SopranDorothee Mields
© Annelies van der VegtKünstler

"An Innigkeit und schöner Klarheit, an Behutsamkeit in der Intonation, an Makellosigkeit in Höhen und Tiefen ist diese Stimme kaum zu übertreffen."

Frankfurter Neue Presse
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Biografie

Dorothee Mields ist eine der führenden Interpretinnen für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts und wird von Publikum und Presse besonders für ihr einzigartiges Timbre und ihre berührenden Interpretationen geliebt.

„[…] die Ausnahmesopranistin Dorothee Mields […]“ Dr. Christiane Bayer, Klassik.com, 18.06.2014

Ihre makellose Technik und die schwerelose Klarheit ihrer Stimme prädestinieren sie ebenso für die Werke zeitgenössischer Komponisten wie Beat Furrer, Gérard Grisey, Hans Werner Henze und Pierre Boulez.

Eine enge Zusammenarbeit verbindet Dorothee Mields mit dem Collegium Vocale Gent, der Nederlandse Bachvereiniging, L’Orfeo Barockorchester, dem Freiburger Barockorchester, RIAS Kammerchor, Bachcollegium Japan, Orchestra of the 18th Century, der Lautten Compagney, Tafelmusik Baroque Orchestra Toronto und dem Klangforum Wien, sowie mit Dirigenten wie Stefan Asbury, Beat Furrer, Paul Goodwin, Philippe Herreweghe, Gustav Leonhardt, Emilio Pomàrico, Hans-Christoph Rademann, Masaaki Suzuki und Jos van Veldhoven. 


Sie ist gern gesehener Gast internationaler Festspiele wie Bachfest Leipzig, Wartburgkonzerte Eisenach, Suntory Music Foundation Festival in Japan, Boston Early Music Festival, Festival van Vlaanderen, Wiener Festwochen, Händel-Festspiele Halle, Musikfestspiele Potsdam, Styriarte Graz, Tanglewood Festival, Les Académies Musicales de Saintes, Niedersächsische Musiktage und Musikfest Bremen.

Ein wichtiger Bereich ihres künstlerischen Schaffens sind Solo- und Kammermusikprojekte wie z.B. „Lord Nelson am Nil“ worin die Seeschlachten von Lord Nelson musikalisch rezipiert werden, „White as Lillies was her Face“ mit Liedern von John Dowland und Texten von Heinrich Heine, „Mort exquise, mort parfumée“ mit Werken französischer Impressionisten, oder ihr Programm „Duft und Wahnsinn“ mit Hille Perl und Lee Santana.

Eine stetig wachsende Diskographie mit etlichen preisgekrönten Aufnahmen dokumentiert ihr künstlerisches Schaffen. Besondere Beachtung fanden „In Darkness Let Me Dwell“ und „Loves Alchymie“ mit Hille Perl und Lee Santana (beide Sony/dhm), Purcell „Love Songs“ und „Love’s Madness“ mit der Lautten Compagney und Wolfgang Katschner (Carus), das Telemann Album „Die Hoffnung des Wiedersehens“ mit L’Orfeo Barockorchester (Sony/dhm), Krieger Kantaten mit der Hamburger Ratsmusik (Carus) und „Inspired by Song“ mit dem Flötisten Stefan Temmingh (Sony/dhm). 2011 erschienen Chopin Lieder mit dem Pianisten Nelson Goerner (Fryderyk Chopin Institut Warschau).

Wichtige Projekte der Saison 2015/16 umfassen Auftritte mit Stefan Temmingh beim Festival Rheinvokal und den Ittinger Pfingstkonzerten, mit der Lautten Compagney u.a. bei den Brandenburgischen Sommerkonzerten und mit Collegium Vocale Gent u.a. bei der Ruhrtriennale, sowie Konzerte mit dem Freiburger Barockorchester und der Akademie für Alte Musik Berlin. Eine Tournee mit der Wiener Akademie führt sie im Frühjahr 2016 in die USA und nach Kanada, wo sie weitere Konzerte mit Early Music Vancouver und mit Tafelmusik Toronto singt.

