DirigentCornelius Meister
© Nancy HorowitzKünstler

„Meister phrased the music with tenderness and old-world geniality ...“

The Washington Post
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Biografie

Cornelius Meister, geboren 1980 in Hannover, ist seit September 2010 Chefdirigent und Künstlerischer Leiter des ORF Radio-Symphonieorchesters Wien.

Neben seinen Abonnementskonzerten im Musikverein Wien und im Wiener Konzerthaus führen ihn ausgedehnte Tourneen regelmäßig nach Japan und durch Europa, u. a. zu den Salzburger Festspielen und in die Berliner Philharmonie. In der Saison 12/13 erschienen u. a. die 24teilige CD-Edition my RSO, Bruckners Vierte Symphonie und Bartóks Konzert für Orchester. Sämtliche Konzerte werden im Radio und teilweise im Fernsehen übertragen.

Von 2005 bis 2012 war Cornelius Meister Generalmusikdirektor in Heidelberg. In dieser Zeit erhielt er den Preis für das beste Konzertprogramm des Deutschen Musikverlegerverbandes sowie in den Jahren 2007 und 2010 den junge Ohren-Preis und den Preis des Deutschen Musikrats für seine Musikvermittlungsarbeit für Kinder und Jugendliche.


In Konzerten dirigierte Cornelius Meister u. a. Het Concertgebouworkest Amsterdam, die Bamberger Symphoniker, das City of Birmingham Symphony Orchestra, BBC Philharmonic Orchestra, Indianapolis Symphony Orchestra, Baltimore Symphony Orchestra, Swedish Radio Symphony Orchestra, Danish National Symphony Orchestra, Orchestre de l’Opéra national de Paris, Ensemble Intercontemporain Paris, das Rundfunk-Sinfonieorchester Berlin, das NDR Sinfonieorchester Hamburg und das Symphonieorchester des Bayerischen Rundfunks.

Mit 21 Jahren debütierte Cornelius Meister an der Hamburgischen Staatsoper, es folgten die Bayerische Staatsoper München, New National Opera Tokyo, San Francisco Opera, Theater an der Wien, Königliche Oper Kopenhagen, Lettische Nationaloper Riga (Der Ring des Nibelungen) und die Wiener Staatsoper.

In der Saison 13/14 dirigiert Cornelius Meister Konzerte beim Helsinki Philharmonic Orchestra, Tonhalle-Orchester Zürich, Orchestra di Santa Cecilia Rom, National Symphony Orchestra Washington, Orchestre de Paris, BBC National Orchestra of Wales, Radio-Sinfonieorchester des SWR Stuttgart und beim Deutschen Symphonie Orchester Berlin.

Außerdem dirigiert er 13/14 am Royal Opera House Covent Garden London, an der Deutschen Oper Berlin, an der Semperoper Dresden und am Opernhaus Zürich.

Cornelius Meister studierte Klavier und Dirigieren in Hannover bei Konrad Meister, Martin Brauß und Eiji Oue sowie am Mozarteum Salzburg bei Dennis Russell Davies, Jorge Rotter und Karl Kamper; außerdem spielt er Cello und Horn. Vom Flügel aus leitete er zuletzt Klavierkonzerte von Grieg, Liszt, Gershwin (Rhapsody in Blue), Beethoven, Mendelssohn und Pärt (Credo). Intensiv widmete er sich dem kammermusikalischen Repertoire.
Rundfunk-, CD- und Fernseh-Produktionen als Pianist führten ihn durch Europa und in die USA. Er ist Preisträger u. a. des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

SAISON 2013/2014

 

Zitate

„Dieser Dirigent geht sorgsam mit der Musik um, er behütet sie, damit ihr Schatz funkeln darf und nicht durch plakative Behandlung zerstört würde.“

Mannheimer Morgen, Eckhard Britsch, 22.11.2013

„Wenn Cornelius Meister nach der Pause dann Brahms 2. Sinfonie dirigiert, mit expressiver aber nie exaltierter Gestik, sieht man einem Dirigenten zu, der ein Werk, das er wirklich liebt, einfach nur zu seinem eigenem Vergnügen genießen will. Was es dem Publikum leicht macht, es ihm gleich zu tun.“

Tagesspiegel, Frederik Hanssen, 24.09.2013

„Und Maestro Cornelius Meister war seinen Sängern an diesem Abend ein vollendeter Begleiter, dessen Anweisungen das gesamte Ensemble und das Orchester der Lettischen Nationaloper hörbar bereitwillig folgten.“

(über Wagner „Siegfried“), Online Merker, Harald Lacina, 07.06.2013

„Was gestern im goldglänzenden Großen Saal des Wiener Musikvereins zu Gehör kam, war von Anfang bis Ende hoch expressive Musik.“

Deutschlandradio, Sendung Kultur Heute, 06.04.2013, 17:30 Uhr

„In masterful fashion, the conductor ensured that each episode of this wild and crazy musical tale communicated vividly, while maintaining the firmness of the score's structure. The orchestra sounded terrific, whether adding fire to a crescendo or laying on subtle atmospheric coloring; brass and woodwind soloists made sizzling contributions.“

The Baltimore Sun, 27.10.2012

„Zuletzt Arnold Schönbergs Tondichtung „Pelleas und Melisande“ op. 5: Nicht nur hier begeisterte Chefdirigent Cornelius Meister mit seiner suggestiven gestalterischen Kraft, seiner Kunst der zwingend aufgebauten Steigerung und Höhepunkte. Neben berühmteren Namen zählt auch er zur imponierenden Riege junger exzellenter Dirigenten unserer Zeit.“

Wiener Zeitung, Gerhard Kramer, 10.05.12

„Am Pult der Sächsischen Staatskapelle gibt Cornelius Meister sein Debüt. Ein grandioser Einstand [Berg’s Lulu].“

Dresdner Neue Nachrichten, 5.02.12

„Drawing silken sound from the strings and burnished playing from the brass, Meister phrased the music [Brahms’ Second Symphony] with tenderness and old-world geniality, paying equal attention to the smallest moments and the longer musical paragraphs, and building to an exuberant crescendo to finish an uncommonly fine reading.“

The Washington Post, Joe Banno, 2.05.11

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Diskografie

Anton Bruckner: Symphony No. 4 "Romantic"Cornelius Meister dirigiert das RSO Wien.Feb. 2013, Capriccio, CD, Verfügbar bei: Amazon
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my RSOModerierte Hörreisen mit dem RSO WienNov. 2012, ORF, CD
Calexico - Algiers (Limited Deluxe Edition)Calexico gemeinsam mit dem RSO Wien und Cornelius MeisterSep. 2012, City Slang/ Universal, CD, Verfügbar bei: Amazon
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