Clemens Schuldt
Clemens Schuldt © Sammy HartKünstler

„... er schien der Brennpunkt der musikalischen Energie zu sein.“

Sindelfinger Zeitung
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Biografie

Clemens Schuldt, einer der spannendsten jungen Dirigenten Deutschlands, ist Chefdirigent des Münchener Kammerorchesters. Seine innovativen Interpretationen des klassischen und romantischen Repertoires und seine Kreativität beim Einbinden unbekannter oder moderner Stücke in die Konzertprogramme werden weithin gelobt. Höhepunkte der Saison mit dem Münchener Kammerorchester sind Komponistenporträts von Per Norgård und Harrison Birtwistle und Konzerte in Salzburg, Russland und Kolumbien mit Solisten wie Augustin Hadelich und Mahan Esfahani.  


 

In Großbritannien ist Schuldt ein gern gesehener Gast und leitet regelmäßig das Philharmonia Orchestra, Royal Northern Sinfonia und das Scottish Chamber Orchestra. Außerdem dirigiert er das Deutsche Symphonie-Orchester Berlin, die Radio-Sinfonieorchester des WDR, SWR und des ORF, Bamberger Symphoniker, Netherlands Philharmonic Orchestra, Orchestre de la Suisse Romande, Norwegian National Opera Orchestra, Swedish Chamber Orchestra, Polish National Radio Symphony Orchestra, Orchestre Philharmonique de Strasbourg, Orquesta y Coro Nacionales de España, Orquestra Simfònica de Barcelona, Yomiuri Nippon Symphony Orchestra, New Japan Philharmonic, Tasmanian Symphony Orchestra und Hong Kong Sinfonietta. Solisten seiner Konzerte sind u.a. Daniil Trifonov, Renaud Capuçon, Ingrid Fliter, Kit Armstrong, Augustin Hadelich, Baiba Skride, Alina Ibragimova, Håkan Hardenberger, François Leleux, Xavier de Maistre, Steven Isserlis, Sally Matthews und Ian Bostridge.

In der Saison 2017/18 gastiert Clemens Schuldt zweimal beim BBC Philharmonic, u.a. mit der Uraufführung von Mark Simpsons Cellokonzert. Wiedereinladungen führen ihn zum Royal Scottish National Orchestra (Solist: Kari Kriikku), Royal Northern Sinfonia, Scottish Chamber Orchestra (Solistin: Elisabeth Leonskaja), Orchestre de Chambre de Lausanne und Musikkollegium Winterthur. Bei der Robert-Schumann-Philharmonie Chemnitz dirigiert er erstmals Beethovens 9. Symphonie. Wichtige Debüts gibt er beim Orchestre National du Capitole de Toulouse, RTÉ National Symphony Orchestra, Ulster Orchestra und Orquesta Sinfónica de Euskadi.

Operndirigate spielen eine wichtige Rolle in seinem künstlerischen Schaffen. In den beiden letzten Spielzeiten war er Dirigent in Residence am Staatstheater Mainz und leitete dort Neuproduktionen von Bellinis „Norma“, Glucks „Armide“, Gounods „Faust“ und Verdis „Rigoletto“. Er dirigierte am Landestheater Innsbruck ebenfalls eine Neuproduktion von „Faust“ und leitete Vorstellungen von Offenbachs „Les contes d’Hoffmann“ am Theater Osnabrück und von Dvoraks „Rusalka“ am Musiktheater im Revier Gelsenkirchen.

Clemens Schuldt gewann 2010 den renommierten Donatella Flick Dirigierwettbewerb in London und war ein Jahr lang Assistant Conductor des London Symphony Orchestra, wo er mit so renommierten Dirigenten wie Sir Colin Davis, Valery Gergiev und Sir Simon Rattle arbeitete. Der gebürtige Bremer studierte zunächst Violine an der Robert Schumann Hochschule Düsseldorf und spielte beim Gürzenich Orchester und bei der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Im Anschluß daran absolvierte er ein Dirigierstudium in Düsseldorf, Wien und Weimar. 

