OrgelCameron Carpenter
© Michael HartKünstler

"...everything he touches turns fantastical and memorable"

The New York Times
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Biografie

Für den Ausnahmeorganisten Cameron Carpenter erfüllt sich in der Saison 13/14 ein lang gehegter Traum: Die Fertigstellung seines eigenen Instrumentes. Im März 2014 wird Cameron Carpenter die Touring Organ im New Yorker Lincoln Center erstmals dem Publikum vorstellen, bevor sie auf großer Tournee auch in Europa zu hören ist. Station macht Carpenter unter anderem im Festspielhaus Baden-Baden, dem Konzerthaus Wien, der Alten Oper Frankfurt und Kölner Philharmonie.  Das in Boston von den Pionieren des Digitalorgelbaus Marshall & Ogletree nach Carpenters Plänen gefertigte Instrument ermöglicht ihm, an fast jedem Ort der Welt konzertieren zu können – eine Selbstverständlichkeit für die meisten Instrumentalisten, eine Revolution jedoch für Cameron Carpenter als Organisten. Begleitend zur Premiere der Touring Organ erscheint im Frühjahr 2014 seine Debüteinspielung für Sony Classical, deren Exklusivkünstler er seit 2013 ist.

Zu den Höhepunkten der Saison 13/14 zählen das Projekt „Michelangelo Sonnets“, eine Zusammenarbeit mit Peter Sellars und dem Bassbariton Eric Owens beim Manchester International Festival sowie im April 2014 die Welturaufführung des Orgelkonzertes von Terry Riley mit Los Angeles Philharmonic unter John Adams. Ihr folgt die Europäische Erstaufführung mit dem Orchestre de la Suisse Romande unter der Leitung von Diego Matheuz.


 

Erstmals mit Solorezitalen zu Gast ist Cameron Carpenter unter anderem im Palace of Arts Budapest, der Birmingham Symphony Hall sowie bei Festivals wie dem Beethovenfest Bonn, hier gemeinsam mit den Lichtdesignern von Urbanscreen, oder dem Enescu Festival Bukarest. In der Royal Festival Hall London debütiert er im März 2014 mit einem Improvisationskonzert zum Stummfilm „Das Cabinet des Dr. Caligari“. Eine besondere Zusammenarbeit verbindet ihn mit der Berliner Philharmonie, deren Orgelsaison er 2013 zum zweiten Mal eröffnet. Erneut zu hören ist er zudem im Mozarteum Salzburg und im International House of Music, Moskau.

1981 in Pennsylvania, USA, geboren, führte Cameron Carpenter mit elf Jahren erstmals J.S. Bachs Wohltemperiertes Klavier auf und wurde 1992 Mitglied der American Boychoir School. Neben seiner Mentorin Beth Etter zählten John Bertalot sowie James Litton zu seinen Lehrern. An der North Carolina School of the Arts studierte er folgend sowohl Komposition und Orgel bei John E. Mitchener. Währenddessen transkribierte er über 100 Werke für Orgel, unter anderem Gustav Mahlers Sinfonie Nr. 5. Die ersten eigenen Kompositionen entstanden während Carpenters Zeit an der Juilliard School New York, deren Student er von 2000 bis 2006 war. Parallel zu seinen Studien an der Juilliard erhielt er Klavierunterricht von Miles Fusco. 2011 wurde sein Konzert für Orchester und Orgel „Der Skandal“ von der Deutschen Kammerphilharmonie in der Kölner Philharmonie uraufgeführt. 2012 erhielt er den Leonard Bernstein Award des Schleswig-Holstein Musik Festivals.

Als erster Organist überhaupt wurde Cameron Carpenter für sein Album Revolutionary, (2008 erschienen bei Telarc) für einen Grammy nominiert. Ebenfalls bei Telarc erschien 2010 Cameron Live! Cameron Carpenters Kompositionen werden exklusiv bei Edition Peters verlegt.

SAISON 2013/2014

 

Zitate

„Cameron Carpenter might be the closest we have to the virtuoso musical showmen of the 19th century, like Liszt or Paganini. Beneath the sparkling veneer is a deeply serious musician who composes, transcribes and presides over his instrument with uncommon mastery.“

Washington Post, 15. April 2013, Tom Huizenga

„„Natürlich wirkt die Ausstellung von Eleganz und Körperlichkeit auf einem Klassik-Podium ungewohnt, aber Carpenter zerstreut jeden Anflug von Ressentiment durch schiere Bühnenpräsenz und seinen ehrlichen Charme, noch bevor er anfängt zu spielen und damit ohnehin alles andere vergessen lässt.““

Süddeutsche Zeitung, Helmut Mauró, 18.2.13

„... the audience’s response was raucous... everything he touches turns fantastical and memorable...“

The New York Times, Zachary Woolfe, 30.10.12

„Am Montag spielte Carpenter in der Philharmonie, und was er da am neuen, digitalen Spieltisch der großen Karl-Schuke-Orgel trieb, ist derart bestürzend, dass man es nur noch mit der Wirkung Franz Liszts vor 170 Jahren vergleichen kann.“

Berliner Zeitung, Peter Uehling, 26.09.12

„His playing, with its use of stops to create vast spectrums of colour, is extraordinary. It's hard not to be seduced.“

The Guardian, Tim Ashley, 2.09.12

„Ein gefallener Engel, der seiner Orgel die Sünde zurückgibt.... Wenn die Maschine Carpenter einmal aufs Pedal tritt, sollte niemand nach Tempolimitsfragen; Formalien interessieren ihn nicht. Da trifft er sich ideell mit Glenn Gould: Der Künstler ist der zweite Schöpfer von Kunst, mitnichten ein Angestellter des Komponisten.“

Die Zeit, Wolfram Görtz, 24.06.12

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Diskografie

Cameron Live!Cameron Carpenter spielt Werke von Bach bis Schostakowitsch sowie eigene KompositionenJun. 2010, Telarc International, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
RevolutionaryFür dieses Album wurde Carpenter als erster Organist überhaupt für einen Grammy nominiertSep. 2008, Telarc International, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon