Werke zeitgenössischer Komponisten wie Beat Furrer, Gérard Grisey, Hans Werner Henze und Pierre Boulez.


Eine enge Zusammenarbeit verbindet Dorothee Mields mit dem Collegium Vocale Gent, der Nederlandse Bachvereiniging, L’Orfeo Barockorchester, dem Freiburger Barockorchester, RIAS Kammerchor, Bachcollegium Japan, Orchestra of the 18th Century, der Lautten Compagney, Tafelmusik Baroque Orchestra Toronto und dem Klangforum Wien, sowie mit Dirigenten wie Stefan Asbury, Beat Furrer, Paul Goodwin, Philippe Herreweghe, Gustav Leonhardt, Emilio Pomárico, Hans-Christoph Rademann, Masaaki Suzuki und Jos van Veldhoven.

Ein wichtiger Bereich ihres künstlerischen Schaffens sind Solo- und Kammermusikprojekte wie z.B. „Lord Nelson am Nil“ worin die Seeschlachten von Lord Nelson musikalisch rezipiert werden, „White as Lillies was her Face“ mit Liedern von John Dowland und Texten von Heinrich Heine, „Mort exquise, mort parfumée“ mit Werken französischer Impressionisten, oder ihr neuestes Projekt „Inspired by Song“ mit Stefan Temmingh und The Gentleman’s Band.

Sie ist gern gesehener Gast internationaler Festspiele wie Bachfest Leipzig, Wartburgkonzerte Eisenach, Suntory Music Foundation Festival in Japan, Boston Early Music Festival, Festival van Vlaanderen, Wiener Festwochen, Händel-Festspiele Halle, Musikfestspiele Potsdam, Styriarte Graz, Tanglewood Festival, Les Académies Musicales de Saintes, Niedersächsische Musiktage und Musikfest Bremen.

Eine stetig wachsende Diskographie mit etlichen preisgekrönten Aufnahmen dokumentiert ihr künstlerisches Schaffen. Besondere Beachtung fanden „In Darkness Let Me Dwell“ und „Loves Alchymie“ mit Hille Perl und Lee Santana (beide Sony/dhm), Purcell „Love Songs“ und „Love’s Madness“ mit der Lautten Compagney und Wolfgang Katschner (Carus), das Telemann Album „Die Hoffnung des Wiedersehens“ mit L’Orfeo Barockorchester (Sony/dhm) und Krieger Kantaten mit der Hamburger Ratsmusik (Carus) und „Inspired by Song“ mit dem Flötisten Stefan Temmingh (Sony/dhm). 2011 erschienen Chopin Lieder mit dem Pianisten Nelson Goerner (Fryderyk Chopin Institut Warschau).

Dorothee Mields ist auch an dem vom Carus Verlag und SWR 2 initiierten, vielbeachteten Benefizprojekt für das Singen mit Kindern beteiligt (www.wiegenlieder.org).

Höhepunkte der Saison 2014/15 sind das Eröffnungskonzert des Mosel Musikfestivals mit Stefan Temmingh, die „Jahreszeiten“ mit Andreas Spering und dem Orchestre Symphonique Mulhouse, eine Uraufführung von Arnulf Herrmann mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Stefan Asbury, ein Konzert mit Hille Perl im Musikverein Wien, sowie Auftritte mit der Lautten Compagney, L’Orfeo Barockorchester, Collegium Vocale Gent und der Niederländischen Bachvereinigung.

SAISON 2014/2015

Zitate

„Mit der Sopranistin Dorothee Mields, die warmherzig, gefühlvoll und mit innigstem Timbre verschiedene Partien von Euridice bis Apollo singt, stand 'Deutschlands führende Barocksängerin' im Mittelpunkt.“

Südkurier, Jürgen Scharf. 18.07.12

„Dorothee Mields schöne, klare, fast vibratolose Sopranstimme, die mit ihrer Schlichtheit berührt und über viel Ausdruckskraft verfügt, ist wirklich überaus geeignet für diese Art der Musik. Eine kongeniale Interpretin [...].“

br.de, Dirk Kruse, 9.07.12

„Als eine der besonders gefragten Solistinnen für Alte Musik legt sie ein hörenswertes Album nach dem anderen vor, ohne dass dabei auch nur ein Teil des Rummels entstünde wie bei der Konkurrenz. [...] stets findet Dorothee Mields den angemessenen Tonfall, für den das breite Ausdrucksspektrum ihrer Stimme die passenden Mittel bereithält.“

Fonoforum, Arnd Richter, 6.12

„Und Dorothee Mields schwebt und trällert wie ein virtuoser Singvogel über dem Grauen, unbekümmert und wissend zugleich, kristallklar und auch im Wahnsinn noch mädchenhaft und anmutig.“

Crescendo, Attila Csampai, 6.06.12

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Diskografie

inspired by songDie erste Zusammenarbeit von Dorothee Mields und Stefan Temmingh. Weitere Informationen auf www.inspiredbysong.deMär. 2014, dhm, CD, Verfügbar bei: Amazon
Wie schön leuchtet der MorgensternEine Reise durch die deutsche Weihnachtsmusik des 17. Jahrhunderts.Nov. 2013, dhm, CD, Verfügbar bei: Amazon
Musicalischer Seelen-FriedenDorothee Mields und die Hamburger Ratsmusik begeistern mit unbekannten Werken von Johann Philipp Krieger.Feb. 2013, carus, CD, Verfügbar bei: Amazon
Die Hoffnung des WiedersehensTelemann Arien dargeboten von Dorothee Mields und L’Orfeo Barockorchester.Nov. 2012, dhm, CD, Verfügbar bei: Amazon
Sacred AriasProtestantische Musik des 17. Jahrhunderts von der Nord- und Ostseeküste mit seltenen Arien von Bernhard, Bruhns, Buxtehude, Förtsch und TunderApr. 2012, Dhm, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Purcell - Love's MadnessEine Zusammenarbeit von Dorothee Mields mit Wolfgang Katschner und der Lautten CompagneyMär. 2012, Carus, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Loves AlchymieLiebe, Tod, Vergänglichkeit in der post-elisabethanischen Zeit, mit Hille Perl.Sep. 2010, Dhm, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Purcell - Love SongsLieder des "Orpheus Britannicus" Henry Purcell, interpretiert von Dorothee Mields und der Lautten CompagneyMär. 2010, Carus, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon