André de Ridder
André de Ridder © Marco BorggreveKünstler

“One of the world’s most daring conductors.”

Wall Street Journal
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Biografie

André de Ridder nimmt eine besondere Stellung unter den Dirigenten unserer Zeit ein: so produziert er Aufnahmen in Afrika, kuratiert innovative Konzertreihen in Melbourne, London Kopenhagen, Berlin und Helsinki – als künstlerischer Leiter des Musica nova Helsinki Festivals – und führt mit seinem Musikerkollektiv s t a r g a z e genreübergreifende Projekte durch. Intensive Kontakte pflegt er zu so unterschiedlichen Künstlern wie Kaija Saariaho, Uri Caine, Bryce Dessner, Michel van der Aa, Damon Albarn. Er ist regelmäßig zu Gast bei internationalen Festivals wie den BBC Proms, Iceland Airwaves, sowie den Sydney - und Holland Festivals.


 

De Ridder tritt mit Orchestern wie dem Orchestre de Paris, den BBC -, Sydney - und Tokyo Metropolitan Symphony Orchestras, New York Philharmonic sowie dem Concertgebouw Orchestra Amsterdam auf. In der vergangenen Saison debütierte er beim Ensemble Intercontemporain, Finnish Radio Symphony Orchestra, Los Angeles Philharmonic und dem Toronto Symphony Orchestra. De Ridder die Weltpremiere von Saariahos „Only the Sound Remains“ an der Dutch National Opera in der Regie von Peter Sellars. Weitere Weltpremieren zählen Damon Albarns musikalische Theaterwerke, Donnacha Dennehys „The Last Hotel“, Gerald Barrys „The Bitter Tears of Petra von Kant“ und Michel van der Aas „Sunken Garden“. De Ridder setzte ein Monteverdi Projekt mit Barrie Kosky an der Komischen Oper Berlin von 2012-2015 um und debütiert in der laufenden Saison an der Danish National Opera mit Daniel Bjarnasons „Brothers“ in der Regie von Kasper Holten. Im Konzert gibt De Ridder neben zahlreichen Wiedereinladungen sein Debüt beim Orquesta y Coro Nacionales de España. Er wird darüberhinaus das Spitalfields Music Winter Festival in London kuratieren.

2013 wurde „s t a r g a z e“ von de Ridder gegründet, eine Ideenfabrik gleichgesinnter europäischer Musiker. Bald fanden sie eine Heimat an der legendären Berliner Volksbühne für ein eigenes dreitägiges Festival, „s t a r g a z e presents“, mit Künstlern wie Nils Frahm, Pantha du Prince, Tyondai Braxton, Pekka Kuusisto und dem Solistenensemble Kaleidoskop. In der vergangenen Saison waren sie für ein Projekt mit Julia Holter zu Gast im Barbican Centre. Im Frühjahr 2015 eröffnete s t a r g a z e das World Minimal Music Festival im Muziekgebouw on the IJ in Amsterdam mit Terry Rileys „In C“ in Gegenwart des Komponisten. Vergangene Saison trat das Ensemble mit Owen Pallett bei der Ruhrtriennale auf, beim Sacrum Profanum Festival in Krakau mit These New Puritans sowie erneut an der Volksbühne mit „s t a r g a z e orchestral“. Im Oktober steht ein Auftritt in der Philharmonie de Paris bevor.

Zu de Ridders Aufnahme-Projekten zählen Max Richters „The Four Seasons Recomposed“ und ein Album von Bryce Dessner und Jonny Greenwood (DG). Die Einspielung von Max Richter wurde 2013 mit einem ECHO Klassik in der Kategorie „Klassik ohne Grenzen“ ausgezeichnet. Im November 2014 erntete de Ridder mit dem Album „Africa Express Presents: In C Mali“, erschienen bei Transgressive Records, erste Lorbeeren als „Produzent“, nachdem er für sein Afrika-Express-Projekt zusammen mit Damon Albarn nach Bamako in Mali gereist war. Dort initiierte und leitete er eine Aufnahme von Terry Rileys Komposition „In C“ zusammen mit einheimischen Musikern und westlichen Musikern wie Brian Eno und Damon Albarn.

André de Ridder erhielt seine Ausbildung in Berlin und studierte an den Musikakademien in Wien und London, bei Leopold Hager und Sir Colin Davis.

SAISON 2017/2018

Zitate

„Der Berliner Dirigent [André de Ridder], [...], und das Orchester der Schlossfestspiele zeigten in hochkarätiger Spielweise den charakteristischen Stil des jungen Mozarts auf, den die scheinbar spielerische Verbindung zwischen leicht schwebenden und anspruchsvollen Tönen auszeichnet.“

Südwest Presse, Bettina Nowakowski, 23.06.2015

„[...] one of the world's most daring conductors [...].“

The Wall Street Journal, Peter Tinti, 23.10.2013

„André de Ridder, conducting with a click track and using a score that incorporated images from the films, held all of the elements together with impressive precision.“

The New York Times, Steve Smith, 16.04.2013

„Owen Pallett’s ‘Violin Concerto’, which followed, inhabited a strikingly similar place, with textures to which the Britten Sinfonia, under Andre de Ridder’s crisp direction, brought a lovely translucence.“

The Independent, Michael Church, 19.03.2012

„The performance, with nine solo singers led by Roderick Williams as the Wandering Jew, a quartet of actors and the BBC Singers and Symphony Orchestra under André de Ridder, is first rate; it's a major undertaking that has been realised with great care.“

The Guardian, Andrew Clements, 16.06.2011

„Anna Clyne's ambitious Rewind, played by the BBC Symphony Orchestra and conducted by an indefatigable André de Ridder, stays in the memory despite so much competition.“

The Observer, Fiona Maddocks, 15.05.2011

„But my own favourite was Michael Gordon’s Rewriting Beethoven’s Seventh Symphony, with the BBC Symphony Orchestra and the conductor André de Ridder smearing a path between recognisable fragments of the masterwork. It was instructive, impish and enjoyable.“

The Times, Geoff Brown, 9.05.2011

„The BBC Symphony Orchestra under guest conductor André de Ridder, captured the work's beatific detachment to perfection.“

theartsdesk.com, 9.05.2011

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Diskografie

Vivaldi - Die Vier JahreszeitenAndré de Ridder dirigiert das Kammerorchester Berlin mit Vivaldis Vier JahreszeitenAug. 2012, Deutsche Grammophon, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon
Robert Saxton: The Wandering JewAndré de Ridder dirigiert das Boston Symphony OrchestraJun. 2011, NMC Recordings, CD, Verfügbar bei: iTunes Amazon

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