Violoncello Daniel Müller-Schott
Daniel Müller-Schott © Uwe ArensKünstler

„... one of the finest cellists before the public today.“

The Sunday Times
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Biografie

Daniel Müller-Schott gastiert bei führenden internationalen Orchestern; u.a. mit den Orchestern in New York, Boston, Cleveland, Chicago, Philadelphia und Los Angeles, bei den Berliner Philharmonikern, beim Gewandhausorchester Leipzig, Münchner Philharmoniker oder beim London Philharmonic Orchestra, Tokios NHK Symphony Orchestra, Taiwans National Symphony Orchestra und dem Seoul Philharmonic Orchestra. Daniel Müller-Schott konzertiert mit herausragenden Dirigenten wie Charles Dutoit, Christoph Eschenbach, Iván Fischer, Alan Gilbert, Gustavo Gimeno, Bernard Haitink, Neeme Järvi, Dmitrij Kitajenko, Jun Märkl, Andris Nelsons, Gianandrea Noseda, Andrés Orozco-Estrada, Vasily Petrenko, André Previn und Krzysztof Urbański.

Neben der Aufführung der großen Cellokonzerte ist Daniel Müller-Schott die Entdeckung unbekannter Werke und die Erweiterung des Cello-Repertoires ein besonderes Anliegen - Sir André Previn und Peter Ruzicka haben ihm Cellokonzerte gewidmet.


 

Gleich zum Start der Saison 2016/17 stehen Konzerte in Hong Kong und Taiwan im Kalender. In Europa ist er u.a. mit dem City of Birmingham Symphony Orchestra und Gustavo Gimeno, mit dem Spanish National Symphony Orchestra mit unter der Leitung von Krzysztof Penderecki und dem Deutschen Symphonieorchester und Alan Buribayev zu hören. Erneut wird Daniel Müller-Schott auf Australien-Neuseeland-Tournee gehen und mit dem New Zealand Symphony und Melbourne Symphony Orchestra unter Sir Andrew Davis zu erleben sein.

Als Kammermusiker arbeitet er u.a. zusammen mit Nicolas Angelich, Renaud Capuçon, Xavier de Maistre, Julia Fischer, Igor Levit, Francesco Piemontesi, Lauma und Baiba Skride, Simon Trpčeski sowie dem Ebène Quartett und Modigliani Quartett. Internationale Musikfestivals laden Daniel Müller-Schott regelmäßig zu Konzerten ein.

Seine aktuelle CD-Neuerscheinung DUO SESSIONS (Duos von Kodály, Schulhoff, Ravel und Halvorsen) hat Daniel Müller-Schott gemeinsam mit Julia Fischer für das Münchener Label ORFEO eingespielt.

Daniel Müller-Schott, Träger des ihm von der Anne-Sophie Mutter Stiftung verliehenen Aida Stucki Preises, studierte bei Walter Nothas, Heinrich Schiff und Steven Isserlis und erhielt schon früh persönliche Unterstützung von Anne-Sophie Mutter innerhalb ihrer Stiftung. Durch diese Förderung erhielt Daniel Müller-Schott ein Jahr bei Mstislaw Rostropowitsch privaten Unterricht. Mit fünfzehn Jahren machte Müller-Schott international Furore durch den Gewinn des Ersten Preises beim Internationalen Tschaikowsky Wettbewerb für junge Musiker 1992 in Moskau.

Daniel Müller-Schott spielt das 'Ex Shapiro' Matteo Goffriller Cello, gefertigt in Venedig 1727.

SAISON 2016/2017

Zitate

„Klassische Antwort in Moll „…nach einer zupackenden Kadenz, vom Weltklasse-Solisten bis in höchste Lagen ausgereizt, dann ein bizarres Scherzo – Unspielbares wird hier von Müller-Schott zur instrumentalen Lustbarkeit…““

Offenbach Post, Klaus Ackermann, 16.11.16

„Kraftvoll urwüchsig „…Müller-Schotts künstlerisch-musikalisches Selbstbewusstsein wurde durch diese ungewöhnliche Konstellation nicht geschmälert. Er gestaltete das markante Solo-Motiv des ersten Satzes zupackend und energisch und bereitete damit auch die rechte Grundlage für einen engagierten Dialog mit dem Orchester…““

Frankfurt Neue Presse, Ge, 15.11.2016

„Daniel Müller-Schott brachte sein Instrument beim Konzert für Violoncello und Orchester d-Moll von Édouard Lalo zum Singen. Weich und innig spannte er eine endlos erscheinende Melodik über den murmelnden Orchestergrund, der mit peitschenden Akzenten kleine Störfeuer in die melodiöse Seligkeit bringen.“

Rheinische Post, Monika Klein, 05.03.16

„Mit Daniel Müller-Schott sitzt ein mittlerweile zur internationalen Elite aufgestiegener Cellist auf dem Podium im Grossen Saal der Tonhalle. Sensibel dialogisiert er mit den solistischen Partnern – Flöte, Horn oder Klarinette – aus dem Orchester. Intelligent unterscheidet er zwischen thematischen Abschnitten und virtuosem Figurenwerk. Und vor allem lässt er sein phantastisch klingendes Instrument fast immer singen, ob es sich nun im ersten Satz um das leidenschaftliche Hauptthema handelt oder um das schmelzzarte Seitenthema, das zuvor vom Horn exponiert wird.“