SAISON 2015/2016

Zitate

„Glockenklar und sehr beweglich ist ihre Stimme, hat koloraturenreichen Charme. Verführerische Sinnlichkeit entlockte die Sängerin diesen Liedern, vor allem durch den Einsatz betörender Schwelltöne und sublimer Verzierungen. Silbrig feine Koloraturen wie in "Sweeter than roses" ließ Dorothee Mields wie Quellwasser perlen. Aus schlichten, volksliedhaften Songs wie "I love and I must" machte die Sängerin große Kunst, ohne die erfrischende Ursprünglichkeit zu vernachlässigen. […] Milch und Honig flossen reichlich in ihren schmiegsamen Gesängen.“

Rainer Köhl, Rhein Neckar Zeitung, 30.12.2014

„Die Qualität von Dorothee Mields, die im Bereich der Alten Musik zu den besonders gefragten Sopranistinnen zählt, überrascht dabei nicht; es ist faszinierend, wie sie stimmliche Klarheit und Wärme, intonatorische Präzision und sanfte Geschmeidigkeit in ihrem Ausdruck zu vereinen vermag. […]Sie kann ihre Stimme beschreibend geradlinig führen, vermittelt Zartheit, ohne auf Effekt bedacht zu sein, fordert die Hirten mit ehrlicher Freude auf zu kommen, umspielt ihre Betrachtung des „Kindelein“ mit innerlichem Feinsinn oder singt zu den „Englein“ mit leichter Lockerheit.“

Gunter Faigle, Südkurier, 20.12.2014

„Glanzpunkt vor Weihnachten bei den Frankfurter Domkonzerten: Die Sopranistin Dorothee Mields sang in der Barockkomposition „La Retour de la Paix“ zusammen mit dem L’Orfeo Barockorchester unter Michi Gaigg. An Innigkeit und schöner Klarheit, an Behutsamkeit in der Intonation, an Makellosigkeit in Höhen und Tiefen ist diese Stimme kaum zu übertreffen.“

GN, Frankfurter Neue Presse, 15.12.2014

„„Inspired by Song“ heißt die CD von Dorothee Mields und dem Blockflötisten Stefan Temmingh […]. Es enthält Lieder […], die oft vom Sopran mit feinsten Pastell-Farben schillernd und mit subtilem Ausdruck […] gesungen werden.“

Kai Luehrs-Kaiser, Süddeutsche Zeitung, 11.12.2014

„Unter den Sängerinnen, die als Spezialisten für historisch informierte Aufführungspraxis gelten, ist die Sopranistin Dorothee Mields etwas Besonderes.“

Heide Oehmen, Neuss-Grevenbroicher Zeitung, 29.09.2014

„Und mit welcher Hingabe und Gestaltungsfreude Sopran Dorothee Mields an ihre Partie heranging, riss wirklich mit: Im melismatisch entfesselten „Lasset und doch den Herren, unsern Gott, loben“ war ihre erfrischende, naiv-erfreute Preisung vom Gott, der „tut uns alles Guts“, so überzeugend, dass selbst ein Atheist an dieser Stelle Gefahr lief, angesichts der propagierten Großmut Gottes gläubig zu werden.“

Verena Großkreutz, Esslinger Zeitung, 10.09.2014

„Auf seinem hinreißenden Konzeptalbum „Inspired by Song“ (DHM/Sony) geht es wirklich um jene ursprüngliche, im besten Sinne kindliche Unmittelbarkeit des Musikmachens […]. Es geht um Gassenhauer, Ohrwürmer, Volkslieder aus dem englischen Sprachraum, die hier freilich zu hoher Kunst werden, […] in Arrangements präsentiert, die ebenso anspruchsvoll sind wie unorthodox. Die Sopranistin Dorothee Mields eröffnet den Reigen mit dem lustvoll zelebrierten Traditional „John, come kiss me now“. […] Technisch brillant, spontan, spielerisch - so muss Traditionspflege sein.“

Christian Wildhagen, FAZ, 21.07.2014

„[…] der fulminanteste Auftakt einer Saison seit vielen Jahren. Viele Variationen hat Intendant Hermann Lewen beim MMF schon ausprobiert. Es gab schon Kammermusik und auch schon Sinfoniekonzerte. Alles gleichermaßen beeindruckend, aber das, was der Blockflötist Stefan Temmingh, die Sopranistin Dorothee Mields, die Cembalistin Wiebke Weidanz und die Mitglieder der Akademie für Alte Musik (Akamus) aus Berlin hier boten, war einzigartig. […] Barock mit allen Sinnen erleben heißt auch, mit allen Gefühlen. Mields, mit traumhaft schöner Stimme, wusste die ganze Bandbreite anzusprechen. Hier wurde tatsächlich der ganze Mensch mit all seinen Emotionen angesprochen.“