SEASON 2017/2018

Zitate

„[…] Allegro-Sturm, ausgelöst durch den vitalen Interpretenwind, der vom Dirigenten ausging […] Unter Clemens Schuldt war ein Konzert garantiert, das Mozarts Kontraste ebenso wirkungsvoll hervorgehoben hatte wie dessen Größe […]“

Fränkische Nachrichten, Klaus Linsenmeyer, 06.06.2016

„Souverän von Clemens Schuldt geleitet, bietet das Philharmonische Orchester Mainz dramatische Hochspannung.“

Opernnetz.de, Christiane Franke, 18.01.2016

„Schuldt […] führte das sensibel reagierende Orchester mit mozartischer Leichtigkeit.“

Lübecker Nachrichten, Cornelia Schoof, 26.07.2015

„[…] die erstklassige Führung [von] Clemens Schuldt, der den Klang mit klaren Gesten zu formen wusste und eine eindringliche Präsenz zeigte […] Eine Glanzleistung des aufstrebenden Dirigenten.“

Kieler Nachrichten, Lea Marxen, 25.07.2015

„Das immer wieder aufblühende, elektrisierende Höhepunkte setzende Ensemble hat unter Schuldts Führung einerseits ein sicheres Gespür für die Entwicklung dramatischer Momente, andererseits ein untrügliches Gefühl für den Moment der Trauer und der Abgeschiedenheit.“

Garmisch-Partenkirchner Tagblatt, Dorothe Fleege, 26.06.2015

„Clemens Schuldt lässt es bei arglosem Behagen nicht bewenden. […] Seinen präsenten und präzisen, unmittelbar anschaulichen Gebärden folgend, mischt das Orchester Kolorationen gesteigerter Leidenschaft…“

Frankenpost, Michael Thumser, 23.06.2015

„So hat Clemens Schuldt, der junge Dirigent, begonnen und mit dem Tiroler Symphonieorchester Innsbruck sinnfällig weitergemacht: Handlungen gezeichnet und kommentiert, Stimmungen gemalt, Charaktere und Volksszenen detailliert geprägt, Emotion hörbar gemacht – Spannung erzeugt.“

Tiroler Tageszeitung, Ursula Strohal, 11.05.2015

„Das Tiroler Symphonie Orchester Innsbruck unter dem jungen, stets animierenden Clemens Schuldt versprüht bei teils sehr breiten Tempi viel sensibles, farbiges und durchsichtiges, französisches Parfüm.“

Opernnetz.de, Helmut Christian Mayer, 09.05.2015

„Clemens Schuldt hingegen präsentierte sich als vielversprechender Dirigent der jüngeren Generation. […] Schon von der konzentrierten, effektiven Probenarbeit waren MKO-Musiker angetan. Auch im Konzert präsentierte er sich als klarer, auch nobler Taktschläger und feinsinniger, informierter Inspirator.“

Das Orchester, Marco Frei, 02.2015

„Clemens Schuldt vermochte mit seinem sensiblen und differenzierten Dirigat das Publikum sofort wieder in seinen Bann zu ziehen. […] Neben einem reichen Schlag-Repertoire verfügt er über große musikalische Intelligenz, mit der er durch das facettenreiche Programm dieses Abends führte.“

Bachtrack.com, Benedikt Zacher, 29.11.2014

„Die „Linzer Symphonie“ des 27jährigen Mozart, von Schuldt mit geschärften Kontrasten und jugendlich-fetzigem Schmiss dirigiert, gab es zum Schluss: historisch bestens informiert und besetzt.“

Bayerische Staatszeitung, Uwe Mitsching, 28.11.2014

„Drei Meisterwerke […] und ein inspirierter Dirigent verwandeln das Hofer Abonnementkonzert der Symphoniker zu zwei Sternstunden der Saison. […] Durch die sangliche Melodik, die berückenden Modulationen Glasunows lotst, feinsinnig und feinfühlig, Gastdirigent Clemens Schuldt das nuancierungsfreudige Orchester. […] In Josef Suks „Scherzo fantastique“, opus 25, ordnet er rhythmischen Elan und kantable Linien passioniert und kontrastreich an. […] Viel Schönheit, aber keine Süßlichkeit lässt der sympatisch jugendstraffe, engagiert gründliche Dirigent, den das Publikum gleich nach jenem Programmauftakt mit Bravorufen belohnt, einfließen.“

Frankenpost, Michael Thumser, 24.03.2014

„Der junge Dirigent Clemens Schuldt leitet das Orchester mit vollem Körpereinsatz und mutigem Gespür für Pointen und präzise Schlüsse.“

Badische Zeitung, Juliana Eiland-Jung, 13.03.2014

„Unbedingt erwähnenswert: Gastdirigent Clemens Schuldt, auch ein studierter Geiger wie Ola Rudner. Er kann Orchester und Publikum richtig packen. […] Die Philharmonie unter dem animierenden Dirigat des Musikrat-Stipendiaten Clemens Schuldt […] Selten hat die Philharmonie so hellwach, kraftvoll und doch feinnervig musiziert. […] Und immer wieder in hymnischem, gleißendem Pathos, das bei Schuldt nie hohl und großkotzig, sondern glühend erkämpft daherkommt.“

Südwest Presse Online, Otto Paul Burkhardt, 12.03.2014

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Diskografie

Nordic SoundTribute to Axel Borup-JørgensenJul. 2015, OUR Recordings, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon

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