Cornelius Meister
Cornelius Meister © Nancy HorowitzKünstler

„Meister phrased the music with tenderness and old-world geniality ...“

The Washington Post
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Biografie

Cornelius Meister ist seit 2010 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien (RSO). 2018 wechselt er als Generalmusikdirektor an die Staatsoper Stuttgart und zum Staatsorchester Stuttgart. Seit 2017 ist er zusätzlich Principal Guest Conductor beim Yomiuri Nippon Symphony Orchestra Tokyo. 2016 gewann er mit Peter Grimes den International Opera Award für die beste Produktion der Saison.

2017/18 dirigiert er Konzerte bei den Salzburger Festspielen, am Teatro alla Scala Mailand, in der Kölner Philharmonie, in Wien, Tokio und Shanghai. Als Operndirigent ist er präsent beim Glyndebourne Festival (Ariadne auf Naxos), an der Wiener Staatsoper (Die Fledermaus) und in Antwerpen (Parsifal). 2018/19 folgt sein Debüt an der Metropolitan Opera New York.


 

In seinen Aufführungen dirigiert Cornelius Meister sowohl das Kernrepertoire (vor allem
Mozart-, Wagner-, Puccini- und Strauss-Opern, sämtliche Beethoven-, Schumann-, Brahms-, Bruckner-, Tschaikowsky-, Mahler- und Sibelius-Symphonien) als auch selten gespielte Werke (u.a. sämtliche Martinů-Symphonien). Hinzu kommen zahlreiche Uraufführungen und die Zusammenarbeit mit Originalklang-Orchestern (u.a. Die Zauberflöte an der Oper Zürich).

Zusätzlich zu den Abonnementkonzerten im Wiener Musikverein und Konzerthaus dirigiert er das Radio-Symphonieorchester Wien auf Tourneen in Asien und Europa. Sämtliche Konzerte werden im Radio und im Internet, teilweise auch im Fernsehen, übertragen. Regelmäßig erscheinen CD-Einspielungen.

In Konzerten leitet er das Royal Concertgebouw Orchestra Amsterdam, City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC National Orchestra of Wales und BBC Philharmonic, National Symphony Orchestra Washington, Mostly Mozart Festival Orchestra New York, Swedish Radio Symphony Orchestra und Danish National Symphony Orchestra, Orchestre de Paris, Orchestre de l’Opéra National de Paris und Ensemble Intercontemporain, Orchestra dell’Accademia Nazionale di Santa Cecilia Rom, Tonhalle-Orchester Zürich und Orchestre de la Suisse Romande, Deutsches Symphonie-Orchester Berlin und die Rundfunk-Sinfonieorchester von NDR, SWR und BR.

Mit 21 Jahren debütierte Cornelius Meister an der Hamburgischen Staatsoper. Es folgten Einladungen an die Bayerische Staatsoper München, Deutsche Oper Berlin, Semperoper Dresden, Theater an der Wien, New National Theatre Tokyo, San Francisco Opera und The Royal Danish Opera. Seit 2012 dirigiert er an der Wiener Staatsoper (Mozart, Beethoven, Wagner und Richard Strauss), seit 2014 am Royal Opera House Covent Garden London (Mozart und Puccini), seit 2015 am Teatro alla Scala Mailand (Uraufführung einer Oper von Giorgio Battistelli anlässlich der Weltausstellung).

Cornelius Meister studierte Klavier und Dirigieren in Hannover bei Konrad Meister, Martin Brauß und Eiji Ōue sowie am Mozarteum Salzburg bei Dennis Russell Davies, Jorge Rotter und Karl Kamper. Von 2005 bis 2012 war er Generalmusikdirektor in Heidelberg. Bereits 2007 wurde er für das „Beste deutsche Konzertprogramm“ und seither mehrfach für seine Education-Projekte ausgezeichnet. Als Pianist trat Cornelius Meister in Europa und den USA auf und leitete Klavierkonzerte von Grieg, Liszt, Gershwin, Beethoven und Mendelssohn vom Flügel aus.

SAISON 2017/2018

Zitate

„Und es ist Cornelius Meister, noch Chef des ORF-Symphonieorchesters, am Pult der Zürcher Philharmonia, der solche Gesten bruchlos in Musik zu übersetzen versteht, Einzelheiten mit stupendem Klangsinn konturiert und schärft und den schwärmerischen Fluss des Ganzen dabei nie aus Aug und Ohr verliert: großartig.“

Salzburger Nachrichten, Karl Harb, 26.04.2017

„Cornelius Meister dirigiert die genial instrumentierte Partitur mit feinem Gespür für ihre große emotionale Bandbreite zwischen intimsten Lyrismen und scharf ausbrechender Klangwucht.“

Schwäbische, Werner M. Grimmel, 05.04.2017

„Cornelius Meister, der deutsche Dirigent, der 2014 sein Debüt beim National Symphony Orchestra Washington machte, bewies nun erneut, dass er jemand ganz Besonderes ist, den es zu beobachten lohnt. [...] Er dirigiert mit solcher Leichtigkeit, dass die daraus entstehende gewaltige Lautstärke überrascht: ein Tsunami, der sich ruhig nähert und dann umwerfende Kraft entwickelt.“