Neue Zürcher Zeitung, 10.12.2015, Thomas Schacher

„Alle Qualitäten wie der eindrucksvoll tragende, konturierte Ton, die stilistische Sicherheit, der Sinn für symphonisches Miteinander, die Sorgsamkeit beim Phrasieren ebenso wie das unprätentiöse Auftreten sind inzwischen Markenzeichen instrumentaler Souveränität, kurz, Müller-Schott ist ein vielseitig gereifter Könner seines Fachs, zu Recht international gefeiert. [...] Seine Fähigkeit zu groß dimensionierter Kantilene und weiter Perspektive wie im Largo bei Schostakowitsch oder im Adagio bei Brahms, nimmt gefangen. [...] Helle Begeisterung.“

Süddeutsche Zeitung, Harald Eggebrecht, 06.08.15

„Als renommierter Interpret von Weltgeltung setzte der Solocellist Daniel Müller-Schott besondere Akzente. Haydns Konzert für Violoncello Nr. 1 C-Dur Hob. VIIb:1 intonierte er tonschön, intonationsrein und ungemein kultiviert, dabei aber doch akzentuiert.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Harald Budweg, 14.07.15

„Müller-Schott, der auch das abseitige Repertoire liebt [Prokofieff „Sinfonisches Konzert"] singt dieses Stück seelenvoll auf seinem edlen Cello, intonationssicher in den heikelsten Lagen und Geschwindigkeiten.“

Kölnische Rundschau, Olaf Weiden, 08.06.15

„[…] großes Kino der Leidenschaften, Daniel Müller-Schott setzt dem Noblesse entgegen, […] im Adagio, das bei Müller-Schott nie larmoyant, sondern sehnsuchtsvoll tönt […] das Finale hochdramatisch, furios, fetzig […] in der Zugabe bei Brittens „Declamato“ wechselt die Klangfarbe von mal schillerndem, mal mattem Silber zur kräftig grundierten Bronze.“

Hannoversche Allgemeine Zeitung, Rainer Wagner, 24.01.15

„On Monday the German cellist Daniel Müller-Schott joined the Budapest Festival Orchestra in a soulful performance of the Cello Concerto that was particularly memorable for his sensitive playing and refined sound in the quiet passages. There was magic in the interplay between soloist and individual orchestra voices, and in Mr. Müller-Schott’s hushed, almost lifeless penultimate note that grew into the soaring, jubilant conclusion.“

New York Times, Corinna da Fonseca-Wollheim, 03.06.14

„Er springt heldenhaft kurzfristig für den erkrankten Truls Mørk ein und tritt an, um das Dvořák Cellokonzert in vollendeter Schönheit zu spielen.“

Berliner Morgenpost, Felix Stephan, 01.02.14

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Diskografie

Duo SessionsKodály, Schulhoff, Ravel, HalvorsenAug. 2016, Orfeo, CD, Verfügbar bei: Amazon
Britten Prokofiev Shostakovitch Cello SonatasApr. 2015, Orfeo, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Dvořák: The Cello worksDaniel Müller-Schott spielt Dvořák: Cello-Konzert, Rondo, Waldesruh u.a.Apr. 2014, Orfeo International Music, CD, Verfügbar bei: Amazon
The Cello SymphoniesDaniel Müller-Schott spielt die Cello-Symphonien von Prokofieff und BrittenOkt. 2012, ORFEO, CD, Verfügbar bei: Amazon
The Cello SuitesDaniel Müller-Schott spielt Werke für Cello von Benjamin Britten: Nr. 1 G-Dur op.72, Nr. 2 D-Dur op.80, Nr. 3 C-Dur op. 87Mai. 2011, Orfeo, CD, Verfügbar bei: Amazon
Werke für Cello und KlavierWerke für Cello & Klavier von Mendelssohn Bartholdy: Sonaten für Cello & Klavier Nr.1&2, Variations concertantes D-Dur op.17, Auf Flügeln des Gesanges op.34 Nr.2, Schilflied op.71 ...Jun. 2010, Orfeo, CD, Verfügbar bei: Amazon
Schumann - Strauss - Volkmann - BruchDaniel Müller-Schott spielt Werke von Schumann (Cellokonzert), Strauss (Romanze F-Dur), Volkmann (Cellokonzert) & Bruch (Kol Nidrei) mit dem NDR-SinfonieorchesterSep. 2009, Orfeo, CD, Verfügbar bei: Amazon
Schostakowitsch: CellokonzerteDaniel Müller-Schott spielt die Cellokonzerte Nr. 1 und 2 von Schostakowitsch mit dem Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks unter Yakov KreizbergMai. 2008, Orfeo, CD, Verfügbar bei: Amazon
Haydn & BeethovenDaniel Müller-Schott spielt Haydns Cellokonzerte Nr 1. und 2 und die Violinromanzen von Beethoven mit dem Australian Chamber OrchestraJun. 2003, Orfeo, CD, Verfügbar bei: Amazon