Gerhard W. Kluth, Lokalo.de, 07.07.2014

„Die Kunst der Improvisation und Variation als ein Wesenszug barocker Musik hat in den vergangenen Jahren immer mehr das Interesse der Aufführungspraxis gewonnen. StefanTemmingh zeigt jetzt in einer sehr gelungenen Sammlung die zwei wichtigen Seite dieses Prinzips […] Besonderes Augenmerk gilt dabei der engen Verbindung von Vokal- und Instrumentalmusik, der der Blockflötist gemeinsam mit der Sängerin Dorothee Mields nachspürt. Mal ist es das Lied, das zuerst kam, dann wieder wird Instrumentales ins Liedverwandelt, besonders beeindruckend in einer Vokalfassung der „Follia“ von Thomas D'Urfey. Eine Aufnahme voller Spielfreude, die den ganzen Zauber der frühbarocken englischen Musik wirksam werden lässt.“

Klemens Hippel, Concerti 06/2014

„Als Interpretin der Lieder konnte Temmingh die Ausnahmesopranistin Dorothee Mields gewinnen, die mit ihrer stupenden Technik und stimmlichen Virtuosität wie geschaffen ist, für die mal schalkhaften, mal dramatischen Texte der Musik. Sie singt so wunderbar, mit solch großer Ausdruckskraft, dass die Rezensentin nicht müde wird, die CD wieder und wieder anzuhören. Sie seufzt, sie klagt, sie zirpt, und doch wirkt es niemals aufgesetzt, oder gar übertrieben. Vielmehr ist es so, dass sie ihre übersprudelnde Energie dazu nutzt, der Musik Leben einzuhauchen und sie mit Überschwang auszufüllen.“

Dr. Christiane Bayer, Klassik.com, 18.06.2014

„Bravo! Was für ein fulminantes Album! Neben seiner ebenso hervorragend wie prominent besetzten „Gentleman’s Band“ […] hat Stefan Temmingh die viel umschwärmte Sängerin Dorothee Mields an Bord genommen, die mit dem verspielt hingegurrten Volkslied „John Come Kiss Me Now!“ für einen ungezwungenen Einstand sorgt […] Was hier gefeiert wird, ist die pure Lust am Leben - und am Singen.“

Stephan Schwarz, Fono Forum 05/2014

„Der südafrikanische Blockflötist Stefan Temmingh und die deutsche Sopranistin Dorothee Mields zeigen auf „Inspired by Song“ (deutsche harmonia mundi), wie fröhlich im Frühbarock noch variiert und vor und zurück arrangiert wurde. Und so hauchen die zwei zusammen mit The Gentleman’s Band Klassikern wie „Greensleeves“ oder John Dowlands „Flow My Tears“ eine Menge frisches Leben ein.“

Brigitte, 05/2014

„Wahre Traumpaare des Klassik-Betriebes brauchen keinen Glamour-Faktor. Sie finden sich und lassen hören, worum es bestenfalls geht: der Seele eine Stimme zu geben. Und so kam es, dass der Blockflötist Stefan Temmingh und die Sopranistin Dorothee Mields sich auf Zeitreise begaben zu den herzwärmenden Empfindsamkeiten, die Englands frühe Barockzeit schuf. Zwei junge Ausnahmebegabungen, „Inspired by Song“, vom Lied inspiriert: Temminghs virtuosensattes, vogelfröhliches Flötenspiel und der klare, alles Vibrato-Pathos meidende Herzenston Dorothee Mields’.“

Der Westen, 13.05.2014

„The crystal clear quality of Dorothee Mields’s singing has already graced many albums of German mid- to late-Baroque music. Her vocal quality, secure intonation and tasteful use of ornamentation characterise performances that are further enhanced by her sensibility to music and text alike.“

Nicholas Anderson, Classical-Music.com, 08/2013

„Dorothee Mields‘ einzigartig flexibler und geschmeidiger Sopran mischt sich hervorragend mit den unterschiedlichsten instrumentalen Timbres.“

Michael Wersin, Rondo Magazin 10/2012

„Doch wie ein Lichtstahl leuchtet der Sopran Mields’ dagegen an […]: Leichte Koloraturen, perfekte Dosierung von Timbre, Tremolo und Dynamik ein Kunstenglisch, das köstlich zu hören ist […]“

Main-Spitze (Konzert Mainzer Musiksommer), 16.08.2012

„Dorothee Mields […], die mit ihrer Schlichtheit berührt und über viel Ausdruckskraft verfügt, ist wirklich überaus geeignet für diese Art der Musik. Eine kongeniale Interpretin […]“

