Kammermusik Armida Quartett
© Felix BroedeKünstler
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Biografie

Martin Funda, Violine
Johanna Staemmler, Violine
Teresa Schwamm, Viola
Peter-Philipp Staemmler, Violoncello

Seit dem spektakulären Erfolg beim Internationalen Musikwettbewerb der ARD 2012, bei dem das Armida Quartett mit dem ersten Preis, dem Publikumspreis sowie sechs weiteren Sonderpreisen ausgezeichnet wurde, hat sich die Karriere des jungen Berliner Streichquartetts rasant weiter entwickelt. Von Herbst 2014 bis Ende 2016 ist das Quartett in der BBC Reihe „New Generation Artists“ mit zahlreichen Konzerten und Rundfunkaufnahmen unterwegs. Diese Saison ist das Quartett in der renommierten Konzertreihe „Rising Stars“ der großen Konzerthäuser Europas vertreten – ein weiterer Meilenstein im Werdegang des Ensembles.


 

Die Konzerte im Rahmen der „Rising Stars“ führen das Armida Quartett in alle wichtigen Musikmetropolen Europas – in Deutschland sind es Baden-Baden, Dortmund, Hamburg, Köln, hinzu kommen Konzerte in Amsterdam, Barcelona , Birmingham, Budapest, Brüssel, Lissabon, London, Luxemburg, Paris, Stockholm sowie Wien. Neben den Konzerten engagiert sich das Quartett auch im Education Bereich sowie mit Meisterkursen vor Ort.

Namensgeber des 2006 in Berlin gegründeten Quartettes ist eine Oper von Haydn, dem „Vater des Streichquartettes“. Das Studium erfolgte bei Mitgliedern des Artemis Quartetts, derzeit arbeitet das Quartett mit Rainer Schmidt (Hagen Quartett) sowie Reinhard Goebel.

Bereits 2011 gewann das Armida Quartett beim Concours de Genève den ersten Preis sowie den Publikumspreis. Zuvor erhielt das junge Ensemble verschiedene Stipendien, unter anderem von der Irene Steels-Wilsing Stiftung sowie der Schierse Stiftung Berlin. 2013 erschien die Debüt-CD des Quartetts mit Werken von Béla Bartók, György Ligeti und György Kurtág und wurde kurz darauf in die Bestenliste des Deutschen Schallplattenpreises aufgenommen. Die zweite CD mit Streichquartetten von Mozart erschien 2015.

Neben dem Schwerpunkt der „Rising Stars“ Konzerte ist das Armida Quartett außerdem im Sommer 2016 erneut in der Londoner Wigmore Hall zu Gast sowie erstmals bei den berühmten BBC Proms. Es folgen Konzerte beim Cheltenham Festival, erstmals bei dem dänischen Festival für Kammermusik in Hindsgavl sowie beim Augsburger Mozartfest.

Die regelmäßige Zusammenarbeit mit anderen Künstlern ist dem Armida Quartett ein großes Anliegen – die Musiker haben bereits mit Anna Prohaska, Thomas Hampson, Ewa Kupiec, Max Hornung, Tabea Zimmermann, Jörg Widmann und Daniel Müller-Schott zusammen gearbeitet. Ab 2017 werden sie auch mit dem Modigliani Quartett zusammen konzertieren.

Neben der Konzertaktivität gibt das Ensemble auch Meisterkurse im In- und Ausland.

SAISON 2016/2017

Zitate

„Und da wird in einem Kopfsatz wie demjenigen des A-Dur-Quartetts KV 169 die Sonatenhauptsatzform plötzlich zum Erlebnispark: Läufe schießen wie Raketen nach oben und reichen ihr motorisches Potential ungebremst in den Mittelbau des Satzes weiter. … Wir hören diesen quicklebendigen, fröhlichen, vor Temperament überschäumenden Mozart und wissen: Um die Zukunft der Kammermusik müssen wir uns keine Sorgen mehr machen. Sie hat längst begonnen. (Rondo über die Mozart CD)“

Rondo, Michael Wersin, 2.1.2016

„Eine sagenhaft formale Ausgewogenheit, beneidenswerte Intonation, substanzvolle Spannungsbögen, feinsinnigste Balancen in stetig changierenden Stimmungen, und das Ganze mit jugendlichem Feuer.“

Claudia Koestler/ SZ 15.5.2015

„Die Art, wie Martin Funda und Johanna Staemmler, Teresa Schwamm und Peter Philipp Staemmler jeder Geste und jedem Ton einen bedeutungsvollen Stellenwert und Nachdruck verliehen, wie durch ungemein gekonnte und sensible Tongebungen Schuberts so verschiedene „Landschaften“ durchwandert wurden, schien den Anspruch der Komposition und der Interpretation auf die Hörer zu übertragen: Nichts kam einem da freundlich entgegen, aber alles wurde uns abverlangt. Ein eigentlich nicht beschreibbares Meisterkonzert, das mit den „Drei Stücken von Streichquartett“ von Igor Strawinsky originell eingeleitet wurde. Die Ovationen baten: Wiederkommen!“

30.4.2015, Kreiszeitung Bremen

„Kammermusiker verausgaben sich bis zur Erschöpfung Das junge Armida Quartett überzeugt in der Laeiszhalle mit Mozart und Schubert „Hamburg. Knackige Rhythmen, bei denen man kaum die Füße still halten kann. Eine vom Zupfen zerfetzte Saite. Spontaner Szenenapplaus. Und das alles bei einem klassischen Kammermusikabend“

31.1.2015, Von Marcus Stäbler , Hamburger Abendblatt

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Diskografie

Mozart - String QuartetsK 169, K 464, K 589Jul. 2015, CAvi, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Bartók, Kurtág, LigetiOkt. 2013, CAvi, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon