Kammermusik Alliage Quintett
Alliage Quintett © Ira WeinrauchKünstler
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Biografie

Daniel Gauthier – Sopransaxophon
Hayrapet Arakelyan – Altsaxophon
Simon Hanrath – Tenorsaxophon
Sebastian Pottmeier – Baritonsaxophon
Jang Eun Bae – Klavier

„Alliage“ ist die wohl charmanteste Legierung (franz. alliage) aus vier Saxophonen und  einem Klavier. Einzigartig in seiner Besetzung lässt das mit zwei ECHO-Klassik-Preisen ausgezeichnete Ensemble die Illusion eines großen Orchesters Wirklichkeit werden. Die melodisch und zugleich expressiv klingenden Saxophone treffen hier auf die orchestrale Fülle eines Klaviers und erzeugen somit ein neues Hörerlebnis höchster Qualität.

Gründer ist der Kanadier Daniel Gauthier, Primarius am Sopransaxophon. Er erhielt 1997 die erste Professur für klassisches Saxophon in Deutschland und unterrichtet seit 2003 als Professor an der Hochschule für Musik in Köln. Mit ihm spielen einige der derzeit besten Solisten des klassischen Saxophons: Hayrapet Arakelyan (Alt-), Simon Hanrath (Tenor-) und Sebastian Pottmeier (Baritonsaxophon). Die Pianistin Jang Eun Bae komplettiert die Quintettbesetzung.


 

Im Mittelpunkt des Repertoires stehen berühmte Meisterwerke aller Epochen in kompositorisch fein ausgeloteten und raffinierten Arrangements für Saxophonquartett und Klavier. Alle Bearbeitungen werden dem Alliage Quintett auf den Leib geschrieben und entstehen in enger Zusammenarbeit zwischen dem Ensemble und dem jeweiligen Tonsetzer: z.B. schreiben der Japaner Jun Nagao oder der Holländer Wijnand van Klaveren sowie kongeniale Arrangeure wie Reiner Schottstädt und Hendrik Schnöke und Ensemblemitglied Sebastian Pottmeier für diese außergewöhnliche Kammermusikbesetzung.

Das Alliage Quintett gastiert in den großen Konzertsälen in Europa, Asien und Nordamerika sowie bei renommierten Festivals wie dem Rheingau Musikfestival und dem Lucerne Festival. Neben zahlreichen Rundfunk- und TV-Aufnahmen, u.a. bei der ARTE Lounge, haben die Musiker inzwischen insgesamt fünf CDs mit speziell für sie arrangierten Werken von Mendelssohn, Schumann, Mozart, Rossini und Puccini veröffentlicht. Sein SONY CLASSICAL- Debüt hat das Alliage Quintett 2008 mit einer Rekomposition der „Vier Jahreszeiten“ von Antonio Vivaldi und einigen Arrangements von Johann Sebastian Bach unter dem Titel „Masquerade“ vorgelegt. Die damit verbundene Konzerttournee führte das Ensemble u.a. in die Liederhalle (Stuttgart), die Laeiszhalle (Hamburg), die Glocke (Bremen) sowie in die Essener Philharmonie.

2011 begab sich das Quintett auf eine märchenhafte Reise durch Russland mit Tschaikowskys Nussknacker-Suite und „Scheherazade“ von Rimski-Korsakow. Mit „Dancing Paris“ – einer Koproduktion von Deutschlandfunk und SONY – gelang den Künstlern ein mitreißendes Album, das den magischen Zauber der Musik in Paris um die Jahrhundertwende einfängt. Kompositionen von Erik Satie, Darius Milhaud, George Ensecu, Germaine Tailleferre, George Gershwin und Aaron Copland wurden extra für das in seiner Besetzung einzigartige Quintett und seinen Virtuosität versprühenden Gast – den Geiger József Lendvay – bearbeitet. Für diese CD-Produktion erhielt das Alliage Quintett im Oktober 2014 bereits seine zweite ECHO-Klassik-Auszeichnung. Auch für sein nächstes CD-Projekt, das im Frühjahr 2016 veröffentlicht wird, hat sich das umtriebige und erfolgreiche Ensemble wieder hochkarätige Unterstützung geholt. Mit der Starsolistin Sabine Meyer werden unter dem Arbeitstitel „Der Feuervogel“ erneut Werken mit viel lautmalerischer Fantasie neue klangliche Flügel verliehen – eine aufregende Klangsynthese entsteht.

Die Saxophonisten des Alliage Quintetts spielen Instrumente von Henri SELMER, Paris und Rohrblätter der Firma Vandoren/Paris.

Saison 2016/17

Zitate

„Faszinierend die Wirkung des Großstadtbetriebs in der Konzentration des Orchesterstücks („Ein Amerikaner in Paris“) auf die auch dort dominierenden Bläser; mit welcher Differenziertheit und Präzision die vier Saxofonisten den Ablauf eines Tages im pulsierenden Leben von Paris schilderten und das Nachtleben, das Morgengrauen am Ufer der Seine musikalisch swingend zum Leben erweckten.“

Neue Presse, 15. Juni 2016

„Die Idee, das Ensemble für die vorliegende Produktion mit einer Klarinette zu erweitern, erweist sich als brillanter Kunstgriff. Sabine Meyer fügt sich dabei nahtlos in das traumhaft sicher miteinander harmonierende und dialogisierende Ensemble ein.“

Fono Forum, Juni 2016

„..der Gesamtklang ist einfach bestechend schön! Das Übrige erledigt natürlich jeweils die Bearbeitung der Stücke für das Ensemble, und die sind hier allesamt exzellent“

rbb Kulturradio, 8. April 2016

„Zweifellos: Das Alliage Quintett und Sabine Meyer bringen Musik zum Leuchten. Eine ungewöhnliche Besetzung, bei der einfach alles passt. Und obwohl Sabine Meyer mit ihrem feinsinnigen Ton immer wieder solistische Akzente setzt, verschmilzt ihr Klarinettenklang doch auf elegante Weise mit dem so wandelbaren Saxofon-Sound des Quintetts. Da wundert man sich nicht, wenn man nachschlägt, was Alliage eigentlich heißt: Alliage, das ist Französisch und bedeutet so viel wie: Verschmelzung“

BR Klassik, 30. März 2016

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