Dirk Kruse, br.de, 09.07.2012

„Dorothee Mields zeigt sich einmal mehr als brilliante Sängerin, die technische Makellosigkeit mit sinnlichem Ausdruck wunderbar zu verbinden versteht. […] Ihre helle, klare Stimme klingt immer mühelos und rein. Alles wirkt anrührend schlicht und dennoch tiefgründig. In den Koloraturen läuft ihre Stimme mühelos durch alle Lagen, während sie gleichzeitig den Text absolut glaubwürdig und immer verständlich vorträgt.“

Dr. Christiane Bayer, Klassik.com, 08.06.2012

„Besonders bestechend finde ich die Natürlichkeit der Sängerin. Dorothee Mields kann es sich leisten, nicht zu forcieren oder opernhaft daherzukommen, denn bei ihr stimmt alles: […]. Ihre schlanke Stimme klingt glockenklar, aber auch innig. Sie verzaubert mit ihrem Gesang, lässt die Musik besonders wertvoll erscheinen und bereichert sie mit ihrer Interpretation.“

Astrid Belschner, Kulturradio, 19.11.2012

„Als eine der besonders gefragten Solistinnen für Alte Musik legt sie ein hörenswertes Album nach dem anderen vor, ohne dass dabei auch nur ein Teil des Rummels entstünde wie bei der Konkurrenz. [...] stets findet Dorothee Mields den angemessenen Tonfall, für den das breite Ausdrucksspektrum ihrer Stimme die passenden Mittel bereithält.“

Arnd Richter, Fono Forum, 06/2012

„Und Dorothee Mields schwebt und trällert wie ein virtuoser Singvogel über dem Grauen, unbekümmert und wissend zugleich, kristallklar und auch im Wahnsinn noch mädchenhaft und anmutig.“

Crescendo, Attila Csampai, 06.06.12

„Dorothee Mields wiederum hat […] einen frischen, jugendlichen, facettenreichen Sopran. […] wirkt ihre Stimme wohlig warm, auf eine ganz besondere Art „strahlend“. […] Sie verleiht jedem Stück ihre unverwechselbare Note, […] ist mal geheimnisvoll, mal schwärmerisch, mal völlig dem „Liebesrausch verfallen“, mal ganz in Betrachtungen über die Liebe „versunken“.In summa eine grandiose sängerische Leistung.“

Jan Bechtel, Glarean Magazin, 19.08.2010

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Diskografie

inspired by songDie erste Zusammenarbeit von Dorothee Mields und Stefan Temmingh. Weitere Informationen auf www.inspiredbysong.deMär. 2014, dhm, CD, Verfügbar bei: Amazon
Wie schön leuchtet der MorgensternEine Reise durch die deutsche Weihnachtsmusik des 17. Jahrhunderts.Nov. 2013, dhm, CD, Verfügbar bei: Amazon
Musicalischer Seelen-FriedenDorothee Mields und die Hamburger Ratsmusik begeistern mit unbekannten Werken von Johann Philipp Krieger.Feb. 2013, carus, CD, Verfügbar bei: Amazon
Die Hoffnung des WiedersehensTelemann Arien dargeboten von Dorothee Mields und L’Orfeo Barockorchester.Nov. 2012, dhm, CD, Verfügbar bei: Amazon
Sacred AriasProtestantische Musik des 17. Jahrhunderts von der Nord- und Ostseeküste mit seltenen Arien von Bernhard, Bruhns, Buxtehude, Förtsch und TunderApr. 2012, Dhm, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Purcell - Love's MadnessEine Zusammenarbeit von Dorothee Mields mit Wolfgang Katschner und der Lautten CompagneyMär. 2012, Carus, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Loves AlchymieLiebe, Tod, Vergänglichkeit in der post-elisabethanischen Zeit, mit Hille Perl.Sep. 2010, Dhm, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Purcell - Love SongsLieder des "Orpheus Britannicus" Henry Purcell, interpretiert von Dorothee Mields und der Lautten CompagneyMär. 2010, Carus, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
In Darkness Let Me DwellAuf "In Darkness Let Me Dwell" präsentiert Dorothee Mields zusammen mit der Gambistin Hille Perl, dem Lautenisten Lee Santana und dem Gamben-Ensemble Sirius Viols eine Auswahl ...Sep. 2008, Dhm (Sony Music), CD, Verfügbar bei: Amazon