Washington Post, Annette Midgette, 16.02.2017

„Cornelius Meister […] dirigierte […] auswendig, mit Liebe und Hingabe wie mit vorausgreifenden, klaren und, ja, schönen, ästhetischen Bewegungen.“

Stuttgarter Zeitung, Susanne Benda, 17.12.2016

„Aber auch der Dirigent ist ein Glücksfall. Cornelius Meister, der junge wie talentierte Chefdirigent des RSO, trug wesentlich zum Gelingen des umjubelten Abends bei. Er bewältigt mühelos den „Spagat“ zwischen Pathos und ironisch-subtilem Humor, zieht weite, ausladende Bögen und ziseliert dann die Details dieses Werkes, das in den Jahren nach den Wozzeck- und Turandot-Uraufführungen entstand.“

Staatoper Wien, „Arabella“, Der neue Merker, 26.01.2016

„Cornelius Meister leitete das Orchester auf beeindruckende Weise und bot, neben der Ouvertüre von Mozart und dem Konzert von Haydn, eine fesselnde Darbietung der Vierten Sinfonie von Beethoven.“

New York Times, James R. Oestreich 06.08.2015

„Meister erwies sich als überragend darin, nicht nur die Musiker, sondern auch das Publikum zu leiten. Er verstand es, die Spannung zwischen den Sätzen zu halten – sogar in der Sinfonie. Erstaunlicherweise blieb das klatschfreudige Sommer-Publikum bis zur letzten Kadenz still und anerkennend aufmerksam. Schon allein dafür verdiente er die Bravo-Rufe.“

Financial Times, Martin Bernheimer, 05.08.2015

„Bruckners Erste in c-Moll gab dem Radio-Sinfonieorchester Wien unter Cornelius Meister Gelegenheit, wieder seine außerordentlichen Qualitäten zu zeigen: technisch brillant, aber mit ruhiger Kraft. Im noch jungen Cornelius Meister (Jahrgang 1980) reift hörbar ein genuiner Bruckner-Dirigent heran.“

Frankfurter Allgemeine Zeitung, Gerhard Rohde, 03.09.2014

„[...] much of the credit goes to the young German conductor Cornelius Meister making his Covent Garden debut. Meister's commitment shines through on every page. He grips the score impressively [….] and he elicits a rewarding evening of incisive playing from the orchestra. [...] He's one to follow.“

The Guardian, Martin Kettle, 10.07.2014

„[Cornelius Meister] led a powerful and emotional reading of the score, sympathetic to the singers’ needs, and at the service of Puccini: this was with-feeling, the emotions acted out on the stage being fed by the sounds from the pit.“

Classical Source, Kevin Rogers, 09.07.2014

„He is a real conductor, working hard to convey a stream of musical ideas, and with a good understanding of how best to elicit them from the players. [...] He conveys clearly what he wants just ahead of time.“

Washington Post, Robert Battey, 18.04.2014

„He knew what he wanted and where to go, and communicated his intentions clearly to the orchestra. In return, the NSO seemed to respond positively and with great joy, to his conducting.“

Communities Digital News, Terry Ponick, 18.04.2014

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Diskografie

Best of Radio SessionsCornelius Meister mit dem RSO Wien.Okt. 2016, Sony Music, CD
My RSO 2Cornelius Meister präsentiert diverse Komponisten mit dem RSO Wien.Jun. 2016, ORF Production, CD
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Barden: MonolithsEnsemble intercontemporain gemeinsam mit Cornelius Meister.Aug. 2015, con legno, CD
Strauss: Metamorphosen/Studie für 23 SolostreicherCornelius Meister dirigiert Strauss' "Metamorphosen"Jun. 2015, ORF Production, CD
Ein Heldenleben/MetamorphosenCornelius Meister dirigiert Ein Heldenleben und Metamorphosen von Richard Strauss.Okt. 2014, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Mozart: Symphonie Nr. 34Cornelius Meister dirigiert Mozarts Symphonie Nr. 34Okt. 2014, ORF Production, CD
Wesendonck Lieder / ArienCornelius Meister dirigiert das ORF Radio-Symphonieorchester Wien.Mai. 2014, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Haydn: Oxford-Symphonie, Ravel: BoléroCornelius Meister dirigiert Haydns "Oxford-Symphonie"Sep. 2013, ORF Production, CD
Anton Bruckner: Symphony No. 4 "Romantic"Cornelius Meister dirigiert das RSO Wien.Feb. 2013, Capriccio, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Béla Bartok: Kossuth, Concerto for OrchestraCornelius Meister dirigiert das RSO Wien.Jan. 2013, cpo, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
my RSOModerierte Hörreisen mit dem RSO WienNov. 2012, ORF, CD
Calexico - Algiers (Limited Deluxe Edition)Calexico gemeinsam mit dem RSO Wien und Cornelius MeisterSep. 2012, City Slang/ Universal, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Gottfried von Einem: KlavierkonzertCornelius Meister, RSO Wien, Konstantin Lifschitz mit Werken von Gottfried von EinemJan. 2010, ORFEO, CD, Verfügbar bei: iTunes AmazonApple Music